Häßlicher alter Amerikaner beleidigt gutaussehende junge Deutsche
Der schwarze Senator Obama habe in Berlin „kriecherische“ Deutsche getroffen, sagte Tucker Bounds, Sprecher des republikanischen Bewerbers John McCain, am Samstag dem US- Magazin "The Nation".
Dieses Statement von Mc Cains Pressesprecher beinhaltet gleich zwei Beleidigungen. Zum einen soll es Obama als unterwürfigen Mulatten treffen, dem die Republikaner in den USA bei jeder Gelegenheit die Unterwürfigkeit des freigelassenen Negersklaven aus „Onkel Toms Hütte“ unterstellen. Dumm nur, dass sich Jesse Jackson schon ähnlich geäußert hat. Aber das ist ein inneramerikanisches Problem. Da wollen wir uns nicht einmischen.
Zum anderen macht sich Mc Cain damit über uns Deutsche lustig, die wir nach dem Krieg die uns von den Besatzungsmächten aufoktroyierte Spaltung in Ost und Westdeutschland nebst einer zumindest im Bildungsbereich unsinnigen föderalistischen Struktur völlig widerstandslos geschluckt haben und unser Gesellschaftsmodell gezwungenermaßen in weiten Bereichen nach dem US-amerikanischen Vorbild geformt haben. Aber im Zuge der noch vor uns liegenden „eigentlichen“ Wiedervereinigung lässt sich nach den Erfahrungen mit den neoliberalen US-Heuschrecken zugunsten der Wiederherstellung der sozialen Balance das eine oder andere in Deutschland sicher noch korrigieren.
---
Krankenstand - Angst essen Fehltage auf
Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes sorgt weiterhin für niedrige Krankenstände in den Betrieben. Nach der amtlichen Statistik der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) waren in den ersten sechs Monaten des Jahres "rechnerisch rund 3,34 Prozent der pflichtversicherten Mitglieder - ohne Rentner - arbeitsunfähig krankgemeldet", sagte ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Montag in Berlin. Er bestätigte einen Bericht der Zeitung "Die Welt". Damit liegen die aktuellen Fehlzeiten auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums, dem laut Ministerium niedrigsten Stand seit Einführung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall im Jahr 1970.
---
Bankhofer-Sendung auf TW1 vermutlich im mehrfacher Hinsicht illegal
Die Ausstrahlung des Sendeformats "Die gesunde halbe Stunde", in dem in jüngster Zeit u.a. die verschreibungspflichtigen Pfizer-Medikamente Sortis und Champix angepriesen wurden, verstößt möglicherweise gegen verschiedene österreichische Gesetze. Die Einspeisung in das deutsche Kabelnetz könnte darüberhinaus als krasser Verstoß gegen das deutsche Heilmittelwerbegesetz gewertet werden.
..
Folgt man Bankhofer in seiner Argumentation, dann darf der Sender darüberhinaus nicht in das deutsche Kabelnetz eingespeist werden, wie dies nach Angaben auf der TW1-Homepage geschieht. In Deutschland, wie im übrigen auch in Österreich, darf Werbung für verschreibungspflichtige Medikamente nämlich nach § 10 HWG nur Fachkreisen zugänglich sein.
---
Die Volksparteien verlieren ihr Volk
Unter den Blinden ist der Einäugige König. So kann sich die CDU zwar freuen, dass sie die SPD überholt hat, aber ihr eigener Erfolg ist das nicht.
Es trifft alle beide. Dass die CDU jetzt die SPD überholt hat, heißt im Klartext nur, dass die SPD noch schneller schrumpfte. CDU und SPD, in der Nachkriegszeit Garanten der politischen Stabilität Deutschlands, sind bei den Mitgliederzahlen im freien Fall.
Dieser Trend verstärkt sich in einer Großen Koalition. Aber das Zwangsbündnis ist nicht Ursache der Krise, die Gründe reichen tiefer. Die Unzufriedenheit im Land nimmt zu. Da mag man sich trösten, dass es den Deutschen insgesamt wohl noch ganz gut geht. Denn Krisenzeiten würden den Großen als verlässliche Kräfte mehr Hinwendung bescheren. Gewerkschaften erleben dies, wenn gestreikt wird. Kirchen dann, wenn ein Unglück passiert. Doch auch hier lockern sich die langfristigen Bindungen. Die Deutschen legen sich weniger gerne fest als früher, sie sind flexibler und spontaner geworden, wenn man es positiv sehen möchte - eigennütziger und unsozialer, wenn man es negativ betrachtet.
---
Trinkfester Kleinsäuger
Forscher entdeckten im malaysischen Dschungel den ersten dokumentierten Fall eines seit langem chronischen Alkoholikers: den des Federschwanzspitzhörnchens
"Kein Tier soll Alkohol trinken." So lautet das fünfte Gebot des Animalismus in George Orwells Farm der Tiere. Wie das bei den Zehn Geboten so üblich ist, halten sich auch im Tierreich nicht immer alle daran. Animalischer Alkoholmissbrauch ist unter anderem bei Elchen bekannt und berüchtigt.
Wenn Beerensaison ist, kann es schon vorkommen, dass die schwedischen Nationaltiere aufgrund der mitunter vergorenen Früchte ab und an ausfällig werden und ihnen eher nicht nahegekommen werden soll.
Legendär sind auch Elefanten-Gelage im Kruger-Nationalpark in Südafrika.
---