Wo wir gerade bei schlechter Laune sind
Mir gehen ja die ganzen Hobbywirtschaftsexperten auf den Sack, die in den Zeitungen Artikel wie diesen oder diesen schreiben. Gefunden beim öffinger Freidenker, aber der kann ja auch nichts dafür.
Anyway. Hier mal meine Meinung dazu. Nicht, dass ich Steinbrück für einen Kompetenzbolzen hielte, aber was die da schreiben, das ist für die Tonne.
Erstmal: in den USA gehen die Exporte gerade hoch, weil der Dollar nichts mehr Wert ist. So macht man das, wenn man in einer Schuldenfalle sitzt. Man macht das Geld weniger wert, und dann werden auch die Schulden weniger Wert. Das ruiniert zwar das Volk, aber immerhin sind dann die Schulden weg und in den USA ist auch das Volk eher verschuldet als dass es Vermögen hat. Und im Gegensatz zu Ländern in der 3. Welt hat die USA die Schulden bei anderen in ihrer eigenen Währung. So einfach läßt der Weltwährungsfonds z.B. Länder wie Simbabwe nicht weg kommen. Die müssen in Hartwährungen zurück zahlen.
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Neoliberalismus - das Überlebenselixier?
Na endlich! Mittlerweile sind sogar Wirtschaftsblätter soweit, zuzugeben, daß der Neoliberalismus eine Sackgasse ist – eine ideologische Irrlehre mit fatalen Folgen. Welche Konsequenzen diese losgelassene Bestie für ein Wirtschaftssystem haben kann, ist unübersehbar. Was der Neoliberalismus jedoch beim Menschen anrichtet, darüber wird geschwiegen….
Die Schaffung struktureller Bedingungen, die ein neoliberales Wirtschaftssystem erst möglichen machten, sind wohl in etwa zur Zeit der Industrialisierung anzusiedeln. Vor der Wende zum 20. Jahrhundert lebte ein Großteil der Bevölkerung Deutschlands noch in „Großfamilien“. Mit Sicherheit liefert auch diese Form des Zusammenlebens für jede Menge Zündstoff, jedoch war Mensch eingebunden in ein familiäres System, das auf einem gesellschaftlichen Konsens, einem verantwortlichen Miteinander beruhte.
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Hubby und die starken Männer
Jungejunge, was für ein Triumph: Jetzt hat die CDU zum ersten Mal in der Geschichte mehr Mitglieder als die SPD! 761 Stück genau. Obwohl auch die CDU rasend Mitglieder verliert, in diesem Jahr schon um die 15.000. Das hat sich der Generalsekretär aber schön als Erfolg zusammengepofallat. Das ist, wie wenn sich beim Schwimmwettbewerb der als Sieger fühlt, der langsamer ertrinkt.
Deutsche Politiker reden über Pendlerpauschalen, gedeckelte Fonds und Zahlen hinter dem Komma. Technischer Kleinkram ohne Herz. Wie man als Politiker Fans mobilisiert, hat Obama grade vorgemacht: Nicht mit Inhalt, sondern mit Hoffnung und Schwung. Wobei ich es schon etwas peinlich fand, als ich heute drauf gestoßen wurde, dass Obamas “Yes we can!”-Slogan aus einer Kinder-Zeichentrick-Serie stammt, aus “Bob der Baumeister“. Da heißt es im Titelsong “Can we fix it? Yes we can!”.
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Kleiner Trinker
Das Federschwanz-Spitzhörnchen sieht eigentlich lieb aus.
Ich habe heute im Radio gehört, das Trinken eigentlich komplett natürlich ist. Jedenfalls dann, wenn man zufällig ein Federschwanz-Spitzenhörnchen1 ist. Diese pelzigen Freunde trinken täglich und das ganze Jahr über den Gegenwert von zwölf Gläsern Wein an vergorenen Pflanzensäften. Sie werden nicht besoffen, dafür werden aber “positive psychologische Effekte”2 vermutet.
Soso.
Gewohnheitsmäßiger Suff macht die Hörnchen - “mit Primaten verwandt”, als ob wir das nicht schon längst gewusst hätten - also netter und sozial angenehmer. Das gilt nicht bei allen Menschen und erst recht nicht bei meinen durchweg angenehmen Lesern, die nur dann und wann zur Aufmunterung und aus medizinischen Gründe die eine oder andere Kiste Bier leeren. Hörnchen hingegen…
Außerdem: Vielleicht bekommen Menschen durch eine solche Lebensweise auch einen Federschwanz?
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Ver.di-Methoden - ein Land wird erpresst
Während eine gnadenlose Hatz auf deutsche Manager betrieben wird, die nur das Beste für ihre Konzerne wollten, baut sich im Schatten des Linksrucks eine Mafia auf, die Deutschland wirtschaftlich vernichten will.
Frankfurt. Beppo Bloom* (Name von der Redaktion geändert) steht zusammengesunken vor “seiner” A 310 und raucht mit zitternden Händen eine Gitane Mais. Eigentlich ist hier Rauchen verboten, aber was bleibt ihm? Zuhause warten drei durstige Kinder auf ihre Alkopops, er aber hält die Stellung. “Bis nichts mehr geht”, erklärt Bloom, und resignierend fügt er hinzu: “Im Grunde ist es schon soweit. Wir haben hier alle keine Zukunft mehr.”
Was ist geschehen?
Es ging ihnen allen gut, die Lufthansa hat ihre Mitarbeiter immer pünktlich bezahlt. Das könnte bald vorbei sein, wenn “ver.di” mit seinem brutalen “Arbeitskampf” ihr Ziel erreicht und alle ihre Jobs verlieren. “Streik” nennen sie die neue Methode, ein Wortungetüm aus dem Englischen. Dort bedeutet “strike” schlagen bzw. streichen. Sie wollen alles zerschlagen, bis am Ende der Arbeitgeber gezwungen ist, die Stellen zu streichen. Um dies zu erreichen, rotten sich Mitglieder der ver.di-Bande, die sich “Gewerkschaft” nennt, zusammen, um die Lufthansa zu boikottieren.
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