Großzügige Geldspritze - EZB schießt Milliarden nach
Die Europäische Zentralbank (EZB) schießt bis zu 100 Mrd. Euro in den Geldmarkt nach. Zwei Kredite mit dreimonatiger Laufzeit über jeweils 50 Mrd. Euro würden verlängert, kündigte die Notenbank an. Die Kredite sollen nun nach ihrem Ablaufen neu vergeben werden und würden dann im November beziehungsweise Dezember fällig. Mit dem Schritt solle der Geldmarkt beruhigt werden, teilte die Notenbank weiter mit.
Ackermann hat gerade 2,3 Milliarden abgeschrieben. Der Steuerzahler zahlt ja. Anstatt das Geld aus dem Markt zu nehmen und die Zinsen anzuheben, um die Inflation zu bremsen fördert die EZB die unverfroren Spekulanten wie Ackermann und Co. Das darf einfach nicht sein.
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US-Regierung will Kontrolle über DNS-Rootzone behalten
Die US-Regierung hat erneut betont, dass sie ihre Aufsichtsrolle über das Management der Rootzone des Domain Name System (DNS) nicht aufgeben wird. In einem Brief an die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) erklärt das US-Handelsministerium, es sei zwar offen für Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz des Rootbetriebs und den damit verbundenen souveränen Interessen anderer Regierungen bezüglich ihrer Länderdomains. Allerdings gebe es keine Pläne, die Rolle des Ministeriums zu ändern, genauso wenig wie an den Rollen von ICANN und von VeriSign. VeriSign ist aktuell damit betraut, die Änderungen an das System der 13 maßgeblichen (authoritative) Rootzone-Server weiterzugeben.
Es wird Zeit der amerikanischen Regierung die einzig richtige Antwort zu geben und schlicht und ergreifend in Europa für die ganze Welt die neuen Rootzone-Server für IPV6 Server zu betreiben und die USA einfach zu vergessen.
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General Motors verliert fast zehn Milliarden Euro im Quartal
General Motors verliert fast zehn Milliarden Euro im Quartal
Der US-Autobauer verliert allein im zweiten Quartal 2008 9,9 Milliarden Euro. Der Umsatz brach um 18 Prozent ein.
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Es ist einer der größten Quartalsverluste der Konzerngeschichte nach den fast 16 Milliarden Euro im dritten Quartal 2007 und der vierte Quartalsverlust hintereinander. Vor allem der einbrechende Automarkt in den USA belastet das ehemalige Vorzeigeunternehmen aus Detroit stark. Dort konnte GM allein im Juni um 16 Prozent weniger Fahrzeuge verkaufen als noch im Juni 2007. Weltweit wurden im abgelaufenen Quartal 2,29 Millionen Fahrzeuge abgesetzt, was einem Rückgang von fünf Prozent im Jahresvergleich entspricht.
Der Verlust der vergangenen drei Jahre summiert sich mittlerweile auf über 50 Milliarden Dollar (über 30 Milliarden Euro).
Das sind die Folgen der Rezession. Auch Daimler und BMW fahren ja schon die Produktion zurück und die Gewinnwarnungen sind auch schon da. Die nächsten sind die Zulieferer.
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Brüderle: Ich habe das Chi gespürt
Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Rainer Brüderle hat in seinem Urlaub auf die spirituellen Weisheiten Asiens zurückgegriffen. Wie die Zeitschrift „Bunte“ in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, ließ sich der FDP-Politiker während eines Sylt-Aufenthalts in der asiatischen Kampfkunst Tai Chi unterweisen. Der Politiker, der sich seit langem für asiatische Heilkunst interessiert, zeigt sich nach dem Unterricht sehr beeindruckt. „Ich habe das Chi gespürt, eine Art innere Kraft.“ Das Chi könne sich auch in der Politik als Gewinn erweisen. Die Arbeit als Politiker verlange „Steherqualitäten und gleichzeitig höchste Sensibilität. Hierbei kann die traditionelle chinesische Medizin hilfreich sein“.
Hihi. Ich wäre jede Wette eingegangen das der schon seit Jahren überhaupt nichts mehr merkt, der Vogel. Aber egal. Wichtiger wäre herauszufinden wie dem Sensibilität implantiert werden soll. Ich finde auch, dass die traditionelle chinesische Medizin hilfreich ist, er könnte natürlich auch ganz Deutschland einen Gefallen tun und sich einfach erschießen. Aber so viel Glück würde er Deutschland nie gönnen. Er hat das Chi gespürt.
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Gigaset-Verkauf - Siemens fürchtet Debakel wie bei BenQ Mobile
Die Situation ist ähnlich, doch dieses Mal will Siemens alles besser machen: Nach dem Verkauf der Handysparte gibt der Dax-Konzern nun sein Geschäft mit Gigaset-Telefonen auf. Der neue Eigentümer ist ein Finanzinvestor – er bekommt von Siemens eine Mitgift und soll Beschäftigung sichern.
Der Münchner Elektronikkonzern Siemens trennt sich mit einem Millionenverlust von den letzten Überbleibseln seines Geschäfts mit der Telekommunikation. Käufer für die Telefongerätesparte SHC (Gigaset), ein Unternehmen mit 2100 Mitarbeitern, ist der Starnberger Finanzinvestor Arques Industries AG. Der hat selbst Probleme, bekommt jedoch von Siemens eine Mitgift von 50 Mio. Euro.
Ach ja. Alles wie gehabt. Die Arbeitnehmer können sich schon als arbeitslos betrachtet. Diesmal wird es nur anders gehen, da wird erst Arques übernommen und dann alles platt gemacht. Das ist echter neoliberaler Verantwortungssinn. DAbei ließe sich mit den Gigaset Geräten gutes Geld verdienen. Die hatten sogar als erste eine Art Wlan auf der Messe. Alles verloren wegen Pierer und Co. Ein Trauerspiel.
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