Kurzkommentar 2008-08-06
• Huber will kein Atommüllendlager in Bayern
• Icahn muss WCI-Konkurs verkraften
• Nach Anschlag verschärfte Kontrollen in Xinjiang
• Putin für stärkere Präsenz Russlands auf Kuba
• SPD-Vize Ott wirft Clement unerträgliche Arroganz vor
Huber will kein Atommüllendlager in Bayern
CSU-Chef Erwin Huber will die Betriebsdauer von Atomkraftwerken in Deutschland verdoppeln.
Für die Laufzeiten würden "international heute oftmals 60 Jahre angegeben", sagte Huber der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin" laut Vorabbericht. Den Bau eines Endlagers für Atommüll in Bayern lehnte der CSU-Chef indes strikt ab. Es gebe "seit 30 Jahren eine politische Entscheidung für den Salzstock in Gorleben" in Niedersachsen. Das sei "doch nahezu fertig".
Ja der rattengesichtige Erwin Huber ist schon so ein echtes Herzchen. Fast hätten er und sein Bayernland ja sogar einen netten Artikel für diese Frechheit gekriegt, aber Huber ist eigentlich noch nicht einmal eine Kurzkritik wert. Übrigens sitzt die unfähige Helmholtzgesellschaft die Asse II verbrochen hat in Bayern. Vielleicht sollten wir dem Huber die radioaktive Salzlauge in die Wohnung pumpen.
Schade das die Österreicher die Bayern nicht haben wollen, aber eher erlauben die den Anschluß der Türkei an Österreich. Logisch die Türken sind fleißiger und ehrlicher.
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Icahn muss WCI-Konkurs verkraften
In den USA ist mit dem von Großinvestor Carl Icahn geführten Baukonzern WCI Communities einem weiteren Immobilienunternehmen die Luft ausgegangen. Der erst 2007 zum Chairman ernannte und auch bei Yahoo involvierte Icahn hat sich dabei mit seiner Beteiligung offenbar verspekuliert.
WCI, ein vor allem in Florida tätiger Bauträger von Luxus-Residenzen, meldete am Montag für sich und rund 130 Tochtergesellschaften Insolvenz an und beantragte Gläubigerschutz nach US-Recht (Chapter 11). "Das Unternehmen hat mit großem Engagement versucht, einen Konkurs zu verhindern", erklärte der Direktoriumsvorsitzende Icahn. Der Schritt sei aber nun unumgänglich geworden. Icahn besitzt rund 15 Prozent an WCI, was etwa sechs Mill. Aktien entspricht. WCI-Papiere brachen am Montag 48 Prozent ein und kosteten nur noch 66 Cent.
Icahn hatte seinen WCI-Anteil Anfang 2007 für 19 Dollar je Aktie gekauft.
Ja der arme Carl. Er scheint seine Nase für gute Geschäfte verloren zu haben. Aber es trifft ja keinen Armen. Dabe hatte er doch so um die Führung in dem Unternehmen gekämpft. Es ist schon witzig wie wenig unternehmerische Führungskraft diese Spekulanten weltweit haben. Huhu Josef Ackermann.
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Nach Anschlag verschärfte Kontrollen in Xinjiang
Der Bericht machte allerdings keine direkte Erwähnung des Anschlags auf eine Polizeiwache, bei dem am Montag wenige Tage vor Beginn der Olympischen Spiele 16 Polizisten getötet und ebenso viele weitere verwundet wurden. Laut staatlichen Medien könnten separatistische Extremisten für den Anschlag verantwortlich sein. In Xinjiang leben etwa acht Millionen Uiguren - turksprachige Muslime, von denen viele die chinesische Vorherrschaft ablehnen.
All diese Anschlagmeldungen bezüglich Uiguren sind mit äußerster Vorsicht zu genießen, China bastelt sich momentan einen inneren Feind, der dann der Schuldige für all die Fehler der chinesischen Politik sein soll. Das wird funktionieren. Zumindest mittelfristig. Kampf gegen den Terror anstelle von Kampf gegen den Hunger, die Umweltverschmutzung und die wirtschaftliche Situation mit den wegbrechenden Märkten.
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Putin für stärkere Präsenz Russlands auf Kuba
Der russische Regierungschef Wladimir Putin hat sich für eine stärkere Präsenz auf Kuba ausgesprochen. Russland müsse seine Position auf Kuba «sowie in anderen Ländern» wieder herstellen, sagte Putin nach Angaben der Agentur Interfax.
Zuvor hatten bereits Militärexperten und Diplomaten eine stärkere russische Präsenz auf der Karibikinsel vor der amerikanischen Küste gefordert. So verlangte der Präsident der Moskauer Akademie für geopolitische Forschungen, Leonid Iwaschow, offen die Verlegung von Truppen nach Kuba.
Ja. Das war zu erwarten. Nachdem Polen und Tschechien alles tun werden um einen amerikanischen Angriff auf Russland möglich zu machen, ist es nur logisch das Putin reagiert. Kuba ist die Stelle an der es weh tut. Das könnte Kuba helfen, noch ein wenig länger selbstständig zu bleiben und nicht Kolonie der USA zu werden.
Das Ganze macht die Welt zwar unsicherer, aber Sicherheit ist mit den amerikanischen Kriegstreibern ja eh nicht zu haben.
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SPD-Vize Ott wirft Clement unerträgliche Arroganz vor
Der Meinungsforscher Manfred Güllner sagt indes einen Einbruch in der Wählersympathie für die SPD voraus, sollte sie Clement tatsächlich ausschließen. "Clement konnte die Wähler der Mitte an die SPD binden", sagte der Forsa-Chef der "Wetzlarer Neuen Zeitung".
Der Witz ist gut. Güllner sagt voraus, was Güllner im Auftrag der Familie Mohn/Bertelsmann voraussagen soll. Natürlich weiß er was er voraussagen muss. Schließlich hat er seine Befehle doch schon. Clement muss weiter im Fleisch der SPD eitern, wollen die Mohns. Also sagt Güllner noch tiefere Zahlen voraus. Altbekannter Trick mit der selbsterfüllenden Prophetie. Allzu bekannt vielleicht.
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Diese Urberliner Zoowärterweisheit, hätte irgendjemand auch dem Zauberlehrling und georgischem Staatspräsidenten Michail Saakaschwili beibringen sollen, aber in Wirklichkeit war er wohl der richtige Mann für einen dummen Test der Reizbarkeit ...