Sinnvolles für schlechte Zeiten
Es gibt alte Dinge aus Metall, die schön sind und enorme Kosten nach sich ziehen. Denken wir nur etwa mal an alte Autos, um ein Thema anzusprechen, das mir selbst auch weh tut. Oder sprechen wir über alte Luxusarmbanduhren mit ihren Zipperlein, die etwas teuer werden können; man denke da etwa an die Unruh seltener Gruen Curvex oder Kronen von Favre Leuba. Oder auch den Art-Deco-Schmuck, den man kauft, um dieses wissende Lächeln auf Frauenlippen und Bananentänze in ihre Hüften zu zaubern, die dann aber ganz seltsam unerfreuliche Dinge sagen, wenn man es bei diesem einem Mal belässt. Oder gar die immensen Kosten des Wertvernichters Nummer 1 in diesem unserem Land, so alt wie die Dummheit: Der Ehering. Schlimmer als alle alten Autos, Luxusuhren und Ice Cubes zusammen. Nicht alles, was alt ist, ist gut.
---
Gleicher Lohn für alle - „So eine Art kategorischer Imperativ“
Ob Grafikdesigner, Kameramann, Programmierer, Veranstaltungstechniker oder Lagerarbeiter: bei der Offenbacher Firma "CPP Studios" sind alle gleich, und zwar auch, wenn's ums Geld geht. Jeder bekommt am Ende des Monats denselben Betrag aufs Konto (die genaue Summe wird nicht verraten). Ausgenommen von der Regelung sind nur die drei Auszubildenden, die hier noch "Stift" genannt und nach Tarif bezahlt werden, sowie die beiden Geschäftsführer, die mehr kriegen. Für die anderen zwanzig Mitarbeiter gilt: gleicher Lohn für alle.
---
Dreiundsechzig Jahre Hiroshima
Am 6. August 1945 startete von Tinian aus die Enola Gay mit 13 Mann Besatzung und der zweiten amerikanischen Atombombe, Little Boy, Sprengkraft: 12 500 Tonnen TNT. Wäre dies ein Spiegel-Artikel, stünde hier, dass der Himmel wolkenlos war und der Käpten einen oder keinen Schnurrbart hatte und die Bombe um 8 Uhr fünzehn Minuten 17 Sekunden ausgeklinkt wurde. 43 Sekunden später detonierte Little Boy über Hiroshima und zerstörte 80% der Innenstadt. Zwischen 90.000 und 200.000 Menschen waren auf der Stelle tot; bis Ende 1945 starben 140.000 Einwohner an der Strahlung. Beginn des Atomzeitalters.
---
Schöne Scheisse
Rangar, der putzige Erklärbär und Adoptivsohn von diesem ulkigen Mann mit Bart, der immer Werbung für Müllermilch macht, hat heute mal wieder eine Themensendung zum Thema Schönheit moderiert. Also nicht wie man sich mit Moltofill, Reißzwecken und Alpina-Seidenweiß einen straffen ebenmässigen Taint zusammendübelt, nein nicht Hobbythek, sondern Quarks war angesagt.
“Haben es schöne Menschen leichter?” war die Fragestellung, die ja grade im Sommerarschloch immer mal wieder aufgearbeitet wird. Und natürlich kamen die üblichen Schönheitsforscher zu Wort, die auch bei Galileo gerne zitiert werden. Mit dem Unterschied, dass bei Quarks keine Elsen mit dicken Tüten an den Straßenrand gestellt werden um zu beweisen, dass Autofahrer für die eher bremsen, als wenn Hexe Winni mit Schmierhaar und kürbisgroßen Warzen an der Auffahrt mit ihren stachligen Stelzen winkt.
Nein bei Quarks geht es seriöser zu.
---
Freifahrt
Nach einer kleinen Autoreise quer durch die Republik hätte ich zwei Vorschläge für eine Reform der Straßenverkehrsordnung:
1. Fahrprüfungen sind in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Vielfahrer alle 10 Jahre, Sonntagsfahrer alle 5 Jahre, Menschen über 65, spätestens aber mit dem gesetzlichen Renteneintrittsalter, jedes Jahr.
2. Wer bei Fahrbahnverengungen das Einfädeln nach dem Reißverschlussverfahren durch zu frühes nach rechts Einscheren oder Blockieren der rechten Spur behindert, bekommt drei Punkte in Flensburg, bei Wiederholung dieses Vergehens innerhalb eines Jahres wird die Fahrerlaubnis für 12 Monate entzogen.
Damit müssten genug Deppen vom Straßenverkehr fernzuhalten sein, um die Stau und Unfallqoute auf bundesdeutschen Autobahnen nachhaltig zu senken.
---
Gedenken wir erstmal allen Opfern! Was mich seit Jahren in diesem Zusammenhang (erstmal rein wissenschaftlich) interessieren würde, ist, ob die Ami's wirklich die Bombe ganz allein entwickelten und die beiden Japan Bomben wirklich auf ihren Mist gewachsen sind (im wahrsten Sinne des Wortes). Es gibt ja ne ganze Menge kruder Legenden. Für Insider bzw. Fragende (mal Inetsuche betreiben): Jonastal, 2 Test's im März '45 TÜ Ohrdruf bzw. div. Bücher: Hitlers Bombe, Geheimnis Jonastal etc. Und es sollen wohl zwei Bomben von irgend einem U-boot der Reichskriegsmarine (welches ausgerechnet nach Japan kurz vor der Kapitulation aufbrach - wenn es stimmt Ironie des Schicksals) an die Ami's verschwunden sein, nachdem sie das Boot übernahmen. Viele Fragen, keine Antworten.
Freifahrt:
Zumindest ab 65 war es in der DDR Pflicht alle 2 Jahre zum med. FA zu gehen, um seine gesundheitliche Befähigung nachzuweisen.
Aber nichts genaues weiß man nicht.
Fest steht, es musste etwas wahnsinnig wichtiges zu erbeuten gegeben haben, sonst hätten die Ami's nicht so einen Run auf das Tal angestrebt. Außerdem sind bis heute die Akten wohl geschlossen.
Ganz kurz, Jonastal, jede Menge abstruse Theorien, so gut wie nichts handfestes, gleiches gilt für andere Großbaustellen wie "Riese" und "Quarz".
Die Verdachtsmomente in Richtung Atomforschung / Interkontinentalraketen fußen auf teils dürftigen Quellen, Fehlinterpretationen, es handelte sich teils auch um Fälschungen, insbesondere was die "Tests" im Bereich Ohrdruf angeht.
Wer sich für große Explosion unbekannten Ursprungs interessiert sollte m.M. eher nach Aerosolbomben suchen. Auch in Östrreich.
Bei dem erwähnten U-Boot handelte es sich um U-234, hier sieht die Aktenlage ein wenig besser aus, als Ladung waren u.a. 560kg Uran an Bord, ob nur aufbereitet oder angereichert ist m.W. bis heute nicht ganz klar.
Es ist aber nicht unwahrscheinlich das das erbeutete Uran im ´Little Boy´ zum Einsatz kam.
Warum sollten Institute ihr Forschungsmaterial durchstempeln?
Würde eher sagen das die Transportkisten vom KWI gestempelt waren.