Auszählungsfehler bei Yahoo - Mehr Stimmen gegen Yang
Peinliche Panne bei der mit Spannung erwarteten Hauptversammlung des Internet-Konzerns Yahoo: Die Wahl zum Verwaltungsrat ist falsch ausgezählt worden. Die Proteststimmen gegen den umstrittenen Konzernchef Jerry Yang waren am vergangenen Freitag weit zahlreicher als zunächst bekanntgegeben. Das räumte der Konzern nach einer Überprüfung am Dienstagabend nach US-Börsenschluss in Sunnyvale (Kalifornien) ein. Die Korrektur ändere jedoch nichts an der grundsätzlichen Bestätigung des gesamten Verwaltungsrates im Amt.
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Schuld an der Auszählungspanne sei nicht Yahoo, sondern ein Dienstleister, der die Stimmen etwa von Banken und Fonds sammelt und weiterleitet, betonte der Konzern. Dabei seien Übermittlungsfehler passiert. Yang bekam demnach bei dem Aktionärstreffen nur 66 Prozent Zustimmung statt der zuerst vermeldeten 85 Prozent. Jede dritte Aktionärsstimme wurde ihm damit verweigert. Der ebenfalls massiv unter Beschuss stehende Verwaltungsrats-Chef Roy Bostock kam sogar nur auf 60 statt ursprünglich fast 80 Prozent und erzielte damit das schlechteste Ergebnis aller Verwaltungsräte.
Mit seinem schärfsten Kritiker, dem Großaktionär und Milliardär Carl Icahn, hatte sich Yang vor der Hauptversammlung auf einen Kompromiss geeinigt.
Das ist so ein typischer Carl Icahn, der sich mit solchen, vom ihm gesteuerten "Fehlern" die Hauptversammlungen anderer Unternehmen zusammenschießt. So ähnlich wurde er auch Chef beim Baukonzern WCI den ergerade vor die Wand gefahren hat. Verantwortungsloser Spekulant ist wohl die netteste Bezeichnung für solche Pfeifen.
Aber alles dient natürlich dem höheren Zweck, Yahoo an Microsoft zu verschenken. Nun gerade nicht sollte die Antwort sein.
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stern-Umfrage: Union und FDP hätten bei Bundestagswahl mit 49 Prozent die Mehrheit
Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, würde sich knapp jeder zweite Deutsche für Union und FDP entscheiden. In der wöchentlichen Umfrage des Hamburger Magazins stern sowie des Fernsehsenders RTL kam die Union wie in der Vorwoche auf 38 Prozent, die FDP fiel um 1 Punkt auf 11 Prozent. Die SPD lag bis zur Wochenmitte bei 23 Prozent, stürzte aber auf 20 Prozent, nachdem bekannt geworden war, dass Ex-Wirtschaftsminister Wolfgang Clement aus der Partei ausgeschlossen werden soll
Das hatte Herr Göllner ja schon im Auftrag der Familie Mohn/Bertelsmann angekündigt, dass er die SPD in seiner Umfrage abstürzen lässt, weil die Gefahr besteht das Clement ausgeschlossen wird. Jetzt muss nur noch die Bertelsmann Firma Arvato die Stimmen bei der nächsten Bundestagswahl auszählen und alles wird gut für die Bertelsmann Diktatur.
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Trotz Freispruch - Bin Ladens Fahrer soll in Guantánamo bleiben
Die Insassen des US-Gefangenenlagers Guantanamo müssen ungeachtet vom Ausgang ihrer Militärprozesse mit weiterer Haftzeit rechnen. Selbst bei einem Freispruch durch die Militärjustiz könnten einzelne Terrorverdächtige bis auf weiteres als „feindliche Kämpfer“ in US-Obhut festgehalten werden, sagte Pentagon-Sprecher Geoff Morrell. „Es gibt einen beträchtlichen Anteil von Gefangenen in Guantanamo, die wahrscheinlich nie freigelassen werden, weil sie eine Gefahr für die Welt darstellen“, sagte der Sprecher weiter.
Den Fahrer von Bin Laden haben sie ja mal vorsichtshalber verurteilt, weil die Weltöffentlichkeit aufgewacht ist. Aber egal wie die gekauften Prozesse ausgehen. Mit dieser Bemerkung haben sich die USA aus der Reihe der zivilisierten Nationen verabschiedet. Wäre der deutsche Außenminister ein Mann von Ehre würde er den amerikanischen Botschafter einbestellen, ihm erklären, das eine Demokratie solche Spiele nicht verträgt und dann die diplomatischen Beziehungen mit den USA abbrechen.
Bei Steinmeier besteht aber keine Gefahr. Der findet Guantanom gut. Das zeigte ja bereit der Fall Kurnaz. Unsere Außenkanzlerin Merkel wird auch nichts sagen. Hauptsache Bush krault ihr den Rücken, in der Art wie man einen Hund streichelt.
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"Keine Freiflüge"
IG-Metall-Chef Huber empfiehlt nach der Debatte um den Gratisflug seines Ver.di-Kollegen Bsirske strikte Regeln für die Aufsichtsräte – auch der Kapitalseite.
Ach ja der Huber. Den gibt es ja auch noch. Der Nachfolger, dessen Vorgänger immer noch bei VW die Dinge aufhält. Der Mann der immer noch den Siemens Aufsichtsrat Ralf Heckmann stützt. Die IG Metall ist ungefähr so glaubwürdig wie die INSM und Mohn/Bertelsmann. Das Land braucht neue Gewerkschaften.
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Bundestags-Delegation für neun Tage bei Olympia in Peking
Eine Delegation des Sportausschusses des Bundestages wird für neun Tage die Olympischen Spiele in Peking besuchen. Die siebenköpfige Reisegruppe unter Leitung des Ausschussvorsitzenden Peter Danckert will vom 17. bis 25. August vor allem Gespräche mit Athleten, Organisatoren, Dopingfahndern und Medienvertretern führen. Nach einer Mitteilung der Bundestagspressestelle stehen aber auch Begegnungen mit Vertretern der Zivilgesellschaft auf dem Programm.
Nun wissen wir wenigstens weshalb wir Olympia brauchen und weshalb die Chinesen zensieren und die Menschenrechte mit Füßen treten dürfen. Peter Danckert und seine Leute brauchen Urlaubsziele. Schade das wir denen die Wiedereinreise nicht verweigern können.
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Von solchen Umfragen sollte niemand mehr etwas halten... Wie schon an anderer Stelle geschrieben, ist das Merkel auch angeblich per Umfrage hochbeliebt, bloß dass niemand jemanden kennt, der jemanden kennt, der...., der das auch so sieht. Die Reisekanzlerin weckt bei vielen noch nicht mal mehr irgend welche Emotionen, wie das früher die Birne oder selbst der Genosse der Bosse hervorgebracht haben.
Auch muss ich sagen, dass die Menschen heutzutage derart harmoniebedürftig, besser ausgezehrt sind, dass sie sofort der Partei wieder zugetan sind, die nur im Ansatz irgend welche gutgläubigen oder nie einhaltbaren Versprechungen abgibt (siehe derzeit CSU und Pendlerpauschale). Eine echte Alternative gibt es bei den ganzen Parteien bekanntlich nicht. Man hat nur die Whal zwischen den berüchtigten Krankheiten. Deshalb ist eben etwas falsch am System.
Bundestag Delegation:
Tja, was der Hybrid (ich zitiere wie immer Urban Priol, gemeint ist das Merkel) vormacht, wollen die Vasallen auch haben!