Es gibt Geschenke die kann man nur ablehnen. Nur wie lehnt man Bayern ab. Geht nicht. Schließlich leben die in einem Freistaat, in dem sie aber nicht bleiben. Zum einen weil sie jenseits der Grenzen um Geldgeschenke betteln müssen, zum anderen weil sie ständig gelobt werden wollen. Bayer zu sein, scheint übrigens auch eine ansteckende Komponente zu haben.
In dieser Woche fielen die Kameraden wieder gleich reihenweise auf. Als letzter und wohl auch als das Letzte der unsägliche
Uli Hoeneß.
"Es stinkt mir gewaltig, dass mir diese Ölmafia das Geld aus der Tasche zieht, um es in Fußballspieler zu stecken. Das gilt auch für Herrn Abramowitsch. Diese Mafia beherrscht die ganze Welt und manipuliert den Ölpreis. Wir müssen Vereine wie Chelsea eben sportlich besiegen. Das wäre eine Genugtuung", machte der Manager seinem Ärger Luft.
Ja die armen Bayern. Wenn mit ihnen international jemand das macht, was sie national mit den anderen Vereinen machen dann ist das Mafia. Man könne ihm sagen was der FC Bayern ist, aber wozu, er würde es ja doch nicht verstehen. Die Festgeldkonten mit denen die Bayern heute angeben stammen aus der Zeit, als ganz Deutschland ihnen ein Olympiastadion baute, das jahrzehntelang für sprudelndes Einkommen sorgte, während die anderen Vereine solche Dinge aus eigener Kraft schaffen mussten.
Das gilt übrigens für ganz Bayern. Ohne die Flüchtlinge und ohne die Gelder der Kumpel und Stahlarbeiter an der Ruhr, wäre Bayern heute noch ein Agrarland dessen Bewohner sich vermutlich sogar vor Zügen fürchteten. Aber an die Entwicklungshilfe kann sich Bayern ja heute nicht mehr erinnern. Dafür sorgt Uli Hoeneß für noch mehr Unfairness im deutschen Fußball, indem er gleich die
Schiedsrichter nach seinem Gusto ausbildet.
Das wäre nicht wichtig, weil es nur um die Show Fußball geht, die mit Sport kaum noch etwas zu tun hat, soweit es den FC Bayern betrifft. Aber die Haltung von Hoeneß andere zu diskreditieren, die nur genau das gleiche tun, wie er selbst ist typisch für die Vorgehensweise Bayerns an sich.
Als nächstes Beispiel kommt dann gleich Erwin Huber, der will zwar
neue Atomkraftwerke für Deutschland, aber natürlich kein
Endlager in Bayern.
Das Endlager soll in Gorleben sein, das ist für ihn völlig klar. Heiliger St. Florian, verschon mein Haus, zünd andere an. Ja der rattengesichtige Erwin, der ist so ein rechtes Herzchen.
Es gebe "seit 30 Jahren eine politische Entscheidung für den Salzstock in Gorleben" in Niedersachsen. Das sei "doch nahezu fertig".
Nun ist sicherlich nicht viel Intelligenz erforderlich um CSU-Chef zu werden. Denken dürfte da eher hinderlich sein, aber selbst so ein geistiges Totalprekariat wie Huber, dürfte wohl von dem Fall
"Asse II" gehört haben, einem Salzstock der dem von Gorleben sehr ähnlich ist und in dem jetzt schon Uran und anderes radioaktives Material austritt, weil ein Salzstock eben nicht geeignet ist.
Es macht aber keinen Sinn sich über Huber und Honeß aufzuregen. Im Grunde sind beide egal unwichtig. Viel schlimmer ist das es in München ein Helmholtz Zentrum gibt, das mit Unsummen von Steuergeldern gefüttert wird und als Ergebnis einen Haufen Mist liefert. Wahrscheinlich ist Bayer zu sein wirklich ansteckend, aber das was dieser Verein bietet, ist an Dummheit nicht mehr zu
überbieten:
Der Betreiber, das Helmholtz-Zentrum München, befürchtet: Das bei Wolfenbüttel gelegene Versuchsendlager, in das seit Jahren Wasser eintritt, könnte "unkontrolliert absaufen". Es handelt sich um zwölf Kubikmeter pro Tag, die im Bergwerk von den Decken und Wänden tropfen, dort mit Folien aufgefangen und in Tanks wieder zutage befördert werden. Die Stabilität des Deckgebirges sei nicht mehr gewährleistet, so die Betreiber. Daher wollen sie den Salzstock mit seinen großen Hohlräumen kontrolliert fluten - mit gesättigter Salzlösung. Das sorge dafür, dass "nahezu keine Umlösungs- und Zersetzungprozesse" an diesem Gestein stattfinden werden". Zudem sollen die Atommüll-Kavernen mit dicken Betonpfropfen verschlossen werden.
Das ist eine echte bayrische Lösung. Die sollten wirklich aufhören sich ständig mit den Maßkrügen auf die Köpfe zu hauen und vielleicht auch nicht mehr trinken. Die Fässer korrodieren bereits jetzt. Wenn man das Bergwerg flutet, rosten die noch schneller, immer mehr radioaktives Material wird ausgelöst und wandert in dem Bergwerk nach unten.
Es ist übrigens nicht damit zu rechnen das die Lösung im Bergwerk bleibt, sie wird durch Risse versickern, dann stürzt der Kram ein. Vielleicht hätten die sich mal Karstgebirge anschauen sollen. Es gibt nur eine Lösung, das Zeug muss wieder geborgen werden. Das wird Geld kostet und jetzt rächt sich, das sie nicht eingelagert sondern einfach reingeworfen haben. Die Fachleute aus Bayern.
Wahrscheinlich wird die Helmholtz Truppe sich aber mit keinem Cent beteiligen und die bayrische Justiz wird keine Sekunde daran denken zu ermitteln. Ganz Deutschland wird unter der üblichen bayrischen Inkompetenz leiden müssen.
Das macht die Bayern nicht liebenswerter. Wirklich nicht.
Ich befürworte(te) Atomkraft. Ich versuchte Daten zu bekommen und habe diese auch erhalten, aber nicht solche Daten, welche heutzutage über Asse bekanntgegeben wurden. Es wird,wenn`s noch mal zur Sprache kommt, auf die Betreiberfirma abgeladen. Hauptsächlich daß es eine staatliche Firma ist. Was auch nicht ganz hinhaut.
Im übrigen freue ich mich auf den Tag, wo dann tonnenweise die wirklich umweltverschmutzenden Windpropeller reihenweise verschrottet werden. Schon heutzutage versichert kein Betrügerkonzern mehr diese Propeller, weil die Dinger sich nach ein paar Jahren selbst vernichten (Getriebebrände, abgebrochene Flügel etc.).
Thermale Solarkraftwerke in Nordafrika sind technisch überhaupt kein Problem. Die Wasserstoffwirtschaft auch nicht. Der dort erzeugte Strom kann in Hochleistungsstromnetzen jederzeit über ganz Europa und Afrika verteilt werden.
Und zum Wasserstoff fällt mir nur soviel ein, dass z.B. BMW das ganze nicht ernsthaft weiterverfolgt. Den schon lange avisierten Serien 7er mit diesem Antrieb gibt's nach wie vor nicht zu kaufen!
Natürlich lasse ich mich eines besseren belehren, wenn es dafür nachvollziehbare Argumente gibt.
Der einfachste Weg scheint die Umwandlung in elektrischen Strom zu sein, den man dann mittels Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung, kurz HGÜ, problemlos nach Europa bringen kann. Laut Siemens sind Übertragungsraten von 3.000 MW zur Zeit üblich und 5.000 MW machbar. Auch die Kosten wären kein wirkliches Problem.
http://www.duckhome.de/tb/archives/3041-Mittelmeerunion,-Plan-Solaire,-Eigenvorsorgung-und-soziale-Verantwortung.html
Tatsächlich sind thermische Solarkraftwerke nicht ein zusätzliches Problem, sondern zugleich ein Lösungsansatz, der aber nur in einer vernünftigen Welt funktioniert. Eines der Hauptprobleme Afrikas ist die Versorgung mit Wasser und Energie. Wasser lässt sich aus Meerwasser mit Energie herstellen. Im weltweiten Vergleich kostengünstige Energie schafft Arbeitsplätze und mit Hilfe von Wasser kann auch die Nahrungsproblematik geklärt werden.
Ein Konzept von Solarkraftwerken bedeutet das die Länder mit hohen Energieverbrauch, die Versorgung Afrikas mit übernehmen müssen und dies in der Grundausstattung zunächst einmal kostenlos. An einem weiteren Ausbau kann sich Afrika dann bei fairen Handelsbedingungen selbst beteiligen. Das Schlüsselwort heißt Teilhabe.
Friede kann nur da entstehen wo die Grundbedürfnisse aller befriedigt werden können. Energie, Wasser, Nahrung, Kleidung, Wohnen und vor allem Bildung sind Grundbedürfnisse. Werden sie nicht erfüllt, gibt es Krieg, Aufstände und Revolutionen. Selbstverständlich gibt es jenseits der Erfüllung der Grundbedürfnisse auch noch unendlich viele Gründe für Gewalt, aber sie führen seltener zum Erfolg.
Wir kennen den Spruch von Erich Mühsam, dass die Deutschen eben Lampenputzer und keine Revoluzzer sind. Dahinter liegt die tiefere Wahrheit, dass die Menschen leicht zufrieden zu stellen sind. Sie suchen in ihrer Masse nicht die ideale, sondern eine erträgliche Welt.
Wird ihnen diese erträgliche Welt geboten und gibt es zusätzlich, wenn auch nur vermeintliche Chancen für einen persönlichen Aufstieg, dann sind die Menschen schnell bereit auf weitergehende Forderungen zu verzichten. Das funktioniert allerdings nur dann, wenn nicht gleichzeitig einige wenige sich schamlos bereichern.
Ein Modell wie der verantwortungslose deutsche Neoliberalismus, der zur Erfüllung der eigenen, in Wirklichkeit unerfüllbaren Gier, jedes Menschenrecht mit Füßen tritt, würde natürlich in einer derartigen Gesellschaft zu dem Kollaps und den Aufständen führen, die es über kurz oder lang auch in Deutschland geben wird.
Wer also nicht von Anfang an vorhat, derartige Solarkraftwerke und ihre Nebenanlagen, vor allem aber die Überlandleitungen für Strom und die Wasserstofftransportwege dem allgemeinen Nutzen zur Verfügung zu stellen, der wird scheitern. Genauso muss die formal wertlose Fläche in der Wüste gegenüber den Geberstaaten gemäß ihrem Wert für die Energiegewinnung vergütet werden. Am besten dauerhaft in Form von kostenloser Energiebelieferung.
Natürlich muss eine breite Streuung an verschiedenen Orten für weitere Sicherheit in der Belieferung sorgen. Aber daneben wird sich auch etwas in der Bewertung der Fremden in den Köpfen der Menschen tun müssen. Niemand kann gleichzeitig verächtlich auf jemanden herabsehen von dessen Volk er den Platz für die eigene Energieversorgung haben will.
Das wurde beim Öl versucht und dieser Versuch ist kläglich gescheitert. Natürlich kann sich eine solche neue Gesellschaft auch nicht mehr diese dümmliche Islamophobie leisten. Die Politiker werden weiterhin schöne Worthülsen produzieren, egal aus welchem Land sie stammen. Eine solche Mittelmeerunion mit Leben zu erfüllen ist Sache der Bürger.
de.wikipedia.org/wiki/Hochspannungs-Gleichstrom-%C3%9Cbertragung
Meiner Meinung nach sicher eine Alternative, aber ob die wirklich billiger als ein möglichst sicheres AKW, bezweifel ich.
Politisch sehe ich Afrika hochgradig unzuverlässig -> ich habe Jahre bei Kapstadt gelebt und kann die Gegebenheiten in Afrika sehr gut einschätzen. Selbst wenn man den Schwarzen (politisch korrekt? - aber wie bezeichnet man dann die Mischlinge? Farbige? Sorry, aber früher und das soll kein Rassismus sein, waren es alle Neger und gut war) oder besser Ureinwohnern mittels Teilhabe eine Beteiligung ermöglicht, wird es sofort welche geben, die sich mittels dieser Teilhabe über ihre eigenen Leute stellen wollen bzw. denen gar nichts davon abgeben wollen. Das ist millionenhaft in Afrika bewiesen!
http://de.wikipedia.org/wiki/Trans-Mediterranean_Renewable_Energy_Cooperation
Ja die Situation in Afrika ist schwierig und die Afrikaner sind genau so gierige Arschlöcher wie wir auch.
Allerdings werden sie bisher auch nur ausgebeutet. Das fördert auch unteinander nicht den Zusammenhalt, weil immer nur Feinde definiert werden, die an allem Elend schuld sind.
Wenn du nur daran denkst das Eisenerz aus Mauretanien als Erz nach Deutschland geliefert wird um hier verhüttet zu werden, dann wird schnell klar, das da irgendetwas nicht stimmt.
Hey, ein Beitrag aus einem Paralleluniverum. Hier bei uns gibts nämlich REICHLICH Alternativen. Zuvorderst das gewaltig weite aber weitgehend unbeackerte Feld des "Energie sparens". Dann all die tollen regenerativen Energiequellen, wenn man da mal die Lobbybremsklötze der Ölindustrie von entfernt. Das bitteschön sollte mittlerweile Konsens sein, wenn wir erkenntnismäßig und argumentativ nicht wieder 40 Jahre zurückspringen wollen. Jemand der in der Lage ist, eine Mail aus einem Paralleluniversum zu schicken, sollte das eigentlich genau so sehen. ;-)
http://linkszeitung.de/index.php?option=com_content&task=view&id=169491&Itemid=42
Bis denn...
1,5 Mrd. Euronen für Stilllegungen. Ja verdammt, wofür muss teuer stillgelegt werden? Warum kann nicht für das Geld weitergeforscht werden?
2,2 Mrd. Euretten für Morsleben. Mal abgesehen, dass ein Endlager nun mal nötig ist, warum nicht wie beim vorangegangenen Punkt das Geld nicht investieren, damit ein Endlager sicherer wird? Im übrigen bin ich sonst gegen die Masse einer Weltanschauung nicht zynisch (weil ich alle klugen Menschen als gleichwertig ansehe), aber hier sei mir verziehen: wem also Endlager nicht passen, der möge doch einen Container mit nach Hause nehmen, denn schließlich haben die allermeisten, den techn. Fortschritt der letzten Jahrzehnte voll genossen und haben sich da nicht verweigert!
1,3 Mrd. Euro für die Wismut. Da sollten sich alle Nichtwissenden wirklich raushalten. Die Wismut hat immer den Russen gehört. Weshalb wurde 1990 nicht mit denen vereinbart, dass die für die Altlasten aufkommen müssen? Umso mehr, weil die heute mit Energie solche astronomischen Gewinne machen, dass von Relationen hier keine Rede mehr sein kann. Außerdem hatte die Wismut nie etwas mit friedlicher Nutzung der Atomenergie zu tun!!!
Ich bin kein Rechter oder Linker, aber wenn hier linke Links vernetzt werden, dann nur soviel dazu: links ist schon lange nicht mehr rot, sondern bunt verschwommen! Und um den alten Spruch zu zitieren: jedem Menschen recht getan, ist eine Kunst die niemand kann! Das gilt auch für alle, die sich links sehen.
Allerdings würden solche Lager ein vielfaches kosten.
*ABER*: die Ruhrpottler sind z.B. auch nicht besser. So lange die ihre Moloche hatten, ging's noch. Und jetzt? Wo sind denn die harten Kumpels? Wo stürmen die denn die Straßen und Berlin? Gibt es sie überhaupt noch? Warum wird den in NRW auch ein Kasper nach dem anderen Ministerpräsident? Und so ließe sich alles auf alle deutschen Landen weiterkopieren.
Thema: Hoeneß
Sicher ist es ein unerträglicher Zeitgenosse, der Herr Wurstler. Aber ganz unrecht hat er in Punkto Ölmafia nicht. Auch nicht was Abramowitsch betrifft. Der ist mind. genauso unsäglich. Hat ja angeblich wohl auch als kleiner mieser Dieb seine Karriere begonnen: mit ein paar tausend Litern Heizöl, die er irgendwo weggefunden hat.
Natürlich ist es von Hoeneß purer Popolismus, denn ich weiß aus den Kreisen solcher Leute, dass die sich insgeheim die Hände über die hohen Spritpreise reiben. Warum?
1.) Hohe Spritpreise = hohe Steuereinnahmen = zukünftige Reichensteuern etc. erstmal ins Weite gerückt.
2.) Hohe Spritpreise = es wird weniger gefahren, also sind die deutschen Autobahnen wieder "freier" zum rasen mit einem Superboliden.
3.) Hohe Spritpreise = geringe Mobilität, weil nur noch absolut notwendige Fahrten gemacht werden. Geringe Mobilität = geringe Bereitschaft sich irgendwo zu engagieren. Eine Art Starre, die das Kapital nicht angreifen kann.
Ansonsten ist alles was FC Bayern heißt, nur Wasser predigen und Superchampagner saufen: bei der Hochzeit am STA See von der seelenlosen Ballackmaschine waren sie ja alle aufgelaufen, obwohl die den ja an die böse Ölmaifia verkauft haben...
Um bei Hoeness im unteren Blutdruckbereich zu bleiben
empfehle ich folgendes Video:
http://de.youtube.com/watch?v=AZ4x5PX2GDY
mfg