Bank of America erhält Vorladungen wegen ARS-Anleihen
In den USA haben Behörden des Bundes und der Bundesstaaten die Bank of America um mehr Informationen über bestimmte umstrittene Anleihen gebeten.
Das Finanzinstitut erklärte am Donnerstag, entsprechende Vorladungen erhalten zu haben. Sie betreffen sogenannte Auction Rate Securities (ARS).
Damit bestätigen die US-Behörden noch einmal, das es ihnen mit den Ermittlungen Ernst ist. Diese Ermittlungen betreffen übrigens auch die Deutsche Bank. Citigroup und UBS haben sich bereits frei gekauft. Da dürfte es für Josef Ackermann am Ende schwer werden das Viktory Zeichen zu machen.
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Zypries gegen Verbot von Sachleistungen für Aufsichtsräte
Justizministerin Brigitte Zypries hat sich gegen ein Verbot von Annehmlichkeiten wie Luxusreisen für Aufsichtsräte ausgesprochen.
"Mir wäre es persönlich sicherlich lieber, wenn Hauptversammlung oder Satzung einen klaren Betrag als Vergütung festsetzen und Aufsichtsräten ansonsten keine Sachzuwendungen gewährt würden", sagte sie der "Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe). Gesetzliche Verbote seien aber unnötig, zumal Sachleistungen nicht sehr verbreitet seien.
Natürlich ist Frau Zypries dagegen. Sie will ja selbst noch Aufsichtsrat werden. Dafür darf man demnächst deutsche Beamte nicht mehr anlächeln, weil das ja Beeinflussung sein könnte. Es wäre wirklich an der Zeit das Frau Zypries ihren Aufsichtsratposten übernimmt. Sie nervt nur noch.
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Forscher gegen gleiche Gehälter in Ost und West
Trotz ungleicher Einkommen im Osten und Westen Deutschlands warnt Wirtschaftsforscher Hans-Werner Sinn vor schnellen Lohnangleichungen. Seine Begründung: Gleiches Geld für gleiche Arbeit hört sich zwar gut an, würgt aber die Wirtschaft der neuen Bundesländer ab. Außerdem sei das Leben in Ostdeutschland billiger.
Hans Werner Sinn als Forscher zu bezeichnen kann auch nur der Springer Presse einfallen, die ja in Sachen PIN AG nicht nur eine Gewerkschaft gründete, sondern auch noch Mitarbeiter zwang, für niedrigere Löhne zu demonstrieren. Friede Springer hat übrigens ihr Druckhaus im Osten und schon deshalb ein persönliches Interesse an niedrigen Löhne. Ansonsten ist Friede Springer persönlich, genau wie Professor Unsinn daran interessiert, die Menschen in Deutschland aufeinander zu hetzen, damit die nicht überlegen und die beiden in den Knast stecken, in den sie schon lange gehören.
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Das Flaggschiff der national-religiösen jüdischen Selbstausgrenzung
Am 6. März 2008 erschoß in Jerusalem ein Palästinenser acht Studenten einer Talmudhochschule. Er wurde am Tatort selbst erschossen. Der Pfarrer im Ruhestand Dieter Helbig führt in einem fundierten Artikel vom Juli 2008 über die israelische Besatzungspolitik seit 1967 das Attentat an und meint, angesichts der zahllosen israelischen Verbrechen gegen die Palästinenser in den vergangen vierzig Jahren
kann ich das verstehen. Wer sind da die eigentlichen Täter, wer die Opfer?
Die Opfer des Attentäters studierten an der Talmudhochschule Mercaz Harav. Rabbi David Stav, ein Absolvent, beschreibt seine Schule so:
Mercaz Harav ist das Flaggschiff der gesamten religiösen zionistischen Bewegung. Der Terrorist hat auf einen Ort gezielt, der die Liebe zum Land Israel, die Liebe für das Volk Israel und die Liebe zur Torah symbolisiert.
Ein sehr lesenswerter Artikel, der zeigt, dass sich Schuld eben nicht so ganz einfach zuordnen lässt, wie es gerne gemacht wird. Man wünschte sich, dass Broder sein Gegeifer sein ließ, um vernünftig zu antworten und seine Position und Sicht der Dinge darzulegen. Aber dazu reicht es wohl nicht mehr. Broder beleidigt und pöbelt. Mehr kann er wohl nicht mehr.
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Barmer zahlt abtrünnigen Versicherten Bleibeprämien
Das Angebot ist verlockend: Versicherte, die die Barmer Ersatzkasse verlassen wollen, bekommen 150 bis 200 Euro "Serviceprämie". Im Gegenzug verpflichten sich die Kunden, bis 2009 bei der Barmer Ersatzkasse zu bleiben und an Umfragen teilzunehmen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung".
Rund 25.000 Versicherte sind dem Blatt zu Folge in den Genuss der Prämie gekommen. Das "Serviceberater-Programm" hat die Kasse nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Johannes Vöcking 3,7 Millionen Euro gekostet, schreibt die Zeitung.
Das Grundübel ist der Gesundheitsfond, der geschaffen wurde um die solidarische Krankenversicherung zugunsten der privaten Krankenversicherung auszuhöhlen. Es wird so weiter gehen, weil ein unsinniger Wettbewerb einen echten Wettbewerb verhindert.
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