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• Neues Bakterium im Mund entdeckt
• Weizen für die Reserve
• mini serie: warum liebe bahn?
• pr = propaganda
• Saakashvili hat kein Recht die EU-Flagge zu zeigen
Neues Bakterium im Mund entdeckt
Britische Wissenschafter haben nun eine neue Bakterienart im menschlichen Mund entdeckt. Dies könne helfen, Zahnfäule und Zahnfleischerkrankungen bessere zu verstehen und geeignetere Behandlungsmethoden zu entwickeln, teilte die Society for General Microbiology im britischen Reading mit.
Die Forscher untersuchten gesundes Mundgewebe und Tumore. Dabei entdeckten sie ein zuvor unbekanntes Bakterium der Gattung Prevotella. Diese Gattung kommt üblicherweise im Menschen vor und wird mit Munderkrankungen sowie Infektionen in anderen Teilen des Körpers in Verbindung gebracht. Die Wissenschafter nannten die neue Art Prevotella histicola, "Gewebebewohner".
Interessant sei, dass auch diese Mundbakterien sowohl in gesunde Zellen als auch in Krebszellen eindringen könnten.
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Auch im Mund von Gesunden befinden sich zahlreiche Mikroben, darunter Viren, Pilze und Bakterien. "Bakterien sind am häufigsten: Davon sind 100 Millionen in jedem Milliliter Speichel. Im Mund finden sich mehr als 600 unterschiedliche Arten", erklärte Studienleiter William Wade vom Londoner King's College. Erst die Hälfte von diesen sei bisher benannt.
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Weizen für die Reserve
Europas Ackerbauern fahren in diesen Wochen eine Getreideernte ein, die auf überdurchschnittlichem Niveau liegt: Mit 301 Millionen Tonnen dreschen die europäischen Landwirte heuer 16 Prozent mehr Getreide als im Jahr zuvor. Schon sinken die Preise, bleiben aber immer noch deutlich über dem Niveau des Jahres 2006. Nach einem sehr schwachen Erntejahr 2007 und nach einer ganzen Reihe von Jahren, in denen weltweit die Lagerbestände an Getreide schrumpften, könnte 2008 erstmals seit langem wieder Weizen in die Reserve wandern.
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Doch wie immer in der Landwirtschaft: Es ist alles eine Frage des Wetters. So sieht das Hamburger Handelshaus Toepfer International weniger die Ausdehnung der Getreideanbaufläche - etwa durch den Wegfall der Zwangsstilllegung von Feldern - als Grund für die Superernte. "Der entscheidende Faktor" sei vielmehr die bessere Witterung gewesen.
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mini serie: warum liebe bahn?
… ich fahr seit ca. vier Jahren mit der Deutschen Bahn mindestens zweimal die Woche quer durch Deutschland. Im großen und ganzen möchte ich nicht meckern, denn ich bin mir bewusst, dass so ein Streckennetz und ein solch komplexer Fahrplan durchaus Ihre Tücken haben. Deutschland ist Transitland, tausende Fahrten - ob Waren- oder Personenverkehr - täglich. Gut 36.000 km Schiene… da kann der kleinste Fehler sich auf das komplette Netz auswirken. Deswegen bin ich manchmal wirklich erstaunt wie gut das ganze funktioniert. Im Grunde bin ich sogar recht zufrieden, aber ein paar Sachen verstehe ich einfach bis heute nicht…
Ich möchte Euch in den nächsten Tagen ein paar Sachen auflisten, die sich mir - als Bahnpendler der ICE Strecke Limburg Süd - München HBf - Limburg Süd - einfach nicht erschließen. Das betrifft die Strecke Limburg Süd - Ffm HBf / Köln HBf - Berlin - Ffm HBf / Köln HBf - Limburg Süd genauso… die Stecke bin ich drei Jahre lang mindestens zweimal die Woche gefahren. Nehmt es als Anregung, Tipp oder einfach als freundlichen Hinweis.
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pr = propaganda
Entlarvend - Ulla Schmidt verkauft Werbung als Information
Ob Hausarzt-Modell oder Elterngeld - die vorproduzierten Radio-Berichte, welche die PR-Agentur Schlenker Hörfunksendern anbietet, befassen sich mit vielen Aspekten der Gesundheitspolitik. Hergestellt wurden sie im Auftrag von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. Keine neue Masche, wie Report Mainz herausgefunden hat: Das Familienministerium hat es vorgemacht. PR-Botschaften, die als unabhängiger Journalismus daherkommen. Die Hörerinnen und Hörer werden bewusst getäuscht. Zapp über die entlarvenden Methoden einer Ministerin, die politische Werbung als Information verkauft.
Anmoderation:
Hofberichterstattung - einheftiger Vorwurf. Sicherlich trifft er nicht auf alle Journalisten zu, die mitgereist waren. Aber es geht uns auch nicht um das Anprangern Einzelner, sondern um das Aufzeigen einer bedenklichen Tendenz. Leider nicht die Einzige. Denn auch Gesundheitsministerin Ulla Schmidt bedient sich eines einfachen Tricks: Sie lässt nicht nur Bilder machen, sondern gleich ganze Radiobeiträge. Klingt wie Journalismus, ist aber gezielte Polit-PR! Ein Täuschungsmanöver finanziert mit unseren Steuergeldern? Nicht zum ersten Mal. Monika Anthes von "Report Mainz" über fehlende Transparenz zwischen Politik, PR und Presse.
Beitragstext:
Ursula von der Leyen und Ulla Schmidt. Zwei Ministerinnen kämpfen für ihre Politik. Von der Leyen greift da schon mal zu unsauberen Werbemethoden. Rückblick: August 2007 - "Report Mainz" deckt auf, wie das Familienministerium durch selbst produzierte Hörfunkberichte und Zeitungsartikel Werbung für das Elterngeld macht. Zu diesen Praktiken greift Ulla Schmidt nicht. Das behauptet zumindest die Bundesregierung gegenüber dem Parlament. Auf die Frage der Linkspartei: "Wurden im Rahmen der vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) in Auftrag gegebenen Kampagne ‚Die neue Gesundheitsversicherung’ auch vorproduzierte Hörfunkberichte erstellt?", erklärt die Bundesregierung: "Vollständig sendefähige Hörfunkbeiträge wurden nicht erstellt." Klare Frage, klare Antwort.
Gekaufte Beiträge von der Agentur
Also keine Hörfunk-PR-Berichte aus dem Ministerium von Ulla Schmidt. Ist das die Wahrheit oder wurde das Parlament belogen? Bei Recherchen stoßen wir auf diesen Hörfunkbeitrag: "Dass dies auch nach der Gesundheitsreform für die Krankenkassen gilt, hoffen viele." "Für mich ist der Hausarzt-Tarif ideal, weil ich sowieso zuerst immer zum Hausarzt gehe." Eine Journalistin, so scheint es, hat Bürger zu ihrer Meinung befragt und auch ein Interview von Ulla Schmidt bekommen. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt: "Der Hausarzt oder die Hausärztin kann eigentlich am besten beurteilen, welche zusätzliche fachärztliche Behandlungen oder Untersuchungen ich benötige..." Kritik an der Reform oder am umstrittenen Hausarztmodell - Fehlanzeige. Kein Wunder. Dieser Hörfunkbericht und noch drei weitere stammen nicht von einer unabhängigen Journalistin, sondern von der Werbeagentur "Schlenker". Die hatte bereits die PR-Berichte zum Elterngeld produziert.
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Saakashvili hat kein Recht die EU-Flagge zu zeigen
In einem Interview mit RT sagt der italienische EU-Abgerodnete Giulietto Chiesa, der Präsident von Georgien Saakashvili hat kein legales Recht Südossetien den Krieg zu erklären und dabei eine EU-Fahne im Hintergrund zu zeigen.
Georgien ist kein Mitglied der EU, deshalb ist die Frage berechtigt, warum steht eine EU-Fahne in seinem Amstzimmer und er benutzt diese als Hintergrund in seiner TV-Ansprache? Was soll das?
Warum protestieren eigentlich die EU-Führung und die Staatschefs der EU-Länder nicht gegen die Verwendung dieses Hochheitszeichens? Wieso muss ein aufmerksamer Abgeordneter des Europaparlaments das tun?
Es ist nicht zu fassen, da erklärt Saakashvili den Südossenten den Krieg, also faktisch auch Russland, und die ganze Welt, einschliesslich Moskau, sieht die EU-Fahne im Hintergrund. Damit muss doch jeder denken, die EU ist eine Partei im Krieg gegen Russland. Spinnen die eigentlich völlig? Sind die EU-Bürger gefragt worden ob sie das wollen?
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