Es fällt einem schwer zu glauben, dass Michail Saakaschwili von sich aus tätig wurde und 16 Jahre nach der ersten Niederlage Georgiens, sich erneut eine blutige Nase holen wollte. Er kann auch nicht so größenwahnsinnig gewesen sein, zu glauben, dass eine georgische Armee die Russen schlagen könnte. Man muss ihm irgendetwas zugesagt haben, was dann aber nicht eintrat.
Es mag sein, das die USA geglaubt haben in Uigurien einen größeren Aufstand lostreten zu könne, der aber offensichtlich gescheitert ist. Das kann nicht darin liegen, das 10 US-Soldaten in Kirgisen festgenommen wurden, bevor sie ihre Anschläge in China verüben konnten, sondern muss damit zu tun haben, dass die Uiguren sich an Afghanistan erinnerten und nicht so blöd sein wollen, für die Amerikaner gegen China zu marschieren und sich dann dafür umbringen zu lassen.
Wer ernsthaft über die Geschichte nachdenkt, kann nur mit dem Kopf schütteln. Klar ist das Georgien Südossetien angegriffen hat. Es ist auch klar, das es keine aktuellen Veränderungen gab, die einen solchen Angriff gerechtfertigt hätten. Es gab keinen logischen Grund für einen Angriff zu diesem Zeitpunkt und erst recht nicht im Zusammenhang mit der Störung des "olympischen Friedens", der ja auch nur ein Wort ist.
Russland konnte sich den Angriff nicht gefallen lassen. Im Grunde genommen hat Moskau für russische Verhältnis noch zurückhaltend agiert. Natürlich mussten sie die Georgier bis weit in georgisches Gebiet zurückdrängen und natürlich mussten sie auch militärische Stützpunkte im georgischen Hinterland angreifen, wie die Flugzeugwerft. Gar keine Frage. Was verwundert ist nur, warum sie nicht gleich den Zivilflughafen mit erledigt haben.
Aber wahrscheinlich wollten sie nur nicht unnötig provozieren. Georgien wollte einen Waffenstillstand um auf eroberten Gebiet bleiben zu können. Das war untragbar. Deshalb musste Russland die Georgier hinter die alte Front werfen, hat aber gleichzeitig erklärt, dass es keine territorialen Ansprüche erhebt und georgisches Gebiet nur brauchte um die Angreifer zurück zu treiben.
Nachdem der Schützling der USA was aufs Maul bekommen hat, treten nun alle auf und fordern das die Russen sich hinter die Linie vom 6.August zurückziehen, was die ja bereits schon von Anfang an angekündigt hatten. Am schlimmsten gebärdet sich Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer der sich langsam aber sicher zu einem echten Problem entwickelt.
Nicht nur, das er die georgische Aggression mit keinem Wort erwähnte, erklärte er auch noch. dass Georgien weiterhin Nato-Mitglied werden könne. Das ist jetzt vermutlich der Punkt wo jemand Jaap de Hoop Scheffer mal sagen muss, dass er ein ganz erbärmlicher Typ ist, der vielleicht für die amerikansichen Kriegstreiber spricht, aber ansonsten persönlich und menschlich eine absolute Null ist.
Es mag ja sein, dass dieser gemeingefährliche Kriegstreiber für die Niederlande spricht. Dann soll er aber auch seine Niederländer an die internationalen Fronten führen. Es kann nicht angehen, dass solch eine Niete ganz Europa in Kriege führt, die niemand haben will. Jaap de Hoop Scheffer ist ein Feind des Friedens und absolut unerträglich. Vor allem in seiner Hoffnung die Deutschen in Massen opfern zu können.
Niederländer und Deutsche mögen sich ja nicht gut leiden können, was vielfach auch begründet ist. Aber es ist kein Grund für einen geplanten Massenmord an jungen Europäern, wie ihn der Feigling de Hoop Scheffer plant. Wenn er Krieg führen will soll er seinen eigenen feigen Arsch in einen Panzer klemmen und angreifen wen auch immer er will. Er spricht und kämpft aber nicht für Deutschland und diese Nato, für die dieser Herr und scheinbar seine Regierung spricht, braucht in Deutschland niemand.
Bei dem jetzigen Zustand der Nato und solchem Führungspersonal bleibt nur der Austritt. Konsequent wäre es dann auch gleichzeitig die EU zu verlassen. Sollen die Niederländer sich doch mal selbst finanzieren und ihre Kriege führen.
Meine Kinder sind auch bald alt genug um hier mitlesen zu können (halt noch was durch). ;-)
Zwei beispiele aus der näheren Bekanntschaft:
Familie 1. ein Lehrerehepaar mit einem Sohn, bei der Erziehung wurde der Fernsehkonsum sehr stark eingeschränkt (kein Kabel oder Sat) nur 3 Programme. Waffen/Militär sehr tabuisiert, also kein Kriegsspielzeug oder ausflüge ins Militärmuseum oder Flugshows.
Jetzt ist der Sohn 22 hat sich verpflichtet und ist im Kosovo.
Familie 2. Öko68iger, ebenfalls lange Zeit überhaupt kein Fernsehn. Erziehung ging ebenfalls komplett nach hinten los. Sohn wollte sich auch verpflichten, glücklicherweiße hat ihn die Bundeswehr nicht genommen.
- Meiner Meinung nach geht diese Art von Erziehung meist komplett nach hinten los. Man kann seine Kinder nicht ewig von der Gesellschaft "fern halten". Ich denke man muss sie konfrontieren, anfangs werden sie es toll finden, werden Spielzeugwaffen bauen und Krieg spielen, auch am Computer, aber wenn sie alt genug sind, werden sie Aufwachen, sie werde nachdenken. Diese Kinder sind dann "geimpft", die anderen die spätestens wenn sie volljährig sind, meinen alles was ihnen vorenthalten wurde Nachholen zu müssen, oder auch einfach aus revolutionärem Gedanken gegen die Eltern.
Natürlich sollte man als Eltern seinen Kinder trotzdem sagen, das man es nicht gut findet, dass sie Krieg spielen, das man dagegen ist, aber alles völlig zu verbieten ist der falsche weg.
So ging es zumindest mir, ich wurde sehr liberal erzogen, und jetzt surf ich auf solchen Seiten :) Ich hab sogar mein Grundwehrdienst abgeleistet, weil ich noch mehr Einblicke und Erfahrungen sammeln wollte. Ich weiß wie es ist in einer Uniform zu stecken im gegensatz zu den meisten anderen. Gut anderen reicht es davon zu lesen, ich gehör zu den Leuten die ihre eigenen Erfahrungen machen müssen und Grenzen austesten wollen.
MfG Fred
Soldaten sind Mörder. Ergo auch Arschlöcher.
(Man kann ja drüber sprechen in wie weit GWDLer überhaupt Soldaten sind. :> )
Zur Erinnerung an die ersten beiden:
Nr.1:
"Frühling wurd´s in deutschem Land.
Über Asch und Trümmerwand
Flog ein erstes Birkengrün
Probweis, delikat und kühn.
Als von Süden, aus den Tälern
Herbewegte sich von Wählern
Pomphaft ein zerlumpter Zug
Der zwei alte Tafeln trug.
Mürbe war das Holz von Stichen
Und die Inschrift sehr verblichen
Und es war so etwas wie
Freiheit und Democracy. (...)"
Nr.2:
"Diesmal wurd' es Herbst im Land.
Über Smog und Glasbauwand
flog das erste braune Laub,
schmutzig, welk, und wurde Staub,
als aus Tälern und von Höhen,
wo die weiten Villen stehen,
pomphaft zog ein bunter Zug,
der ein breites Spruchband trug,
darauf stand in steiler Schrift,
schwarz, verwaschen und verwischt:
Freiheit. (...)"
;-)