Kurzkommentar 2008-08-14
• Finnischer Druckwasserreaktor - Greenpeace sieht Schlamperei
• Spanien vor Rezession
• "Absolutes Desaster" droht Charles verteufelt Gentechnik
• Kaukasus-Krise gefährdet die Olympischen Winterspiele in Sotschi
• Steinbrück soll über IKB-Krise aufklären
Finnischer Druckwasserreaktor - Greenpeace sieht Schlamperei
Bei den Bauarbeiten für den ersten Europäischen Druckwasserreaktor (EPR) in Finnland wird nach Angaben der Umweltschutzorganisation Greenpeace geschlampt. Der Bau des Reaktors müsse "sofort" angehalten werden, forderte Greenpeace den französischen Atomkonzern Areva auf. Für die Schweißarbeiten an dem EPR habe "über ein Jahr lang" keine Genehmigung vorgelegen, wie aus technischen Schriftstücken hervorgehe. Noch immer wachten Mitarbeiter, die nicht ausreichend dafür ausgebildet seien, über die Schweißarbeiten, warf die Organisation den Bauherren vor. Dies sei "mehr als alarmierend".
Ja, so ähnlich war es zu erwarten wenn man Geschäfte mit Siemens und Co. macht. Aber wen interessieren schon Schweißnähte an einem Atomreaktor. Wozu brauch es Vorschriften. Wenn es geknallt hat wie in Tschernobyl fragt doch keiner mehr ernsthaft nach den Ursachen. Es ist immer menschliches Versagen.
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Spanien vor Rezession
Nach erneut alarmierenden Wirtschaftsdaten hat Spaniens Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero seinen Urlaub abgebrochen und das Kabinett zu einer Krisensitzung einberufen. Bei dem Treffen wurde über Möglichkeiten zur Stärkung der Wirtschaft debattiert. Dabei ging es unter anderem um Steuererleichterungen, eine Reform des Dienstleistungssektors und den Abbau von Bürokratie. Damit soll ein Abdriften des Landes in die Rezession verhindert werden.
Seltsam diese Rezepte kenne wir doch alle schon. Sie sind ungefähr so tauglich wie die Tänze von Regenmachern. Nur sind die Tänze netter anzusehen. Wenn Zapatero etwas retten will muss er seine Justiz losjagen und die Betrüger in dem Geschäft aussortieren. Nur wenn er das Vertrauen der Ehrlichen wieder herstellt kann es weitergehen. Aber wie in Deutschland sind die spanischen Politiker dafür zu feige.
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"Absolutes Desaster" droht Charles verteufelt Gentechnik
Ungeachtet steigender Lebensmittelpreise hat der britische Thronfolger Prinz Charles eindringlich vor der weiteren Entwicklung gentechnisch veränderter Nahrung gewarnt. Dadurch drohe "das größte Umwelt-Desaster aller Zeiten", sagte der 59-Jährige in einem Interview. Multinationale Konzerne, die solche scheinbar preisgünstigeren Agrarprodukte erzeugen, betrieben "ein gigantisches Experiment mit der Natur und der ganzen Menschheit, das völlig schiefgegangen ist".
Eine Abhängigkeit der Verbraucher von "gigantischen" Agrarkonzernen könne in einem "absoluten Desaster" enden, warnte Prinz Charles in der Zeitung "Daily Telegraph". Das wäre "der klassische Weg, um sicherzustellen, dass es in der Zukunft keine Nahrungsmittel mehr gibt."
un sind die Zeitungen in England ganz verzweifelt weil ein Prinz doch nicht die Wahrheit sagen kann. Sie haben einfach nicht begriffen das die grüne Gentechnik ein Krieg ist den Monsanto und Co. gegen die Menschen führen. Dabei sind diese Firmen bereit jeden Menschen zu opfern, ja den ganzen Planeten zu vernichten, nur um noch mehr Gewinn zu machen. Der Prinz hat recht. Es geht um ein absolutes Desaster. Aber selbst wenn er König wäre, könnte er nichts tun. Auch die britischen Politiker sind längst gekauft.
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Kaukasus-Krise gefährdet die Olympischen Winterspiele in Sotschi
Die Kritik an der Sprachlosigkeit des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) angesichts des Kaukasus-Konflikts wächst. Der Europaabgeordnete Elmar Brok (CDU) forderte IOC-Präsident Jacques Rogge auf, Moskau an die möglichen Konsequenzen für die Olympischen Winterspiele 2014 in der russischen Stadt Sotschi zu erinnern. "Sotschi gehört in Peking auf die Tagesordnung", sagte der außenpolitische Koordinator der Europäischen Volkspartei (EVP) der "Westdeutschen Zeitung". Sollte sich Russland nicht aus den besetzten Gebieten in Georgien zurückziehen, müssten die Winterspiele auch auf internationaler politischer Ebene in Frage gestellt werden, betonte Brok.
Ja da sind ein paar Jungs so richtig geil auf Krieg. Ich hoffe nur das Elmar Brok sich freiwillig meldet um Georgien zu befreien, nachdem Georgienen Südossetien angegriffen hat. Vielleicht sollte Brok fordern das Georgien aufhört Menschen zu ermorden. Aber die Menschen sind ihm ja vermutlich egal. EU-Politiker, davon taugt ja keiner was. Die EU ist ja nur die Müllhalde für Politiker deren Verfallsdatum abegelaufen ist.
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Steinbrück soll über IKB-Krise aufklären
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat mit einem Schreiben an FDP-Chef Guido Westerwelle versucht, die Opposition zu beschwichtigen und einen Untersuchungsausschuss zur Schieflage der IKB-Bank zu verhindern. "Es scheint mir zweckmäßig, dass eine weitergehende Unterrichtung durch den zuständien Bundesminister der Finanzen, Peer Steinbrück, erfolgt", schrieb sie Westerwelle. In einem Briefwechsel, der der "Rheinischen Post" vorliegt, hat auch Steinbrück inzwischen Kontakt mit dem FDP-Chef aufgenommen und erklärt, dass er "dem Wunsch nach weitergehenden Informationen" nachkommen werde.
Ich bin mir nicht sicher ob Westerwelle wirklich wissen will, was bei der IKB gelaufen ist. Josef Ackermann von der Deutschen Bank hat die Bafin angesprochen damit die Druck auf Steinbrück machen und dieser die Schulden aus den Verlustgeschäften zwischen IKB und Deutscher Bank bezahlt. Das Geld dürfte also im wesentlichen an Ackemann geflossen sein. Kommt das aber raus, stehen Westerwelles neoliberale Freunde noch beschissener da, als schon jetzt. Es gibt Wahrheit die der Guido bestimmt nicht kennen will.
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Tags für diesen Artikel: ackermann, atomkraft, deutsche bank, gau, gentechnik, georgien, kernenergie, monsanto, rezession, russland, spanien
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