Die Deutschen sind nun einmal so
"Die Deutschen sind nun einmal so", äußerte ich vor ein paar Tagen etwas unbedacht gegen über einem Freund und Mitstreiter, der aufgrund meiner Aussage so ziemlich in die Luft ging. Natürlich war die Verallgemeinerung, wie alle Verallgemeinerung so nicht richtig, brachte uns aber auf den richtigen Punkt. Warum wollen wir eigentlich alle keine Deutschen sein? Erst begehrte er noch auf, aber es ist so.
Wir sind in Deutschland geboren, haben teilweise bis ins 11. Jahrhundert reichende Wurzeln in deutschen Kernlanden und sprechen doch von den Deutschen, als wenn diese Deutschen eine besonders ulkige Menschengattung wären die man nur mit Verwunderung und leichtem Abscheu betrachten kann.
Wir sind nämlich keine Deutschen. Wir sind sind alles mögliche aber keine Deutschen und wir sind heimatlos.
Wer möchte nicht gerne eine Heimat haben
Ich bin Deutscher, Westfale, Sauerländer, Märkischer Sauerländer, evangelisch. Das ist mein Geburtsstatus. Ich bin immer noch Deutscher, wenn auch ungern, lebe in Berlin, glaube an gar nichts mehr. Das ist meine Realität. Deutsche und Heimat. Stolz ein Deutscher zu sein. Das hat für die meisten denkenden Deutschen ein Problem.
Deutschland ist untrennbar mit seiner Vergangenheit verbunden. Das hat nichts mit einer Kollektivschuld oder gar persönlicher Schuld zu tun, sondern es erfordert schlicht und ergreifend nur, das man die aktuelle Entwicklung der Politik und Gesellschaft immer wieder auf falsch stehende Weichen untersuchen muss.
In dieser unserer Zeit stehen die meisten Weichen falsch. Viele zeigen in Richtung Diktatur, Entmenschlichung, blindwütig tobenden Raubtierkapitalismus ohne Sinn und Verstand. Hier soll der Mensch schon lange nicht mehr Mensch sein, sondern funktionierendes Element in einem Spiel, bei dem die Kapitäne auf den Brücken längst den Überblick verloren haben und einfach nur noch mit Volldampf in den Untergang steuern.
Es stellt sich überhaupt die Frage ob die Deutschen noch eine Heimat haben sollen. Die Wirtschaft verlangt die absolute Mobilität. Heute Flensburg, morgen München, übermorgen Frankfurt/Oder. Der Mensch soll in Deutschland wieder zum Nomaden werden, der seiner Arbeit hinterherzieht. Ohne Heimat und ohne soziale Bindungen. Menschen ohne Bindungen und ohne die Sicherheit einer Gemeinschaft kann man nämlich viel leichter ausbeuten.
Wenn es dem Willen der Wirtschaft nach geht, brauchen die Deutschen keine Heimat mehr. Da die Politik nur den Willen der Wirtschaft verkündet, sieht es schlecht um den Begriff Heimat aus. Selbst die Medien raten den Deutschen zum Auswandern. Die kreativen und mutigen sollen gehen, bevor sie zum Störfaktor und Unruheherd werden. So wird in diversen Sendungen die Auswanderung gepriesen und andere Medien schließen sich an. Haut ab, lautet die Botschaft.
Da ist es schwer zu heimatlichen Gefühlen zu kommen. Wir haben es ja schon von vornherein nicht leicht. Die Deutschen durften sich ja selten mal selbst bestimmen. Das sieht man schon an dem Lied der Deutschen. Eigentlich kann dieses ganze Deutschland nicht Heimat sein, weil es nur Fiktion ist.
"My Home is my Castle" Heimat als Fernsehsessel. Die Wohnung als letztes Rückzugsgebiet. Wohl eher nicht. Da sitzen längst die diversen Verfassungschutzämter, Geheimdienste und Polizeibehörden und lauschen mit. Meine Festplatte ist Beute meines Innenministers und über dem Eigenheim lauert ständig die Gefahr, das die Hypothek morgen verkauft wird, und es übermorgen schon versteigert wird.
Kann es da, wo es noch nicht einmal die Sicherheit der Wohnung mehr gibt, überhaupt Heimat geben? Aber wenn es keine Heimat mehr gibt, wofür schreiben wir dann in unseren Blogs? Schreien wir nur gegen unsere Angst an, oder kämpfen wir für etwas? Ich glaube wir kämpfen für unsere Vorstellung von Heimat.
Heimat wie sie sein könnte, wenn nicht INSM und Mohn/Bertelsmann an der Macht wären, die alle Menschen nur ausbluten lassen wollen. Heimat könnte der Ort sein, an dem die Menschen genauso frei wie die Vögel unter dem Himmel sind. Heimat könnte dort sein, wo sich Freunde versammeln um gemeinsam die wichtigen Dinge zu regeln und zu feiern. Da wo Solidarität herrscht.
Wir Deutschen haben eine solche Heimat nicht. Wir haben nur die Kälte der neoliberalen Wirtschaftsfaschisten. Aber wir können uns Heimat vorstellen. Wir würden gerne sagen, das dieses Land nun endlich unser Land ist. Aber dafür müssten wir kämpfen.
Leider sind wir Deutschen eher Lampenputzer als Revoluzzer. Deshalb werden die besten Leute, die das noch eben hinbekommen, auswandern. Bleiben tut nur der, der muß. Allerdings wird der Druck im Kessel höher.
Ein Teil des Deutschen Volkes hat ja schon einmal geschrien "Wir sind das Volk", allerdings aus der Gewissheit heraus, das es jenseits der Mauer noch ein Deutschland gab. Wer jetzt sagt: "Wir sind das Volk", der muss ein neues Deutschland entwickeln. Eine neue politische Landschaft, eine neue Justiz, eine neue Polizei. Deutschland kann nur bei Null anfangen, wenn es demokratisch und Heimat werden will.
Wir hätten schon ganz gerne eine Heimat, die auch Heimstatt ist.
Natürlich kommt dann sofort wieder jemand und spricht von der deutschen Sprache die uns doch alle einigt. Diese Sprache geht nicht nur weit über Deutschland hinaus, sie ist auch in ihren Dialekten sehr zerfasert, weil es eben dieses Deutschland noch gar nicht so lange gibt. Der Deutsche Bund und der Zollverein waren ja kein Deutschland. Sieht man mal von 1848 und dem Vormärz ab, gibt es Deutschland praktisch als Deutsches Reich seit 1871 unter preussischer Obhut.
Aber auch da war Deutschland längst nicht einig Vaterland und die Muttersprache reichte schon damals weit über die nationalen Grenzen hinaus. Die Deutsche Sprache eignet sich also von daher schon nicht als Bindeglied zwischen den Deutschen. Dazu kommt noch, dass sie seit dem Fall der Mauer systematisch ausgehöhlt wird. Neoliberales Neusprech hat den Deutschen die Deutungshoheit über ihre Sprache genommen.
Wer die Deutungshoheit über eine Sprache erlangt, der bestimmt, was in dieser Sprache gesagt werden kann:
Die Deutungshoheit ist das Vorrecht einer Person oder Gruppe, zu einem bestimmten Sachverhalt oder Ereignis vorrangig ihre Meinung oder Interpretation abzugeben. Dieser Person oder Gruppe wird die Deutungshoheit entweder aufgrund ihres Fachwissens oder aber ihrer Machtposition zugestanden. Diese Meinung wird anschließend sehr oft auch zur vorherrschenden Meinung in der Gesellschaft.
Tatsächlich bedeutet Deutungshoheit, das es relativ einfach wird die Inhalte von Sprache, die Bedeutung der Worte in ihr Gegenteil zu verkehren. Ein sehr gutes Beispiel für einen solchen Missbrauch von Deutungshoheit ist das lügende Lexikon der INSM das nur den Zweck hat, ehrliche Worte so weit auszuhöhlen, dass es in der deutschen Sprache unmöglich wird, zum Beispiel über den Sozialstaat zu reden ohne die Schwachen, der Doktrin der INSM folgend, zu verunglimpfen.
Darüber wurde schon an vielen Stellen geschrieben. Franz-Josef Hanke hat sich intensiv mit Folgen derartiger Wortverdrehungen und ihren falschen Inhalten beschäftigt:
Schon der Begriff "neoliberal" zielt auf eine bewusste Irreführung ab. Er setzt sich aus einem lateinischen Wortstamm und einer griechischen Vorsilbe zusammen.
"Liberal" steht eigentlich für "freiheitlich". Doch mehr Freiheit verheißen neoliberale Wirtschaftskonzepte nur der Unternehmerschaft. Für die allermeisten Menschen hingegen bringen sie mehr Knechtschaft.
Die griechische Vorsilbe "neo" steht für "neu". Doch neu ist das, was die neoliberalen Propagandisten da fordern, beileibe nicht. Der Sozialphilosoph Karl Marx hätte dasselbe Mitte des 19. Jahrhunderts wohl ganz einfach mit dem Wort "Kapitalismus" bezeichnet.
Weitere Wörter aus dem neoliberalen Sprachschatz sind "Eigenverantwortung" und "Eigeninitiative". Sie wollen den Eindruck erwecken, die Menschen könnten ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen und sich dadurch von staatlicher Bevormundung befreien.
Tatsächlich aber schiebt die neoliberale Politik damit die gesellschaftliche Verantwortung für die soziale Sicherung aller auf die Einzelnen ab. Sie sollen selbst "Initiative" zeigen, anstatt auf die solidarische Unterstützung anderer zu bauen.
Diese "Privatisierung" der Lebensrisiken ist geradezu mörderisch. Das belegt der Fall eines 20-jährigen Erwerbslosen in Speyer. Da er aufgrund einer Lernbehinderung und psychischer Depressionen nicht fähig war zu der geforderten "Eigeninitiative", ist er Mitte April 2007 elend verhungert.
Natürlich sind es diese tödlichen Ausgänge die bewegen, aber nur weil man das kleine tagtägliche Elend das diese gefälschte Sprache bedeutet, gar nicht sehen und schon gar nicht bemessen kann. Joachim Bartsch hat sich unter dem Titel "Sprache als Ausdruck des Denkens" die Mühe gemacht einige Wortbedeutungen zu erläutern:
Arbeitslosenindustrie
Ehemals als Bildungsträger respektive Maßnahmenträger bezeichnet dient dieser Begriff zur Diffamierung von staatlich geförderten Weiterbildungen und Beschäftigungen. Denn wenn die Autoindustrie Autos produziert, produziert hier eine Industrie wohl Arbeitslose. (Erreichter) Zweck: Massive Kürzungen bei den Integrationsleistungen für Arbeitslose.
Chancengerechtigkeit (statt Ergebnisgerechtigkeit)Der Versuch, wachsende Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft durch angeblich gleiche Ausgangsvoraussetzungen zu begründen. Hintergedanke: Wenn die Chancen gleich waren, müssen die Armen wohl selbst schuld sein - und Schuldige müssen bestraft werden. Wären die Propagandisten dieses Slogans tatsächlich für Chancengerechtigkeit, so müssten sie, der eigentlichen Theorie zufolge, für eine 100%ige Erbschaftssteuer eintreten. Das Gegenteil ist der Fall.
Eigenverantwortung
Das strikte Ablehnen des übernehmens von Verantwortung für andere, also dem, was man gemeinhin als verantwortungsvolles Verhalten bezeichnet. Zweck: Verbreitung des Glaubensgrundsatzes, ein jeder sei seines eigenen Glückes Schmied und um andere müsse man sich nicht kümmern. Die völlige Ablehnung der Gemeinschaft und den damit verbundenen Pflichten ist ein Charakteristikum des Neoliberalismus.
Freisetzung
Anderes Wort für Entlassung. Sehr schön gemacht, da das Wort "frei" generell positiv besetzt ist. Der Betroffene ist endlich frei, die Hartz-Reformen zu genießen. Komisch, warum freut sich denn keiner?
Humankapital
Eine Veränderung des Menschenbildes an sich: Vom Bruder zum Produktionsfaktor, dessen Wert in Geld gemessen wird. Die Tendenz ist, alles irgendwie zu "kapitalisieren": Neulich habe ich "Bildungskapital" gehört. Wann wird aus Kindern Gesellschaftskapital? Widerlich.
Leistungsträger
alias "Besserverdiener"; wurde als Substitution eingeführt, um eine äquivalenz zwischen Vergütung und Leistung zu suggerieren - was in hierarchischen Gesellschaften natürlich Unsinn ist. Ein sehr positiv konstruiertes Wort. Besonders schön: Die implizite, nicht direkt sichtbare Abgrenzung zu den "anderen" - denn die bringen demzufolge keine nennenswerte Leistung und sollen deswegen in Dreck und Elend leben.
Lohnveredelung
Auslagern von Arbeitsplätzen in Billiglohnländer. Eine Veredelung eines Stoffs ist gemeinhin als eine Verbesserung bekannt - hier ist, was den Lohn betrifft, jedoch eine Verschlechterung gemeint. Die klassische "doppelte Zunge".
Sozial ist, was Arbeit schafft
Diese Phrase versucht, den Begriff sozial mit einer neuen Bedeutung zu belegen und damit zu erreichen, das ursprüngliche Sozialverhalten "teilen" aus der Bedeutung dieses Wortes zu verbannen. Mit der Redefinition des Wortes "sozial" haben sich die Kreativen aber wohl etwas zu viel vorgenommen, diese Parole wurde sogar Frau Merkel im Wahlkampf zu heiß und zumindest zeitweise fallen gelassen. Ein erster zählbarer Erfolg fürs Volk.
Soziale Hängematte
Unterstellung vorn Faulheit und Arbeitsunwilligkeit bei Arbeitslosen. Bei einer Hängematte denkt man automatisch an einen tropischen Strandurlaub - eine gute Wahl also. Der von "Bild" so genüsslich und von der Politik propagandistisch ausgeschlachtete "Florida-Rolf" passte da voll ins Konzept.
Sozialneid
Das Totschlagargument schlechthin, wenn eine berechtigte Empörung über allzu dreiste Raffgier geächtet werden soll. Ein sehr interessantes Wort: Durch das als Sünde gebranntmarkte Wort "Neid" wird in dieser Kombination das Wort "sozial" ebenfalls negativ belastet. Ein geschickter Schachzug im Diffamieren von allem Sozialen und Solidarischen.
Sozialschmarotzer
Schmarotzer ist ein Begriff aus der Biologie, stark negativ besetzt. Er wird hier auf Menschen angewendet, die im freien Markt nicht in der Lage sind, sich ihren Lebensunterhalt selbst zu erwirtschaften. Man beachte: Ein Schmarotzer ist eine für den Wirt unerwünschte, häufig sogar schädliche Lebensform. Hier sind wir gefährlich nah an den "Volksschädlingen" der Nazis.
Zum Glück ist das was die INSM da betreibt vielen Leuten aufgefallen. Es wird und wurde immer wieder thematisiert. Allerdings gibt es da ein erhebliches Problem. So wahr und klar diese Aufklärung auch ist, sie verpufft im wesentlichen, weil sie nicht kontinuierlich ist und weil natürlich auch die finanziellen Mittel fehlen.
Das ist bei der INSM und den anderen neoliberalen Sprachverbiegern vollständig anders. So verfügt die INSM über praktisch unbegrenzte Mittel, da ihre Hintermänner, die Kosten einfach von der Steuer absetzen und die Allgemeinheit, den Betrug an der Allgemeinheit, auch noch bezahlen lassen. Ähnlich siehst es bei Mohn/Bertelsmann aus, die über die sehr gemeine und für den Menschen völlig unnütze Bertelsmannstiftung einen weiteren Großteil der Arbeit erledigt.
Das die restlichen Medien diese Sprachregelung gerne übernehmen, weil sie ja von Anzeigen leben müssen, während die Öffentlich Rechtlichen sich schon durch die Auswahl ihrer Themen und die Wahl der Leute die Raum für Aussagen bekommen, den neoliberalen Wirtschaftsfaschisten als angenehme Dienstboten anbieten. Unnötig zu sagen das diese Dienste der Öffentlich Rechtlichen noch über die Zwangsgebühren finanziert werden.
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Dieses Ganze ist aber nur möglich, weil im ersten Schritt die Sprache verdreht wurde. Weil Worte plötzlich nicht mehr das bedeuten was ihr eigentlicher Inhalt war. Weil Assoziationsketten aufgebaut und in die Köpfe gehämmert wurden. die einfach falsch sind.
Wer also den Kampf aufnehmen will, der muss sich zuerst die Sprache zurück holen. Natürlich haben die Bürger nicht das Geld um eine ähnliche Welle von Propaganda und Demagogie loszutreten. Aber sie können einen Anfang machen. Sie können ihr eigenes Lexikon der Begriffe erstellen. Eines das frei von dem Schmutz der Neoliberalen ist. Sie können in allen Foren und auf allen Plattformen den falschen Gebrauch der Worte kritisieren.
Da beginnt ein Mengenproblem dem Propaganda nicht gewachsen ist. Solange es noch den Ansatz von freier Rede in diesem Land gibt, gibt es auch die Möglichkeit gegen die Propaganda anzusprechen. So gut die Propaganda auch bezahlt sein mag. Es gibt nicht genügend Leute, wenn die Bürger aufstehen.
Damit wir uns als Deutsche fühlen können und auch in unserer Sprache wieder zuhause sind, ist es erforderlich zu kämpfen. Dieser Kampf kann nur ein Ziel haben, dieses Land, das von ein paar ziemlich fiesen Typen, den Bürgern gestohlen wurde, wieder zurück zu holen. Natürlich gibt kein Dieb sein Diebesgut wieder ab. Das tut er nur, wenn der Schaden, den er zu befürchten hat, viel Größer ist, als das, was er zurückgeben muss.
Personen kann man mit Gesetzen beikommen und letztendlich besteht auch das Großkapital, als die Führungspitze der Neoliberalen, nur aus Menschen, die als Einzelpersonen zwar reich sind, was ihnen aber nichts nützt wenn Zehntausende sie holen kommen. Vor allem wenn sie wissen das ihnen kein schneller Tod sondern lange Gefangenschaft droht, werden sie kompromissbereit sein.
Neben der Sprache müssen die Deutschen auch ihre Justiz und ihre Politik wieder in vernünftige und ehrliche Hände legen und für anständige Gesetze sorgen. Das wird wahrscheinlich nur mit einer Revolution gehen. Revolution birgt aber immer die Gefahr, dass einige sich nur selbst bereichern wollen. Es ist deshalb notwendig schon jetzt klare Führungsstrukturen und Vorgehensweisen zu erörtern. Dabei ist es nicht schlimm, wenn der Gegner mithört, er darf ruhig schon damit beginnen sich zu fürchten. Außerdem kann auch Schäuble, wie die Stasi nicht alle überwachen. Das System frisst sich selbst.
Wer aus Deutschland Heimat als Deutschland machen will, der muss kämpfen. Der muss raus auf die Straße und rein in den Generalstreik. Deutschland braucht einen sauberen Neuanfang. Mit neuen, ehrlicheren Leuten. Direkte Demokratie. So radikal es eben geht.























Den überall florierende Englischunterricht in Kindertagesstätten bei Kleinkindern, die in ihrer Sprache noch nicht zu Hause sind, müßten wir vielleicht auch hinterfragen.
Zum Thema: Wie holt man sich seine Sprache zurück? Nun, zuerst indem man sie benutzt und sich bemüht, über einen leider hinreichenden 1000er-Wortschatz hinauszukommen. Dann, indem man z.B. mehr als eine Vergangenheitsform benutzt, zudem deutlich artikuliert, Füllwörter wie "so", "irgendwie", "Ding", etc. meidet. Selbst viel lesen. Den Kindern viel vorlesen (bei mir seit 8 Jahren jeden Abend 1 Stunde). Anderen zuhören, und deren "Sprache" kennenlernen. Ruhig mal in einem Wörterbuch (Wahrig, Duden,...) stöbern. Schreiben!!! Reden.
Und schließlich sollte man die Sache vielleicht nicht ganz so ernst nehmen. Sprach verändert sich. Wenn wir alle lateinischen griechischen, englischen und französichen Lehnwörter aus dem Deutsche entfernen würden, bliebe nicht mehr viel übrig. Sprache entwickelt sich stetig weiter und das ist gut so.
Nur arm darf sie nicht werden!
Schweizersicht, da es bei uns auch beginnt.
Die haben Euch Deutschen alles geklaut und
miesgemacht auf das Ihr stolz sein konntet.
Ihr seid so leidensfähig wie wir.
Es ist langsam Zeit aufzuwachen im deutschen
Sprachraum, bevor wir zu geduldeten Einheimischen
werden.
mlg an alle
Toni
Wer glaubst du wird bei euch für die Milliardenverluste von UBS und den anderen Bankan aufkommen müssen. Ihr.
Hab ich denn was von Ausländern geschrieben ???
Wir haben auch bei uns genug Einheimische dafür :-((
Ich sag nur, dass die Deutsche und Schweizerische Kultur internationalisiert ( = flach )gemacht wird.
So wird alles und jeder überall austauschbar und das
wäre doch echt ein Verlust oder ??
mlg
Toni