Kurzkommentar 2008-08-22
• Bezirksdekan nach Segnung von Homosexuellen abgesetzt
• Clement geht mit Genossen hart ins Gericht
• Iran kündigt bemannte Weltraummission an
• Bertelsmann ohne Mohn jr.
• Billionen fressen Seele auf
Bezirksdekan nach Segnung von Homosexuellen abgesetzt
Nach der Segnung eines homosexuellen Paares hat der katholische Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst dem Wetzlarer Bezirksdekan Peter Kollas sein Amt entzogen. Alle Gläubigen seien nach der Lehre der katholischen Kirche verpflichtet, gegen die rechtliche Anerkennung homosexueller Lebensgemeinschaften Einspruch zu erheben, erklärte das Bistum Limburg am Mittwoch. Eine Segnung eingetragener Lebenspartnerschaften durch katholische Seelsorger sei deshalb nicht möglich.
Kollas hatte am vergangenen Freitag ein schwules Paar im Wetzlarer Dom gesegnet, das zuvor seine Lebenspartnerschaft hatte eintragen lassen. Der katholische Pfarrer in Wetzlar war 1996 zum Bezirksdekan - zum Vertreter des Bischofs im Bezirk - ernannt worden. Kollas wird nach Angaben des Bistums auch nach der Entziehung seines Dekanamtes weiter als Pfarrer in Wetzlar arbeiten; der Bischof wird in den kommenden Tagen einen kommissarischen Dekan für den Bezirk Wetzlar ernennen.
Wer sich die Mühe macht und den Link anklickt, kann in das Gesicht dieses Bischofes Tebartz-van Elst einen Blick werfen und dürfte bedient sein. Natürlich kann man wieder von Einzelfall sprechen und davon, das irgendein homophober Dummbartz halt überall auftaucht. Aber das ist es nicht. Es ist die Haltung der katholischen Kirche, die zwar die Kinderschänder in ihrer Mitte gewähren lässt und ihnen freudig neue Kinder zum Missbrauch anbietet, aber gleichzeitig jemanden der Homosexuelle segnet, mit Repressionen bedenkt, die es sinnvoll erscheinen lässt, etwas weiter nachzudenken.
Wir haben Gesetze die solche homosexuelle Lebensgemeinschaften ausdrücklich bejahen. Wer sich gegen diese Gesetze stellt, begibt sich selbst außerhalb der Gesetze und verletzt diese. Wer Gesetze verletzt und andere Menschen diskriminiert, kann nicht auch noch Steuergelder kassieren. Der wichtigste Schluss müsste ein Ende der Subvention der katholischen und aller anderen Kirchen sein. Des weiteren müsste der päpstliche Nuntius einbestellt und aufgefordert werden, dass Ratzinger den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst sofort entlässt.
Leider wird nichts passieren. Tebartz-van Elst wird Bischof bleiben und diese verkommene Kirche kann weitermachen, wie schon immer.
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Clement geht mit Genossen hart ins Gericht
In einem Meinungsbeitrag für das Magazin "Cicero" preist der frühere Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen die ehemalige Haltung der SPD zur Atomkraft. Sie habe für Sozialdemokraten als "hochwillkommene Kraftquell" gegolten, "zur Entlastung der menschlichen Arbeitskraft, für den wissenschaftlichen Fortschritt". Seit Tschernobyl gelte dies nicht mehr. Heute gehöre der Beschluss zum Ausstieg aus der Atomenergie für die Mehrheit in der SPD "zur politischen Dogmatik", beklagt Wolfgang Clement.
Wer es wage, "gegen das dreifache Nein die Stimme zu erheben: Nein zu neuen Atommeilern, Nein zu längeren Laufzeiten von am Netz befindlichen Atommeilern, Nein zu neuen Kohlekraftwerken", dessen "parteipolitische Zurechenbarkeit" werde "- wie geschehen - kurzerhand streitig gestellt".
Wer nach Tschernobyl und Asse II noch für Atomkraft ist, ist entweder geistig nicht mehr zurechnungsfähig, oder so gut geschmiert, dass ihm alles egal ist, vor allem aber das Leben seiner Mitmenschen. Persönlich glaube ich ich nicht, dass Wolfgang Clement dumm ist. Aber die SPD wird ihn nicht feuern, weil ja in der SPD andere schon darauf warten auch an die Pfründe und den Futternapf der Atomlobby zu kommen. Auch bei den Grünen warten die ersten schon auf die Gelegenheit, die Atomkraft zu unterstützen.
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Iran kündigt bemannte Weltraummission an
Am vergangenen Samstag hat Iran die erste, im Land selbst entwickelte Trägerrakete Safir 1 getestet, mit der sich Satelliten in eine Umlaufbahn bringen lassen – nach Aussagen der iranischen Regierung erfolgreich. Innerhalb eines Jahres soll mit der Rakete der erste Satellit für Telekommunikation namens Omid (Hoffnung) ins All gebracht werden. Drei weitere Satelliten sollen innerhalb von zwei Jahren folgen. Der iranische Präsident Ahmadinedschad, der beim Test anwesend war, erklärte, die Sanktionen hätten Iran nicht isoliert, sondern unabhängiger gemacht.
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Reza Taqipour, der Leiter der iranischen Weltraumbehörde, nahm den Test der Trägerrakete zum Anlass, um anzukündigen, dass der Iran innerhalb von 10 Jahren den ersten Astronauten ins All schicken will. Das Datum für die erste bemannte Raumfahrt werde in den nächsten Monaten bekannt gegeben.
Eines kann man Ahmadinedschad und Taqipour nicht vorwerfen, sie sind nicht kleinmütig. Außerdem ist es ja schön hehre Ziele zu haben, aber es ist kaum anzunehmen, dass der Iran noch über Zeiträume länger als sechs Monate planen kann. Dann irgendwann sitzt eine iranische Revolutionsbewegung, von den USA gestützt an den Schalthebeln der Macht in Teheran und das Öl wird gestohlen. Die Träume von eigenen Satelliten sind dann nur Makulatur. Bisher ist nicht einmal sicher ob die Rakete überhaupt flog.
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Bertelsmann ohne Mohn jr.
Johannes Mohn (58), der älteste Sohn von Bertelsmann-Patriarch Reinhard Mohn (87), will das Gütersloher Familienunternehmen voraussichtlich Ende dieses Jahres verlassen. Derzeit werden die Ausstiegsformalitäten verhandelt.
Jetzt beginnt der schon lange absehbare Kampf um die Nachfolge Reinhard Mohns. Christoph Mohn der Lycos Chef dürfte auch nicht in Frage kommen. Die besten Chancen hat zur Zeit Brigitte Mohn, wobei es aber auch möglich ist, das die 67 jährige Liz Mohn das Unternehmen noch eine Zeitlang selber führen will. An der Haltung des Unternehmens und der Familie, Deutschland und die Menschen in Deutschland als ihren Privatbesitz zu betrachten, wird dies nichts ändern. Brigitte Mohn steht keinesfalls für eine gemässigtere Linie. Ob sie fähiger ist als ihr Bruder Christoph, muss sie erst noch beweisen, allerdings dürfte es auch nur wenige Leute geben die unfähiger als Christoph Mohn sind.
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Billionen fressen Seele auf
... Zeigt denn nicht die Schuldenuhr, wie dramatisch die Situation des Landes bereits ist?
Das Problem ist nur, dass die absolute Höhe der Staatsverschuldung für sich allein genommen überhaupt keine Aussagekraft hat. Sonst könnte man die Schulden ja auch in D-Mark anzeigen. Sie wären dann doppelt so hoch. Oder in alten italienischen Lira: Dann wären sie fast zweitausendmal höher, die Schuldenuhr brauchte ein paar zusätzliche Stellen und würde noch schneller rasen.
Viel ehrlicher wäre es, die Schulden eines Landes an dessen Wirtschaftskraft zu spiegeln – also an all den Waren, Dienstleistungen und Ideen, die von seinen Bewohnern jedes Jahr geschaffen werden. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt, liegt die deutsche Verschuldung bei etwas mehr als 60 Prozent. Das ist leicht unter dem europäischen Durchschnitt. Und dieser Wert – die sogenannte Schuldenstandsquote – ist seit 2005 deutlich gesunken.
Fast eine Stunde dauert das Gespräch mit Karl Heinz Däke, rund 1,7 Millionen Euro neue Schulden sind in dieser Zeit dazugekommen. Und während man das Besprechungszimmer verlässt und mit dem Aufzug nach unten fährt, in die Eingangshalle, und noch einmal nachdenkt über all die plakativen Botschaften und Forderungen, über Däkes Kritik an den maßlosen Politikern und darüber, dass dieser Staat zu viel Geld ausgibt, da also kommt einem der Gedanke, dass man neben die roten Leuchtziffern der Schuldenuhr eine zweite, grüne Digitalanzeige einbauen müsste: die Vermögensuhr. Sie würde zeigen, wie hoch die Wirtschaftskraft des Landes ist – knapp 31.000 Euro pro Sekunde. Die grünen Ziffern würden schneller flackern als die roten.
Aber das wäre eben nicht so dramatisch.
Hoppla was ist das. Marc Brost bezweifelt öffentlich das Schulden Sünde sind. Welches Ziel mag er das wohl verfolgen. Geht es vielleicht darum in einem vorbereitenden Artikel Schulden langsam aber sicher für gut zu erklären. Denn nur mit neuen Schulden könnte Michael Glos sein Konjunkturprogramm in die Wege leiten, das ja eigentlich nur ein Programm zur erneuten Subvention des Großkapitals ist. Die Argumentation mit der Wirtschaftskraft ist mehr als abenteuerlich. Wenn aus der aktuellen Situation, einer höchstfragwürdigen Zahl, eine Politik des "gesunden" Schuldenmachens abgeleitet wird, dann ist das schlicht und ergreifend Bilanzfälschung.
Das ist Brost natürlich bekannt. Die USA und die jetzige Finanzmarktkrise sind ja genau so entstanden. Aber wieder einmal dürfte der neoliberale Zweck über den Journalismus gesiegt haben. Die Kernbotschaft des Schuldenmachens ist zwar gut mit Text ummantelt, aber gut erkennbar. Mal sehen wer sie als erstes aufnimmt. Dann kennen wir auch den Auftraggeber.
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Das allerschlimmste aber daran ist, dass man jetzt die Chance völlig verpasst wirklich effiziente Kraftwerke zu bauen, die auch Wärme-Kraft-Kopplung nutzen und damit eine maximale Ausbeute der Energie bieten. Ein Stromkartell hat daran natürlich kein Interesse, denn so kann man weiterhin die Leute schamlos abzocken und weiterhin veraltete Technologien einsetzen, die aber in der Zukunft noch richtig teuer werden. Hier ist ein kleines, schönes Beispiel, wie scheinheilig die ganze Debatte um den 'billigen' Atomstrom geführt wird: http://www.nachdenkseiten.de/?p=3393
Ganz schnell Stop!!! Ganz, ganz schnell mit allen Regeln von Einsprüchen!!! Richtig ist diese Absetzung! In diesem einzigen Thema gebe ich der kath. Kirche 100 % recht. Homosexualität ist eine Sünde, um mit kirchlichen Worten zu sprechen.
Warum? Homsoexualität ist in meiner ganz persönlichen Sicht eine Krankheit, eine Entartung und was auch immer, weil es von der Natur so nicht im Normalfall vorgesehen ist, weil es gegen die Fortpflanzung gerichtet ist, unter die sich bekanntlich alles stellt. Und das Gelaber, es würde so was auch in der Tierwelt geben, akzeptiere ich nicht. Vielleicht im Zoo mangels natürlicher Umgebung.
Ich kann Dutzende beweisbare Beispiele Betroffener, Benutzter etc. aufzählen und belegen (die ich früher auch mal beruflich, nicht juristisch, vertreten habe), die unter und wegen Homos leiden und gelitten haben. Quer Beet, ob Kindesmißbrauch, ob Zerstörung von Familien, ob Anmaßungen, ob Belästigung, ob sich über Andere (sog. Hetheros) stellen, ob allg. unmoralische und unmenschliche Handlungs-, Lebens- und Denkweisen. Mir ist nicht ein einziger Fall bekannt, wo es mal was positives, menschlich erwärmendes mit diesen Wesen gab. Da ich selbst (!) betroffen war, bin ich sicherlich voreingenommen, aber es hat sich immer, immer wieder bestätigt, dass Schwule (Lesben klammere ich mal aus) Unmenschen sind. Wenn man fast jede Woche von so einer Figur von Kindes Beinen an mißbraucht wird, dann lernt man so zu denken! Glauben tut einem so was genauso niemand, wie es ist, wie wenn man von einem normal Entwickelten als Kind (meistens Mädchen) mißbraucht wird, weil sich u.a. auch viele Schwule nicht outen oder schlicht so in der Öffentlichkeit dastehen, dass es immer heißt: sowas hätten wir dem nie zugetraut!
Und von wegen Gesetze. Brüller. Die wenigsten wissen, dass es in der Alt BRD und sogar bis nach der Wende einen Schwulenparagraph gab! Zitat Wikipedia: "In der Bundesrepublik Deutschland bestand der § 175 bis 1969 in der von den Nazis verschärften Fassung weiter, was vom Bundesverfassungsgericht 1957 als rechtmäßig anerkannt wurde. Erst 1994 fiel er im Zuge der Rechtsangleichung mit der DDR weg."
Wie hieß es früher in der DDR so schön? Die Familie ist die kleinste Zelle der Gesellschaft. Wie wahr, wie wahr. Homos können niemals eine Familie sein, auch wenn sie es noch so sehr versuchen, besser spielen. Und wenn man die Folgen sieht, wie z.B. der Schwuchtelsänger Lindner, der einen Jungen (! -> warum kein Mädchen?) adoptiert (in Russland gekauft?) hat. Heute sind die lieben Partner getrennt und der Junge, der nun allmählich denken kann, will von den schwulen Figuren nichts mehr wissen! Wie viele kinderlose und normale Ehepaare wünschen sich so sehr ein Kind...
Ich hoffe Jochen, dass Du meine harten Zeilen veröffentlichst. Ich will eine kontroverse Diskussion!
Für die Wiedereinführung des Schwulenparagrafen und allerstrengste Bestrafung von Schwulen wie auch normal entwickelten Kindesmissbrauchern!!!
Der Schwulenparagraph war ein Irrtum aus der gleichen Kategorie wie die Diskriminierung der Frau.
Du bist im Irrtum. Vollständig.
Für mich steht unumstößlich fest:
Schwul = Krank = ohne Hemmungen/Grenzen = mind. Gelegenheitsphädophil
Klar in der Geschichte gab's viele Irrtümer, bzw. die Geschichte war einzig ein großer Irrtum, sonst gäbe es ja keine Weiterentwicklung. Aber das als einzige Begründung ist mir i.Z. mit Gesetzen zu den Homos zu billig.
Außerdem liegst du völlig falsch die Alterverteilung der Geschlechtspartner bei Homosexuellen entspricht ziemlich genau der, die auch bei homosexuellen zu finden ist. In den USA wurden ein paar gute Studien zu dem Thema gemacht, die eigentlich andere Ergebnisse bringen sollten.
Homosexualität ist auch keine Krankheit sondern lediglich eine Spielart der Sexualität. Es gibt Frauen die den Analverkehr lieben und homosexuelle männliche Paare die gar keinen haben.
Sexualität ist ein herrlich großer bunter Blütenstrauß. Nimm dir die Blüten die dir gefallen und lass den anderen ihre.
In Sparta war männliche Homosexualität genauso normal wie weibliche in anderen griechischen Gegenden. Die Amazonen und viele matriachalischen Stämme kannten die weibliche Homosexualität als normalen Sex der eben nur um Männer erweitert wurde.
Sobald du anfängst genauer nachzudenken wird dir klar werden, dass man dir in früher Jugend etwas eingeimpft hat, dass deine eigene Sexualität einschränken sollte. Frag in deiner Familie nach. Irgendetwas war da und man wollte verhindern dass du genauso wirst wie jener Verlorene.
Es ist abstrus was, oft in der vermeintlich besten Absicht, in der Sexualerziehung falsch gemacht wird.
Kannst du dich noch erinneren. Onanie macht weiche Knochen oder laugt das Gehirn aus. In diese Kategorie gehört deine Homophobie. Man hat sie dir anerzogen. Sie ist etwas das man dir angetan hat. Vor allem aber ist sie unbegründet.
Auch habe ich noch nie was davon gehört, dass in so einer Größenordnung Frauen kleine Jungs oder Mädchen sexuell mißbraucht haben. Also was ergibt sich daraus? Phädophiler Mißbrauch von Jungen ist aber 100 % schwul, also krank!
Eine Gruppe von Männern die sich aus "Glaubensgründen" für sexuelle Enthaltsamkeit entscheidet, wird immer einen hohen Anteil von Homosexuellen oder latent Homosexuellen anziehen, die so einer Entscheidung über ihre eigene Sexualität ausweichen wollen. Das klappt natürlich nicht. Meist zerbricht die Maske aber erst nach Jahren.
Heterosexuelle Priester befriedigen sich ziemlich einfach, aber auch bei ihnen dauert es oft Jahre, bis sie dies zulassen. Dann aber stehen ihnen ein Haufen Frauen zur Verfügung die diese kleine aber bekannte Sünde nur zu gerne begleiten.
Der heterosexuelle Pfarrer hat also mehr Angebot, als er befriedigen kann, er wird dementsprechend nur dann, wenn er ausdrückliche pädophile Neigungen hat zu Kindern greifen. Deshalb werden verhältnismäßig wenig Mädchen missbraucht und die meisten Mädchen erzählen nie etwas davon. Ich kenne eine Reihe von Fällen aber das stammt aus einem anderen Erfahrungskreis und gehört hier nicht hin.
Der homosexuelle Priester hat im Grunde genommen aber kaum ein Angebot um seine Triebe auszuleben. Gerade auf dem Lande kann er nicht mal eben in den Gay-Club gehen. Eine Liebschaft mit einem erwachsenen Homosexuellen würde aber auffallen wie Schnee im Hochsommer.
Ich glaube es gibt kaum etwas einsameres als einen Homosexuellen Priester. Das ist keine Entschuldigung, aber eine Erklärung für die relative hohe Missbrauchszahl aus diesem Segment.
Aus der Kette der Fehlentscheidungen folgt die fatale letzte. Wer seine eigene Homosexualität durch Flucht in den Priesterberuf zu unterdrücken versucht, hat im Moment der Wahrheit kaum Chancen seine Sexualität noch legal ausleben zu könne.
Praktisch müsste ein solcher Priester seinen Beruf hinschmeißen. Das Ergebnis ist bekannt.
Ich bin zwar nicht schwul, aber auch nur, weil es mein Geschlecht nicht zulässt und fühle mich dennoch ziemlich angegriffen, weil es an sich überhaupt kein Unterschied macht, ob es sich dabei um weibliche oder männliche Homosexualität handelt, am Symptom ändert es nichts, dass man sich eher zum eigenen Geschlecht hingezogen fühlt. Schwulenparagraph bezog sich auch nie ausschliesslich nur auf Männer, sondern auf ALLE Formen der Homosexualität, einzig die Männer konnten in den 70ern damit sehr viel offener umgehen, was letztendlich beiden Geschlechtern ein Plus an Freiheit gebracht hat. Auch Frauen erleben hier nämlich richtige Dramen, das fängt schon damit an, dass die ganze Familie jahrelang darauf wartet, bis man endlich mal heiratet, eigene Kinder bekommt. Kann oder darf man hier nicht die Wahrheit sagen, dann heiratet man irgendwann auch einen ungeliebten Mann und fühlt sich sein ganzes Leben lang unglücklich (an dieser Stelle würde ich gerne mal den Film Aimee & Jaguar empfehlen, der genau diese Dramen zeigt und was heisst in einem Regime auch noch zu leben, der Homosexualität als etwas Abartiges sieht und die Betroffenen verfolgt). In heutiger Zeit muss man sich da zum Glück nicht in eine Rolle pressen lassen, die man gar nicht übernehmen will, aber auch da ist die Enttäuschung in der Familie gross, manche reagieren da auch so ähnlich wie Sie und das tut weh.
Pädophilie hingegen ist etwas ganz Anderes, was sowohl Jungen als auch Mädchen betrifft und in beiden fällen ist der Schaden gross - manche missbrauchten Mädchen entwickeln deshalb auch mit der Zeit eine eher homosexuelle Neigung, weil sie ihr ganzes Leben lang eine latente Angst vor männlicher sexueller Gewalt haben. Ich kenne solche Fälle und das ist immer wieder erschütternd was das für Narben auf der Seele der betroffenen Menschen hinterlässt. Wenn man aber Pädophilie mit Homosexualität in Verbindung bringt, dann muss man eigentlich konsequenterweise sagen, dass Männer als solches Vergewaltiger sind, was natürlich Quatsch ist, denn die meisten Männer sind es nicht, genauso wenig wie die meisten Schwulen es nicht sind.
Ich finde, hier sollte der Papst eher den homophoben Bischof absetzen, als zuzulassen, das ein kleiner Dekan dafür büßen muß, nur weil er sich 'einmal' ans GG gehalten hat.
Dort steht doch drin, das Männer und Frauen gleich sind. Und das gleichgeschlechtliche Beziehungen den Segen des Staates haben.
Ich würde sogar den entlassenen Bezirksdekan als neuen Bischof für dieses Bistum vorschlagen. Endlich mal ein Kirchenmann, der genau richtig gehandelt hat.
Ich habe zwar auch meine eigenen homosexuellen Erfahrungen gesammelt, aber ich bin eindeutig Hetero. Deshalb kann ich die Ausführungen von AdF sehr gut verstehen. Hier muß ich jedoch sagen, das der Dekan das Opfer ist, nicht das Pärchen, das er traute.
Billionen fressen Seele auf
Wunderbare Idee, eine Einkommensuhr zu installieren. Wenn es nicht so scheiße zynisch wäre, würde ich dies sogar noch wirklich umsetzen. Ich meine, bei 10 Mio HartzIVlern und einer Handvoll Mrdäre, dürfte man doch direkt auf Anhieb sehen können, welche der beiden Uhren schneller läuft? Ich gehe mal davon aus, das die Schuldenuhr dann immer noch schneller tickt. Würden die Reichen Steuern bezahlen, wie sie sollten, wäre es anders!
Bertelsmann ohne Mohn jr.
Schade, ein Sproß des Mohnbaumes ist also faul? Muß der nun auf HartzIV gehen? Und kriegt er das überhaupt?
Wäre es nicht leichter, man enteignet die Familie nach dem Tod des Patriarchen nicht ein für alle Mal und steckt den Rest in den Knast, damit sie Mal darüber nachdenken, was der Begriff 'Menschlichkeit' wirklich bedeutet? Ich habe da nämlich echt den Verdacht, das die ihren Kopf schon sehr lange nicht mehr benutzt haben ...
MfG
Was für ein jämmerlicher Artikel - eine Sternstunde des neoliberalen Qualitätsjohurnalismus.
Sieht nach einem engen Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Zeit und Spiegel um den Ruf des 'allergrößten Stussblattes' aus. Und wahrscheinlich wird es mittel- und langfristig zwei zweite Sieger geben. Der erste Platz ist ja von der BL*D-Zeitung dauerabonniert. Aber der Drang nach Platz eins ist sichtbar vorhanden. Nur Mut, irgendwann klappts vielleicht.
Zum Inhalt: na klar, für alle Absahner schnell noch mal ein kräftiger Schluck aus der Pulle, bevor das ganze System zusammenkracht.
@armee der finsternis: musst Du ja auch nicht akzeptieren. Zieh wieder die Decke übern Kopf, sonst könnte versehentlich was Erkenntnis reingeraten. Im Übrigen - aber SELBSTVERSTÄNDLICH ist Homosexualität im Tierreich gang und gäbe (und ich meine dabei nicht das gewöhnliche "Aufsitzen" von männlichen Tieren (das ist zunächst mal Dominanzgehabe), und zwar quer durch so ziemlich alle Arten, und nicht nur als Einzelfälle. Das hat auch in der Natur durchaus seine Funktion. Es nimmt u.a. den Paarbildungsdruck aus Populationen in denen es mal zu viele Weibchen oder Männchen gibt (vrgl. Seeleute nicht nur in früheren Zeiten). Wenns also schon von der Natur als Option angelegt ist, wie auch der heterosexuelle Sexualtrieb, warum sollte man ihn dann nicht auch lustvoll und im gegenseitigen Einverständnis praktizieren. Krank ist dabei allenfalls die seltsame Angst insbesondere "waschechter" Heteros - hinter der sich erstaunlich oft selbst eine eigene unterdrückte Homophilie verbirgt (auch das ist belegt). ;-)
Genau, wen interessieren schon Schulden und Zinsen. Das ist doch nur Korinthenkackerei und Kleinmut, der Deutschland nicht weiter bringt und dieses Land nur unnütz lähmt. Man muss doch nur über den Teich blicken um zu sehen, dass Schulden egal sind. Die USA ist Weltmacht Nummer eins! Klar haben die auch eine hohe Verschuldung, nur wissen die schon länger, dass Schulden egal sind. Die Welt muss schön sein, wenn man Zeitredakteur ist.
@AdF: Ich kann nicht einschätzen, welche Erfahrungen du gemacht hast, aber eine "Angst vor der apokalyptischen Verbreitung des "Schwulseins" " disqualifiziert dich bei diesem Thema vollkommen und führt ersichtlich dazu, daß du "Argumente" anbringst, die nichts mit der Realität und viel mit den Mitteln der Hetzer zu tun hat. Ich weiß nicht, was dich dazu treibt, aber an dieser Stelle nur eine Bitte: Versuche, zu verarbeiten, was immer da sein mag und verbreite nicht solche Thesen. Sie sind gänzlich inakzeptabel und veranlassen mich ggf. zu äußerst unhöflichen Einlassungen.
Nun geht's eben gegen die Schwulenhasser, der ich zweifelsfrei bin! Traurig...
Um aber das Thema nicht bedeutender als es ist zu machen, werde ich meine Beiträge zukünftig wieder auf die wirklich großen Themen legen.
Mann, ich frage mich wirklich, ob das hier eine Mißlungene Satire von dir sein soll. Ist nichts Witziges dran, gelle?
Und "Meinungsfreiheit" für "Schwulenhasser" zu fordern, ist so bescheuert, daß du hier kommentieren kannst, was du willst, ich kann einen derart zerfransten Geist keinen Meter mehr ernstnehmen. Belassen wir's dabei: Hüte deine Zunge, was du da schreibst, ist nicht nur ekelhaft, sondern ganz nebenbei nach deutschem Recht auch zumindest an der Grenze zur Volksverhetzung.
Merkwürdigerweise sind es zumeist solche Leute, die für sich Meinungsfreiheit einfordern (siehe Clement).
Obwohl ich sogar den verstehen kann. Klar wird der in seiner eigenen Partei nicht mehr verstanden.
Aber AdF ist da ein wenig anders. Ich kenne ihn von seinen Kommentaren hier her. Und er kocht auch nur mit Wasser, und hat hier das Recht, verstimmt zu sein. Also haue bitte nicht weiter auf ihm herum.
MfG
Merkwürdige Einlassung. Ich habe bislang noch auf niemandem "herumgehauen", im Gegenteil. Auch im gegebenen Zusammenhang habe ich mich moderat ausgedrückt, ich hätte noch ganz andere Ressourcen. Es liegt mir völlig fern, jemanden persönlich anzugreifen, aber ich würde auch Jochen selbst in die Schranken zu weisen versuchen, wenn er derart gegen mein Rechtsemfpinden texten würde. Es ist m.E. völlig unangebracht, jemandem einen Generalpardon zu erteilen, weil er regelmäßig Erbauliches von sich gibt. Wo Grenzen überschritten werden, halte ich es für richtig, die Dinge gerade zu rücken, und wenn das eine gewisse Deutlichkeit verlangt, dann eben so. Das Thema ist für mich so weit erledigt.
Dann hast du mich falsch verstanden!
Wenn du meine Aussage verstanden hättest, wüßtest du, das ich die letzte Aussage von AdF gleichwertig mit den halbseidenen Aussagen eines Herrn Clement sehe. Jedoch spreche ihm nicht seine negativen Erfahrungen auf dem Themengebiet ab, die bedeutend tiefgehender als meine eigenen sind.
Ich spreche ja auch nicht jeden Pfarrer von jeglicher Schuld frei, nur weil er einmal etwas pädophiles oder homosexuelles angestellt hat! Aber ich gehe einmal davon aus, das Menschen sich ändern können. Also auch unser AdF.
Nur wenn du einmal solch ein einschneidendes Erlebnis hattest, sieht du die Welt ein wenig anders!
Entschuldigung ist akzeptiert, flatter!
MfG