Natürlich fahren alle gerne zu Olympia, die Leute aus der herrschenden Klasse und einige wie Wolfgang Schäuble haben ja auch Grund dazu. Wo anders als in China kann man den Unterdrückungssstaat, den er für Deutschland plant, schon einmal in Betrieb sehen. Was der
Verteidigungsminister Jung in Peking macht, ist auch einfach zu erklären. Er stimmt den Krieg gegen Russland, schon mal mit den Chinesen ab.
Was aber macht ein Regierender Bürgermeister von Berlin in Peking. Sicher Peking ist eine Partnerstadt von Berlin und Wowereit könnte nachsehen, ob es den Arbeitsplätzen die in Berlin verschwanden, in China auch gut geht. Aber in Wirklichkeit sind ihm Arbeitsplätze egal. Er hat wahrscheinlich gar nicht verstanden, dass seine Partys auch irgendwie bezahlt werden müssen. Arbeit kann er sich vermutlich nicht einmal vorstellen und das ist für ihn bestimmt auch gut so.
Auf jeden Fall war sein Besuch in Peking
erfolgreich. Logisch der ist doch immer erfolgreich im Ausgeben von Berliner Steuergeldern.
Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat eine positive Bilanz seines Peking-Besuchs gezogen. «Die Tage in der Olympiastadt waren eine gute Gelegenheit, die Kontakte zwischen den beiden Partnerstädten zu stärken», erklärte Wowereit am Sonntagnachmittag bei seiner Rückkehr nach Berlin.
Nun ja. Die Olympischen Spiele waren bestimmt der Zeitpunkt wo die Leute in Peking Zeit für Wowereit hatten. Die hatten ja schließlich sonst nichts zu tun. Irgendwie hat der Wowereit auch schon mal besser gelogen. Wenn er in den sechs Tagen Peking einer Sekretärin eines Pförtners das verschwitzte Pfötchen geben durfte, dann war das viel. Denn alle waren mehr als beschäftigt und hoch nervös.
Er hat sogar die
Menschenrechte angesprochen.
Für seine Reise nach Peking hatte sich der Regierende Bürgermeister Kritik aus der Opposition anhören müssen. Doch auch in Peking verteidigte Wowereit noch einmal seine Entscheidung. „Die Spiele können zu einer Öffnung Chinas beitragen", sagte er. Die Menschenrechte habe er schon angesprochen, aber nicht konkret mit Listen von politischen Gefangenen.
„Wir diskutieren über die Tibet-Frage, wir diskutieren über den Entwicklungsprozess", sagte Wowereit nach seinem Gespräch mit dem chinesischen Vize-Premierminister Wang Qishan. „Ich gehöre aber nicht zu den Illusionisten, die glauben, dass sich die chinesische Seite sofort verändert, wenn man drei Worte sagt."
Dann hätte er es mal mit ein paar Worten mehr versuchen sollen, oder er hätte sich von Wang Qishan, der ja bis vor kurzem Bürgemeister von Peking war, erklären lassen sollen, wie man eine Stadt vernünftig regiert. Allerdings dürfte für beides keine Zeit gewesen sein. Für sein anderes großes Ziel, wird die Zeit hoffentlich gereicht haben.
Der Regierende Bürgermeister will bei den Olympischen Spielen in Peking Sponsoren für die Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 gewinnen und auch noch um Zuschauer werben. „Bei Olympischen Spielen sind alle vor Ort, Sponsoren, Verbände, andere Unternehmen", sagte Wowereit.
Bei wem es sich überhaupt lohnt, ihn als Werbepartner anzusprechen, weiß Wowereit jedoch teilweise noch gar nicht. Denn der Internationale Leichtathletik-Verband hat den Berlinern noch nicht mitgeteilt, für welche Branche sie noch Unternehmen akquirieren dürfen, und welche Segmente schon durch internationale Sponsoren besetzt sind.
Ja, so ist das wenn man an die Partys rund um eine Leichtathletik-Weltmeisterschaft denkt und nicht an das Geld, welches Berlin nicht hat. Allerdings muss sich Wowereit ja keine Sorgen um fehlendes Geld machen. Er hat ja seinen schieläugigen schnurrbarttragenden Saddam-Hussein-Verschnitt Thilo Sarrazin, der das Geld dann schon aus den Ärmsten herauspressen wird, um seinem Bürgermeister die schönen Partys zu gönnen.
Natürlich ist das alles Quatsch. Wowereit weiß ja noch nicht einmal wofür er Sponsoren suchen sollte und weiß ebenfalls, dass er keine finden wird. Es ist ja auch gar nicht seine Aufgabe. Seine Aufgabe ist ihm leider zu langweilig. Er will Berlin nicht regieren. Das er Berlin nicht regieren kann, kommt noch erschwerend hinzu. Es fehlt ihm an allen Ecken und Kanten.
Da ist es vielleicht gut, das er in Peking war. Hier in Berlin hätte er ja auch nur Mist gemacht und Geld versenkt. Da war sein Urlaub bei Olympia billiger. Vielleicht sollte er wie Frau Merkel einfach ständig auf Reisen sein. Das könnte Berlin nützen.
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57316?PHPSESSID=udr0ao8t6lace9o293uipeh5r2