• Zwei Seiten einer Medaille
• BILD klärt auf: Besser leben trotz Hartz IV
• Mythbuster malen Mona Lisa in 80 Millisekunden.
• Blognovela Teil 1: Gabi und Herr Konstantin
• Ein Mann des Volkes
Zwei Seiten einer Medaille
Mit der Entsendung von bis zu 200 Beobachtern nach Georgien verschärfen Berlin und die EU den Druck auf Moskau. Russland müsse seine Truppen zurückziehen und die Anerkennung der Sezession Südossetiens und Abchasiens rückgängig machen, heißt es nach dem gestrigen Brüsseler Gipfeltreffen. Die EU kündigt an, mit umfangreichen Finanzierungsprogrammen die Einbindung Georgiens in ihre Peripherie voranzutreiben; dadurch wird das Land als westlicher Frontstaat gegen den Kreml gestärkt. Weitere Provokationen bleiben auf Druck der deutschen Industrie derzeit aus. Vertreter der deutschen Wirtschaft weisen darauf hin, dass der Osthandel in den vergangenen Jahren die Geschäfte mit den Vereinigten Staaten weit hinter sich gelassen hat und sogar zur maßgeblichen "Wachstumsstütze" für die deutsche Ökonomie avanciert ist - eine Kräfteverschiebung, die nach Ansicht deutscher Manager jetzt berücksichtigt werden muss. In regierungsnahen Medien ist von einer "Doppelstrategie" die Rede: Drohpolitik gegenüber Moskau bei gleichzeitiger Wirtschaftskooperation - ganz nach dem Modell der antisowjetischen Politik der 1970er Jahre. Weiterlesen bei German-Foreign-Policy
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BILD klärt auf: Besser leben trotz Hartz IV
Während die B.Z. ihre Leserschaft zur Zeit darüber "aufklärt", dass nicht alle Hartz IV Empfänger böse Menschen und Schmarotzer sind, macht das überregional erscheinende Schwesterblatt BILD unter dem Titel "Der große Hartz-IV-Report" wieder mal Jagd auf die bösen Hartz IV Betrüger, von denen es, wie man liest, "jährlich mehr als hunderttausend" Fälle geben soll, die den Steuerzahler "hunderte Millionen Euro kosten". Woher diese Zahlen stammen, bleibt allerdings das Geheimnis der BILD-Redakteure.Weiterlesen bei Nebenbei bemerkt ...
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Mythbuster malen Mona Lisa in 80 Millisekunden.
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Blognovela Teil 1: Gabi und Herr Konstantin
Wer in eine Wohngemeinschaft zieht ist Masochist. Gabi musste das schon einige Tage nach dem Einzug in eine fröhliche WG mit Nike, Jan – Hendrik und Sonja feststellen. Sie hatte das kleinste Zimmer bekommen und in der ersten Woche Flur‑ und Putzwoche. Als sie sich anschickte das Geschirr zu spülen, um das sich anscheinend seit Tagen niemand mehr gekümmert hatte, nahm sie die erste Tasse in die Hand. Erstaunlicherweise war die Tasse innen grün. Gabi fand es erstaunlich in wie vielen Licht‑ und Farb – Nuancen Schimmel glänzen kann.
Abends machte sie es sich auf einem Rattan – Stuhl in der Wohnküche gemütlich, der seine besten Zeiten bereits hinter sich hatte. Als sich Jan – Hendrik auf das durchgesessene rote Sofa in der Küche fallen ließ, zündete er sich sofort ein Zigarettchen aus zweifelhaften Inhaltsstoffen an. In eine groovige Stimmung versetzt, startete er ein ungezwungenes Gespräch über Reisen und bekundete, dass er unheimlich gern mal auf Jamaika abchillen würde. Als Gabi das Gespräch zum Abebben bringen wollte durch den Einwurf, sie würde gern mal wieder nach Berlin fahren, um die National-Galerie zu besuchen, gähnte Jan – Hendrik. In der Hauptstadt war er seit Jahren nicht gewesen. Und wenn er Geld hätte, würde er bestimmt nicht zu den Affen nach Berlin fahren. Gelangweilt schluffte er zum Kühlschrank, nahm sich aus Gabis Fach einen Pudding und ein Bier und sagte breit dämlich grinsend: „Gute Nacht.“
Die erste Nacht verlief ruhig, bis Nike mit ihrer männlichen Bekanntschaft und schätzungsweise 2,0 Promille zu sexuellen Höchstleistungen im Zimmer nebenan auflief. Um Sechs Uhr hörte Gabi Sonja, die laut ihre Prüfungsthemen exerzierte und ab acht ihrer Bulimie frönte. Weiterlesen bei anjejackert.de
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Ein Mann des Volkes
Bundespräsident Horst Köhler wird in den bürgerlichen Medien oft als „Mann des Volkes“ bezeichnet, da er eine vermeintlich große Beliebtheit beim deutschen Volk habe. Sehen wir uns diesen angeblich so bürgernahen Bundespräsidenten einmal genauer an.
Horst Köhler wurde 1943 als siebtes von acht Kindern in Polen geboren. In den 60er Jahren diente er zwei Jahre als Zeitsoldat bei einem Panzergrenadierbataillon, bevor er von 1965 bis 1969 Volkswirtschaftslehre und Politikwissenschaften in Tübingen studierte. Während dieser Zeit war er Mitglied der Burschenschaft „Normannia Tübingen“. Seit 1981 ist Köhler Mitglied der CDU und war unter anderem im Bundeswirtschaftministerium, bei den Verhandlungen zum Vertrag von Maastricht sowie bei der Gestaltung der Währungsunion tätig. Diese hat mit dazu geführt, dass der deutsche Haushalt um zusätzlich 200 Milliarden Euro verschuldet wurde. Köhler war zu dieser Zeit hauptverantwortlicher Staatssekretär im Bundesfinanzministerium unter der Kohl Regierung. Den westdeutschen Banken wurden im Sommer 1990 Milliarden geschenkt, auf Kosten des Steuerzahlers. Der Skandal um die Treuhandanstalt, die Zerschlagung ostdeutscher Betriebe sowie der massenhafte Missbrauch von Fördermitteln – Köhler war hauptamtlich dabei. Einen Großteil der heutigen Schulden ist in dieser Zeit entstanden. Weiterlesen bei ad sinistram