< "Aufgestanden! Hingesetzt! Blockiert!" | Was bedeutet die Verstaatlichung von Fannie Mae und Freddie Mac >
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• Leben und Lebenlassen
• SPD: Vorwärts, aber wohin?
• SPD platzt noch vor der Großen Koalition
• Ach - hört mir doch mit der SPD-Basis auf
• Die Sauerländer Geheimdienst-Marionetten
Leben und Lebenlassen
«Das gemütliche Frankreich, in dem man es nicht so genau nimmt. Und dann auf der anderen Seite das Frankreich, das man in Deutschland nicht kennt: Das Land, das hoch modern ist, dessen Handwerker zuverlässig und präzise sind, das Land, das in Infrastruktur investiert hat und dessen Postboten auch in der France profonde noch regelmässig kommen.»
Richard Graf Rappoldstein kommentierte gestern so die Roman(t)ische Ruine. Ich hebe den Kern seines Kommentars hier auf Seite 1, da ich vermeiden möchte, daß er ungelesen in der Ablage verstaubt. Und weil es ein Thema ist, das eben nicht nur so ein trou perdu da unten in der südlichen Wüste betrifft.
Was der roman(t)ische Bauherr da aufgezogen hat, ist ebendiese kleinkrämerische Billigheimermentalität, über die er sich abends in gepflegter düsseldorferischer oder hamburgischer oder münchnerischer Restaurantrunde beim edlen Piemonteser gerne ein wenig lustig macht: Diese ganzen Käsköppe und, ach ja, auch die Deutschen, die zuhause den Wohnwagen mit Konserven und Kartoffeln vollpacken und damit auf Reisen gehen. Ich für meinen Teil denke mir mittlerweile so manches Mal: Meinetwegen, so sei's denn drum, sie kennen eben nichts anderes als deutsche Speckbohnen aus der Dose, und außer Liebling Linda darf nichts ran an knolligen Nachtschattengewächsen an ihre sensibel geweiteten Magenwände. Weiterlesen bei Stubenzweig
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SPD: Vorwärts, aber wohin?
Franz Müntefering ist zurück! Ihr wisst schon: DER Franz Müntefering. Die große Hoffnung der Sozialdemokraten. Der Mann, der nach Schröder der Hauptverantwortliche für den dramatischen Mitgliederschwund, die verlorenen Wahlen seit 2004 und all das andere Elent ist. Das ist ein großartiger Moment. In Bayern tritt er im Wahlkampf auf, zusammen mit Franz Maget, der kategorisch die Zusammenarbeit mit der LINKEn ausschließt, damit sicher ist, dass die SPD dort auch wirklich nie regieren wird. Natürlich wird er von der Hofpresse bejubelt und darf kritiklos seine Phrasen vom "großen Erfolg" der Agenda 2010 in die Welt hinausposaunen, erklären, dass sie "alle stolz sein" könnten auf dieses Werk und überhaupt dass jetzt alles besser wird. Und der Saal jubelt, denn Franz Müntefering ist zurück. Wahnsinn. Ab jetzt geht es aufwärts! Das Schlimme ist vermutlich, dass das stimmt, denn so ansehlich die Bilanz des Scheiterns Münteferings ist, so armselig ist das restliche SPD-Personal. Endlich mal wieder jemand, der reden kann! Ein Aufatmen geht durch die Reihen. Nichts wird besser gehen, aber man verkauft es endlich wieder. Wahlziel 20%+x. Wer niedrige Ansprüche setzt, kann nicht enttäuscht werden. Weiterlesen beim Oeffinger Freidenker
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SPD platzt noch vor der Großen Koalition
Über die niederträchtige Treibjagd, die nach dem Hamburger Parteitag von gewissen Kreisen gegen Kurt Beck betrieben wurde, hat Scusi wiederholt berichtet. An dieser Hetzkampagne auf niedrigstem Niveau hat sich nicht nur die Fußtruppe der Springerpresse, die Yellow-Press vom Focus bis Spiegel oder das berüchtigte Bezahl-Fernsehen beteiligt. Alle haben mitgemacht, auch die scheinbar seriöse Journaille von Anne Will bis zu Peter Frey oder Ulrich Deppendorf im öffentlich-rechtlichen TV.
Das widerwärtige Schauspiel, das da monatelang jeden Tag in den Medien geboten wurde, haben nur noch die Genossen Kurt Becks in der SPD-Parteispitze überboten, die mit ihrem gezielten Mobbing und der ständigen Durchstecherei an die Presse ihrem Vorsitzenden immer wieder das Messer in den Rücken rammten, bis er zusammenbrechen musste. Ob Müntefering, Steinmeier, Steinbrück oder Struck, alle aus der p r o i s r a e l i s c h e n Viererbande haben mit klammheimlicher Freude der Demontage ihres Parteivorsitzenden zugesehen, ohne einen Funken von Solidarität. Die Basis der SPD, so sie denn nicht ohnehin in Kürze in hellen Scharen zur Linken übertritt, wird es dem Agenda 2010-Überbau zu danken wissen. Auf die wenigen Vorzeigelinken wie Stegner oder Ypsilanti, die jetzt noch in der SPD verbleiben, kommen schwere Zeiten zu, wo "man/frau" sie wieder wie früher mit stalinistischen Methoden niedermachen und niederhalten wird.
Die große SPD, einst eine energische Streiterin für einen sozial und demokratisch verfassten Rechtsstaat, ist am Ende, ist vollends zum Spielball reaktionärer Kräfte verkommen. Wer namentlich hinter dem von langer Hand vorbereiteten Putsch steht, den Schröders Büroleiter Steinmeier zusammen mit den für den brutalsten Sozialabbau in der bundesdeutschen Geschichte verantwortlichten Heuschrecken-Agenten Steinbrück und Struck pflichtgemäß aber miserabel exekutiert hat, ist heute noch nicht zu sagen. Es gibt aber eine Spur, die Spur des Geldes. Weiterlesen bei scusi
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Ach - hört mir doch mit der SPD-Basis auf
Die SPD des vergangenen Jahrzehnts hatte immer eine Ausrede parat, wenn es darum ging die Unmenschlichkeit der eigenen Politik zu entschuldigen: Die Basis. Die Basis denkt anders, die Basis hat das alles nicht gewollt - die Basis tickt links. Sogar die Medien haben es in dieser Art und Weise dargestellt. Basta-Kanzler wurde Gerhard Schröder getauft - sogar heute bei der Rückkehr Franz Münteferings kam wieder die Frage auf, wie denn die Basis die neuerliche Autorität empfangen würde. Alles Blödsinn. Die Basis der SPD steht seit Jahren zu großen Teilen applaudierend daneben - ist ja alles gar nicht so schlimm, schließlich haben wir Erfolg, etc. pp. Es gab hier in Hamburg genau 3 Gründe, warum ich die SPD nicht gewählt habe. Weiterlesen bei F!XMBR
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Die Sauerländer Geheimdienst-Marionetten
Eine schöne Ergänzung zum Beitrag Terrorkonstrukte für den Polizeistaat über die "Islamic Jihad Union" (IJU) lieferte der Spiegel im Artikel Geheimdienste unterwanderten früh die Sauerland-Gruppe. Kurzzusammenfassung inklusive einiger Überlegungen und Fragen, die der Spiegel nicht anstellen will:
Die angeblich usbekische IJU verfasst ihre Texte in türkisch und kann ungestört auf türkischen Servern ihre einzige Website hosten. Die Türkei unterhält sehr enge Beziehungen zum US-Militär und den US-Geheimdiensten. Nach Vermutungen und Aussagen soll es sich bei der IJU um ein gemeinsames Projekt der CIA mit dem usbekischen Geheimdienst handeln, Usbekistan unterhält auch wie die Türkei in Sicherheitsfragen enge Beziehungen zur USA.
Die NSA gab erste Tipps an den BND – wann genau und wie lange vor oder nach der Plazierung des CIA Informanten? – und die gleiche CIA, die den Agent Provocatuer stellte und vielleicht gar die IJU mitinitiierte, macht das BKA und den Bundesverfassungsschutz für die gemeinsame "Operation Alberich" scharf.
* Das Mitglied (der Sauerland-Zelle?, denn in der Vorabmeldung steht: "einer der Islamisten, die die Zünder in Istanbul besorgten"), das im August 2007 26 militärische Sprengzünder für die Deppen aus dem Sauerland besorgt, ist Informant der CIA und eines türkischen Geheimdienstes. Ich würde sagen Agent Provocateur der Geheimdienste, der mit welcher Vorbereitungszeit von den Geheimdiensten in der Sauerland-Zelle oder der sogenannten "IJU" plaziert und wie schnell von den Sauerland Typen als einer der Ihren akzeptiert wurde? Weiterlesen bei ravenhorst
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Tags für diesen Artikel: beck, deutschland, frankreich, geheimdienst, linke, müntefering, schröder, spd, steinbrück, steinmeier, struck, terror
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