Schmarotzerprofile
Aufgrund einer Rechtslage, die es (noch) nicht erlaubt, Arbeitslose mittels Schwarzen Winkel als asoziale Elemente kenntlich zu machen, bedarf es einer profunden Darlegung dessen, woran man einen solchen Zeitgenossen erkennen kann. Geübte Stammtischbrüder und Hetzkampagnenleiter erkennen einen Arbeitslosen freilich schon an der Physiognomie, was man aber nicht von jedermann erwarten sollte Dazu bedarf es jahrelanger Übung und Diffamierung und, unterschätzen wir es nicht, eines Schnellkurses in Menschenverachtung. Damit auch ohne Schwarzen Winkel sichtbar wird, ob wir es mit einem dieser faulen Äpfel aus dem mit frischen und saftigen Früchten gefüllten Korb zu tun haben, bedarf es eines Profils, welches haargenau auflistet, woran man ein solches nutzloses Element erkennen kann.
Arbeitslose Elemente sind unentwegt dabei, sich alkoholisch anzureichern; die Zeit, die der Steuerzahler ihnen schenkt, verbringen sie mit Räuschen, während zwischendurch ordentliche Portionen feinster Kohlenhydrate reingeschaufelt werden.
Arbeitslose glänzen durch Glanzlosigkeit des Haares, durch unrasiertes Gesicht und geben einen gewöhnungsbedürftigen Geruch von sich, weswegen ein "Waschen Sie sich!" ihm durchaus angeraten werden darf.
Asoziale haben sich ein spezielles Begrüßungsritual ersonnen, welches sie rücksichtslos zur Erkennung eines Gleichgesinnten anwenden.
Arbeitslose sind nicht arbeitslos - zumindest inoffiziell nicht. Mindestens 25 Prozent aller Bezieher - fundierte Analyse aus dem Hause Clement - betrügen. Beinahe jeder Hartz IV-Empfänger betreibt Schwarzarbeit.
* Arbeitslose besitzen allesamt elektronisches Spielzeug und - wichtiges Indiz! - genau vier Mobiltelefone.
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Einfach Klasse diese Flexibilität des Marktes
USA - elf kleinere Banken gehen pleite, Fannie Mae und Freddie Mac werden verstaatlicht damit die Verluste sich nur auf den Steuerzahler konzentrieren können. Syron und Mudd die beiden Ex- Häuptlinge werden wohl mit 15,5 bzw. 8,4 Mio.$ "abgefunden", was natürlich aus der US-Staatskasse gezahlt wird. Nun sollte aber jeder davon Kenntnis haben das die jetzt angeschlagenen Finanz- Profis sich vor der Sozialisierung bereits Kapital aus dem Ausland besorgt haben. Den Amis scheint nun offensichtlich mehr und mehr bewusst zu werden, wie stark sie mittlerweile von diesen ausländischem Kapital abhängig sind. Politischen Entscheidungen erfordern jetzt mehr Rücksicht um die Kapitalgeber nicht zu verärgern. Hinsichtlich China, Saudis und Russland sind sie schon etwas auf Kuschelkurs gegangen. Sollten die Chinesen wirklich zu der Billion im Keller noch 300 Milliarden bei Fannie Mae und Freddie Mac investiert haben ist bald mit Frieden auf der Welt zu rechnen. Der Bush steht jetzt zwischen zwei Fronten (Bilderberger kontra China) und will sich noch ein Denkmal setzen.
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Es ist in Ordnung, aber
Ich mag Twitter ja wirklich gerne, aber vielleicht auch zu sehr. Noch vor wenigen Wochen hatte ich einen Schnitt von 3,3 Blogartikeln pro Woche, was ich wirklich schön fand. 3,3, das sind alle 2 Tage mal ein Artikel, klingt normal. Seit ich twittere, sind es nur noch 1,9. Das ist zwar immer noch normal, aber es geht viel verloren, weil ich es einfach twittere, das liest kein Mensch mehr, wenn es erst mal auf Seite 2 ist. Dabei sind da manchmal ganz nette Sachen darunter. Im Grunde sollte man sie etwas ausformulieren und dann bloggen.
Ich bin aber kein guter Themen- oder Kategorienblogger. Die letzten paar Einträge habe ich mehr so hingerotzt, was mir grade durch den Kopf ging, als ich auf neuer Artikel klickte, überlegte ich, worüber ich denn schreiben könnt’. Und: das fand ich gut. So eine Phase hatte ich schonmal, vor einem Jahr, einfach schreiben und OH MEIN GOTT IST DAS LANGWEILIG.
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Die Bahn ist nicht Ryanair
Mehdorn hat den Bedienzuschlag gekippt. Sogar der Politik war er zu gierig. Sicher fällt ihm was Neues ein - zum Wohl künftiger Aktionäre.
Bahnchef Hartmut Mehdorn hat Recht. Ein Bedienzuschlag von 2,50 Euro pro Ticket geht vollkommen in Ordnung. Wer am Schalter kauft, verursacht Personalkosten, wer dagegen online einen Platz bucht, erspart der Bahn einiges. So die reine - betriebswirtschaftliche - Lehre.
Mit einem Bedienzuschlag imitiert der Bahnchef, was seine schärfsten Konkurrenten auf der Fernstrecke, die Fluggesellschaften, seit Jahren praktizieren. Sie zerlegen die Preise aus Marketingkalkül (London ab zehn Euro) und schlagen dann Kerosin- und Sicherheitszuschläge, Gebühren und Abgaben drauf, rechnen Frühbucherrabatte wieder raus und schwuppdiwupp kostet der Flug nach London nicht zehn, sondern 180 Euro. Das Geschäftsmodell von Ryanair beruht auf diesem Prinzip.
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Martin Gommel ist kwerfeldein
Martin Gommel aka kwerfeldein macht Fotos. Von traditonell bis modern. Für jemanden wie mich, der zwar Bilder machen, aber nicht fotografien kann, ist es immer wieder ein Vergnügen seine Bilder zu sehen. Ich verzichte hier sehr bewusst darauf ein Bild zu zeigen, weil ich die Erlaubnis dazu nicht habe. Aber er zeigt selbst sehr viele von seinen Bildern. Das ist ein Streifzug der sich wirklich lohnt, zumal jedes neue Bild eine neue Überraschung bietet.
Unbedingt die Bilder ansehen bei kwerfeldein
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