Das wird aus der Türkei berichtet:
Ankara: Mäzen baute Moschee mit Gebetsräumen für Christen und Juden
Ankara, 22,9.08 (KAP) In der türkischen Hauptstadt Ankara wird am Freitag eine neue Moschee eröffnet, in der auch Gottesdiensträume für Christen und Juden vorgesehen sind. Wie die türkische Presse am Montag berichtete, will der Stifter Ishan Dogramaci das Gotteshaus zum Freitagsgebet der Öffentlichkeit übergeben.
Der 12.000 Quadratmeter große Bau umfasst neben der Moschee auch Räumlichkeiten für eine Kirche und eine Synagoge und soll dadurch nach dem Willen des Stifters auch zur interreligiösen Begegnungsstätte werden. Einen Priester oder Rabbiner gibt es in dem Komplex jedoch nicht, wie Dogramaci einräumte.
Der 93-jährige Stifter, ein über die Türkei hinaus bekannter Akademiker und Mäzen, ließ das überkonfessionelle Gotteshaus laut Bericht zum Gedenken an seinen Vater Ali Pascha Dogramaci erbauen, der zu osmanischen Zeiten Bürgermeister des heute nordirakischen Erbil war. Die "Dogramacizade Ali Pascha Moschee" steht neben der ebenfalls von Dogramaci gestifteten Bilkent-Universität in Ankara und verfügt über computergesteuerte Beleuchtungs- und Belüftungssysteme.
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