Die einen sind gegen "braune" Demos, die anderen gegen Humor....
SPON berichtet über den neuesten Streich von "Borat"- Darsteller Sasha Baron Cohen:
Die britische Tageszeitung "Daily Telegraph" berichtet, Cohen und sein Team hätten sich mit gefälschten Pässen Zugang zum Backstage-Bereich verschafft.
Und das Ergebnis sieht man hier:
Es gibt halt einen kleinen, aber entscheidenden Unterschied zwischen den Ereignissen in Köln und in Mailand:
Der Brite, der 2006 weltweit mit der "Borat"-Komödie erfolgreich war, dreht gerade einen neuen Kinofilm. Star des Vehikels ist ein weiteres Cohen-Alter-Ego, der österreichische Modejournalist Bruno. In dieser Rolle schlich sich Cohen auf die Mailänder Modewoche - und schaffte es tatsächlich unerkannt auf den Catwalk der Designerin Agatha Ruiz de la Prada.[...]
Cohen machte Werbung für seinen neuen Film "Bruno: Delicious Journeys Through America for the Purpose of Making Heterosexual Male"
Aber das fand Italiens Polizei nicht lustig. Andere Länder, andere Sitten.....
Auch nach nochmaligen Lesen des Beitrages hat sich mir nicht erschlossen, warum diese Aktion hier in einen Zusammenhang mit den Ereignissen in Köln gestellt wird.
Wenn man in Deutschland eine private Veranstaltung stört, muß sich nicht wundern wenn der Veranstalter sein Hausrecht ausübt. Das die Polizei einen solchen Verstoss gegen die persönlichen Rechte verfolgt ist nur recht und billig. Denn dafür ist sie doch da, oder nicht?
Cohen hatte seine Publicity. Nur darum ging es ihm. Die Reaktionen incl. der Verhaftung waren von ihm sicherlich genau eingeplant. Es war eine Reklameveranstaltung auf Kosten eines Anderen. Das ist wohl irgendwie lustig. Für den Betroffenen ist es das nicht! Also zeigt er Cohen an. Hier wie dort, keine anderen Sitten.
Man mag ja über die haut couture denken was man will. Ihre Vorführung hat nichts mit den öffentlichen Auftritten der Rassisten und ihrer Mitläufer zu tun.
#1.1
Annegret Nagel
am
09/28/08 um 04:02
[Antwort]
Sorry, aber so verquer wie Sie habe ich dabei gar nicht gedacht! Vielleicht habe ich den Vorteil, dass ich sämtliche Berichte zu der Köln-Demo gesehen habe, wo Pro Köln betont: sie seien Demokraten, die friedlich demonstrieren wollten, welch Lacher! Darauf war das nur eine Anspielung. Und Cohen hat ja niemandem wirklich geschadet, allerdings war der Veranstalter wohl ziemlich humorlos, wenn er gleich die Polizei ruft...Einer war also wirklich harmlos, die anderen nicht (auch wenn sie es noch so behaupten)
Ebenfalls sorry, aber ich habe wirklich das Makel nicht sämtliche Berichte zur Köln-Demo gesehen zu haben. Da das offensichtlich die Grundvoraussetzung für eine Meinungsäußerung an dieser Stelle gewesen wäre, möchte ich mich selbstverständlich entschuldigen. Ich bekenne ich bin unwürdig und werde in Zukunft schweigen.
Wenn man in Deutschland eine private Veranstaltung stört, muß sich nicht wundern wenn der Veranstalter sein Hausrecht ausübt. Das die Polizei einen solchen Verstoss gegen die persönlichen Rechte verfolgt ist nur recht und billig. Denn dafür ist sie doch da, oder nicht?
Cohen hatte seine Publicity. Nur darum ging es ihm. Die Reaktionen incl. der Verhaftung waren von ihm sicherlich genau eingeplant. Es war eine Reklameveranstaltung auf Kosten eines Anderen. Das ist wohl irgendwie lustig. Für den Betroffenen ist es das nicht! Also zeigt er Cohen an. Hier wie dort, keine anderen Sitten.
Man mag ja über die haut couture denken was man will. Ihre Vorführung hat nichts mit den öffentlichen Auftritten der Rassisten und ihrer Mitläufer zu tun.