Aber wir dürfen nicht vergessen, dass viele Menschen ganz andere Sorgen haben. Neueste Meldung aus Ost-Kongo:
Wir haben eine gravierende Verschlechterung der humanitären Situation in Kivu beobachtet», betonte Max Hadorn, Leiter der IKRK- Delegation im Kongo. Viele Menschen seien gleich mehrfach vor Kampfhandlungen geflohen und benötigten dringend Hilfe. Zahlreiche Betroffene könnten von Hilfsorganisationen nur schwer erreicht werden, weil die Sicherheitslage in der Region so angespannt sei.
Vor allem die Rekrutierung von Kindersoldaten sei in den vergangenen Monaten wieder dramatisch angestiegen.
Zur Meldung
Und das ist nur ein Beispiel von vielen.
Vielleicht sollte man mal etwas dankbar sein, wenn man gemütlich im Trockenen und Warmen in seinem Sessel sitzt. Immerhin müssen hier die meisten nicht um ihr Überleben fürchten. Man geht einfach in den Supermarkt und kauft, wozu man Lust hat, aus der Wasserleitung kommt meistens sauberes Trinkwasser und wenn man krank ist, geht man zum Arzt, bekommt Medizin, läßt sich krankschreiben und bekommt dennoch sein Geld (bis auf einige Ausnahmen). Das ist keine Selbstverständlichkeit.....
Dies soll kein Vorwurf sein, sondern mal zum Nachdenken anregen, auch wenn es bis Weihnachten (Zeit der Besinnung) noch ne Weile hin ist.




















Ich bin jeden Tag dankbar dafür, zufällig in Deutschland geboren zu sein und nicht in einem der vielen Dauerkrisengebiete der Welt oder als Tagelöhner in einem Slum. Du hast vollkommen Recht, das darf man nicht aus dem Fokus verlieren (und ich schätze fast alle Kommentatoren hier entsprechend weitsichtig ein).
Andererseits darf man aber auch gerade hier nicht abwarten, bis man selbst verarmt und entrechtet ist, bevor man den Mund aufmacht. Fehlentwicklungen müssen deutlich und frühzeitig angesprochen werden, solange friedliche Mittel noch Erfolg versprechen.
Zudem kann man die Not eines Kriegsflüchtlings nicht gegen die eines HartzIV-Empängers oder 1-Euro-Jobbers aufrechnen.
Man muss übrigens nicht unbedingt bis Weihnachten warten. Wer ein paar Euro übrig hat, kann die heute schon ans IKRK oder an Ärzte ohne Grenzen u.a. überweisen.
Ich wollte damit nur eines zum Ausdruck bringen: um anderen zu helfen, braucht man nicht viel Geld. Da reichen (wenn jeder was geben sollte) sogar 50 Cent.
Und meine Bemerkung auf die Hartz lV- Empfänger war ein Hieb auf diejenigen, die im Fernsehen ewig rumjaulen, wie schlecht es ihnen geht, weil das Geld nie reicht und nebenbei wird bemerkt, dass derjenige 2-3 Schachteln Zigaretten am Tag raucht.
Jeder, der wenig Geld hat, muss sich halt etwas einschränken, egal woher das Geld kommt. Doch darf man nicht vergessen, dass es anderswo immer noch Leute gibt, denen es noch besch***er geht. Ein Afrikaner in einem Slum, der in einer Welblechhütte lebt, wäre vermutlich happy, wenn er hier von Harzt lV leben könnte. Es ist immer eine Frage der Relation/ Sichtweise.....
Nochmal: Mein Artikel soll nicht in einer erneuten Diskussion über Politik, Wirtschaft, Hartz lV oder so enden, sondern zum Nachdenken anregen....
wer unlogisch austeilt ohne umfangreich zu durchdenken, darf sich dann nicht wundern, dass er schelte bekommt.
zeig mir bitte einen hartz-4-bedürftigen, der sich 2-3 schachteln kippen leisten kann.
selbst bei vollständigem verzicht auf telefon, strom, lebensmittel und alles andere würde der hartz-4-satz noch nicht einmal rein rechnerisch reichen.
du pestest hier also definitiv nur mit halbseidenem wissen rum.
ansonsten kann man dir nur sagen: deine vergleiche hinken.
wie kannst du bitte einen afrikaner in verbindung mit hartz-4 bringen? an hähme ist diese aussage kaum noch zu überbieten.
ich glaube nicht, dass ein afrikaner für ein brot weit über 2 euro blechen muß oder monatlich unzählige euronen an rwe, entega und konsorten abdrücken muß.
klar, der schlaue leser kann jetzt argumentieren: es gibt ja auch billigeres brot und man kann auf günstigere lebensmittel umsteigen. so ein argument kommt aber nur von einem arg dummen menschen. denn 1. muß man sich dann für ein über-verkeimtes eiterbrot a la lidl entscheiden und 2. reduziert man durch billig-konsum die probleme auf dem arbeitsmarkt.
die probleme in afrika sind hausgemacht, ebenso, wie die in deutschland. aber liebe annegret, ich erwarte nicht, dass diese weisheit schon bei dir angekommen ist und du diesen politischen horizont schon für dich erobert hast.
und jetzt warte ich erstmal deinen kommentar ab....
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=18&article:oid=a11019&template=article_detail.html
Noch einmal: Annegret (nochmal Danke für den Hinweis) und Anonym (Auch ein richtiger Hinweis) - hüten wir uns vor Vergleichen von Dingen die nichts miteinander zu tun haben, aber behalten wir die wichtigen Stellen im Auge. Das war bisher immer so bei Duckhome, und dafür werde ich auch weiterhin immer wieder hier reinschauen. Schönen Abend noch.
Der Weg darf nicht sein, die Lebensqualität auf der Welt auf ein niedriges Niveau abzusenken, weil in manchen Regionen alles noch schlechter ist; stattdessen sollte es Aufgabe sein, die Lebensqualität zu erhalten, wo sie hoch ist, und dort verbessern helfen, wo sie niedrig ist. Nur beides zusammen führt zum Erfolg, lässt man einen Teil weg, tut man der Menschheit keinen Gefallen.
Hier mal was zum Nachdenken und Besinnen für dich Annegret. Wieso! wird ,immer, der HartzIV Empfänger–Stereotyp, zu jedem auch noch so unpassendem Thema , von jedem Medium, aufs Trapez gehoben? Was hat ein HartzIVEmpfänger Stereotyp mit Afrika zu tun? Soll er „unser aller Wohlstand“ repräsentieren, oder was? Was du betreibst ist perfide Dogmatik und Bigotterie. Hast du im „Fernsehen“ gesehen...dem Verdummungsmedium Nr.1, vllt. bei SpiegelTV? Oder doch bei den „Sozialfahndern“ oder bei „Explosiv“....das ist ja herzallerliebst. Du rechnest da irgendwas von 50 Cent, einem Euro, 80 Millionen...theatralisches Gesülze. Weißt du wie viel Geld alleine in den letzten Tagen verbraten wurde? Offiziell das ca. 500-fache. Weißt du von wem dieses Geld verbrannt wurde ? Bestimmt nicht von den bösen jammernden HartzIV Beziehern die dein Geld wegrauchen. Frag mal bei Jochen nach, er kann es dir vielleicht persönlich erklären. Sry wenn ich etwas zu harsch in meiner Wortwahl bin, aber da springt mir doch die Feder ausm Hut.
Da hier aber nur noch wild heruminterpretiert und mir die Worte im Mund verdreht werden, macht eine weitere Diskussion für mich keinen Sinn mehr. Schade. Aber wer ausfallend wird, kann von mir keine Beachtung mehr erwarten, sorry.
Ich und meine Familie waren nie sonderlich reich und haben immer noch viel zu kaempfen, kamen jedoch nicht in den "Genuss"von Hurenbock 4,aber auf so primitive Aussagen,wie
"Und meine Bemerkung auf die Hartz lV- Empfänger war ein Hieb auf diejenigen, die im Fernsehen ewig rumjaulen, wie schlecht es ihnen geht, weil das Geld nie reicht und nebenbei wird bemerkt, dass derjenige 2-3 Schachteln Zigaretten am Tag raucht.
Jeder, der wenig Geld hat, muss sich halt etwas einschränken, egal woher das Geld kommt. Doch darf man nicht vergessen, dass es anderswo immer noch Leute gibt, denen es noch besch***er geht. Ein Afrikaner in einem Slum, der in einer Welblechhütte lebt, wäre vermutlich happy, wenn er hier von Harzt lV leben könnte. Es ist immer eine Frage der Relation/ Sichtweise....."
haben wir uns nie herabgelassen!Klar,gab es VOR Hurenbock 4 einige Schmarozer,jedoch heute vegetieren immer mehr Leute auf niedrigstem Nivau mit "Aufstockung"(sind auch Harzempfaenger!)
..hat hier noch jemand gemerkt,wie gefliessendlich diese Annegret diesen Hinweis ueberhoert hat:
Ein Land, dass mal eben 30-40 Milliarden für ein paar unfähige Banken verpulvert, darf nicht über ein paar vermeintliche Sozialschmarotzer lamentieren.
von ninjaturkey
Ja, die mediale Beeinflussung hat ihre Wirkung NICHT verfehlt!
Denunziantentum hat wiedermal Hochkonjunktur!Einge Personen duerften jetzt hocherfreut sein,ihren "Trieb"nun "gesellschafftsfaehig" noch aerger auszuleben!
Noch ein Gedanke zur dritten Welt..Es ist nicht alles dritte Welt ,was wir als diese bezeichnen!Gut ich spende auch von unserem wenigen Geld..nur da gibt es Gebiete da haben die Leute ihre eigene Huette,ihr eigenes Feld zum bewirtschafften und die Kinder sind dort auch gluecklich und dem Hungertod NICHT nahe!
Wenn man allerdings so in einige Gebiete von Deutschland schaut(Frankreich ist davon auch nicht ausgenommen)da erreicht die Zahl der "Tafelbesucher"nun einen Stand von 1.000.000!!Es gab auch schon Hungertode und Tode zwecks Verweigerungen im Gesundheitssystem!
Auch sind wir doch immer mehr dritter(vierter) Weltstandart,weil immer
weniger Leute ein eigenes Grundstueck zum selbstbewirtschafften haben,oder gar ihr Dach ueber den Kopf ihr eigenes ist(was normalerweise Grundrechte sind)!
Aber manche Leute wollen es einfach nicht begreifen!Da goennt man Denen doch von Herzen ,so eine richtige Flaute als Lehrstunde..aber selbst dann werden die nicht normal,befuerchte ich.
Diese Annegretchen sind es,die verhindern,dass sich etwas gravierend ,zum Positiven,veraendert,weil sie jedes "Aufmucken" sofort verpfeifen wuerden und aufrichtige Buerger,die Wiederstand gegen diese ausufernde Masslosigkeit und Menschenverachtung(bis hin zur Wiedereinfuehrung der Todesstrafe)auf hinterlistige und schaebige Weise ans Messer liefern!
Diese harten Worte muessen einfach mal ausgesprochen werden!
Es wird Zeit..
Seraphine
Sich aus eigener Kraft aus misslichen Lagen befreien ist das eine,aber in diesem "Rechtsstaat"gibt es keine gerechte Rechtssprechung mehr,ausser bei kleinen Delikten,jedoch Mut zu beweisen und wirklich hilfsbereit zu sein(nicht nur mal durch eine kleine Spende an Unicef und co;)ist das Andere!
Das hier ist fuer mich psychologische Kriegsfuehrung!Hochnaesigkeit und Pikanterie!
Ich versuche mich wenigstens in die Lage von Aufstockern und Personen hineinzuversetzen,die es nicht schaffen sich freizustrampeln und dann solche Kommentare,wie dieser Annegret lesen muessen!
Es ist doch mehr als zynisch anzunehmen,dass diese Kommentare Personen in schwierigen Lebenslagen,die mit aller Kraft,bis ins Letzte kaempfen und vergeblich gegen Behoerdenwillkuer ankaempfen,nicht massivst verletzend zu Herzen gehen,auch wenn ja "nur"die faulen Harzis gemeint sind!
Ich kann wenigstens behaubten,wirklich was getan zu haben(und nicht nur Dampf abzulassen)auch wenn ich gerne noch mehr getan haette!
Es geht mir im Leben nicht nur darum,was ich fuer mich selbst erreiche,sondern auch wie ich Anderen wirklich helfen kann,TROTZ des Risikos dafuer mir selbst "Unangenehmes"einzuhandeln!
Aber gut,macht nur weiter so und fallt mal gewaltig auf die Nase!
Mut,Hilfsbereitschafft,Naechstenliebe ist halt fuer manche ein Fremdwort!
Diese Falschheit ist kaum noch zu ertragen!Eigenlob,immer nur Eigenlob!
Was hinterd eigentlich Personen daran,denen es augenscheinlich gut geht,Anderen wirklich OHNE Vorhaltungen oder Sticheleien zu helfen und von Ihrer achso strotzenden Kraft etwas abzugeben?
Aber zu Weihnachten schoen in Kirche rennen und einen auf fromm machen?
Beschimpft nur noch die Schwaechsten der Gesellschafft und geht gegen ehrliche Helfer weiterhin so arogant vor!
Irgendwann muesst auch Ihr Reaechenschafft abgeben!
nachdenklichen Gruss Seraphine
So denn... Du Vergleichst Äpfel mit Birnen, bist beleidigst, unterstellst und lässt keine Dikussion zu. Wieso um Himmels willen bezichtigst du die Meschen in einem Rundumschlag der Lethargie, Inaktvität, Motzerei, Verblendung, Frustration etcetc. Das ist gelinde gesagt niveaulos. Da stellt sich mir in diesem Zusammenhang eine ganz andere Frage... wie siehst du die Menschen im Allgemeinen? Wenn du mal ganz tief unten warst so tut es mir Leid, dass muss aber nicht heissen das andere ganz tief unten sind oder waren. Noch einmal Informationen zu diesem Forum: Hier melden sich meistens Menschen die dieser Chose von manipulierten Nachrichten überdrüssig sind und endlich mal die tatsächlichen Zustand dieser Gesellschaft diskutieren wollen, und nicht ur diesen Müll wiedergeben und wiederkäuen, der uns tagtäglich um die Ohren gehauen wird. Aus dieser Perspektive gehörst du, wie ich oder villeicht auch andere festgestellt haben, auf keinen Fall zu diesem Forum dazu. Diese Weissheiten, die du von dir gibst, kann man jederzeit in den Zeitungen lesen, im Fernseher anschauen... da hast du ja auch deine Wertvorstellungen wahrscheinlich her... für soclhe Weissheiten wie du sie von dir gibts kann ich mir auch den Spiegel, die SZ, die FAZ oder sonst ein Blättchen kaufen... und dieses Forum wäre für mich absolut überflüssig. Übrigens ein toller Quellennachweis "Fernseher". Meine Güte. Und was nimmst du dir herraus? Diese, deine angeführten Argumente kennt man doch zb vom ARDPressespiegel... "nur die gesellschaftliche Frustrierten pöbeln und motzen schauen wir mal nach Afrika" (übrigens das Lieblingsmotiv von sPD, cDU, fDP, und grünen) Jahaa, die restlichen Kommentatoren (ausser Euer Hochwohlgeboren), die sind allesamt ganz unten. Aber da bist du gewaltig Du bist auf dem Holzweg. Aber geh deinen Weg weiter. Hier versammelen sich Menschen, die noch über diese Gesellschafft nachdenken, versuchen sie zu verändern durch Aufkärung, Hilfe, Aktionen. Übrigens hier noch für dich ein paar Aufklärungsseiten: Nachdenkseiten.de---jjahnke.de, insmwatchblog.de, insmwatchblog.wordpress.com, anti-b.de, /anti-bertelsmann.de/ und zuguter letzt Duckhome.de :-) Aufbauend auf diesen Seiten kann man sich gut informieren und sich auch weitere Seiten aussuchen.
Eine Frage steht immernoch? WIESO nimmst du einen HartzIV Stereotyp und vermengst ihn mit dem Thema Afrika? Antwort? Aber nicht doch... Madame schwebt über sich selber und ist mit sich selbst zufrieden,und schimpft auf andere.... auf alle anderen. Erinnert mich sehr strak an Merkel. In Anbetracht deines Vokabulars und deiner Argumentationsketten dürfte man allerdings darauf schließen, das du mit den meisten Diskutanten hier nicht mithalten kannst, und versuchst diese Schwäche zu kaschieren oder mit Unterstellungen zu kompensieren.
Anstatt das man sich (du dir, wir uns) einfach mehr Demut wünscht (wünschen), ob des Elends in der Welt... haut sie gleich den HartzIV "Prototypen" raus. Wozu??? Antworte mir mal dioch auf die Frage.
Ein Hinweis auf die Armut in Drittweltländern bedarf überhauptnicht einen Fingerzeig auf den 3 Schachtel am Tag rauchenden HartzIVAssiPrototypen. Wieso machst du das ?
Aber du hast den Bogen hinbekommen, nicht nur das ... du siehst nichts schlimmes dran.Das ist wirklich schlimm. Deine Moralvorstellungen und Dünnhäutgkeit konnte man aus deinen Texten herauslesen. Du schlägst damit in die gleiche Krebe wie das Mainstream, dessen bist du doch bewusst, oder? Ja grade deshalb, weil die Menschen in diesem Forum dieser gespinten Botschaften satt sind, hagelt es auf deinen "Bericht" nur Kritik. Sag mal, wundert dich das nicht? Es kann auch nicht sein das du richtig liegst und alle anderen falsch. Du wirst mit deiner Minderschätzung der Kommentatoren und deiner subuktanen Verachtung, die du durch die Aufzählung der Beleidigungen selber belegt hast, deren Argumente nicht widerlegen können. Dazu bedarf es einer Diskussion und nicht einer Beleidigungstirade.
Nicht nur das, du wirfst den Menschen hier vor, dass sie blind seinen, dass es Betrüger gibt. Natürlich gibt es die, dass wird auch kaum jemand verleugen. Aber man kann doch nicht einen Betrüger hinstellen und denjenigen dann als Vergleichsmöglichkeit missbrauchen. Ich kann den (Un)Sinn nicht nachvollziehen....
Appropos Vergleich, wieso vergleicht man sich immer mit dem allerschlimmsten? Man stelle sich mal einen Verglich zwischen Alkohoikern vor : "Der eine sagt, ich trinke ja nur 12 Flaschen Bier am Tag, aber der Typ da ist echt widerlich... er trinkt ja fast 2 Flaschen Korn. Er hat ein echtes Problem." Merkst du nicht das solche Vergleiche absurd sind? Du kannst durchaus daraus eine Analogie auf die Armut machen. Naja, uns allen in Westeuropa gahts ja zu gut, oder? Das sehe ich ganz anders... warst du schon mal in der Arche? Oder bei der Tafel als Helfer? Du kommst doch eigentlich rum in der Stadt, oder? Bemerkst du nichts ? Unterhalte dich mal mit einem Polizisten. Lass es ihm dir sagen wie es hier mit der Armut aussieht und was daraus erwachsen ist. Ich sehe jeden Morgen, wenn ich aus meiner Haustür gehe, gestrandete Personen schon früh morgens vor dem Kiosk trinkend, manchmal bin ich ja auch genervt, oder fühle mich belästigt... aber es sind arme Menschen, die alles verloren haben und sich an der Flasche festhalten, am einzigen was sie noch haben. Ich habe Mitleid mit diesen Menschen und mir würde es nicht mal im Traum Einfallen, und mein Anstand und meine Menschlichkeit verbieten es mir denen was von einem Euro oder 50 Cent zu erzählen, geschweige deren Leid mit dem Leid der Armen in aller Welt zu vergleichen. Diese Menschen sind ganz tief unten, so weit unten, dass es nicht mehr bergab gehen kann. Du stellts dich aber hin, weil du eine dümmliche Sendeung gesehen hast, in der arrogante Vollidioten dummes Zeug labbern und Vergleichst ( diese mit auch vielleicht solchen erbarmungswürdigen Menschen). Nimmst diese auch noch diese prolligen Idioten aus der Sendung als Beweis das es "uns noch viel zu gut geht". Ja, Hallo?! Immer schön mit dem Finger auf diese Menschen, ja es sind immernoch Menschen, zeigen. Das nenne ich skrupellos und unmenschlich. Mitleid sagt dir wohl nichts. Immer feste drauf, und immer auf die Schwächsten. Nach oben lecken, nach unten treten. Oder auf den treten den du vermeintlich "unter" dir siehst. Das hast du auch noch einmal in deinem letzten Kommentar versucht. Du bist arrogant, ignorant und überhöhst dich selbst. Das hat man aus deinen Behauptungen herauslesen können. Schau dir weiter Vera am Mittag an oder Illona Christen..keine Ahnung wie dieser Mist noch heisst.. wundere dich aber nicht wenn mal dich mal mit der Wahrheit konfrontiert. Hier auch ein bißchen Wahrheit für dich, aus einer für dich anerkannten Quelle :http://www.sueddeutsche.de/finanzen/914/311834/bilder/?img=3.0
Schlaf gut.
Übrigens ist meine angebliche Verbindung zwischen Afrika und Hartz lV eine Erfindung der Kommentatoren dieses Artikels!
In dem Artikel selbst wird Hartz lV gar nicht erwähnt.
Vielleicht hätte ich in meinem ersten Kommentar die Bemerkung über das Kettenrauchen weglassen können, aber darum ging es auch überhaupt nicht.
Viele Leute meinen nur, sie könnten ja nichts tun, weil sie nicht große Beträge spenden können. Und ich wollte verdeutlichen, dass auch kleine Spenden vieles bringen könnten, quasi Kleinvieh macht auch Mist. Sie #1.1
Ich selbst habe mal auf Hartz lV Niveau gelebt und ich weiß sehr wohl, was man sich leisten kann und was nicht. Man muss nur für sich selbst entscheiden, für was man das vorhandene Geld ausgibt, das steht jedem frei.
Ich mag eben weder Zigaretten noch Alkohol und deshalb spende ich ganz gerne mal was (auch damals), da ich zur Zeit nicht die Möglichkeit habe, vor Ort in Krisengebieten zu arbeiten.
Dass aus dem Ganzen eine Diskussion über Hartz lV werden würde, konnte ich ja nicht ahnen, es hatte auch mit dem eigentlich Thema "Humanitäre Katastrophe im Ostkongo" nichts zu tun.
Aber dafür interessiert man sich hier in Deutschland wohl nicht so brennend.....
Ich werde die "Lehrstunde" löschen und hoffe, dass sich auch in Zukunft einige Kommentatoren finden lassen, die bereit sind, sachlich zu kritisieren.
03.10.2008
Hallo Annegret,
meiner Meinung nach bist Du mit der Verknüpfung von 3. Welt und den hier herrschenden Verhältnissen auf dem Holzweg.
1. Gleich ganz am Anfang: »Zur Zeit haben ja alle Angst davor, [...] ob das Ersparte noch sicher ist etc.« ist meineserachtens eine nicht begründete Verallgemeinerung. Ganz bestimmt haben nicht nur nicht alle (also einige wenige), sondern viele Menschen keine Angst: Einfach weil sie kein erspartes Vermögen haben, was futsch sein könnte.
2. Der Satz »Aber wir dürfen nicht vergessen, dass viele Menschen ganz andere Sorgen haben.« ist schon mal mit einem moralischen Imperativ belastet. Dürfen wir »nicht vergessen«? Wer sind »wir«? Natürlich dürfen wir, kann "uns" auch keiner verbieten. Durch diesen Satz erhebst Du Dich m. E. schon mal aufgrund eines irgendwiegearteten Anspruchs (ethischer, moralischer o.a. Natur?) über den Leser und machst das Nichtvergessen zum nicht anzuzweifelnden Leitmotiv.
3. Der Zustand in Ost-Kongo ist wirklich beschissen. Aber Absatz »Vielleicht sollte man mal etwas dankbar sein, [...] Das ist keine Selbstverständlichkeit.....«, mit welchem Du die Zustände hier mit denen in Ost-Kongo vergleichst, geht m. E. in eine absurde Richtung. Durch den unter 1. genannten Imperativ machst Du einen Vergleich mit einem Land, dem es viel schlechter geht, zum einem jeden Leser verpflichtenden Vergleich, bei dem unser Land natürlich immer gut und das andere Land immer schlecht abschneidet. Anders gesagt: Du verpflichtest Den Leser auf einen Vergleich, dessen Ergebnis bereits durch die Konstruktion des Vergleiches vorbestimmt ist.
4.1. Du sagst, mann solle dankbar sein, dass »hier die meisten nicht um ihr Überleben fürchten [müssen]« Meines Erachtens kann die quantitativ bessere Lage hier - es müssen weniger Menschen als in Ost-Kongo um ihr Leben fürchten - keine entscheidendes Kriterium für Dank sein, da ja implizit einige doch um ihr Überleben fürchten müssen - und ihr Leben im Zusammenhang mit der Hartz-IV-Gesetzgebung bereits verloren haben. Ich kann wohl kaum dankbar für einen Rückschritt in der Sozialpolitik sein.
4.2. Du schreibst weiter, »Man geht einfach in den Supermarkt und kauft, wozu man Lust hat«. Falsch! Grottenfalsch. Je nach Angebot oder nach eigenem Budget kann man nicht kaufen, wozu man Lust hat. In fast allen deutschen Großstädten kann man noch nicht einmal den Grundbedarf decken und muss zur Tafel gehen. Für diesen Zustand in diesem Land bin ich ebenfalls nicht dankbar.
4.3. »aus der Wasserleitung kommt meistens sauberes Trinkwasser« Hier stimme ich Dir zur Zeit noch zu. Mancherorts ist es sogar besser als Mineralwasser. Stellt sich hier die Frage: Wäre ich dankbar, wem gegenüber wäre ich dafür dankbar?. Dem Chef der örtlichen Wasserversorger, der in erster Linie der Rendite verpflichtet ist und sich bei der Wasserqualität an gesetzliche Vorschriften zu halten hat? Soviel Dankbarkeit habe ich aber dann doch nicht übrig für Leute, die ihren Job gesetzeskonform erledigen.
4.4 »und wenn man krank ist, geht man zum Arzt, bekommt Medizin, läßt sich krankschreiben und bekommt dennoch sein Geld (bis auf einige Ausnahmen).« Ja, allerdings wieder einige Ausnahmen zuviel: Ein-Euro-Jobber bekommen keine Weiterzahlung im Krankheitsfall. Und ob man zum Arzt kann und ob man sich Medikamente bzw. die Zuzahlung leisten kann, hängt auch vom aktuellen Kontostand ab. Gut, dass es noch Ärzte gibt, die die Praxisgebühr stunden und Probepäcken (Medikamente) rausgeben. Aber auch hier war die gesundheitliche Versorgung bereits besser. Wiederum kein Grund, dankbar für eine Verschlechterung der sozialen Situation zu sein.
5. Und nachfolgende Äußerung »Das ist keine Selbstverständlichkeit.....« ist einfach nur eine Behauptung ohne Beleg. Man könnte ja beispielsweise agumentieren, dass soziale o.a. Errungenschaften immer wieder verteidigt werden müssen. Dann wäre aber nichts und natürlich implizit auch keine von Deinen aufgezählten Beispielen selbstverständlich. Bleiben die Errungenschaften erhalten, würde mein Dank denjenigen gelten, die sie verteidigt oder durchgesetzt haben. Eine Dankbarkeit aus einem Vergleich mit Ost-Kongo ergibt sich für mich daraus nicht. Man kann sich auch auf den Standpunkt stellen, dass die von Dir genannten sozialen Errungenschaft für eine moderne Gesellschaft wie die unsere selbstverständlich sein sollten, da sie ja realisiert werden kann bzw. bereits realisiert wurde. Auch hier ergibt sich für mich keine Dankbarkeit in Bezug auf den Ost-Kongo. Und erst recht ergibt sich keine Dankbarkeit aus dem Standpunkt, dass es auch in Ost-Kongo dieselben sozialen Errungenschaften wir hier geben sollte, es dort aber nicht verwirklich wird.
6. Man kann - meinentwegen auch zu Weihnachten - immer glücklich, froh, zufrieden oder sonstwas bezüglich der eigenen Lebensrealtät sein. Aber generell, allgmein dankbar? Dazu gehört wohl auch eine Portion metaphysischer Glaube, wie er den hiesigen Glaubensrichtungen eigen ist. "Seid dankbar für das was Ihr habt" verbunden mit "Guckt mal, denen geht es viel schlechter" ist aus meiner Sicht die klerikale Version von "Halte still und sei zufrieden". Eine Haltung, die Veränderungen hin zum Besseren nicht wünscht.
Aber Weihnachten ist ja bekanntlich die Zeit des Innehaltens und vielleicht kannst Du das auch ja auch mal in Anspruch nehmen - nicht erst zu Weihnachten sollten Dir die teils persönlichen und nicht schönen Angriffe der Kommentatoren zu denken geben. Deine Reaktionen zeigen ja, dass der miserable Zustand im Ost-Kongo nicht dazu führt, dass Du sachlich und ausgeglichen mit den Kommentaren hier umgehen kannst.
Trotzalledem wünsche ich Dir und allen noch einen schönen Feiertag.
- dante -
Liebe Annegret, ihre Kommentare sowie der letzte Beitrag machen mich wirklich traurig und wütend. Sie verhalten sich wie eine beleidigte Leberwurst und stellen sich, als das arme in die Ecke gedrängte Häschen hin. Sie beschweren sich darüber, dass man sie in eine Ecke stellt. Dass Sie sich darüber wundern, wundert mich wirklich sehr. Wenn man etwas in der Art und Weise, wie Sie es getan haben heraus "blökt", dann darf man sich nicht über die Reaktion wundern. (Falls Sie das freut, im SPON-Forum hätten sie Beifall erhalten. Hier ist das halt anders). Es geht hier nicht darum ob man Sie als Person kennt oder nicht. Sie mögen ein wunderbarer Mensch sein (Charakter etc.). Es geht um Ihre als Autorin geäußerten Gedanken zu einem Problem. Durch ihre Haltung bzw. Äußerung haben Sie sich in eine Ecke manövriert. Und da Sie als Autorin in der Lage sein sollten ihre Argumente vorzubringen, sollten Sie auch in der Lage sein Kritik auszuhalten und diese NICHT als Angriff auf Ihre Person deuten.
Ihr Zitat:
"Labern, aber ja nicht selbst aktiv werden. Es ist ja so einfach, anderen die Schuld zu geben. Sonst müßte man ja den eigenen Hintern mal bewegen.
Ich selbst war mal ganz unten. Aber aus dieser Situation bin ich sicherlich nicht durch Motzen und Pöbeln herausgekommen....Auf die Idee wäre ich auch gar nicht gekommen....."
Nur eine Frage, was glauben Sie eigentlich mit was für Menschen Sie in diesem Forum diskutieren? Die Assis/Pöbler, die Sie im Fernsehen über zu wenig Geld haben jammern sehen?! Sehr viele meiner Mitkommilitonen aus der sogenannten "besseren Schicht" denken genauso wie Sie und nutzen die gleichen Formulierungen und Argumente. Daher kann ich mir, wie viele andere wohl auch, denken woher der Wind weht. Das hat (um das schonmal vorweg zu nehmen) NICHTS damit zu tun in welchen Wohlstand Sie leben oder nicht leben. Sondern zu welcher "Gedankenecke" Sie zählbar sind.
Wünsche den Lesern noch einen schönen Abend.
Zum Nachdenken anregen wollen? Seit wann gibt es hier ein "nachdenken"-Tag? Ach du scheiße.
Kommentarfunktion abschalten? "Definitiv letzte Kommentare" abgeben? Ganz armeselig, Anni! Aber du hast es sicher nur gut gemeint, nicht? All die armen Schäfchen da draußen, die müssen nur mal richtig zum Nachdenken angeregt werden. Wenn jeder nur 50ct gibt, stell dir vor, was man damit alles erreichern kann! Weiaweia.
Annegret auf der Suche nach der Realität, warum sollte ich mir das angucken?
Kann man hier irgendwo ne Funktion aktivieren, die mir nur Jochens Gemecker anzeigt?
Und - total off topic - ein Wort für ninjaturkey: Es ist kein Zufall, daß du in Deutschland geboren wurdest. Du kanst nix dafür, aber das macht es nicht zu einem Zufall. Kinder fallen ja nicht vom Himmel, mit der Gieskanne ausgeschüttet.
Du bist das Ergebnis einer Verkettung von Umständen und Menschen. Das ist real, das ist nicht nichts. Es gibt Gründe für dich. Du wurdest mit einer Geschichte geboren. Frag mal deine Eltern.