Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG phantasiert:
Die Axel Springer AG aber verliert nicht den Anschluß, sie ist nach meiner bescheidenen Beobachtung der innovativste und veränderungsfreundlichste Verlag in Deutschland, wenn es um den existenziellen Transformationsprozeß von der analogen in die digitale Welt geht.
In dem Interview mit der Süddeutschen beton der Springerchef zudem fast flehentlich, das der Abgesang auf die Zeitung falsch ist. Nun singt zwar keiner ab, außer den Zeitungsmachern selbst, die sich ständig in Frage stellen, aber wenn Döpfner schon von einem existenziellen Transformationsprozeß von der analogen in die digitale Welt spricht, dann heißt das im Klartext doch nichts anderes, als das Springer digital werden muss um weiter existieren zu können. Wat den nu? Abgesang ja oder nein? Egal das ist halt Springer die schaffen auch drei gegenteilige Meinungen in einem Satz.
Aber seine bescheidene Beobachtungsgabe sollte er mal dringend neu justieren lassen. Wenn Springer der innovativste und veränderungsfreundlichste Verlag in Deutschland ist, dann habe ich die Affäre Posener, Diekmann, Keese und der vergebliche Versuch die Zahnpasta wieder in die Tube zu bekommen, wohl nur geträumt.
Nein Herr Döpfner, die alten Zöpfe passen nicht durchs neue Nadelöhr. Aber bei den vielen neuen Programmzeitschriften die sie noch problemlos gründen können, spielt das keine Rolle.
Wir haben auch eine, das heißt die beste aller Lebensgefährtinnen hat eine, wenn sie nicht von den Kindern und dem Dackel zensiert wird. Ich kann mir noch nicht einmal merken wie die heißt, dafür kostet sie aber auch kaum was. Das muss ein tolles Geschäft sein. Vor allem wenn sie den Dackel dazu kriegen, die Nachtcreme von Uschi Glas zu kaufen und aufzutragen.






















