Wieder auf dem Weg nach Süden
Obwohl die Notenbanken das Geld mit Hochleistungspumpen in die Banken pumpen und fast alles an Sicherheit akzeptieren was an Papierchen nur denkbar ist, befinden sich die Märkte wieder auf dem Weg nach Süden. Das Kursfeuerwerk nach der Zusage von 2.000 Milliarden Euro zur Bankenrettung durch die Länder Europas hielt gerade mal knapp zwei Tage und reichte nicht aus die Verluste der Vorwoche wieder wett zu machen.
Das ist ein untrügliches Zeichen dafür, dass die falsche Krankheit bekämpft wird. Tatsächlich ist es nicht nur die falsche Krankheit sondern der falsche Patient. Während die Banken und Zocker unter großem Medienlamento auf der Intensivstation dauernd neuer Blutspenden bekommen, blutet die Realwirtschaft aus, weil das ganze Blut nur für die Banken da ist.
Selbst der dümmste Politiker müsste schon gemerkt haben, dass den Banken nicht durch Blutkonserven, sprich durch immer neue Geldgeschenke zu helfen ist. Sie haben keine Verwendung für Geld. Sie brauchten das Geld nur zum spielen. Spielen im Börsencasino mit immer neuen Spielen, die nur noch um des Spielens Willen existierten. Die Casinos sind geschlossen. Das Geld ist wirklich weg., auch wenn es noch in den Büchern steht.
Wenn man den Politikern glauben wollte, was natürlich kein vernünftiger Mensch tut, handelt es sich bei der Bankenkrise um eine Vertrauenskrise. Sie wollen diese Krise dadurch lösen, dass sie den Markt für die Banken und sonstigen Finanzjongleure abschalten und das der Staat, also die Bürger für die Spekulationsverluste der Banken gerade steht. Das ist zwar ordnungspolitisch ein Supergau, hätte aber funktionieren können, wenn ...
"Wenn der Hund nicht geschissen hätte, hätte er den Hasen gekriegt" lautete einer der vielen Sinnsprüche unserer Alten, wenn jemand versuchte sich herauszureden. In diesem Fall könnte er abgewandelt wie folgt lautet: "Wenn die Banken nicht bis heute lügen würden, hätte man ihnen helfen können."
Sie lügen aber immer noch. Die Krise zwischen den Banken, die sich als Interbankenkrise dadurch äußert, dass sich die Banken gegenseitig keine Kredite mehr geben, ist nämlich keine Vertrauenskrise. Jede Bank schaut auf die versteckten Risiken in der eigenen Bank und weiß auch ungefähr wie stark die anderen mit versteckten Risiken noch belastet sind.
Wenn die Banker morgens in den Spiegel sehen, sehen sie die eigene Lüge und wissen das die anderen auch Lügen. Es geht also nicht um fehlendes Vertrauen sondern begründetes Misstrauen. Da der Rettungsplan der Politiker, der ja zumindest in Deutschland durch Banker diktiert wurde, keinerlei Strafen für die frechen Zocker und Verbrecher vorsieht, also nicht nur den Kapitalismus abschaltet sondern auch das Recht für den Finanzmarkt außer Kraft setzt, wird es keine Veränderung geben. Kann also kein Vertrauen geben.
Die Banker hoffen mit ihren Lügen davon zu kommen. Sind erst einmal die jetzigen Hilfen von 2.000 Milliarden alleine in Europa verbrannt, werden ein paar von ihnen sterben müssen. Jeder hofft das es den anderen Lügner trifft und nicht ihn selbst. Das ist wie beim Untergang eines Fischerbootes wo ein Mannschaftsmitglied versucht sein Leben zu retten in dem es sich auf die Schultern eines ertrinkenden Kameraden stellt. Sie hätten schwimmen lernen sollen, oder besser Ehrlichkeit.
Don Alphonso hat es am Montag schon mal eben vorgerechnet.
Deutschland 470 Milliarden Euro, macht lockere 5700 Euro pro Staatsbürger, Dax +11,40, jedes Prozent kostet etwas über 41 Milliarden Euro.
Das ist viel, aber es gibt auch noch Österreich: Die stellen 100 Milliarden zur Verfügung. Pro Einwohner 12200 Euro. Wenn das der Haider noch erlebt hätte, Brüssel und die Zuwanderer wären schuld gewesen. Dafür ging der ATX aber auch 12,77% nach oben.
Unsere französischen Freunde investieren nur 360 Milliarden. Mit 5580 Euro kann sich der belastete Franzose damit noch ein paar Baguettes mehr als der Deutsche leisten. Dafür geht sein Index auch nur auf 11,18% hoch.
Besonders nett ist dann noch Italien. Berlusconi stellt a la Duce einen Blancoscheck aus; gezahlt wird, was nötig ist. Italien garantiert auf fünf Jahre für alle Bankverbindlichkeiten von heute bis Ende 2009, Banken dürfen nicht pleite gehen. Genauso könnte Italien auch dafür garantieren, dass Berlusconi ewig lebt. Damit ist der Steuerzahler bis zum Staatsbankrott dabei. Dafür sind 11,37% beim Mib 30 lächerlich.
Die Politik ist irre oder besser gesagt vermutlich total gekauft oder einfach unfähig. Es ist egal warum die Politik so ist wie sie ist. Sie ist grausam. 5.700 Euro von jedem Staatsbürger, egal ob Säugling oder Greis an die Ackermänner. Wenn das kein Geschenk ist. Aber es wird nicht reichen. Es wird nicht einmal für vier Wochen reichen.
Die Banken brauchten einen Jesus, der ihnen sagt: "Lazarus, komm heraus!" Joh. 11:43. Aber noch besser wäre es jemand würde ihnen Lukas 16 Vers 19 bis 26 erläutern.
Es war aber ein gewisser reicher Mann, und er kleidete sich in Purpur und feine Leinwand * und lebte alle Tage fröhlich und in Prunk.
Es war aber ein gewisser Armer, mit Namen Lazarus, der an dessen Tor lag, voller Geschwüre, und er begehrte, sich von den Brosamen zu sättigen, die von dem Tische des Reichen fielen; aber auch die Hunde kamen und leckten seine Geschwüre. Es geschah aber, daß der Arme starb und von den Engeln getragen wurde in den Schoß Abrahams.
Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben. Und in dem Hades seine Augen aufschlagend, als er in Qualen war, sieht er Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoße. Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, daß er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle; denn ich leide Pein in dieser Flamme.
Abraham aber sprach: Kind, gedenke, daß du dein Gutes völlig empfangen hast in deinem Leben, und Lazarus gleicherweise das Böse; jetzt aber wird er hier getröstet, du aber leidest Pein. Und zu diesem allem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, damit die, welche von hier zu euch hinübergehen wollen, nicht können, noch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen.
Nun würden die Banken sich nie mit den Wassertropfen an der Spitze eines Fingers begnügen. Sie haben ja bisher auch dem Armen den ganzen Arm abgebissen und lachend zugesehen, wenn das Blut, das sie gerade nicht trinken wollten, im Sand zusammen mit dem Leben und allen Hoffnungen versickerte.
Leider gibt es in der Realität keine Kluft zwischen den Ackermännern und den Menschen. Sie sind wie wilde Raubtiere die ständige in die Bereiche der Menschen einfallen und nicht wegen des Hungers sondern wegen der Lust töten. Das werden sie weiter tun. Jeder Cent, den sie bekommen wird sie stärken und es ihnen ermöglichen die Realwirtschaft zu töten.
Niemand braucht diese Banken. Für nichts. Sie sind nicht nützlich. Es ist Wahnsinn sie aufzupäppeln. Sie schaffen keine Werte, sie vernichten nur welche. Lässt man jetzt der Krise freien Lauf, stirbt nur das, was wirklich unnütz ist.
Die Vorhersagen der Wirtschaftsforschungsinstitute werden als gräßlich bezeichnet. Das trifft es genau. Aber wer deren Informationsstrategie kennt, weiß, dass es vermutlich noch geschönte Zahlen sind. Weil ja ein zu starker Hinweis auf die weltweite Rezession, die Politiker rund um den Globus auf die Idee bringen könnte, das die Konkjunktur totkrank ist, während die Banken auf das feinste behandelt werden.
Egal was auch immer angeblich "linke Denker", wie Oskar Lafontaine an Konjunkturprogramm fordern, wird sich Duckhome dieser Ansicht nicht anschließen. Oskar ist ja sogar so blöd, die Bluttransfusion an die Banken als notwendig zu bezeichnen. Er bleibt eben was er immer war. Zutiefst dem Kapital verhaftet. Wenn die Linke glaubt mit solchen Apologeten oder besser Nachtreitern des Manchester Raubtierkapitalismus auf Dauer punkten zu können, so hat sie sich geirrt.
Niemand braucht ein Programm zur Bankenrettung und keiner braucht ein "Konjunkturprogramm" wie es die alte Sozialdemokratie, aber auch die CDU, immer gerne mit der Gießkanne über Deutschland gesprüht hat. Das hat nie gewirkt und nur die Schulden erhöht. Wenn die Politik etwas für die Wirtschaft tun will, dann soll sie Bürgschaften anbieten für Kredite, die die Wirtschaft dringend braucht.
Wobei es sich um Realwirtschaft und nicht Finanzwirtschaft handeln muss. Diese Kredite sollten von der KfW im Zusammenspiel mit genossenschaftlichen Banken und den Sparkassen vergeben werden. Aufgrund der ungewissen Situation der Privaten Banken dürfen diese nicht berücksichtigt werden. Wenn gleichzeitig ein Abschreibungsverbot, gerne auch rückwirkend auf Spekulationsverluste eingeführt wird, ist dieses Bürgschaftssystem kostenlos.
Aber selbst wenn es langfristig zwischen zwanzig und hundert Milliarden Euro kosten würde, wäre es effektiv und nützlich für Deutschland. Das Geld käme dahin wo es hingehöhrt und würde wirksam die Konjunktur anspringen lassen. Dazu müsste der Staat sich für Einkommensverbesserungen bei den Arbeitnehmern einsetzen und Leiharbeit mit aller Härte einschränken.
Würden gleichzeitig die Kosten aus der Verlagerung in Billiglohnländer nicht mehr subventioniert, wäre weiteres Geld gespart, das bei den sozial Schwachen gut angelegt wäre und ein echtes Konjunkturprogramm im besten Sinne des Worte wäre.
Jetzt um 6:40 hat neben dem S&P 500 mit 0,53 Prozent, dem Dow Jones mit 0,83 Prozent und dem technologielastigem NASDAQ100 mit 4,54 Prozent auch der NIKKEI mit 1,34 Prozent nachgegeben. Es mag sein, dass sich der DAX dagegen anstemmen kann. Tatsächlich ist aber zu befürchten, dass nur neue Fallen aufgebaut werden. Die Banken sind liquide genug um die Börse anzutreiben, damit sie einen Teil ihres Mülls noch verkaufen können. Es ist äußerste Vorsicht geboten.
Die Banken geben nichts für ihre Rettung aus. Die Politik wird den dummen Plan zur Bankenrettung oder besser Verschwendung von Steuergeldern durchziehen. Die Wahrsager und Hellseher malen schwarz, aber lange nicht schwarz genug.
Wer Floyd Norris in der New York Times liest, wird auch nicht fröhlicher gestimmt. Es gibt im Moment keinen Königsweg. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.
Kommen sie gut durch den Tag. Die Woche kann niemand mehr übersehen.























Ich kann auch immer nicht verstehen wieso der DAX als Wirtschaftsindikator herhalten muss. Wenn er wirklich einer wäre, hätte die Landschaft in Deutschland blühen müssen in den letzten Jahren. Da stellen sich Menschen hin die arbeit wahrscheinlich nicht mal schreiben können und weinen rum das der Kurs um 2 Punkte gesunken ist. Wie wenig das ganze mit der Realität zu tun hat sieht man an den Achterbahnfahrten der letzten Tage. Die Firmen stehen da und sind etwas Wert (was Banken dort zu suchen haben ist mir schleierhaft). Das heißt doch aber, dass eine Aktie, welche den Wert des Unternehmens +- seine Rentabiltät beschreibt, nicht so kurzfristig schwanken kann.
Die Frage die am Ende steht ist doch die. Kann man sich ein Finanzsystem leisten, welches seine Arbeit nicht erledigt. Nach all den Entlassungen und Kürzungen der Gehälter sage ich persönlich nein. Denn Banken sind zum Verteilen und Optimieren des Geldes da, für nichts anderes. Ein Bandarbeiter bei Daimler schreibt auch keine Bücher während seiner Schicht. Nur leider wird das immer wieder vergessen. Denn wo Geld da ist, ist der glitzern der Medien nicht weit. Es wird eine Scheinwelt geschaffen und der Pöbel muss akzeptieren, dass dies die Weltordnung ist. Etwa so muss sich ein Bauer im Mittelalter gefühlt haben.
Viele Menschen sind sich aber bewusst, dass mit den sogenannten „Rettungspaketen“ das zugrunde liegende Problem mit Nichten gelöst wird. Der Systemfehler der ungezügelten Gier und der Zinsarithmetik, der ein expotenzielles Wachstum erfordert, wird nicht angegangen. Weil die Politiker, Bank- und Wirtschaftsleute nicht über ihr eigenes System hinaus schauen, daher werden sie auch keine neuen Lösungen finden, sondern nur noch eine noch gewaltigere Lawine sprich Finanzcrash los treten.
Nur Menschen die ehrlich, nicht korrumpiert und das Wohl aller Menschen im Sinn haben, werden neu Lösungen vorschlagen, die als Ausweg aus dem Schlamassel dienen können. Menschen die hervorragendes für ihre Mitmenschen leisten werden und ehrliche Wissenschaftler werden durch den Ruf des Volkes ans Licht der Öffentlichkeit treten. Dann können gänzlich neue Antworten auf die brennendsten Fragen unser Zeit erarbeitet werden. Dies Lösungen werden durch ihre Klarheit und Einfachheit uns anfänglich irritieren, aber dann durch ihre Wirksamkeit überzeugen.
Das Volk muss auf die Straße!
www.sueddeutsche.de/,tt2m1/wirtschaft/141/314042/text/
Es geht voran mit dem Untergang!
Liebes Merkel & Co. gebt ganz schnell und an alle weitere Trilliarden, umso eher reist es euch die Maske von der feisten Fresse!!!
Wir stehen auf soliden Füßen. Wir brauchen keine Hilfe!
www.sueddeutsche.de/,tt3m1/wirtschaft/240/314140/text/
WIE BITTE???
Ja verdammt, wofür ist denn das Merkel Billion Paket dann und wieso können diese Verbrecher dann nicht für ihren eigenen Dreck gerade stehen?
Hinzu kommt, dass dieses Schuldgeld in großen Mengen geschaffen und vernichtet wird – jeden Tag – indem neue Schulden gemacht und alte abbezahlt werden.
„Ich fürchte, dass ein normaler Bürger nicht gerne hört, dass Banken Geld erschaffen können und es auch tun. …Und die über den Kredit einer Nation verfügen, lenken deren Politik und haben das Schicksal des Volkes in der Hand“
Es ist nicht überraschend, dass Geldtheorie keine Kinohits inspiriert hat, aber sie wurde ja nicht einmal an den Schulen, die die meisten von uns besucht haben, erwähnt. Den meisten kommt auf die Frage, wo denn das Geld überhaupt herkommt, das Bild der Münzanstalt in den Sinn, die Noten druckt und Münzen presst. Geld, so glauben die meisten, wird von der Regierung hergestellt.
ergo wird das System und mit Ihm die Eliten von uns in Frage gestellt werden.
Ob das Ihnen passt oder nicht:
http://www.spiegelfechter.com/img/merkel-triefauge.JPG
A..gzapft is.
Der größte Finanztropf deutscher Geschichte, für eine "geschlossene Gesellschaft"
Jeder Cent, den sie bekommen wird sie stärken und es ihnen ermöglichen die Realwirtschaft zu töten.
Genau das ist deren Absicht und ihr Handeln in den letzten Jahren, und sie werden solange weiter Staatseigentum an sich selbst "privatisieren", bis sie sämtliche Monopole in den Händen halten und den letzten selbstständigen Betrieb vernichtet haben.
Dann können sie ungehindert Löhne, Mieten, Zinsen und Preise diktieren und uns bleibt nur die KNECHTSCHAFT.
Zum Aubau einer zentralen Leitstelle ihres Verbrechertums, brauchen sie erstmal- 480 Milliarden Euro, die sie auf ihren Konten gutschreiben.
Das perfekte Verbrechen-!??
Gesetzlich abgesichert, mit Bundeswehr und Totalüberwachung via Satelit brauchen die sich nur in ein Fort Knox zurück zuziehen und aus der Ferne zu dirigieren.