Laut der
FAZ hat Josef Ackermann in einer Videokonferenz mit 200 Führungsmitarbeitern, die Hosen heruntergelassen und erklärt, das die Deutsche Bank
"deleveraged" werden müsste, was nichts anderes bedeutet, das die Kredite um bis zu 40 Prozent zurück gefahren werden sollen.
Ackermann soll sogar gesagt haben, dass es nicht mehr um Rendite, sondern um das Überleben der Deutschen Bank geht. Eine späte Einsicht die ihm aber wohl nichts mehr nützen wird. Ackermanns Großkotzigkeit über die wir heute morgen schon berichteten findet in der harten Wirklichkeit ein jähes Ende. Es geht der Deutschen Bank eben gar nicht gut.
Während Bruder Josef der Welt immer noch mit einer Erhöhung der Kernkapitalquote von 9,3 auf 10 Prozent die Sicht vernebeln lässt, ist ihm die Eigenkapitalquote von 1,8 auf 1,6 abgesunken. Darunter liegt nur noch die Dexia, die aber bereits gestützt werden musste. Wer sich ein Bild machen will, findet unten im
Capital Artikel die entsprechende Tabelle.
Ackermanns Kernkapitalquote wird vom Züricher Banken-Professor Hans Geiger als ein "Schönwetterprodukt" bezeichnet, das den Krisentest nicht bestanden habe. So sei auch die Hypo Real Estate auf 9,3 Prozent Kernkapitalquote gekommen, bevor sie Probleme bekam. Dem ist nichts hinzuzufügen. Die einzige Kennziffer die bei der Bewertung der Deutschen Bank hilft, ist die Eigenkapitalquote.
Sie zeigt welch mächtigen Hebel die Ackermänner mit realtiv geringem Eigenkapital bewegen. Das dumme allerdings bei Hebeln ist, das sie von beiden Seiten betätigt werden können. Die aus der Finanzkrise entstandene Weltwirtschaftskrise ist ein solcher Hebel. Der Wert des Anlagevermögens sind, weitere Kreditausfälle sind wahrscheinlich, es herrscht ständig hoher Abschreibungsbedarf. In dieser Situation müsste ständig neues Kapital zugeführt werdenum zumindest die dringensten Löcher zu stopfen.
Dafür hat Josef Ackermann am genialen Rettungsplan der Banken zu lasten der Bürger mitgearbeitet. Allerdings hatte er nicht geahnt, das die Politiker in die Geschäftspolitik reinreden und wahrscheinlich die Offenlegung von bestimmten Geschäften fordern würden. Geschäfte die Josef Ackermann niemandem zeigen will und wohl auch aus juristischen Gründen nicht zeigen kann.
Nun hat er den Schirm für andere weit aufgespannt und kann selbst nicht drunter, wenn nicht die Bedingungen geändert werden, wie ja schon der elende Professor Sinn gefordert hat, der natürlich die volle Sanierung des Kapitals fordert und von den Armen wünscht, dass sie deshalb verhungern. Aber die Politik ist wie heute bereits beschrieben, sauer auf Ackermann. Er hat überzogen. Man wird die Regeln vorerst nicht ändern.
Deshalb muss Ackermann raus aus dem Risiko. Er muss die Kredite so weit es geht kündigen. Beim Häuslebauer wie beim Großunternehmen. Die Oberklasse der Kapitalanleger wird in den nächsten Wochen erleben, dass Ackermann die ganzen Kreditgeschäfte neu bewerten wird und das viele von ihnen die heute noch ein Depot und einen Kreditrahmen haben, schon morgen über beides nicht mehr verfügen können. Viele werden nachschießen müssen.
Dazu müssen Immobilien und Aktien sowie sonstige Wertpapiere verkauft werden. Die Preise werden in einer schnellen Spirale fallen. Die Deutsche Bank wird und kann nicht mit Ackermann unter den Schirm gehen und wird weiter die deutsche und internationale Wirtschaft zerstören. Die Verluste bei den anderen Banken werden steigen und neue Milliardenforderungen nach sich ziehen.
Am Schluss, wenn wirklich nichts mehr geht, wird Ackermann versuchen zu fliehen und seine Helden mit ihm. Egal ob ihm das gelingt. Der Schaden ist nicht mehr zurück zu drehen. Die Bafin sollte sich schnell bei der Deutschen Bank einmischen und sie lieber jetzt mit einem harten Schock schließen, als Ackermanns Todeskampf zuzusehen.
Die aktuelle Nachrichtenlage bei der Deutschen Bank klingt sehr nach Lehman Brothers. Da hörten wir die gleichen Töne. Der Todeskampf dauerte dann noch Monate. Warum so lange warten. Vor allen Dingen muss die Postbank vor Ackermann geschützt werden. Der ist imstande die auch noch zu zerstören.
Nein, der OECD Bericht liefert nichts neues. Das kennen wir schon aus dem Armutsbericht der Bundesregierung und außerdem hat ja das völlig unverdächtige Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schon längst festgestellt, dass der T ...