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Sarah Palin Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika
Irgendwann muss man sich mal so richtig weit aus dem Zugfenster herauslehnen. Den Wind spüren und wenn man Pech hat mit der Birne an den nächsten Strommasten knallen. Dem alten Esel geht es zu gut und deshalb betätigt er sich als Wahrsager. Genau wie bei den echten Wahrsagern, die sich Zigeunerin, Hellseher, Kartenleger, Wirtschaftswissenschaftler oder Demoskopen nennen, handelt es sich natürlich nur um eine Lüge an die sich Duckhome nur dann erinnern wird, wenn sie zufälligerweise eintritt.
Zwar haben in diesem Jahr schon 30-33 Prozent aller Wähler vor dem offiziellen Wahltermin gewählt, was die Chancen von McCain auf eine Aufholjagd in den letzten Tagen verschlechtert, aber die USA sind ja berüchtigt für ihre seltsamen Wahlergebnisse.
Notfalls gibt es ja auch immer noch die amerikanische Art die Dinge zu erledigen, wie es schon Hillary Clinton gehofft hat und ein paar irre Neonazis wohl in ihren wüstesten Träumen schon geplant hatten. John F. und Robert Kennedy, Martin Luther King, und viele andere misslungene Mordversuche sprechen eine deutliche Sprache.
Allerdings gibt es neben dem echten Mord auch immer noch den Rufmord. Zu diesem Zweck hört man ein leises Grummeln das von einem Treffen zwischen Obama und Ahmadinejad auf Hawaii welches zwar richtig gewesen wäre, aber zum einen wohl nicht stattgefunden hat, aber trotzdem für Aufruhr in den USA sorgen wird.
Obama und der aktuelle Erzfeind. Aber das scheint nicht das Hauptthema zu werden, mit dem angeblich am 31.Oktober die letzte Runde im Wahlkampf eingeläutet werden soll. Viele gute Gerüchte die durch die USA kreisen werden von McCain und seinen Beratern nicht aufgegriffen. Das könnte daran liegen, dass sie schon aufgegeben haben, aber es kann auch sein, dass sie etwas besseres in der Hinterhand haben.
Viele tippen auf einen Krieg gegen den Iran, andere meinen, dass es etwas persönliches aus dem Leben Obamas sei und eine sehr hartnäckige Variante spricht davon, das es Beweise dafür gibt, das Obama kein gebürtiger Amerikaner sei, was ihn unwählbar machen würde. Es wird auf jeden Fall noch etwas passieren.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist der sogenannte Bradley-Effekt. Der Bradley-Effekt beschreibt was dem schwarzen Bürgermeister von Los Angeles, Tom Bradley, 1982 bei der Gouverneurswahl in Kalifornien passierte. In Umfragen führte er zweistellig vor seinem weißen Gegner. Am Vorabend der Wahl ging er praktisch als Gouverneur ins Bett und erwachte als Verlierer. Die Leute hatten bei den Umfragen schlicht gelogen, oder die Demoskopen hatten so getäuscht und betrogen, wie sie es bei uns ständig tun.
Duckhome wagt also die Vorhersage das McCain die Präsidentschaftswahlen mit einigem hin und her knapp gewinnt. Obama wird mit Geld abgefunden und mit seiner Jugend vertröstet. Aber auch McCain wird nicht lange Präsident sein. Schon nach kurzer Zeit wird er aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten und Sarah Palin wird die erste Präsidentin der USA. Alle werden sie loben und sie wird ihre Sache gut machen und eine zweite Amtszeit bekommen.
Im Grunde genommen war das ja das eigentliche Ziel. Eine Präsidentin die sich leicht führen lässt. Hillary Clinton hatte sich als beratungsresistent für die Einflüsterungen der herrschenden Klasse in den USA gezeigt. Wohl weniger weil sie eine eigene Politikidee hätte, sondern eher weil sie diesen Leuten nicht verzeiht, das die in der Lewinsky-Affäre mit breitem Grinsen neben der empörten Hillary standen und sich vor Lachen nicht mehr einkriegten. Das tat weh. Das verzeiht sie nicht.
Aber diese Herrschaften lassen auch nicht mit sich spielen. Sie hätten eine gehorsame Hillary gerne gehabt, entzogen ihr dann die Gunst und das Geld und die große Stunde von Barack Obama begann. Er gab den Onkel Tom, aber so ganz trauen sie ihm wohl nicht. Allerdings ist es in den USA üblich beide Kandidaten zu unterstützen, wie bei uns ja auch Politiker von allen Parteien gekauft und die Parteien mit Spenden gemästet werden.
In den USA ist es aber für die herrschende Klasse ziemlich egal wer regiert. Sie sind von Steuererhöhungen oder den Unbilden, die die Ober- und Mittelschicht und die Armen betreffen, ja völlig ungestört. Sie bilden eine eigene Klasse. Deshalb geht es nicht unbedingt darum welche Partei den Präsidenten stellt, sondern ob dieser gehorchen kann. Bush war der ideale Kandidat. Von Natur aus nicht besonders helle und dann wegen seiner verschieden Süchte, praktisch in einen Glauben geprügelt den er leben musste, um im Geld zu bleiben. Sonst hätten ihn Mom und Dad von den Futternäpfen vertrieben.
Die Palin ist ein ähnliches Kaliber. Nicht dumm, aber gewohnt das Dummchen zu geben. In Europa kommt der Begriff Hockey Mum einfach falsch rüber. Wir sehen zwar 'Desperate Housewives' verstehen aber nicht was die Hockey Mum bedeutet. Positiv besetzt taucht sie überall auf wo ihre Familie sie brauchen könnte, regelt alles vom Haushalt über die Handwerker und die Kinder. Sie ist sozial engagiert und bläst notfalls dem Trainer einen, damit Junior in die Mannschaft kommt.
Sie wird als dumm dargestellt, bildet aber mit ihren Mitschwestern das eigentliche Sozialgeflecht in Suburbia. Oft arbeitet sie auch noch nebenbei. Sie ist ein Multitalent das zudem dem Gatten noch als rassige Geliebte und gutaussehende Begleitung zur Verfügung steht. Die Männer fahren aus Suburbia bis zu zwei Stunden zur Arbeit und haben oft Arbeitstage bis zu 12 Stunden. Sie sind Reisende. Praktisch nur am Wochenende da. Ohne die Hockey Mum würde Suburbia und ein Grossteil des amerikanischen Traums nicht funktionieren.
Ihre größten realen Feinde sind der eigene Ehemann, der entdeckt das seine Frau einen oder mehrere Geliebte hat und Misses Nice Amerikan, die das dreifache an Körpergewicht der Hockey Mum auf die Waage bringt, zwei Stühle braucht und morgens mit Häschenpantoffeln, der Gurkenmaske im Gesicht, Lockenwicklern in den Haaren und mit einem pinkfarbenen Hausmantel, in den Supermarkt fährt und dort zufällig anwesende männliche Lebewesen zu Tode erschreckt.
Sarah Palin hat in den USA ihre eigene Basis und es ist nicht unwahrscheinlich dass genau diese Basis McCain die Wahl rettet, weil diese Wähler das Alter von McCain kennen und ihn nur als Zwischenlösung sehen. Als Trittleiter für Sarah Palin.
Sorgen sind Palin nicht anzumerken, als sie am Montag die Rednertribüne im Stadtpark der kleinen Ortschaft Fredericksburg in Virginia betritt. "Ich liebe diesen Ort, er erinnert mich an zuhause", ruft sie auf der Kundgebung im Schlussspurt vor der Wahl. Hinter Palin ragen die Kirchtürme von Fredericksburg in den Himmel, hier im Amerika der Kleinstädte hat die ehemalige Dorfbürgermeisterin ihre treuste Basis. Sie kommt umgehend zur Sache: Der demokratische Kandidat Barack Obama plane "sozialistische Experimente" und wolle durch Steuererhöhungen "harte Arbeit bestrafen", kritisiert sie. Palins Angriffe fallen auf fruchtbaren Boden. Ein Besucher hält ein Plakat hoch, auf dem der Name Obama von Hammer und Sichel eingerahmt wird.
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In ihrer weiteren Laufbahn kann Palin auf Leute wie die Hausfrau Paula Bush aus Fredericksburg setzen, die mit zwei Freundinnen zur Kundgebung der Kandidatin gekommen ist. "Sie hat feste Wertvortstellungen, für die sie kämpft", sagt Bush. "Sie wird die führende Republikanerin werden." Ihre Freundin Maryan Parker sagt: "Sarah Palin ist so, wie wir uns unsere Töchter wünschen." Virginia Norman findet Palin "dynamischer als McCain". Das Damen-Trio, allesamt Mitte fünfzig, bewundert Palin als Fürsprecherin der kleinen Leute. Der Wirbel der letzten Tage um die Nachricht, dass die Partei etwa 150.000 Dollar für Palins neue Garderobe ausgegeben hat, stört sie nicht. "Das sind widerwärtige Attacken der Linken", urteilt Parker.
Tatsächlich kann Maryan Parker es gut verstehen, das sich Sarah Palin für teures Geld eingekleidet hat. Sie hätte es vermutlich genauso gemacht und Tausende amerikanische Frauen mit ihr. Das was in der Washington Post negativ ist, ist in Dörfern und Kleinstädten, da wo die Mehrheit der Wähler wohnen, nicht negativ. Das ist dort Alltag. Palins Haltung zum Krieg, ihr Glauben, die Tatsache das sie Russland an klaren Tagen sehen kann, kommt dort positiv an. Sie ist eine von ihnen.
Obama ist der Andere, der Fremde. Das ist nicht einmal unbedingt Rassismus. Nur eine Minderheit aller Amerikaner reist jemals aus den USA aus. Obamas Vita ist für eine Mehrheit zutiefst unamerikanisch. Das macht es für die Wähler nicht einfacher. Er ist kein Schwarzer wie die anderen Schwarzen. Er ist kein Amerikaner wie die anderen weißen Amerikaner. Er ist wirklich anders und das könnte sein Problem werden.
Aber nun genug der Wahrsagerei. In wenigen Tagen wissen wir mehr.
Es rumort schon kräftig
Barack Obama und Rashid Khalidi, das "former mouthpiece for master terrorist Yasser Arafat" fröhlich vereint. Da kommt doch Freude auf. Die braunen Zwerge in Deutschland schlagen auch schon kräftig mit den Flügeln.
Trackbacks
Duckhome am
11/07/08 um 01:08
Nailin' Palin - oder die Suche nach der Schuldigen
Sie wurde präsentiert als die Hoffnungsträgerin des Wahlkampfs, doch allzu schnell entzaubert: Jetzt wird schmutzige Wäsche gewaschen: Sarah ist schuld... Mit McCain hätte ich ja auch noch leben können und was mir absoluten Respekt abnötigt, ist ...
Sie wurde präsentiert als die Hoffnungsträgerin des Wahlkampfs, doch allzu schnell entzaubert: Jetzt wird schmutzige Wäsche gewaschen: Sarah ist schuld... Mit McCain hätte ich ja auch noch leben können und was mir absoluten Respekt abnötigt, ist ...
Anonym am
04/25/11 um 08:12
Vermutliche Nötigung und Erpressung durch AFP und ksp.Rechtsanwälte
Am Ostersamstag war es mal wieder soweit. Eine Abmahnung flatterte ins Haus. Dies ist nicht ungewöhnlich und laut laufender Zählung sind wir dieses Jahr schon bei Nummer 12. Aber diese hier ist anders. Es geht nicht darum, dass Duckhome mal wieder die Wah ...
Am Ostersamstag war es mal wieder soweit. Eine Abmahnung flatterte ins Haus. Dies ist nicht ungewöhnlich und laut laufender Zählung sind wir dieses Jahr schon bei Nummer 12. Aber diese hier ist anders. Es geht nicht darum, dass Duckhome mal wieder die Wah ...
Anonym am
05/27/11 um 08:34
Die Herrschaften von KSP und AFP wollen ein Faß aufmachen
Nachdem KSP und AFP mit ihrer vermutlich erpresserischen Geldforderung schon nicht die Freundschaft Duckhomes erringen konnten, und auf die Mail von Duckhome auch nicht reagierten haben sie jetzt auf die Kostennote des Anwaltes reagie ...
Nachdem KSP und AFP mit ihrer vermutlich erpresserischen Geldforderung schon nicht die Freundschaft Duckhomes erringen konnten, und auf die Mail von Duckhome auch nicht reagierten haben sie jetzt auf die Kostennote des Anwaltes reagie ...























Siehe zu dem Thema auch dieses Buch hier: http://www.von-der-botschaft-zur-bewegung.de/
Bezahlen müssen wir das Ganze in jedem Fall.
McCain kriegt ebenfalls Geld für die Wirtschaft und für die Beendigung der Bush-Kriege. Seine neuen dürfen wir dann auch bezahlen und natürlich Soldaten stellen.
Unser scheinparlamentarischer Statthalter "Bundesregierung" wird sie -wie immer- nicht enttäuschen.
Vielleicht braucht Israel ja auch mal wieder 2-3 Tätervolk-Atomuboote für 6-7 mrd Euro, die verschenken wir ganz locker auch nochmal. Wir habens ja (als Kolonie eh abzudrücken).