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Photovoltaik in Schwierigkeiten
Von den internationalen Börsen hören und lesen wir derzeit viel, auch wenn wir nicht beruflich damit zu tun, noch Vermögen zum Investieren = Zocken haben. So gibt es Indizes für einzelne Länder, aber auch
Branchen, denn Indizes sollen dem Namen nach ja eine Entwicklung abbilden. Der Index, an dem Zocker und Volkswirte, die so genannten Experten, aber auch normal Sterbliche wie wir die wirtschaftliche Entwicklung der regenerativen Energien, insbesondere der Photovoltaik Entwickelnden Gesellschaften ablesen
können, heißt Renixx World Index
Nun sind die Indizes, genau wie einzelne Werte darin, oder Währungen, sich verändernde Verhältnisse zwischen ihnen, Spekulationsobjekte, und schon von daher Schwankungen ausgesetzt, die selten
etwas mit der Realwirtschaft zu tun haben. Wenn jedoch einem solchen Index gleich über Jahre schlechte Aussichten beschieden werden, hier speziell der Solar-Branche, so ist das entweder mutig, oder hat andere, tiefer liegende Ursachen.
Wir alle haben mit verfolgen können, wie, trotz Hypothekenkrise, der US-Dollar in den letzten 2 -3 Monaten sich ordentlich zum Euro und anderen Währungen verbesserte, respektive verteuerte, und im Gegenzug das Rohöl und verwandte Titel uninteressant wurden, denn beide sind wie Feuer und Wasser, verlieren nie zeitgleich an Wert.
Die Erklärung für den gestiegenen US-Dollar, für das Wechselverhältnis allgemein, liegt in der Bilanzierung des Erdölhandels in Dollar, dem Geniestreich von Nixon aka Tricky Dicky und dem Königshaus Saud. Ein anderer Grund für die Umverteilung zu Ungunsten von Euro und Yen liegt darin begründet, dass die Börsenkurse nicht berechenbar sind, sondern Spekulanten wie Gläubige handeln, gern auf Ratschläge und Empfehlungen ihrer
Hirten und Gurus warten. Genau bedeutet das, dass, wo immer viel Geld durch Spekulation verloren geht, auch Krisen- oder Kriegsgewinnler davon profitieren, und konkret US-Gesellschaften in ihrer Heimat investieren, nachdem sie ihre auswärtigen Beteiligungen abgestoßen haben, so den heimischen Markt wider jede Logik stützen. Nicht ohne Grund sagt man den US-AmerikanerInnen einen irrationalen Hurra-Patriotismus nach.
Aber auch das ist nur die halbe Miete. Denn unter den vielen, seit längerem bekannten, alternativen, regenerativen Energiequellen gibt es nämlich auch Lieblings- und Stiefkinder. Nun ratet mal, wo man
realistisch die Photovoltaik einordnet.
Während nämlich die Mühlen der Windkraftparks mindestens 10 Meter in die Höhe ragen müssen, um halbwegs effektiv zu sein, reichen bei Solaranlagen 4 Meter Bauhöhe aus. Die Lobbyisten, die wir auch als Volksvertreterinnen oder Politiker kennen, steuern diese Entwicklung mit Zuschüssen und Genehmigungen noch einmal zusätzlich oder endgültig. Wes’ Brot ich ess…
Moderne Windkraftanlagen erzeugen an bis zu 1/3 der Zeit im Jahr Elektroenergie, wenn sie günstig an Land stehen, Offshore-Windparks produzieren immerhin schon die Hälfte der Zeit Energie, die ihre Masten im Wasser stehen, müssen aber auch besonders gegen Korrosion und
andere Unbillen geschützt werden.
Dennoch hat die Windkraft unter unseren Spitzenpolitikern viele Freunde, außer Michael Glos freilich. Der führte nämlich die Windenergie und damit verbundene Konsequenzen auf einen Stromausfall in Niedersachsen im Jahre 2006 zurück.
Wenn also die Windkraftanlagen nur hin und wieder Energie liefern, weil eben nur hin und wieder so starker Wind in deren Nähe herrscht, dass sich ihre Rotoren drehen, sind sie ‚unsichere Kandidaten’, es muß mehr, zusätzliche, ‚sichere’ Energie ins Netz gespeist werden, falls einmal mehr stabiler Bedarf, aber gerade zu wenig Wind simultan vorhanden sind.
Ist das nicht gegeben, passiert dasselbe, wie bei einer notdürftig von Amateuren geflickten Hausenergieleitung, die vorher vom Anbieter gekappt wurde, weil das Haus besetzt ist: Man friert, und die
Spiralheizung aus Omas Zeiten brummt mehr, als daß sie heizt, hält so die Ausreißerkinder und Hausbesetzer wach. Stellt euch mal bitte vor, unter diesen Voraussetzungen wolltet ihr noch eine Party in dem Haus feiern.
Spätestens,wenn der MC alles anschaltet, brummt nicht mal mehr die kleine Heizung von Oma. Nun ist Michael Glos nur einer von vielen Deppen im Bundestag, hat aber ob seiner herausragenden Position viele Neider und Dulder, vorzugsweise unter den MitkoalitionärInnen, und all jenen, die es mal werden möchten. Michael Glos ist ja noch dazu in der CSU, in der es, wahrscheinlich aus Langeweile beim Alleinregieren, scheint’s noch mehr Hauen und Stechen als bei den anderen, großen Parteien gibt, und von daher dürfte er auch in seiner Haltung zur Windkraft eher allein stehen.
Wie nun kann man dieses Verwirrspiel am Besten auflösen? Volksvertreter müssen wieder das werden, was sie dem Namen nach sind, denn Energiepolitik ist kein Spielplatz für Lobbyisten und deren egoistisches Treiben, und, wie man unschwer aus der Lektüre der Referenzmeldungen schlußfolgern kann, muß die Energieerzeugung wieder verstaatlicht werden. Selbst dann, wenn es da so nicht steht.
Zum Abschluß noch dies: Seit die Energieerzeugung wenigen zugeschoben wurde, die sie monopolistisch
umorganisierten, gab es Elektroenergie eine Weile billiger als vorher, doch spätestens vor 4 Jahren zog man wieder gleich mit den Preisen von davor, nur fordern und bitten die lieben Politiker seit dem zum Schein, und die Kontrolle ist fort, dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet. Ein sehr gutes Beispiel ist der Emissionshandel, der auch in der Japanischen Stadt Kyoto von irgendwelchen Flachzangen beschlossen wurde. Wenn wir nicht bald etwas tun, wird es die eine oder andere innovative Energiegewinnungsform weiter geben, sicher auch die Photovoltaik, doch wird uns diese Technologie von denselben Preisschneidern verhökert, die schon jetzt aus Gier die Tarife ständig erhöhen. Dabei sei auch bedacht, daß etwa
die Tarifanpassungen der GASAG seit 2005 noch immer unbillig sind.
Ihr Gierschlunde, laßt euch was Besseres einfallen, spart das Briefpapier, denn es ist aus Holz –
die Rechtskräftigkeit der Entscheidung von gestern kommt auch bald!




















Ich glaub so doof ist nicht mal der! ;)
Neben dem Emissionshandel ist die "Strombörse" noch so ein Beispiel.
Da wird von so einem AKW auf einer Alm irgendwo im finstersten Bayern die ein oder andere Kilowattstunde nach Protugal verkauft.
Und die BWL-Deppen (einschl. der Politiker) glauben wahrscheinlich sogar, dass der Strom von Bayern nach Portugal fliesst.
Dass die Merkel dieses Spiel als Physikerin mitmacht, sagt genug über Ihren Charakter aus...
Das wäre aber nur möglich, wenn erst mal unsere Regierung wieder verstaatlicht wird.
Angesichts der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise wird derzeit m.E. wieder sehr deutlich, dass wir eben nicht von Volksvertretern sondern von gekauften Günstlingen regiert werden. Und von denen erwarte ich nichts Gerechtes und schon gar nichts Weises. Ich glaube auch nicht mehr, dass wir in einem Staat leben, der sich auf dem Weg zur Demokratie befindet. Im Gegenteil, er entfernt sich seit Jahren immer schneller davon. Denn Demokratie ist nach meiner Auffassung nicht, wenn das Mitbestimmungsrecht des Volkes an die Meistbietenden versteigert wird. Alle anderen haben bloß einen Wahlzettel, auf dem sie Kreuzchen machen dürfen, die bestenfalls Einfluss auf die Besetzung des aufgeführten Stückes haben, aber nicht auf die Regie.
Ich fühle mich von den Politbanditen dieses Landes nicht vertreten, sondern eher in Geiselhaft gehalten. Ich liebe meine Heimat, meine Sprache und Kultur, doch ich verachte und verabscheue inzwischen seine selbsternannten politischen und wirtschaftlichen Eliten. Denn die sind in meinen Augen nichts anderes als gewissenlose Erpresser, Sklavenhalter und Blutsauger. Und ich wünschte, es gäbe einen Teufel, zu dem man diese ganze widerwärtige Brut schicken könnte.
Nein, ich bin schon längst nicht mehr politikverdrossen. Es ist viel schlimmer: Ich hasse inzwischen die Regierenden dieses Landes. Dass ich ihre Niedertracht nur noch selten kommentiere, bedeutet nicht, dass ich mich damit abgefunden habe, sondern nur, dass ich verbale Beschwerden mittlerweile für sinnlos halte. Die Volksverkäufer wollen nicht auf ihr Volk hören.