Wenn man dem Buschfunk trauen darf, ist trotz aller Verlautbarungen das der Markt wieder Fuß fasse, Degi wohl der nächste Kandidat, da die Allianz nach dem Verkauf wohl nicht mehr bereit sein dürfte, Immobilien zu überhöhten Preisen aus dem Fond herauszukaufen, um ihn am Leben zu halten.
Die Volks und Raiffeisenbanken stützen wohl ihre Fonds noch und augenblicklich soll auch die Deutsche Bank ihre Fonds stützen. Aber wie bei einem Fass ohne Boden geht das nicht lange gut. Für die offenen Immobiienfongs gilt das was auch für
Pfandbriefe gilt. Die Werte müssen völlig neu und mit realistischen Markteinschätzungen von Miete und Wiederverkaufswert neu berechnet werden.
In dem Markt sind wohl insgesamt 88 Milliarden Euro vergraben und der reale Wertverlust dürfte zwischen 44 und 22 Milliarden betragen. Ein bis zweimal Ungarn. Aber auch da gilt eben, dass um neues Vertrauen zu bekommen, die alten Fehler bereinigt werden müssen. Lieber jetzt hart und ehrlich auf richtige Werte umstellen, als das Elend noch länger vor sich herzuschieben.
Allerdings hat das ganze auch eine weitere Folge. Die Versicherungen stecken gerne das Geld aus Lebensversicherungen in derartige Fonds. Da wird dann für die Bürger auch noch manche Überraschung kommen. Wer Kredite mit Lebensversicherungen besichert hat, sollte dringend überlegen ob er das ändern kann, oder was er als zusätzliche Sicherheit zu bieten hat. Diese Sache eilt.
Auch wer sein Geld noch aus Lebensversicherungen herausholen möchte hat nicht mehr viel Zeit. Die Gerüchteküche spricht davon, dass die Deutsche Bank noch in dieser Woche zumindest mit einem Fond aus ihrer Gruppe folgt und weitere schon bereit stehen. Selbst sehr große Inflationsschübe werden diese Immobilien nicht mehr retten können. Aber das stand ja schon seit langem fest.
Natürlich schlägt diese "Hypothekenkrise" auch auf die Häuslebauer durch. Bei ihnen werden die Banken als erste den Rotstift ansetzen. Es macht Sinn sich auf derartige Gespräche vorzubereiten und wenn möglich noch Hypotheken abzulösen.
Nachtrag
30.10. 8.23 soeben wird bekannt, dass auch SEB Immoinvest für drei Monate schließt. Bye Bye.
Und es ist leicht gesagt (ist nicht persönlich gemeint Jochen) das man aussteigen und rückzahlen soll/kann/muss. Beides ist für die Masse nicht möglich. Aussteigen aus Versicherungen bedeutet fast immer ein herber Verlust (gut, besser als gar nichts) und für Rückzahlungen von Krediten braucht es eben Geld, was die meisten gar nicht haben (es gibt Häuslebauer, die hungern, nur um die Raten pünktlich zu zahlen, was für eine Hölle).
Im übrigen sind die Fonds der Immobilien nicht das wirkliche Leben. Viel mehr geht's bei den echten Immobilien derzeitig unter der Hand deftig zur Sache! Im "Nobel" Vorort Grünwald (eigentlich ein Dorf) von München beispielsweise stehen derzeit über 90 (!) Häuser zum Verkauf:
www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,soemdp5va791ladz~cm.asp
Meiner Meinung nach müssen JETZT die Menschen in Berlin Sturm rennen, bevor diese sog. Regierung weiter Milliarden an die Verursacher und Ihre Kumpane verteilt!
Denn Schulden sind und bleiben immer Schulden. So wurden noch nicht mal zu DDR Zeiten z.B. Reichsmark Schulden aus den Grundbüchern gelöscht, die alle plötzlich nach der Wende wieder hochklappten...
Denn ich rechne fest damit, dass irgendwann in den nächsten 12 Monaten auch der tolle Euro ausgedient hat und dann hat der eine oder andere nur buntes Papier im Schrank!
Ihr Beitrag ist OK!
Nur, dass der Euro ... in den nächsten 12 Monaten (irgendwann) in der Versenkung verschwinden wird, ist nicht Ihr "ERNST"?
Der Euro bleibt stabil.
Der US$ wird dran glauben müssen. So sehe ich dass! Und das der AMI schon wieder bei den Chinesen bettelt, dürfte ebenso wenig helfen.
Die Chinesen haben mehr Dollars als eigene Währung. Also: Wohin mit dem Dreck? Dollar von den Chinesen – noch mehr spekulieren? Klar, weiter so.
Frau Condoliza Rise wäre gut beraten nicht in China zu betteln, sondern in Indien. Da blüht doch die Wirtschaft - "billig und willig".
Spekulieren mit den "ARMEN"? Denn die haben das meiste Geld, weil nichts zu verlieren ist. Sie haben es verstanden, was ich damit zum Ausdruck bringen will?
Klar ist, dass China der größte finanzie der USA ist. Macht nichts. Möglicherweise können die 200 Mio. der Deutschen Entwicklungshilfe nach China die USA retten :-).
Diesen Text bitte nicht hinterfragen, da Sarkasmus.
Der Euro steht als sowieso künstliches Gebilde (es gibt sonst keine Währung auf dieser Kugel, die offiziell viele Länder gemeinsam nutzen) dann am Abgrund, wenn die EU zerfällt. Die EU wird zerfallen, wenn die div. Krisen voll auf die einzelnen Länder durchschlägt (wie aktuell in Ungarn, obwohl die noch gar keinen Euro haben), denn dann kommen allein aus Überlebensstrategien der herrschenden Klasse plötzlich wieder nationale Gedanken aus der Versenkung, die auch und vor allem die Abkehr vom Euro bedeuten kann.
Man sollte sich mal mit der wahren Geschichte der Entstehung des Euro beschäftigen. Daraus würde ganz schnell ersichtlich, dass der Euro im Zweifel mit Stabilität nicht viel gemeinsam hat. Wäre aber zu ausführlich und aufwendig, dass hier alles zu beschreiben. Empfehle dazu div. Bücher: z.B. Bilderberger - das geheime Zentrum der Macht.
Hier steht mal wieder was von der seit Jahren/Jahren/Jahren gebetsmühlenartig runtergeleierten Thematik der Neuverschuldung (die wagen wirklich, wieder davon anzufangen):
www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,587559,00.html
Ja ums verrecken, wo verschulden sich denn die verdammten Verrecker aus Berlin? Bei den Aliens oder per Zeitmaschine bei den Pharaos aus Ägypten?
NEIN verdammt, Kredit nimmt man im Normalfall bei der Bank auf! Also im Sau Zinses-Zins System. Und wer gibt jetzt unerreichte Summen (die Masse der Micheldeutschen -Flatter ich vermeide jetzt mal den Begriff Gutmensch- wissen ja noch nicht mal, dass eine Milliarde = 1.000 Millionen sind!) an die Banken bzw. haftet dafür? Ist damit öffentlich bewiesen, dass es mindestens ein System hinter dem System gibt? Allein die Zinsen aus den Brilliarden müssten mehr als genug und satt als Kapitaldienst ausreichen, so dass die Verreckerbanken an sich selbst Zinsen und Tilgung zahlen müssten.
Mich springt allmählich der Wahnsinn an! Hoffentlich passiert bald was! So kann und darf's nicht weitergehen. Am meisten macht mich die absolute Verblödung fertig. Wo sind die die ganzen rauschebärtigen Bürgerrechtsärsche aus DDR Zeiten, die schon wegen einer defekten Straßenbeleuchtung Eingaben bis nach Kamschatka schrieben und sich 25 Stunden am Tag in irgend einer Friedenskirche trafen.
Bullshit alles! Sorry für meine rüde Ausdrucksweise, aber leider kann man im Internet sich nicht in Wirklichkeit sich aufregen...
Sie schreiben:
Quote:
„Ja ums verrecken, wo verschulden sich denn die verdammten Verrecker aus Berlin? Bei den Aliens oder per Zeitmaschine bei den Pharaos aus Ägypten? NEIN verdammt, Kredit nimmt man im Normalfall bei der Bank auf!“
Im Normalfall ja. Aber ein Staat wie die BRD ist kein Normalfall. Bitte lesen Sie auf Wikipedia unter dem Stichwort „Deutsche Finanzagentur“ nach. Mitsamt einem informativen Link zu einer Panorama-Sendung vom 18. April 2002.
Dann weiter zu dem Wikipedia-Stichwort „Bundeswertpapiere“. Ich hoffe, dass diese Informationen Ihnen dazu verhelfen, dass der Wahnsinn wieder von Ihnen abspringen möge. Auch der Kleinsparer leiht dem Staat, indem er fleißig scheinbar sichere Tagesanleihen und Bundesschatzbriefe kauft. „Und ist es Wahnsinn auch, so hat es doch Methode.“
Ich rege mich furchbar auf, wenn jemand jemanden etwas schenkt und es sich dann auf Kosten anderer (des Volkes) wieder leiht, um anschließend dem Volk zu sagen, dass der Gürtel wieder noch enger geschnallt werden muss!
Ich kenne zwar das Gesamtvolumen der gezeichneten Bundesschatzbriefe nicht, zweifel aber an, dass es die Masse i.V. zur Gigantussumme der "Bankenrettung" ist und wenn Berlin kurzfristig eine zweistellige Milliardensumme finanziert, geht das kaum kurzfristig mit Schatzbriefen...
Ansonsten bitte keine systemeigenen Verweise (zumindest mir) posten. Ich kann mit keiner staatlichen Institution in diesem Land etwas anfangen, weil die eben alle zum System gehören, was ich ablehne und was nach wie vor mein Klassenfeind ist!
Ganz im Gegenteil. Dieser Beitrag hier schadet dem Ansehen dieses starken Produktes.
Offene Immobilienfonds haben auch in der Krise nicht an Wert verloren und eine Rendite von durchschnittlich über 5 Prozent erwirtschaftet. Nur weil nun institutionelle Großanleger auf einen Schlag Millionen von Euro aus diesen Fonds herausziehen, bedeutet dies noch lange nicht das Ende.
Wenn jemand in offene Immobilienfonds investiert, investiert dieser in Immobilien. Immerhin sollte dies so auf der Steuererklärung angegeben werden. Wenn jemand einen Immobilienfonds als Tagesgeldkonto mißbraucht, dann ist der Anleger doch Schuld, dass dieser nicht auf seine Liquidität geachtet hat und nicht der Fonds.