Shlomo Sand "Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden?"
Es gibt Bücher vor denen schreckt man unwillkürlich zurück. Shlomo Sand schafft schon mit seinem Titel Abstand. Das jüdische Volk erfunden? Es gab sie doch eigentlich schon immer. Bibel, altes Testament, Moses latscht durch die Wüste. Da gab es sogar ein paar Filme drüber mit Teilen von irgendwelchen Meeren und bösen Pharaonen. Die brauchte doch keiner zu erfinden.
Natürlich wird sofort die große Keule geschwungen. Alibijude, Antisemit, Nestbeschmutzer. Er hat sozusagen das Heiligste verletzt, die Vertreibungslegende. Damit steht eines fest. Er ist kein Fundamentalist. Das darf er als Historiker auch nicht sein. Dass ein polnischer Jude der 1947 in Linz, in einem Lager für Displaced Persons geboren wird, und von dort nach Jaffa ging, nach seinen Wurzeln sucht, ist auch logisch.
Dazu kommt das der Mann Historiker und Professor für Europäische Geschichte an der Universität in Tel Aviv, Israel ist. Außerdem kann er knackig formulieren und hat sich eines der Themen der ausgesucht bei dem es natürlich sofort Widerspruch geben muss. Die Wurzeln des Volkes der Juden. Das ist nicht gut, besonders dann nicht wenn man als Pole in Linz geboren wurde. Aber da war er sicher noch zu klein um geistigen Schaden genommen zu haben.
Die Wurzeln eines Volkes. Das ist eine spannende Sache. Bei den Deutschen ist das relativ einfach. Sie sind eine Erfindung und noch dazu eine schlechte. Es gibt keine Deutschen. Es gibt Hessen, Westfalen, Rheinländer, Niedersachen, und Vorpommern. Ja es gibt auch Bayern. Leider. Es gibt Oberfranken und Unterfranken sowie Oberpfälzer, die neben den Bayern und Schwaben im "Freistaat" Bayern leben. Aber nirgendwo leben Deutsche.
Es gibt auch keine Geschichte der deutschen Stämme, weil sie immer nur ein Stückchen gemeinsamer Geschichte hatten, bevor sie sich wieder bekämpften. Es gibt auch kein Preussen, weil die preussischen Kernlande fehlen. Das ist Teil der deutschen Geschichte. In Deutschland ist das einfach und wird auch von niemand ernsthaft abgestritten. Deutscher ist man manchmal im Ausland. Zuhause ist man Württemberger. Ganz ohne Baden.
In Großbrittanien kennt man das auch. Da gibt es Engländer, Schotten, Waliser und jede Grafschaft stellt zudem noch eine eigene Identität. Man kann zwar stolz sein wie ein Spanier und ist, weil man schon länger zusammen ist auch Spanier. Aber trotzdem ist man in Spanien, eher das Kind seiner Landschaft, als Spanier. Korsen sind keine Franzosen und Neapel ist nicht Italien.
Bei allen Völkern dieser Welt akzeptieren wir ohne Probleme, das sie aus unterschiedlichen Stämmen zusammengesetzt sind, was auch logisch ist, da sich aus der Familie die Horde, das Dorf, die Landschaft und zum Schluss der Staat entwickelte. Der Nationalstaat ist das Ende einer Entwicklung. Er hat seine Wurzeln immer in den Stämmen.
Das gilt auch für die Juden, die ihre Stämme zum einen auf die 12 Söhne Jakobs zurückführen, die aber selber nur Mitglieder eines jüdischen Stammes waren. Das die Juden oder besser hebräisch sprechende Menschen in der Gegend in und um das heutige Israel und die Siedlungsgebiete der Palästinenser lebten kann gar nicht bezweifelt werden. Gerade ging der gesicherte Bericht über eine 3000 Jahre alten hebräischer Text auf eine Tonscherbe um die Welt.
Sand kommt mit der alten antisemitisch und antizionistisch geprägten Idee, dass die meisten europäischen Juden eben nicht aus Israel sondern aus dem Königreich der Chasaren stammen. Mit dieser Verortung der Aschkenasim soll den Juden ein Existenzrecht in Israel oder Palästina abgesprochen werden. Tatsächlich beruht aber die Namensgebung der Aschkenasim vermutlich auf einem Schreibfehler.
Mit dem in der Bibel im Zusammenhang mit Mannäern und Urartu erwähnten Volk bzw. Königreich der Aschkenas sind jedoch nicht Juden, sondern vermutlich Skythen gemeint. Die Form Aschkenas beruht nach dieser These auf einem Schreibfehler, der auf eine Verwechslung der ähnlichen hebräischen Zeichen Waw (für "u") und Nun zurückgeht. Hinter dem biblischen Aschkenas steht die assyrische Form (A)sch-ku-zaa bzw. (I)sch-ku-zaa, was dem griechischen Skythai entspricht. Da die Skythen Nachbarn und Verbündete der Mannäer (später auch der Assyrer) waren und wiederholt das Reich Urartu (Ararat) angriffen, hat diese These auch die Geographie für sich.
Natürlich ist es nicht nur den "völkischen" Deutschen ein wichtiges Thema eine "richtige" arische Abstammung zu haben, sondern auch die Juden wollen ihre völkische Zusammengehörigkeit gerne beweisen und beide benutzen gleichermaßen den genetischen Rassismus. Logischerweise bestätigt diese Art von Genetik, das gewünschte Ergebnis weitgehend.
Das ist bei den Juden auch nicht weiter verwunderlich. Eine ihrer Überlebenstaktiken bestand schon immer darin, das man Jude per Geburt nur durch eine jüdische Mutter oder durch eine Konvertierung Jude wird. Das hat eine interessante Folge. Kinder jüdischer Väter mit nichtjüdischen Frauen sind keine Juden. Kinder von jüdischen Frauen mit beliebigen Vätern sind immer Juden.
Auch wenn man davon ausgehen kann, das Juden früher deutlich missionarischer unterwegs waren als heute, wird sich die Zahl der Konvertiten immer in erträglichen Grenzen gehalten haben. Gleichzeitig war die Ehe nur mit einer jüdischen Frau möglich, was zur Folge hatte, dass die Juden unter sich heirateten. Ähnlich wie es andere geschlossene Gruppen wie die Amish People ja auch tun.
Anders als beim christlichen Priesteramt, ist ein Rabbiner nicht als Geistlicher zu verstehen, sondern als predigender Gesetzeslehrer mit Zuständigkeit in Fragen der Moral- und Rechtspflege.
Diese Rolle, die auch der islamische Imam ausübt, schafft neben dem eigentlichen Glauben und seinen Riten wie auch durch den Sabbat eine eigene Welt, die im wesentlichen in sich selbst beruht. Sie führt dazu, dass sich Judentum nur in einer Ansammlung von Juden leben lässt. was gerade beim Handel natürlich zu Vorteilen führt. Selbstverständlich waren die Juden Händler.
Das bedeutet, dass sie schon immer an fremden Orten nach Geschäften suchten, aber anders als die Wikinger nie einen militärischen Arm hatten. Aber es ist davon auszugehen, das an vielen Orten der Welt jüdische Händler ihre Sitz hatten. Dabei ist es unerheblich ob das Judentum als Religion schon alt ist oder in Wirklichkeit erst 722 vor Christus in diesen Status kam. Sehr wahrscheinlich gehen einige Teile des alten Testamentes auf das Gilgamesch-Epos zurück, welches vermutlich auf noch älteren Legenden beruhen dürfte.
Sand argumentiert dann damit, dass die Römer nie ein ganzes Volk vertrieben hätten, also die Vertreibung eine Lüge gewesen sei. Zum einen gab es im Siedlungsgebiet der Juden fortwährend Krieg und Vertreibung. Es ist also davon auszugehen, dass immer schon Juden in andere Länder gegangen sind und dort blieben. Diese Juden werden Frauen, Freunde und Verwandte nachgeholt haben.
Wenn sich die Situation für die Juden verschlechterte und das hat sie sich unter römischer Besatzung wohl deutlich getan, dann gingen auch mehr Leute weg und auch solche ohne Freunde und Bekannte in solchen Auslandssiedlungen machten sich auf den Weg. Ist das Vertreibung. Sicher ist es das, auch wenn es nach freiem Willen aussieht.
Natürlich haben auch nicht alle Juden das Land verlassen, das hat aber auch niemand behauptet. Sands Buch beruht also auf der falschen Annahme einer nicht erfolgten Vertreibung und seinem Glauben an ein jüdisches Großreich außerhalb Palästinas. Wir müssen uns nicht mit der Frage der verlorenen Stämme beschäftigen um jüdische Siedlungsgebiete nachzuweisen.
Wir kennen die Falascha aus Äthiopien die die schwarzen Juden sind,die Bnei Menashe aus Indien, die Beni Israel aus Mumbai in Indien, die Romanioten des Balkan, die Bergjuden des Kaukasus und die Krimtschaken, die alle von Israel und den Rabbinern anerkannte Juden sind. Wir wissen von den Paschtunen in Afghanistan die sich für Juden halten. Dazu kommen noch die Lemba in Simbabwe und evtl. die Mandan in den USA.
Ja es hat ein jüdisches Volk gegeben und es gab auch eine Vertreibung unter den Römern, wie es schon vorher immer wieder Vertreibungen gegeben hat. Durch ihre Abschottung gegen andere Bevölkerungsteile gingen die Juden aber nicht in der Diaspora auf, sondern blieben Juden. Die schwarzen Falascha oder Beita Israel zeigen sehr gut was passierte. Jüdische Frauen mochten auch nichtjüdische Männer. Genauso wie jüdische Männer auch nicht nichtjüdische Frauen mochten.
So kam und kommt es immer wieder zu Vermischung, die aber nicht mit der Auflösung in der lokalen Bevölkerung endet, sondern immer neues Judentum schafft. Natürlich musste das Volk der Juden nicht erfunden werden. Aber darum ging es Shlomo Sand wohl genauso wenig wie es Arthur Koestler darum ging, der ja mit seinem "Der dreizehnte Stamm. Das Reich der Khasaren und sein Erbe" schon den selben Blödsinn verzapfte.
Immer geht es darum, den Juden das Recht auf ein Volk abzusprechen und damit natürlich auch ein Recht auf eine Heimat in Israel/Palästina. Logischerweise gibt es auch immer wieder Leute die den Palästinensern die Eigenschaft ein Volk zu sein absprechen. Beide Aussagen sind Mumpitz. Man macht in beiden Fällen den Fehler von einem Staatsvolk auszugehen.
Ein Staatsvolk ist aber eine sehr europäische Sichtweise der Dinge. Tatsächlich leben in den meisten Staaten mehrere Völker. Wir brauchen dazu nicht nach China zu blicken, schon in Belgien ist das so oder in der Schweiz. Natürlich war der Pessach-Spruch "Nächstes Jahr in Jerusalem" nie besonders ehrlich. Man hatte sich schließlich in der Diaspora gut eingerichtet. Die Geschäfte liefen und die Progrome waren nicht so häufig, dass sich ein Weggang gelohnt hätte. Also blieb man und träumte höchstens von Jerusalem.
Der Zionismus brachte vielleicht einzelne Juden nach Israel, aber die Mehrheit war nicht so meschugge die sichere Existenz aufzugeben und nach Israel zu ziehen. Erst als die Nazi mit dem Holocaust allen Juden klar machten, das es keine Hoffnung auf ein Übereben in einem fremden Staat gab, machten sich die Massen auf noch Israel. Sie gingen nicht weil sie Zionisten waren, sondern weil sie an keinen anderen Platz denken konnten.
Die Juden die z.B in Deutschland blieben haben vielleicht mehr Vertrauen gehabt, aber ob dieses Vertrauen berechtigt ist, kann man mit Fug und Recht bezweifeln. Aus den Gegnern der Muslime, werden die neuen, alten Gegner der Juden erwachsen. Deshalb geht es auch nicht um die Frage eines Existenzrechtes für einen Staat Israel. Wenn es den nicht gäbe, müsste man ihn erfinden.
Natürlich muss es auch einen Staat Palästina geben. Die Geschichte hat gezeigt, das einen gemeinsamen Staat für das jüdische und palästinensische Volk nicht geben kann, oder zumindest nicht unter den jetzigen Voraussetzungen. Also muss eine Zweistaatenlösung her und der Frieden muss durch die UN militärisch gesichert werden, während gleichzeitig ein sehr großes Investitionsprogramm für die Palästinenser aber auch für die Juden, die Lebensbedingungen auf europäisches Niveau anheben muss. Es leichter Frieden zu halten, wenn man etwas zu verlieren hat, als wenn man schon vor dem Nichts steht.
Shlomo Sand ist wie viele, den eigentlichen Fragen ausgewichen und hat sich in seiner eigenen Fantasie verwickelt. Nein. Man braucht das Buch nicht zu kaufen. Es bietet keine Lösung, keine neue Erkenntnis, dafür aber einen Haufen veralteter Ansichten, die zudem bei den aktuellen Problemen nicht weiterhelfen.
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Es wäre auch schwierig eine Rasse zu beschreiben, die von Indern über Schwarze, Turkvölker bis zu Europäern und vielleicht bis in die USA reicht.
ein jüdisches Volk ja. Mit vielen Stämmen und Wurzeln, aber eben keine Rasse. Sand bestreitet die Volkseigentschaft, weil er damit das Existenzrecht Israels aushölnen will. Dem habe ich widersprochen.
Nicht so sehr aus Schuldgefühl, sondern weil ich seinen Standpunkt einfach für falsch halte. Aber die Sache ist eine Diskussion wert. Deshalb habe ich sie ja gebracht, anstatt sie in der Versenkung verschwinden zu lassen.
allerdings glaube ich nicht an eine 2-Staatenlösung sondern stelle mir ein zukünftiges Israel unter eine neuen Flagge mit Streifen Stern und Kreuzchen vor...
sicherlich utopisch- dennoch, ich glaube fest an "Wunder und Spontanheilungen" aller Art...
PS: zum Thema militante Siedler in Gaza empfehle das interview in der Zeit mit Aviv Geffen
http://www.zeit.de/online/2008/18/interview-aviv-geffen?page=1
wo auch beschriebn wird wo diese oftmals eigentlich herkommen und warum sie sich in Israel niederlassen...
Abschließend nur noch eine klitzekleine Anmerkung: Die wenigsten der messianischen Juden glauben an eine Armageddon physischer Natur(also eine physiche Weltvernichtung) Es geht ihnen wie vielen Mahdi-anhängern und Christusfans vielmehr um den Beginn einer Aera des Friedens und der Völkerverständigung im Zeichen der Liebe;-)
Cheers!
Shalom Salam und PEeeeeeeeeeeeACE
Ich befürchte, dass die um entrückt zu werden ihrem Gott ihr Armageddon aufzwingen wollen.
Also...:
Nein es gibt keine jüdische Rasse, genausowenig gibt es eine jüdische Weltverschwörung! und: ja sicher gibt es jüdische und christliche Fundametalisten und Psychopathen auch islamistische etc auch zionistische Rassisten...
Aber wer profitiert von den Konflikten und wer schürt sie?!
Es sind unsere Herrscher in Weiß,unsere machtbesessen Herrscher die meinen den Weltkuchen kontollieren zu dürfen, elitäre Führer und nimmersatte Großkonzerne- gegen die sollten wir uns lieber gmeinsam zur Wehr setzten und nicht gegen ihren "Baumstamm"*
(*schönes Lied, auch von Aviv Geffen http://www.youtube.com/watch?v=b7Pjg1QRAGo )
Wir spielen alle unseren Part
ich habe das Buch von Shlomo Sand noch nicht gelsen nur Rezensionen, sehe es aber ähnlich wie Jochen: Es gibt keine jüdische Rasse,es gibt nicht den JUD - eine jüdische Volksgmeinschaft aber doch schon. Jede Stadt gewinnt an Lebensqualität durch eben diese unterschiedlichen Viertel die von unterschiedlichen Volksgruppen gfärbt sind
...Trotzdem und als Abschluss-Synthese meinerseits hier der Liedtext zu o.g. Song von Aviv Geffen:
Lasst uns einen Schritt zu einen Traum wagen
Ohne Baumstamm und Volk
Lasst uns dies versuchen
Bis es gut wird
Bis es da sein wird
Wir werden die Gewehre begraben
Und nicht unsere Kinder
Lasst uns dies versuchen
Bis es gut wird
Bis es da sein wird
Wir werden den Frieden erobern
Und keine Ländereien
Also lasst uns dies versuchen
Bis es gut sein wird
Bis es sein wird
Lasst uns einen Schritt zu einen Traum wagen
Ohne Baumstamm und Volk
Lasst uns dies versuchen
Bis es gut wird
Bis es da sein wird
Das es keine "jüdische Rasse" gibt, gilt euch Ethnopluralisten also schon als grosse humanistische Erkenntnis? Armes Deutschland.
Darüber das das Palästinensische Volk seit 60 Jahren systematisch entrechtet, vertrieben und unterdrückt wird, darüber das Israel ein Apardheitsstaat und militärischer Stützpunkt der USA im Nahen Osten ist?
In Südafrika wurde einst die sogenannte Wahrheits-und Versöhnungskommission ins Leben gerufen, hierin sehe ich ein wichtiges Instrument welches von der UNO zur Lösung des Konflikts eingebracht werden sollte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wahrheits-_und_Vers%C3%B6hnungskommission
Wie gesagt ich habe das Buch nicht gelesen ich frage mich nur um was geht es hier? Und gegen Diskussionen habe ich persönlich absolut nichts einzuwenden.
So richtig weh, kannst du nur deinem Bruder tun.
Natürlich wissen wir, wer da hetzt. Aber es nützt nichts, die Israelis mit dem Bade auszuschütten. Wir brauchen Gerechtigkeit für Palästinenser und Israelis.
Alles andere ist Quatsch und wird nur zu Mord.
Nein. Ich habe auch keine Rezeptur.
apropos völkisch- hab ich gerade erst gelesen-inwieweit würde herr antonym mich als gebürtige schwäbin die seit einigen Jahren glücklich und in Frieden in Baden lebt denn einschätzen? (außer mit disutiert ja leider kaum jemand mit..)Ach ja mein "Baumstamm" zeigt jüdisch protestantische zweige die in einer muslimisch buddhistischen Hochkultur gipfeln. Au weh, welch völkisches durcheinander! Was nun?
Sorry im Ernst, ich finde schon daß über dieses Buch ernsthaft diskutiert werden kann und möglicherweise auch erhellendes dabei heraus kommen könnte. Ich selbst habe mich jahrelang gegen den Bgriff jüdisches Volk gewehrt, sehe das aber heute eben aus einer etwas anderen Perspektive die mitnichten eine völkisch-rassistische ist.
Die Antonymen sind die Welt. Sie werden herrschen. Weil Arschlöcher vorne, versteht jeder. Ja ist ja gut. Ich höre auf. Aber es ist wahr.
Ich glaube nicht. Aber ich möchte das die anderen glauben dürfen. Ich kann nur nicht glauben, wenn die anderen Glaubensfreiheit haben.
Gut ich lass es. Antonym, Kewill und den braunen soll die Welt gehören.
Auch Dummköpfe sind kein Rassemerkmal.
http://www.juedische-stimme.de/material/08-jsat.pdf
Es wird hier auch folgendes explizit klargestellt
zitat :
[...]"Der Zionismus gibt vor, dass die Juden in der Welt im “Exil” leben. Wir
leben weder im “Exil” noch in einer ”Diaspora”, da der Staat Israel für uns keinen Bezugspunkt darstellt. Wir leben als Bürger von Staaten, deren Sprache wir sprechen und deren Geschichte und Kultur wir teilen."[...]
Auch wenn der polit.Zionismus als Reaktion auf den Antisemitismus und Holocoust zu begreifen ist, so ist der Zionismus weder Bestandteil der jüdischen Religion und Tradition noch eine Antwort auf den Antisemitismus sondern eher das Gegenteil davon.
Zurück zum Thema jüdisches Volk:
Mein inneres Widerstreben Juden als Volk zu bezeichnen rührte eben gerade daher,dass Juden immer im Kollektiv und als "parasitäres Volk" gejagt, stigmatisiert verfolgt und ermordet wurden, als Aliens. Ich kenne auch etliche deutsche Juden die sich noch nie einem jüdischen Volk zugehörig,sondern sich als Deutsche Bürger die sie waren und sind,sofern noch am Lebn, vor und nach der Schoah, fühlten.
Diese Empfindungen sind jedoch unterschiedlich und solange ich mich vornehmlich als Jude ob nun kulturell, traditionell oder religiös identifiziere, solange fühle ich mich als Familienmitglied meines jüdischne Stammes, was absolut legitim ist!
Also, ich plädiere für das Existensrecht Israels, mit der Hauptstadt Jerusalem als Stadt und Zentrum des Friedens und mit gleichberechtigem Status aller Bürger egal ob Juden, Muslime oder Christen. Ich plädiere für den sofortigen Rückzug aus den besetzten Gebieten und für das Engagement der Vereinten Nationen, sich aktiv als Anwalt des Friedens und der Gerechtigkeit einzusetzen. Die Grenzen von 1967 mögen vorerst Orientierung bieten, wie eine faire Raumaugteilung vollzogen werden kann.
Den Aufbau einer Wahrheits-und Versöhnungskommission hatte ich ja schon erwähnt.
zum Abschluss hier noch der link zu meinem Aufsatz über die Entstehungsgschichte der "Protokolle"
http://silentelephants.blogspot.com/2008/11/revolution-aufklrung-und-dubiose.html
(hatte J. und Big Berta ne mail geschickt, weiß nicht ob die ankam weil einige meiner mails wohl im orbit verschwinden..)
so, this was just my point of view
Abha has spoken
Hugs
and Good n8s