Es sind keine Einzelfälle und sie kommen auch in allen möglichen Distributionen vor, nich tnur bei Ubuntu und nicht nur bei Inrepid Ibex. Es ist ein grundsätzlicher Mängel von diesem Nepomukdreck, der einfach Müll ist. Man sollte denjenigen, der die ganze Menschheit mit einem solchen Mist ärgert, wirklich lebenslang von der Tastatur wegsperren.
kmail(10126) KMail::lockOrDie: oldPid= 16437
kmail(10126) KMKernel::KMKernel:
kmail(10126) KMKernel::init: foldersPath (from config): "/home/jochen/Mail"
kmail: symbol lookup error: /usr/lib/kde4/lib/libnepomuk.so.4: undefined symbol: _ZN7Soprano6Client17LocalSocketClientC1EP7QObject
(10125)/: Communication problem with "kmail" , it probably crashed.
Error message was: "org.freedesktop.DBus.Error.NoReply" : " "Message did not receive a reply (timeout by message bus)" "
Und bevor mir jemand schreibt, das ich ja nur mal eben wieder das ganze Verzeichnis .kde4 löschen müsse und dann würde alles wieder gut, kann ich nur sagen, das ich dort haufenweise Dinge eingestellt habe die ich täglich brauche und die ich nicht wegen eines Nepomuk Drecks wieder neu installiere.
Finde ich in kürzester Zeit keine vernünftige Lösung, bei der Aufwand und Ertrag in Einklang stehen fliegt KDE bei mir von der Platte. Ich habe nun endgültig die Schnauze voll.
Das witzigste aber ist, ich hatte vom letzten Mal eine Lösung in den Mails. Irgendeine Datei die zu löschen war. Dummerweise komme ich an die Mails dank Nepomuk nicht ran. Was für ein Wahnsinn. Noch besser aber ist der neue Paketmanager adept. Der kann nicht einmal alphabethisch sortieren, dafür wird der alte der glänzend funktionierte aber nicht mehr unterstützt.
Meine lieben Leute bei KDE, seit ihr euch von Nokia habt kaufen lassen, kann man dem Untergang zusehen. Das kennen alte Linux-Hasen von SuSE und Novell. Nur brauchten die länger um so total zu versagen.
Microsoft kenne ich seit 1990 und war im ganz großen und ganzen damit eigentlich immer ziemlich zufrieden. Außerdem laufen nun mal die meisten Anwendungen eben nur unter Windows.
Und gerade das Thema Datensicherung ist das A-u-O im täglichen Betrieb. Bei mir laufen gleich im vollautomatischen Betrieb mehrere Datensicherungssysteme parallel. Auch und gerade für die Outlook Sicherung. Für mich ist schon seit Jahren Datenverlust ein Fremdwort. Und wenn alles mal crasht, dann ist in max. 1-2 Stunden das System auf dem neuesten Stand wieder hergestellt. Sicher ist alles eine Kostenfrage und bei mir hat die Software schon immer ein vielfaches der Hardware kostenseitig ausgemacht. Aber für gute Sachen muß man eben überall zahlen...
Nein, es ist so das immer wieder mal Qualitätsansprüche nicht eingehalten werden, von denen du als Windoofsanwender gar nicht träumen kannst.
Wir Linuxleute beklagen uns über freie und kostenlose Software auf sehr hohem Niveau. Windows würde von uns keiner ohne Not anfassen, weil dann ist linux auf Konsolenebene noch besser.
Du bist falsch. Eine Datensicherung unter Windows ist keine, weil du dir im Zweifelsfall alle Sorgen in die Sicherung packst.
Ich rede nicht von der Windows eingebauten Sicherung, sondern von solcher Profisoftware, wie Norton Ghost oder Acronis. Da erstellt man eine Muttersicherung vom funktionierenden System und dann je nach Geschmack immer wieder ein inkrementelles Image. Geht bei mir wie geschrieben schon Jahre problemlos! Ich habe mir eine eigene Routine angeeignet, mit der ich hervorragend zurecht komme...
Zitat:
Die Installtion von Linux mache ich mit jedem per Telefon.
Solange man Wald- und Wiesenhardware hat, mag das so sein. Bei mir scheitert Linux allein schon an der Grafikkarte vom Laptop.
Und, mit Verlaub Jochen, welche freie Software ist auf hohem Niveau? Als Referenz wird immer wieder Open Office angeführt. Da kann ich nur lachen, weil da war schon damals das IBM Lotus genauso gut... und das gab's schon vor 15 oder mehr Jahren (ich hatte schon 1993 Ami Pro).
Ich bin beispielsweise mit dem aktuellen Office 2007 mehr als zufrieden.
Ist zwar schon sähr alt (aus Novell-Zeiten...) aber leider auch heute noch zutreffend... Von den diversen Plattenspiegeleien à lá Norton/Symantec will ich gar nicht reden (Ghost), hingegen tars oder dd_Spiegel aus den frühen 80er Jahren kann ich heute noch problemlos - byteweise, wenn's beliebt! - einlesen, von diversen proprietären "Super"Disketten- und Tapeformaten will ich lieber schweigen, womit macht man heutzutage eine PageMaker-Datei Version 3 (.pm3-Format) auf? Ich habe ganze Jahrgänge einer Literaturzeitschrift, vom PM Ver. 1.0a auf/abwärts... Emails von der Sparc aus der gleichen Zeit mache ich via gemounteter Plattenspiegel auf, selbst mit kmail geht das noch...
@Jochen: SuSE 11.0 ist wesentlich besser als sein Ruf, läuft bei einigen Kunden von mir flott und klaglos, selbst sicherheitskritische Nachflickerei bringen die ohne Intervention zuwege, aber - was für die Apple-Fans Ξ:) PC-BSD (Ver. 7.1) ist auch nicht zu verachten, ist in wirklich 20 Minuten installiert und läuft auch auf älterer Hardware problemlos.
Apropos, nepomuk, ist das auch so ein Schwachsinn wie beagle...?
Das einzige aus der DOS-Welt, das bei mir ins UNIX Einzug gehalten hat ist der mc (Norton-Commander-Clone, eigentlich hiess dessen Mutter ja fs und lief auch unter Xenix) und der Ztree-Clone ytree, textbasierend, da ist das genannte Softlinken, um eine Datei unter diverse Kategorien (==directories) abzulegen wirklich ein Klacks - ohne Klicks.
Ok, bin ja auch schon zu alt um den Programmen nachrätselnd deren Dateiablageort zu entreissen, müssen ja wohl dutzende Mannjahre dafür aufgewandt worden sein, dem user jeglichen Hinweis, wo die Dateien denn so hingeschrieben werden, vorzuenthalten...
Ach ja, da wir schon bei den Schönheiten, die die UNIX-Welt so verseuchen sind: Hat CUPS sendmail auf dem Gebiet des Konfigurationsvielfalts/Manualbeschreibungs-Verhältnisses schon eingeholt...? Oder hat wer einen noch schlimmeren Vorschlag, unter UNIX zu drucken, insbesondere peinlichst zu vermeiden, dass Aufklärung, warum was nicht gedruckt wird, an den user 'rankommt?
belef, seit 30 Jahren UNIX-geschädigter..
Meine vollprofessionelle Datensicherung auf einer meiner Produktionsmaschinen kann man im Editor aufrufen und angucken:
#####################
#!/bin/bash
#
# beware, only root fs covered -xdev
# - /var not saved
# - /tmp not saved
# - /usr/src own cron as of 20021204
# - /home own cron as of 20021215
# - /far-db own cronjob -query halted w/o snashot as of 20050805
# /near-db almost static included here
# level0 - run manually - last run 20061215
# star -c -xdev -sparse -acl -link-dirs # level=0 -wtardumps \
# f=archive-name -C /rmt-point .
# level1 - cron-job main
# exithandler in cron
#
star -c -xdev -sparse -acl -link-dirs level=1 -wtardumps \
f=archive-name -C /rmt-point .
#
##########################
Da auf dieser Maschine nicht viel los ist, selbst die Datenbank ist hier nur eine revisioncontrol - wenn auch für mehrere Arbeitsplätze - ist das script vom Lehrling, direkt aus den man-pages vom Schilling abgekupfert, hat aber schon zwei gröbere Crashes gerettet - letzmalig bei der EU-Fussballmeisterschaft, nicht nur der Rechner fürs Fernsehen ist damals ausgefallen !-(
Der /rmt-point ist ein NFS-link auf eine Maschine mit dicken arrays..
Die scripts auf den dicken Maschinen sehen schon ein wenig umfangreicher aus, prüfen noch ausführlicher gesperrte Dateien und schreiben den diff der Dateigrössen und Zugriffszeiten in eine eher simple Datenbank weg.
Die Datenbanken werden auf solchen Kisten natürlich zu snapshots vergattert...
Aber generell noch zu den sogenannten Terminal-Betriebssystemen vs UNIX vulgo WIN--UNIX-flamewar: Terminal-OS sind jene OS (sonder Zahl) deren bekanntestes das CP/M ist(war), von dem ja der Grossteil dieser ähnlichen OS abstammt. Das waren OS, die primär bestimmte Bildschimfunktionen programmierbar machten und eine eingeschränkte Speicherkapaztät aufwiesen (zumeist Floppies oder mini-tapes). Diese OS brauchten nur die oft sehr bescheidene Datenverwaltung, zumeist die Möglichkeit eines Compilers oder Assemblers zum Programmieren eben dieser lokalen Anwendungen. Weder Mehrbenutzersystem, Kommunikationssysteme bis auf die SIO, die die Verbindung zum Grossen Bruder aufrecht erhielt und zumeist im Vergleich zum "normalen" Terminal schon bemerkenswert gute Graphikleistung. Alle Sicherheits- und Sicherungssysteme erledigte ja der Grosse Bruder im Hintergrund, die einzige Schwachstelle war das Password auf der Line. Da Mamie Blue den Bastlerbuden, die schon ins Terminalgeschäft einzubrechen drohten (Victor beispielsweise war schon ein bedenkliches Zeichen, mit 808_6_ CPU und 2650 als SIO, also schon HDLC-tauglich) das Geschäft nicht überlassen wollten, kamen sie mit ihrem PC, der ein Clon des Heathkit/Zenit-Z80-Computers war (alle IO-Adressen, nur eine 3 davor, stammen von dort, auch die 8 bit Busbreite, daher der 808_8_) auf dem Markt, aber um sich das eigene Geschäft nicht zu versauen mit einer nur-asynchronen SIO, der berüchtigten 8250. Tja, die dann in weiterer Folge erscheinenden OS, schöner, bunter, speicherfressender, waren aber in der Konzeption aber immer noch dieses CP/M, nur mit irgendwie dazugefrickelter IO und Netzwerkfunktionen, mit dem NT hatte zwar Digital etwas nachgebessert und auch das OS/2 zeigte schon etwas mehr Möglichkeiten, die Kisten dicht zu kriegen, aber: Immer noch ein Terminal-OS.
Nur Xenix war lange Zeit eine etwas teure Möglichkeit aber immer noch billiger als eine SUN oder eine DEC. Wobei auf der ersten SPARC die ich mir aus Korea einfliegen liess, der Apple in der dazumals mitgelieferten Emulation doppelt so schnell lief, wie auf der schnellsten APPLE-Hardware. Dort, innert der Emulation, wurden auch die Seiten dieser Literaturzeitung gemacht, den PageMaker hiezu suche ich heute noch...
Naja, soweit so ungut
belef
So gesehen ist das mit Nepomuk schon ne gute Idee, ähnliches gab es sogar schon mal, hieß BeFS von *BeOS*. (Ich wünsche den Leuten von Haiku-Os.org deswegen allen nur erdenklichen Erfolg) Microsoft wars zu kompliziert für Vista und hat es klammheimlich weggelassen.
Es war lange in der Diskussion als Vista noch Beta war und "Longhorn" hieß. So gesehen wird Nepomuk DAS EINZIGE was es bis auf weiteres möglich machen wird das ganze etwas integrierter zu betreiben. Finde ich gut. Aber wie gesagt, ist noch nicht so weit.
Ne Bemerkung am Rande, die ich mir aus technischer Sicht nicht verkneifen kann: KDE unter Ubuntu ist so ziemlich das mieseste was man sich antun kann, auch wenn einige KDE-Entwickler mittlerweile so masochistisch drauf sind. Was dann evtl. auch wieder einiges über KDE sagt :-)
Und noch ne Bemerkung, die ich nicht lassen kann, auch wenn sie mich mal wieder wie die typische, sozial inkompetente Technikersau erscheinen lässt. Ist aber gar nicht so gemeint. Ich habe da den Film "Die Zeitmaschine" in Erinnerung. Welche Version ist egal. Da gibts jedenfalls die sorglos lebenden Eloys die als Schlachtvieh von den Morlocks gehalten werden, und eben die bösen Morlocks aus dem Untergrund. Jetzt mal ehrlich, wer schon irgend etwas "Unixoides" nimmt, und dann auf Frontends wie KMail vertraut, der handelt nicht wesentlich anders wie die Eloy in ihrer Schlachtviehrolle.
Es gibt Standards, die funktionieren IMMER, auch im Textmodus. Wer sie einmal beherscht will evtl. gar keine Oberflächen mehr, jedenfalls nicht für grundlegende Infrastrukturen wie Mail. Abgesehen davon kommen sich z.B. KMail und MUTT nicht in die Quere wenn sie auf die gleichen Maildatenbesände zugreifen. Ne stabile alternative wäre evtl. noch *SylpheedClaws*. Thunderbird kann ähnlich zickig sein wie KMail.
Äh ja, Ende, genug gesülzt :-)
Die Idee hinter Nepomuk mag ja gut sein, aber warum soll man dann alle Programme von so einem Mist abhängig machen.
Nepomuk gehört in die Tonne und dann hat KDE auch kein Problem mehr.
Jochen, kannst du dich noch an meine Ankündigung erinnern, dass Kubuntu (incl. KDE4.0) asap von der Platte zu schmeißen, wenn das neue OpenSuse draußen ist? ;)