Sie wurde präsentiert als die Hoffnungsträgerin des Wahlkampfs, doch allzu schnell
entzaubert: Jetzt wird schmutzige Wäsche gewaschen: Sarah ist schuld...
Mit McCain hätte ich ja auch noch leben können und was mir absoluten Respekt abnötigt, ist sein Verhalten in Vietnam: ich kann mir niemanden vorstellen, der dieses Angebot, wegen Admiralspapa früher aus der Gefangenschaft zu kommen, nicht angenommen hätte. Ich will auch mal über die hässlichen Sprüche, daß Muslime niemals gute Amerikaner sein könnten, hinwegsehen. Und die Rede, mit der er seine Niederlage eingestanden und Obama gratuliert hat - ebenfalls Respekt:
Die Rede ist hörenswert und ich denke, daß er Obama seine Unterstützung angeboten hat, ist eine gute Sache. Froh bin ich, daß Palin nicht auf die Herzschlagentfernung an die Macht herangekommen ist.
Das war eine Schreckensvision,
das auch.
Daß sie
als Person jetzt
niedergemacht wird, ist für mich auch sehr unschön. Wie bigott, provinziell, reaktionär und dumm sie war, war vorher bekannt: sie ist ja dafür aufgestellt worden, um die Bigotten, Provinziellen, Reaktionären und Dummen zu binden. Ich bin erleichtert, daß das, für das sie steht, keine Mehrheit gefunden hat. Die Person ist austauschbar und man wird 2012 eineN AndereN finden, der das verkörpert, wofür sie steht. Hoffentlich wird sie nicht mehr lange Gelegenheit haben, Alaskas Umwelt zu ruinieren und ihren selbstherrlichen Führungsstil durchzuziehen. Hier ist das, was sie alles nicht weiss:
Bei Bill O'Reilly, einem der Frontmänner der TV-Station, war in der Sendung Carl Cameron zugeschaltet, der politische Chefkorrespondent von FoxNews. Er packte aus, was seine Informanten bei den Republikanern über Palin denken. Die Details sind so erschütternd, dass der Schluss nahe liegt, dass manche Palins nationale Karriere vernichten wollen.
Schon vor der Kür zur Kandidatin habe es in McCains Team Leute gegeben, die die Entscheidung für "riskant" befunden und an Palins Kenntnissen gezweifelt hätten, erzählte Cameron. Um den Wahlkampftrend zu drehen, habe man sich trotzdem für die Gouverneurin aus Alaska entschieden. Nur habe man schnell festgestellt, dass sie vieles nicht wusste..."Da gab es richtige Probleme mit Basiswissen"...
Sorry, aber all das wusste man vorher. 2012 wird es eine neue "Hockey Mom" geben.
Na das will ich doch sehr hoffen.
Wie darf man denn das verstehen? Der Kasper war alles andere als ein Held in Vietnam. Der Grund warum er eine Freilassung nicht annahm war ganz einfach. Die Aussagen seiner damaligen Kameraden sind eindeutig. Mc Cain hat dort gesungen wie ein Kanarienvogel. Er musste also später als manch andere gehen, damit man ihm nicht gleich den Hals umdrehte. Er hatte durch seinen Verrat sehr viele Annehmlichkeiten. Leider finde ich den Link grad nicht, der meine Aussage unterstützt.
Ebenso kann ich nix repektvolles an seiner Rede erkennen. Vorher wurde mit Scheiße geschmissen um Obama zu diffamieren und nun ist alles wieder gut? Man bietet Obama Unterstützung an? In meinen Augen alles Heuchelei. Mit Sicherheit wünscht er ihm die Pest am Hals. Doch letztlich ist es für die Welt egal wer da 4 Jahre den dicken Max spielen darf. Ändern wird sich deren Politik sowieso nicht.
Ich als aufgeklärter Mensch, so will ich mal sagen, empfinde dieses ganze vorgegaukelte Demokratie-Szenario nur noch peinlich und lächerlich. Hätte man gewollt, dass Mc Cain als Sieger rausgeht, hätte man so eine Plunsche wie die Palin nicht eingesetzt. Daher verdichtet sich mein Verdacht, dass Obama ein Bauernopfer sein wird. Es tut weh zu sehen, dass die Massen wie im Vollsuff einen riesen Buhai um die eh schon feststehenden Wahlen machen, als wenn die Demokratie mit dem Heilsbringer Obama nun im eigentlich Sinne gewonnen hätte.
Ich bekomme bei dem ganzen System aller demokratischen Länder, ausser imo der Schweiz, nur noch einen Kotzreiz.
Sorry Jochen, das musste mal raus. ;-)
Danke, Kleriker, für Dein Posting. No need to say sorry...
Allerdings hätte ich schon gerne einen Beleg für Deine Aussage mit dem "gesungen", weil ich die nämlich wichtig finde.
Natürlich wurde "mit Scheisse geschmissen" und er hat auch ein derbes Posting über Muslime abgelassen - aber es gibt so manchen - auch in der heimischen Blogosphäre und Medienlandschaft, der lieber sterben würde, als sich zu einem solchen Posting hinreißen zu lassen; er ist daran zu messen, wie er das umnsetzt und ich denke, das weiss er.Es ist ja nicht so, dass die Demokraten naturgemäss die Guten sind und die Republikaner die Bösen. Natürlich muß man den Verdacht haben, dass Obama ein Bauernopfer ist: das meine ich mit Minderheitenoption: was man einem weißen Mann wie Bush oder McCain abschlägt, kriegt eine Frau - egal ob sie Clintin oder Palon heißt - oder ein Schwarzer vielleicht eher - es wird schon seinen Grund haben, wieso "Bild" ihn so gehyped hat... Hier habe ich mich in die gleiche Richtung wie Du geäussert: die Kräfte im Hintergrund sind geblieben. Und es kann durchaus sein, dass Obama scheitert - oder als "gescheitert" definiert wird - und dass sich die Kräfte im Hintergrund dann in einer solchen Ansicht bestätigt fühlen und sowas dann wieder mainstreamfähig ist.
leider habe ich auf die Schnelle nur ein Link gefunden. Ich kann mir nicht alle Links immer speichern....da wird man ja sonst bekloppt ;-)
Zitat:
"Ein Vietnamveteran, der während seiner Dienstzeit Zugang zu streng geheimen Informationen hatte, sagt er habe persönlich mit vielen Kriegsgefangenen gesprochen die John McCains Behauptung widersprechen, zu keinem Zeitpunkt nach der Verhaftung unter Folter in Hanoi Informationen preisgegeben zu haben. McCains Codename sei "Songbird" (Singvogel) gewesen wegen seiner Bereitschaft, alles zu erzählen um der Folter zu entgehen."
"Ich kenne viele Vietnamveteranen und ein paar Kriegsgefangene und all die Kriegsgefangenen, mit denen ich im Laufe der Jahre gesprochen habe, sagen dass John McCain ein lügendes Stinktier ist,"
"Es ist gemeinhin anerkannt dass McCain besser als andere Kriegsgefangene behandelt worden war und dass man ihn mit wesentlich höherem Aufwand medizinisch behandelte als die Vietnamesen herausfanden dass sein Vater ein hochrangiger Admiral war."
"Mehrere Gruppen von Vietnam-Veteranen beschäftigen sich hauptsächlich mit der Entlarvung McCains, darunter Vietnam Veterans Against John McCain
http://www.vietnamveteransagainstjohnmccain.com/
und U.S. Veteran Dispatch.
http://www.usvetdsp.com/
Sollte aber erst mal reichen. Gelesen bei:
http://infokrieg.tv/mccain_ein_luegner_080207.html
Beste Grüße
ineressantr artikel von Amy Goodman
http://www.truthdig.com/report/item/20081105_unchaining_history/
Lg
Abha
Was wollten denn die Obama Wähler? Wollten die, dass die Kriegsmaschinerie weitergeht oder wollten die ihren Change? Sollen die alle nun so geblendet sein, dass sie nicht mehr mitkriegen was ihr leader nun aus seinem Wahlauftrag macht? Ob der nun auf demokratischem Wege einem lobbyistisch-verschworenen Plan zufolge an die Macht kam oder nicht, sollten alle "Yes We Can" Gläubigen nun tatenlos zusehen wie Obama zum nächsten Krieg aufruft, die Truppen verstärkt die er doch abziehen wollte?
Also ich meine, wir alle tragen doch Verantwortung. Und Macht haben wir auch, wenn wir nur wüssten sie richtig einzusetzen.
Und wichtig ist vor allem auch diejenigen progressivn Kräfte im Parlament zu unterstützen die unabhängig sind, die wahrhaftig und authentisch sind. Sich mit ihnen zu verbünden halte ich für wesentlich, denn sie sind es die intern gegen Propaganda und Verschwörung vorgehen.
darum geht es auch in dem oben von mir verlinktn artikel. Also es gibt doch mind.2 Mächte hier im Spiel, die der Lobbyisten und die der Bürger, oder nicht?!
Was wollten denn die Obama Wähler? Wollten die, dass die Kriegsmaschinerie weitergeht oder wollten die ihren Change?Gute Frage, ich werde mal versuchen, die in die USA weiterzugeben, auf daß die Antwort von dort komme. Ich denke, für die Amerikaner hatte das was stark emotionales: die wollten den Change, irgendeinen Change, weil sie ganz einfach die Schnauze voll hatten.Robert Misik geht in die gleiche Richtung
Es gibt auch noch einen Grund, warum die Obamaunterstützer ihren Chef nicht alleine lassen sollten: Feind schläft nicht.
hat, der Mißerfolg aber sehr einsam macht. Und ich denke, dass McCain es von vornherein klar war, dass er das tatsächliche Bauernopfer war, das es "zu schlachten" galt.
Dass dabei jetzt dieses sonderbare Wesen aus Amerikes Norden an der Karriere-Vernichtung "Schuld" tragen soll, ist doch arg weit her geholt. Wer hat hier Wen nicht ordentlich "gebrieft" ???
Wenn ich dann noch die dümmlichen deutschen Politiker - allen voran der deutsche Bundes-Köhler - und ihre jämmerlich-euphorisch verbrämten Statements vor Augen halte, so kann man sich wirklich nur mit Grausen abwenden
Es war doch von vornherein vorgesehen, dass es diesmal ein Demokrat werden sollte, also hat man den Wahl-Affen - gleich welcher Hautfarbe - etwas Zucker gegeben und diese springen nun wie aufgezogen vor jeder sich bietende Kamera.
Man sollte sich besser erstmal den Mitarbeiterstab Obamas etwas genauer ansehen, da findet sich sehr vieles aus der Bush-Administration.
Also: Was m u s s sich ändern ??
Oder: Was d a r f sich ändern ??
Aber des deutschen Michels erwählte Obrigkeit kriegt feuchte
Augen darüber, dass ein Farbiger US-Präsident geworden ist.