Wussten Sie, dass die Alliierten im Ersten und Zweiten Weltkrieg genauso schlimm wie die Deutschen waren und im Nürnberger Prozess "hohe und höchste Soldaten" Opfer einer Siegerjustiz geworden sInd und Alliierte keinen Deut besser? Nein, dann lassen Sie sich mal von BG a.D. aufklären.
Update: was man auch wieder "sagen darf" - wobei das für mich eine geistige Kategorie ist und keine juristische:
Update 09.11.08, 3:00:
Es sollte eine gesalzene Replik auf den Brief vom Wasserkraft-Bundesverband werden. Doch was der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Wasserkraftwerke Baden-Württemberg (AWK), Manfred Lüttke, da in ein Tagungsprotokoll diktierte, löste einen Sturm der Empörung aus. "Dietrich Bonhoeffer wird als Widerstandskämpfer gefeiert, war aber aufgrund seiner intensiven Kontakte mit der deutsch-feindlichen englischen Kriegspolitik (…) eher ein ganz gewöhnlicher Landesverräter", schimpfte der 73-Jährige, Geschäftsführer eines Pforzheimer Unternehmens und Mitglied der CDU.
hier weiterlesen.
Sollte jemand nicht mehr so genau wissen, wer Dietrich Bonhoeffer war:
hier lang.
und:


General Günzel wurde bekannt, als der Minister ihn "in den einstweiligen Ruhestand versetzte". Er hatte der unsäglichen
"Tätervolk-" Rede des Abgeordneten Hohmann, der ihm zeitweise als Reservist unterstellt war, durch einen schriftlichen Glückwunsch seinen Segen gegeben. Der Minister (damals Peter Struck) hatte Güntzel ganz schnell entlassen; ich persönlich hätte mir ein Truppendienst-Verfahren gewünscht, das keine Unklarheit mehr zulässt; allerdings sorgt der weitere
Lebensweg, weitere überlieferte
Äusserungen und
das jetzige Umfeld des Generals jetzt für eben diese Klarheit. Mittlerweile zeigt er "
offen seine Gesinnung". Das hat er mit Robocop gemeinsam, der nicht zufällig auf dem rechten Foto ist, sondern deswegen, weil es sich um den
gleichen Empfang handelt. Beide haben nämlich ihre Gesinnung erst vollständig offenbart, als ihnen die Uniform ausgezogen wurde. Wie wir ja wissen, haben bei Bart Debie 8 Stunden Gefängnis ausgereicht, um ihn zum Knicken zu bringen - die "Hölle", die er und seine deutschen und belgischen Kumpane bei seinen "Kunden" Luxus zu nennen beliebten - und in der er eigentlich garnichts suszustehen hatte, hat ihn bereits zum Weinen gebracht. 8 Stunden in einer Vier-Mann-Zelle, und eine Parteigenossin barmt sich: "Unmenschlich, was sie ihm antun...". Günzel würde sicherlich ein paar Stunden länger benötigen. Ich weiss nicht, wo unser Süddeutsches Naziforum, wo ich die Clips abgefischt habe, die Dinger herhat, aber ich finde es erschreckend. Komme mir aber bitte niemand mit der Bemerkung, "die sind alle so". Sind sie nicht - weder bei der Bundeswehr, noch bei der Antwerpener Polizei: Kontrollmechanismen gibt es - hier und, da bin ich mir sicher, auch in Belgien. Und sie haben funktioniert, denn die beiden sind "draußen". Es war mühsam, aber es ging - bei Güntzel schneller (der allerdings
nicht unehrenhaft entlassen, sondern pensioniert wurde. Der Unterschied zwischen beidem macht die Pension.) Die Konsequenz daraus kann nur sein, in jedem Land die Träger des Gewaltmonopols des Staates scharf im Auge zu behalten; allerdings nicht, sie zu delegitimieren. Dann werden sie nämlich nicht abgeschafft, sondern privatisiert. Und dann treffen wir einige als "Sicherheitsberater", die wir eigentlich überhaupt nicht mehr zu treffen wünschten.
Aussagekräftig sind, wo sich beide über den Weg gelaufen sind:
bei Pro-Köln. Die sich erdreisten, morgen angeblich für "Freiheit" zu demonstrieren. Das geht mit Geschichtsrevisionismus und Prügelbullen nicht zusammen.
Aus dienstrechtlichen Gründen muss ich - da es sich um ein "Bundeswehr-" Thema handelt - darauf hinweisen, daß das Geschriebene meine Privatmeinung ist.
was findest Du jetzt daran so skandalös?
Ich will gleich vorweg sagen, dass ich das Naziregime und alles was dort passierte, verabscheuungswürdig und nicht hinnehmbar finde.
Doch unabhängig davon hat er gar nicht so unrecht. Gut, ein bisschen überzogene Polemik, doch er bricht ein Tabu, welches auch Du durch die jahrelange Manipulation erlegen zu sein scheinst.
Ich empfehle Dir mal das Buch, "der Krieg hatte viele Väter". Denn die Siegermächte hatten nicht umsonst die Bedingung gestellt, dass sie die Geschichte schreiben. Es ändert nichts daran, dass wir Deutschen für viele Verbrechen verantwortlich waren, doch es waren eben NICHT nur die Deutschen. Oder wie erklärst Du Dir folgende Zitate:
"Hitler will nicht den Krieg, aber er wird dazu gezwungen werden, nicht in diesem Jahr, aber bald.... Das letzte Wort hat, wie 1914, England zu sprechen."
Emil Ludwig in „Les Annales“ Juni 1934
"Dem Faschismus ist von außen geholfen worden - nicht aus Friedensliebe allein, sondern aus schlimmen Gründen... Schwer genug leidet sie (die Welt) auch für ihre Mitschuld."
Thomas Mann am 30.10.1943 über den britischen Radiosender BBC
"Der Krieg war nur die Vorbereitung, die Vernichtung des deutschen Volkes fängt jetzt an!"
George Clemenceau - französischer Ministerpräsident im Ersten Weltkrieg im Juni 1921 ("Die Drehscheibe" vom 4.10.1931)
"Der britische Journalist Winston Churchill, später Premier, meinte vier Wochen vor der 'Reichskristallnacht' 1938 in einem Essay: 'Unsere Führung muß mindestens ein Stück vom Geist jenes österreichischen Gefreiten haben, der, als alles rings um ihn in Trümmern zerfallen war, als Deutschland für alle Zukunft im Chaos versunken zu sein schien, nicht zögerte, gegen die gewaltige Schlachtenreihe der siegreichen Nationen zu marschieren und gegen sie schon entscheidend den Spieß umgedreht hat'."
DER SPIEGEL 21 / 1996 / 64
Sunday Correspondent (wiedergegeben in der FAZ am 17.9.1989):
„ Wir müssen jetzt ehrlich über die deutsche Frage sein, so unbequem sie auch für die Deutschen, für unsere internationalen Partner und für uns selbst sein mag ... Die Frage bliebt in der Essenz die gleiche. Nicht wie wir verhindern, daß deutsche Panzer über die Oder oder Marne rollen, sondern wie Europa mit einem Volk fertig wird, dessen Zahl, Talent und Effizienz es zu einer regionalen Supermacht werden lässt. Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz oder den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, daß wir eine deutsche Vorherrschaft in Europa nicht akzeptieren können.''
"Ich habe starke Sympathien mit dem deutschen Volk, das in den letzten Generationen unerträglichen Erpressungen ausgesetzt war und niemals die Möglichkeit hatte, seine Vergangenheit sachlich zu bearbeiten."
Moishe Arye Friedman - Oberrabbiner der Orthodoxen Gemeinde in Wien
"England und Frankreich haben den Krieg erklärt. Nicht Deutschland, sondern England und Frankreich haben die Friedensvorschläge zurückgewiesen und nicht nur auf Fortsetzung, sondern auch auf seiner Ausweitung bestanden. Die englischen und französischen Imperialisten wollen diesen Krieg in einen Weltkrieg verwandeln ..."
Josef Stalin in der Moskauer Prawda am 26. Januar 1940
Eugen Gerstenmaier, Widerstandskämpfer und ehem. Präsident des Deutschen Bundestages (1954-1969), (für den ich tiefen Respekt empfinde, da er unter Einssatz seines Lebens den Mut aufgebracht hat, sich gegen das freiheitsfeindliche NS- System zu stellen) sagte in der F A Z vom 21. März 1975:
"Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: Daß der Krieg schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde."
Churchill in seinen Memoiren:
„Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mehr mitverdienen konnte.“
Ich könnte Dich mit Zitaten, die immer wieder gerne ausgeblendet werden, zuschmeissen. Noch mal, ich bin kein rechter oder Befürworter der Naziverbrechen. Doch die Leute, die Hitler an die Macht gebracht und finanziert haben, sind die, die die Geschichte geschrieben haben. Da gibt es nix aber auch gar nix dran zu rütteln. Schade, dass man diese Hirnkeule der Propagandisten nicht überwinden kann.
Brecht
Das wußten schon die alten Römer, Griechen und Karthager. Berthold Brecht hat deren diverse Zitate, die sich mit dem Wohl und Wehe der Besiegten befassen, mit obigem Satz schön zusammen gefaßt.
Aber wie man es auch dreht und wendet:
ein Unrecht gegen ein anderes aufzurechnen ist vollkommen unsinnig. Selbst wenn man das wollte und selbst wenn es in Nürnberg das eine oder andere Fehlurteil gegeben hat (was ich nicht für ausgeschlossen halte), jeder Versuch der Aufrechnung muss doch spätestens Angesichts der Ungeheuerlichkeit des Holocausts scheitern.
Die Legende, das in Wirklichkeit nur eine kleine Minderheit der Deutschen das Naziregime mitgetragen haben (und der Rest in Wahrheit alles heimliche Freiheits- und Wiederstandskämpfer waren) kann man wohl getrost als genau das betrachten: eine Legende!
Der Hurrapatriotismus und Jubel der Deutschen ist doch erst umgeschlagen, als das Kriegsglück sich zu wenden begann.
Solange das Konzept des Blitzkriges funktionierte und Hitler einen Sieg nach dem anderen vermelden konnte war ihm eine breite Unterstützung in der Bevölkerung gewiß.
Das Menschen immer wieder gern abgesägt werden deren Meinung nicht der Öffentlichkeitsarbeit entspricht hat System und ist seit den analen der Geschichtsschreibung immer wieder konstatiert worden. Die Menschen haben gelernt sich dann eine Plattform zu suchen auf der man gewillt ist ihr Gehör zu schenken. Dabei interessiert es dann oftmals nicht mehr auf welcher Ideologie diese Plattform gegründet ist. Es zählt einzig die Menge die einem den Rücken stärkt.
Genau aus diesem Grund gibt es auch so viele Blogger die in einem Netzwerk gegen das Unrecht versuchen zu kämpfen. Die Menge machts die einen in der Einen oder Anderen Sache stärkt und aufrecht erhält, an dem ein Einzelner jedoch dran zerbrechen würde und auch immer wieder scheitert.
Es ist das System der Gruppe:
"Trotz", "Abhängigkeit voneinander" und "Miteinander" ein Ziel erreichen zu wollen.
Wir tun hier nichts anderes. Auch wir müssen immer wieder gegen den Mainstream kämpfen und sind dabei voneinander abhängig (z.b. Verbreitung). Das Miteinander hilft uns zu wachsen und stärkt uns. Was uns lediglich fehlt ist eine Plattform auf der wir uns alle zusammenschließen; Regeln und Rollen festlegen was die Arbeitsteilung angeht. Harmonisierung. In der gemeinsam Entscheidungen getroffen und umgesetzt werden. Teamwork.
Das ist das was der Mainstream bereits tut. Sie haben eine gemeinsame Plattform, laufen weitgehenst konform und nutzen dafür ihre Netze. Das könnten wir auch!
Manche schauen dann doch weit über den eigenen Tellerrand hinaus.
mit einer Buchempfehlung von Chomsky
Chomsky, Noam
Die Fünfte Freiheit: Über Macht und Ideologie
http://projekte.free.de/dada/dada-l/L0000167.HTM
Es ist doch wie immer, wo Idealismus, Liberalismus und Progressivität sich durzusetzen versuchen, existieren auch die Schattenseiten dazu.
Wenn diesen bewusst und offen begegnet werden würde, anstelle sie versteckt und verschwörerisch abzuspalten und zu einer Gegenkraft werden zu lassen, hätten wir weitaus weniger Probleme in der Welt.
Wenn nun aber die Nazivergangenheit einzig und allein den Siegermächten in die Schuhe geschoben werden soll, dann will sich hier eine Fraktion reinwaschen, die ganz anderes im Sinn hat als Aufklärung.
@grainger: einverstanden.
Das habe ich doch aber auch geschrieben, dass die Verbrechen seitens der Deutschen nicht zu entschuldigen sind. Ich empfinde es nur nicht so, wie Du es zum Ausdruck bringst.
Denn eines dürfen wir mal nicht vergessen. Den Krieg haben ganz andere gewollt, und haben genau die Verbrecher (Hitler und Co) gefunden, die das ausführen. Hätten diese ganzen Drecksäcke von Churchill angefangen, das ganze nicht eingefädelt, dann wäre es nie zu so einem Krieg bzw Verbrechen der Deutschen gekommen. Denn das man aus wirtschaftlichen Gründen den 1.WK begann und den Deutschen anhängte, und durch den Versailler Vertrag das deutsche Volk vernichten wollte, denn die Zahlungen waren unmöglich zu leisten, was die auch wussten, Hitler nun quer sprang und diesen nicht mehr erfüllen wollte, sollte eigentlich klar sein. Wären die ganzen Finanzierer aus Amerika nicht gewesen ( Es gab ja richtige Fans), wäre so ein Krieg von Hitler nie möglich gewesen. Das wird immer vergessen. Natürlich haben wir Schuld, da wir so doof waren das nicht zu erkennen, doch man ließ Deutschland ja gar keine andere Wahl. So wie man den Irak vor eine unmögliche Aufgabe stellte, MW rauszugeben, die man nie hatte. Also wer ist hier wirklich mit zur Verantwortung zu ziehen? Darum geht es hier. Das man den Deutschen nun Bestialisierte ist doch daher icht gelogen. Da wird mir einfach zuviel Wind draus gemacht.
Ich fühle mich bspw in keinster Weise schuldig oder irgendjemanden verpflichtet, ausser meine mir schon eh anerzogene und geborene Menschlichkeit. Doch es gibt kein Volk auf Erden, was ihren Kindern schon in der Schule einbleut: "Ihr stammt von Verbrechern ab". Denn das ist immer noch das Ziel der Brandstifter, Deutschland zu vernichten. Und wenns durch Propaganda ist. Vielleicht mag Dir das zu patriotisch klingen, doch wir waren schon immer irgendwie besser in Sachen Wirtschaft, Technik uvm. All das wird durch die Massenverblödungsindustrie gezielt zerstört. Und sie haben wahrlich, wenn ich mir die heutige Generation anschaue, Erfolg.
Wie gesagt, ich bin was die Verbrechen betrifft, mit Dir in einem Boot. Doch in meinen Augen muss die Geschichte neu geschrieben werden.
Ich fühle mich auch in keinster Weise schuldig an den Geschehnissen im Dritten Reich.
Zum Einen bin ich ohnehin erst einige Jahre danach geboren und zum Anderen war (meines Wissens) auch kein Mitglied meiner Familie an irgendwelchen Kriegsverbrechen beteiligt.
Aber selbst wenn mein Vater anstatt eines zwangsrekrutierten Frontsoldaten ein zweiter Josef Mengele gewesen wäre, träfe mich persönlich daran wohl kaum eine Schuld. Denn von der alttestamentarischen Vorstellung der Erbschuld und -sühne sollte man sich als modern denkender Mensch allmählich ohnehin verabschiedet haben.
Ich verspüre also kein Schuldbewußtsein (und lasse mir das auch nicht einreden), aber ich neige auch nicht dazu, das Ganze durch die rosarote Brille zu sehen oder gar zu verharmlosen.
Wenn ich die üblichen Stammtischparolen höre, wie z.B. es sei ja nicht alles schlecht im Dritten Reich gewesen, schließlich habe man ja auch die Autobahnen gebaut, könnte ich ob so viel Ignoranz glatt durch die Decke gehen.
"...war doch nicht alles schlecht..." bzw. "...die anderen haben auch...". Und damit wird dann alles relativiert.
Off topic: Deine Art und Weise, Zitate einzubinden, ist saustark. Wie macht man das? Willst Du uns erleuchten?
Ist ganz einfach:
ich verwende die Tags
{quote} zu zitierender Text {/quote}
Nur anstatt der geschweiften Klammern {} eben eckige [].
Noam Chomsky vom MIT ist nicht zuletzt in der Bush-Aera enorm populär geworden. Im Großen und Ganzen ist er voll i.O., wer ihn öfter mal reden hört oder seine Bücher liest, wird irgendwann merken, daß, wenn nicht er selbst, dann sein Umfeld zu Wirtschaftsethikern gehört, die M. Luther nicht ganz unähnlich sind, nur eben bezogen auf die Wirtschaft und die Art, wie sie organisiert ist. Wie bei Luther wird es Millionen, wenn nicht Milliarden geben, die ihm beipflichten, doch wollen Reformer stets etwas verändern, nicht abschaffen. "A Change U can believe in!" Ist so ähnlich wie ein Spiegelbild der 'Bewegung des Prager Frühlings', die mit ihrem Postulat unterstellte, der Sozialismus habe keines gehabt. Wenigstens wurden in dieser Zeit nicht dauernd Hungerländer überfallen, und die Arbeit war auch besser verteilt...
@ Kleriker: die von dir zusammengetragenen Zitate sind interessant, wichtig für ein um Ganzheit wenigstens bemühtes Verständnis, so etwas schätze ich auch. Im 3. Teil vom Zeitgeist-movie kommen derlei viele. Nur über Schlußfolgerungen sollte man vielleicht etwas länger nachdenken. Sicher fände man im Kahn viele Gleichgesinnte, aber wozu?
Zitat: "Doch es gibt kein Volk auf Erden, was ihren Kindern schon in der Schule einbleut..." vielleicht solltest du über die Absichten und Ziele weiter grübeln, ich bin mir sicher, du kommst noch drauf. Mit unseren Türkischen und anderen Muslimischen MitbürgerInnen macht man dasselbe, und es klappt ganz gut. Manche von ihne n distanzier(t)en sich schon von einem elementaren Teil ihrer Kultur.
Abschließend: in der Arbeitsorganisation (Wirtschaft, Technik) gibt es kein "Wir", so lange nicht, bis die Betriebe wieder dem Volk gehören.
"Zitat: "Doch es gibt kein Volk auf Erden, was ihren Kindern schon in der Schule einbleut..." vielleicht solltest du über die Absichten und Ziele weiter grübeln, ich bin mir sicher, du kommst noch drauf. Mit unseren Türkischen und anderen Muslimischen MitbürgerInnen macht man dasselbe, und es klappt ganz gut. Manche von ihne n distanzier(t)en sich schon von einem elementaren Teil ihrer Kultur."
Ja, hat er denn nicht solch eine Schlußfolgerung gezogen? Versteh ich da was nicht?
Diese Frage muss ich nach so einer Überschrifft einfach stellen.
Egal ob man Güntzels Meinung nun teilt oder nicht (ich tue das nicht), wenn wir wirklich in einem freiheitlichen Rechtsstaat leben wollen, dann muss er auch diese Meinung äußern dürfen.
Zu aller erst ein Artikel über Struck, weil ich irgendwie allergisch auf diese Type reagiere, wenn ich ihn seh, oder den Namen hör.
www.wemepes.se/pdf/Struck-Skandal.pdf
Lecker ne? Haben wir Deutsche und vor allem Amerikaner nicht eine beneidenswerte und menschenfreundliche Ethik?
Hier noch ein ein paar Zitate von denen man glauben kann was man will, aber stutzig machen sie auf jeden Fall.
ZITATE:
„Wir machten aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel. Deshalb konnten wir nach dem Krieg auch nicht mehr davon abrücken. Hatten wir doch die Massen gegen den Teufel persönlich mobilisiert. Also waren wir nach dem Kriege gezwungen, in diesem Teufelsszenario mitzuspielen. Wir hätten unmöglich unseren Menschen klarmachen können, daß der Krieg nur eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war.“
US- Außenminister James Baker III. im „Spiegel", Ausg. 13 von 1992
„Unser Ziel ist die Vernichtung von so viel Deutschen wie möglich. Ich erwarte die Vernichtung jedes Deutschen westlich des Rheins und innerhalb des Gebietes, das wir angreifen.“
General Dwight D. Eisenhower, Oberbefehlshaber der Westalliierten und späterer Präsident der USA
„Jetzt haben wir Hitler zum Krieg gezwungen, so daß er nicht mehr auf friedlichem Wege ein Stück des Versailler Vertrages nach dem anderen aufheben kann.“
Lord Halifax, englischer Botschafter in Washington, 1939 u. Mitglied im Komitee der 300
„Ich werde Deutschland zermalmen.“
Frank Roosevelt, 1932 aus: „Wider Willkür und Machtrausch", S. 241
„Vor dem Nürnberger Tribunal verurteilte ich - zusammen mit meinen russischen Kollegen - Nazi-Aggression und Terror. Heute glaube ich, daß Hitler und das Deutsche Volk keinen Krieg wollten, sondern daß wir
- Großbritannien - Deutschland den Krieg erklärt haben in der Absicht, es zu vernichten in Übereinstimmung mit unserer Doktrin vom Gleichgewicht der Kräfte. Und wir wurden ermutigt von jenen Amerikanern, die Roosevelt umgaben. Wir haben Hitlers Appelle, keinen Krieg anzufangen, ignoriert. Heute müssen wir uns eingestehen, daß Hitler Recht hatte. Er bot uns die Zusammenarbeit mit Deutschland an. Statt dessen stehen wir seit 1945 der gewaltigen Macht des Sowjetreiches gegenüber. Ich empfinde Scham und Erniedrigung wenn ich sehe, daß die Ziele, wegen der wir Hitler anklagten, heute unerbittlich angestrebt werden - nur unter einem anderen Namen.“
Sir Hartle Shawcross, Chefankläger des Nürnberger „Kriegsverbrecher- Tribunals" in seiner Rede in Stourbridge am 16. März 1984.
Ich habe es satt der Deutsche zu sein der die Fresse zu halten hat wenn es um die Geschichte von Deutschland geht, die ist schlimm genug, zugegeben, aber über so Äußerungen wie im Film gesagte, darf man doch wenigstens reden und seine Meinung äußern dürfen, ohne als Nazi und Holocaustleugner abgestempelt zu werde.
Und natürlich darf man diese Taten der Nazis nicht verharmlosen, das tut keiner, aber, den Blickwinkel der Amerikaner offenzulegen wie sie die Menschenrechten mit Füßen treten, regelmäßig in jedem Krieg ( geschweige denn des Kriegsgrundes ), ist absolut gerechtfertigt!!!
Ich muß mir gefallen lassen bei der verkehrten Frage oder Einstellung mich als Nazi titulieren zu lassen, und der Rest der Welt massakriert unbehelligt, unbestraft, mit wachsender Begeisterung, immer brutaler?
Unter Kriegsverbrechen wurden Delikte verstanden, die bereits in den Haager Abkommen vor dem Ersten Weltkrieg definiert worden waren: Tötung oder Misshandlung von Kriegsgefangenen, Hinrichtung von Geiseln, Verschleppung zur Zwangsarbeit, etc. Unter Verbrechen gegen die Menschlichkeit fielen vor allem die Verfolgung und Vernichtung der Juden und die Vernichtung „unwerten“ Lebens, also Tötungsdelikte, die in allen zivilisierten Staaten verfolgt wurden. Unter Verbrechen gegen den Frieden wurde der Angriffskrieg verstanden, ein bis zu diesem Zeitpunkt nicht codifiziertes Delikt.
in dem von mir verlinkten Artikel geht es um:
"Dieses Buch enthält fünf Vorlesungen zur amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitik, die der angesehene Sprachwissenschaftler Noam Chomsky 1986 an der Universität Managua (Nicaragua) gehalten hat. Der Titel deutet an, worum es Chomsky bei seiner Analyse geht: den vier Freiheiten, die Präsident Roosevelt während des Zweiten Weltkriegs für die westlichen Alliierten formulierte - Redefreiheit [usw., ... ] - stellt Chomsky die Fünfte Freiheit, die zu Raub und Ausbeutung vor allem der Dritten Welt [berechtigt], entgegen. Mit welchen Mitteln die Vereinigten Staaten diese Freiheit verteidigten (und noch verteidigen) belegt Chomsky mit einer beeindruckenden Fülle von geschichtlichen Beispielen vor allem aus Indochina und Lateinamerika. Darüberhinaus beschäftigt er sich mit dem Rüstungswettlauf und der innenpolitischen Situation der USA. [...] eine glänzende Einführung in die Kunst der ideologischen Verschleierung unbequemer politischer Tatsachen." (Klappentext)
Diese Diskussionen hier kenne ich schon. Kann man nicht bitte die Politik der Siegermächte aus einer möglichst neutralen Perspektive heraus behandeln ohne diesen ganzen Schuldkomplex? Der für mich gerade dann ersichtlich wird, wenn mit Schuldzurückweisungen und mangelndem Bewusstsein für das Ausmass des Inner-Großdeutschreichen Vernichtungs-rumdumschlag geantwortet wird.
Äußerst bemerkenswert ist hier mal wieder, wie dieser Herr in dem Interview (am Schminktischen sitzend) anfangs den seriösen Analysten gibt,der die Psychologie und den Mechanismus des Krieges offen legen will und dann der dann die TOTALE Nazirethorik den Siegermächten in den Mund legt, ohne dabei auch nur mit einem Wort zu erwähnen, dass genau mit dieser Rethorik die Hatz im 3. Reich ihren Anfang nahm und zur Auslöschung des Lebens von Millionen von Menschen führte.
Also wirklich, jederzeit gerne die dunklen Machenschaften und Verstrickungen der Siegermächte aufzeigen, aber bitte ohne diese offensichtliche Propaganda dieses Herren.
Und soviel Menschen mit Komplexen, Deutsch zu sein, kenn ich ehrlich gesagt auch nicht. Selbst Menschen mit "Migrantenhintergrund" fühlen sich als Deutsche und stehen dazu. Und Goethe lesen bildet nach wie vor!
"Also wirklich, jederzeit gerne die dunklen Machenschaften und Verstrickungen der Siegermächte aufzeigen, aber bitte ohne diese offensichtliche Propaganda dieses Herren."
Also gut, darauf können wir uns einigen. :-)
Also wirklich, jederzeit gerne die dunklen Machenschaften und Verstrickungen der Siegermächte aufzeigen, aber bitte ohne diese offensichtliche Propaganda dieses Herren.
Genau.
Struck, ist das der, der verkündete, daß Deutschlands Grenzen am Hindukusch verteidigt werden ? Ist das die Sache für die das Grundgesetz für die Bürger der Bundesrepublik Deutschland verändert wurde ? Deutsche Interessen am Hindukusch ? Opium für alle ? Oder was ? Soll ja beruhigen ...
Ich bin einer der hier viel zitierten Normalbürger, die angeblich nichts mitbekommen und sich alles bieten lassen.
Es ist aber eher so, daß uns nur die Sicherheit fehlt zu wissen was wirklich stimmt, sowie ein überzeugendes Konzept, wie man etwas ändern kann. Wie allen anderen hier auch.
Mittlerweile wird aber vieles einfach zu offensichtlich.
Auch ich hatte beim Anhören der Aussagen von H. Güntzel das Gefühl, daß er gar nicht so daneben liegt. Meine diesbezüglichen Kenntnisse der Geschichte und der verbürgten Aussagen von relevanten Zeitzeugen sind leider nur rudimentär.
Aber wenn ich eines weiß, dann das:
Auf mein Bauchgefühl kann ich mich meist mehr verlassen als auf alles andere. Und mein Bauchgefühl sagt mir, es könnte sehr viel dran sein. Zumindest klingt es genauso schlüssig und überzeugend wie jede andere Aussage, der ich erstmal auch einfach nur glauben muß.
Aber es mußte ja wohl sein.
2. Nun kann man ja jedes Thema kontrovers diskutieren. Das was der Herr Güntzel hier allerdings absondert hat mit sachlichen Argumenten wenig zu tun. Diese Aussagen sind teilweise derat abstrus, dass es sich eine intelektuelle Auseinandersetzung eigentlich verbietet.
Wenn ein ehemaliger Brigadegeneral der Bundeswehr solchen Schwachsinn von sich gibt, dann zweifelt man eher an den Ausbildungsqualitäten dieser Armee.
Leider sind es nun aber auch wieder gefährliche Dummheiten. Deswegen müssen wir uns also doch damit auseinandersetzen. Aber wünschenswert wäre es manchmal schon, wenn diese Leute mit etwas qualifizierteren Argumenten daher kämen. Diese Plumpheit ist einfach nicht mehr zu ertragen.
3. Nun also doch noch ein Kommentar in der Sache.
Ich meine nicht, dass die Geschichte neu geschrieben werden muß. Weil aus heutiger Sicht alle Aspekte dieser Geschichte klar und deutlich sichtbar sind. Man muß nur in der Lage sein, sie auch zu erkennen. Dazu ist allerdings der Schmonsens eines H.Güntzel und fleissiges Zitatesammeln nicht unbedingt nötig.
Es reicht wenn man sich der Fakten bedient.
Die Kriegsverbrechen aller Beteiligten sind heutzutage bekannt. Doch was ändert das an der Geschichte? Was muß da neu geschrieben werden?
Durfte man die spanische Stadt Guernica bombardieren, weil der Spanienkämpfer Hemmingway später Deutsche getötet hat? War der Mord an 6 Millionen Juden kein Verbrechen, weil es Bombenangriffe auf deutsche Städte gab? War das Wüten und der Terror gegen die Zivilbevölkerung der SS und auch(!) der Wehrmacht in der Sowjetunion legitim, weil es später zu Übergriffen von Rotarmisten gegen die deutsche Zivilbevölkerung gab?
Nur weil man Ursache und Wirkung verdreht, hat man keinen besseren Blick auf die Geschichte.
Auch ich fühle mich nicht schuldig. Denn man kann keine Schuld an etwas tragen was man nicht begangen hat. Allerdings kann man aus den Fehlern der Vorfahren lernen. Dafür ist es allerdings notwendig, dass man diese Fehler auch erkennt. Wenn etwas die Deutschen ehrt, dann ist es genau diese Fähigkeit, in Bezug auf die Zeit des Nationalsozialismus.
Ich finde auch, dass es gerade im anglo-amerikanischen Raum diesbezüglich Defizite gibt. Doch relativiert das in keinster Weise die Verbrechen der Nationalsozialisten. Es ist sicher auch wünschenswert, wenn man sich dort mit dem Thema entsprechend kritisch auseinandersetzt. Doch sollten wir lieber weiter vor der eigenen Türe kehren. Der Dreck davor ist groß genung. Noch dazu wo Leute wie H. Güntzel weiterhin ordentlich dazuschmutzen.
4. Noch zwei persönliche Anmerkungen.
Die Bombenangriffe von 13. u. 14. Februar 1945 waren ein Verbrechen. Allerdings hat es vor allen Dingen Alte, Frauen, Kinder und Kulturdenkmäler getroffen. Die, welche den Feuersturm einst losgetreten haben, hatten sich längst verpisst! Darum haben sie oder ihre geistigen Erben nicht einmal ansatzweise das Recht in dieser Beziehung das Maul aufzureißen!
Wer mit aus dem Zusammenhang gerissenen Brecht-Zitaten derartige Beweise erbringen möchte, der sollte sich mal mit Brecht beschäfftigen. Das kommt ja fast so, als wolle man mit dem Neunen Testament den Islamismus rechtfertigen.
Allerseits noch einen schönen Sonntag.
und eins noch:
HEUTE VOR 70 JAHREN BRANNTEN HIER IN UNSEREM LAND DIE SYNAGOGEN!
Und übrigends: Was hier versucht wird loszutreten, unter dem Deckmantel der Aufklärung hat schon andere Blogs und Foren zunichte gemacht. DUCKHOME IST ANDERS!
PS: meine Meinung
Ich versuche auch keine Naziverbrechen zu entschuldigen.
Was mir bei den Filmschnipseln einleuchtete war lediglich:
-Im Krieg verhalten sich Allzuviele unmenschlich, die das normal nie tun würden und nur hineingetrieben werden.
-Die wahren Hintergründe und Absichten bei vielen geschichtlichen Abläufen sind wohl selten offensichtlich und die Drahtzieher könnten ganz andere sein, als der unbedarfte Zeitzeuge glaubt.
-Das größte Leid haben diejenigen, die für den Krieg am wenigsten verantwortlich sind, ihn nicht gewollt haben und auch nicht viel dagegen unternehmen konnten, ohne ihr Leben zu riskieren. Was natürlich löblich wäre, aber von den meisten wohl nicht erwartet werden kann.
Nicht mehr und nicht weniger wollte ich sagen.
Ich will hier nicht fragen: wie hätten sie sich vor 70 Jahren verhalten?
- aber ich frage. was tun sie heute gegen die Verbrechen (bzw. gegen das, was man später als Verbrechen bezeichnen und verurteilen wird) dieser Regierung: Hartz IV, die umfassend organisierte Finanzkrise, die Totalüberwachung, die Klimareligion, die Kriege von Bosnien bis Afghanistan, usw - die Liste liese sich noch lange fortsetzen.
Und was alles wissen wir heute gar nicht, was alles wird erst bekannt, wenn es in dieser Bananenrepublik wieder eine echte Regierung gibt und diese die Archive öffnet?
Womit haben Sie sich das Recht verdient, die frühere Generation zu verurteilen?
mfg zdago
Wussten Sie, dass die Alliierten im Ersten und Zweiten Weltkrieg genauso schlimm wie die Deutschen waren und im Nürnberger Prozess "hohe und höchste Soldaten" Opfer einer Siegerjustiz geworden sInd und Alliierte keinen Deut besser?
Die Antwort kann nur lauten: natürlich waren die Alliirten die besseren Menschen. Sie haben die kriegswütigen, verbrecherischen Deutschen unter großen Opfern in die Reihen der Menschheit zurückgeholt!
- oder ähnliches Gewürge der allierten Propaganda!
mfg zadgo