Spiel mir das Lied vom Tod
Der Irak gehört heute nicht mehr zu den Mitunterzeichnern dieser Konvention (). Die vormals vom Irak unterzeichnete Ratifizierung (nur verbindlich, im Hinblick auf die Beziehungen zu anderen Parteien) am 8. Sept. 1931 () wurde später für ungültig erklärt.
"Daß mittelständische deutsche Firmen wie Karl Kolb, Pilot Plant und WET dem Irak komplette Anlagen für die Giftgasproduktion lieferten, war seit 1984 bekannt.
Die Aussagen des 1995 nach Jordanien geflohenen und nach seiner Rückkehr in den Irak ermordeten ex-Superministers für Militärrüstung, Hussain Kamil al- Majid, durchgesickerten UNSCOM-Erkenntnisse und Presseberichte brachten einiges mehr ans Tageslicht:
- 70 % der Giftgasanlagen im Irak kamen von deutschen Firmen. Nach Saddams Überfall auf Kuwait im August 1990 wurde publik, daß mehrere Angestellte dieser Firmen für den Bundesnachrichtendienst arbeiteten.
- 90 % der Lieferungen, mit deren Hilfe die Iraker an der Verbesserung von Scud-Raketen arbeiteten und eigene Raketen produzierten, kamen laut UNSCOM aus Deutschland. Ein Raketenspezialist des BND war führend in das irakische Programm involviert;
- deutsche Firmen spielten eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des Gaszentrifugenprogramms zur Urananreicherung im Irak; - Bundesbehörden wie das Bundesamt für Wirtschaft in Eschborn, zuständig für Ausfuhrgenehmigungen, hatten Firmen bei Ausfuhren in den Irak direkt unterstützt."
"Frankreich, Großbritannien, Rußland und vor allem die USA haben den Irak in den 80er Jahren intensive Beziehungen zum Irak gepflegt. Im militärischen Technologiebereich wurden irakische Beschaffungsnetzwerke geduldet und gefördert. In den USA ist die Unterstützung des Irak durch die Reagan- und Bush-Administrationen unter dem Stichwort Iraqgate () bekannt geworden. Die USA hatte den Irak im Krieg gegen den Iran massiv unterstützt: 1982 wurde Irak von der Liste der Terrorismus-Unterstützerstaaten gestrichen, 1984 die diplomatischen Beziehungen wieder aufgenommen."[Quelle]
In eurem Namen, Brüder, und im Namen der Iraker und aller Araber...
Vorgeschichte ():
"Das aufsteigende Osmanische Reich unter Murad IV. annektierte das Gebiet des heutigen Irak im Jahre 1638. Der schwache safawidische Herrscher von Persien, Safi I., konnte dies nicht verhindern. So entstand ein lang andauernder Grenzkonflikt; zwischen 1555 und 1918 unterzeichneten Persien und die Türkei insgesamt 18 Abkommen zur Neuregelung des Grenzverlaufs. Der moderne Irak entstand durch britische Einflussnahme im Verlauf des endgültigen Zusammenbruchs des Osmanischen Reiches. Damit erbte der Irak auch die Grenzkonflikte an seiner Nordgrenze."
1959:
"Der Irak begann, abtrünnige Bewegungen in Chuzestan zu unterstützen und brachte seine Territorialansprüche in einer Sitzung der Arabischen Liga vor. Der erhoffte Erfolg blieb jedoch aus. Der Irak kam, besonders nach dem Tod des ägyptischen Präsidenten Gamal Abdel Nasser und dem Aufstieg der Baʿth-Partei, bestehenden Abkommen mit dem Iran nicht nach und strebte die Rolle des Führers der arabischen Welt an.
1969:
Irakische Radiosender sendeten gezielt nach Chuzestan hinein und ermunterten iranische Araber und sogar Belutschen, sich gegen die iranische Regierung zu erheben. Fernsehsender aus Basra zeigten die Provinz Chuzestan als Iraks neue Provinz namens Nasiriyyah und benannten alle iranischen Städte in arabische Namen um."
Aufkündigung des Abkommens und Beginn des Krieges ():
"Nach dem Sturz des iranischen Schahs und der Machtergreifung Ayatollah Chomeinis während der islamischen Revolution von 1979 sowie dem Rücktritt des irakischen Präsidenten Marschall Ahmed Hassan al-Bakr und anschließendem Aufstieg Saddam Husseins vom Vize-Präsidenten zum irakischen Staatspräsidenten am 16. Juli 1979 wurden die ideologischen Gegensätze zwischen Iran als islamischer Theokratie und Irak mit seiner säkularen Ba'ath-Regierung zunehmend größer.
Im Frühjahr 1980 verschlechterten sich die irakisch-iranischen Beziehungen dramatisch, als die schiitische Organisation „Partei des islamischen Rufs“ (sog. Dawa-Partei) Anschläge auf Einrichtungen der Ba'ath-Partei und ein (gescheitertes) Attentat auf den damaligen irakischen Außenminister Tarik Asis unternahm. Die irakische Ba'ath-Regierung in Bagdad warf der islamischen Regierung in Teheran vor, diese Anschläge zu steuern und deportierte in der Folge 40.000 Anhänger der schiitischen Dawa-Partei aus dem Landesinneren an die iranische Grenze.
Am 17. September 1980 erfolgte die Aufkündigung des Abkommens von Algier."
Der Beginn des Jüngsten Gerichts:
Am 22. September 1980 befahl Saddam dann der irakischen Armee, den Iran mit neun von insgesamt zwölf Divisionen auf einer 600 km breiten Front anzugreifen.
"Dieser Feind hat uns zum Krieg gezwungen und wir nahmen ihn mit Ehre an.[..] Der persische Feind entfesselte ihn gegen unser Volk und Land."
soll Saddam in einer Pressekonverenz () gesagt haben. Und weiter:
"Der Wille der Iraner muß mit unserem übereinstimmen. Der iranische Wille ist aber bösartig, verantwortungslos und hochmütig."
Der Krieg war durch extreme Brutalität gekennzeichnet, einschließlich des Einsatzes chemischer Waffen auf irakischer Seite ().
Wie die UNMOVIC in ihrem Bericht von 2006 feststelle, hatte der Irak im Jahre 1981 bereits zehn Tonnen Senfgas produziert. Im Laufe der Jahre kamen Tabun, Sarin und VX dazu. Das iranische Außenministerium stellte in seiner Erklärung vom 18. November 1980 bereits den Einsatz von chemischen Kampfmitteln durch die irakische Armee fest, die offensichtlich in Kanistern über iranischen Stellungen abgeworfen wurden.
Am 9. August 1983* erfolgte ein Giftgasangriff an der Fernverkehrsstraße Rawanduz–Piranshahr. Der nächste bekannte Einsatz von Giftgas erfolgte am 26. Januar 1984, dann am 29. Februar 1984. Der internationalen Presse wurden in Teheran diese Opfer gezeigt. Am 16. Februar 1984 veröffentlichte der iranische Außenminister 49 Fälle von Einsätzen chemischer Waffen auf irakischer Seite an insgesamt vierzig Frontabschnitten. Die dann am 2. März 1984 durch Giftgas verletzten Iraner wurden zur Behandlung nach Österreich, Schweden und in die Schweiz geflogen, die am 15. März 1984 verletzten Iraner zur Behandlung nach Deutschland geflogen und wurden von Prof. Dr. med. Nosrat Firusian [1] in Recklinghausen behandelt.
Gas! GAS! Quick, boys! - An ecstasy of fumbling,
Fitting the clumsy helmets just in time;
But someone still was yelling out and stumbling,
And flound'ring like a man in fire or lime...
Dim, through the misty panes and thick green light,
As under a green sea, I saw him drowning.
In all my dreams, before my helpless sight,
He plunges at me, guttering, choking, drowning.
Gas! GAS! Schnell, Jungs! - hektisches Fummeln,
Den plumpen Helm gerade rechtzeitig aufgesetzt,
Doch jemand schreit auf und stolpert,
und zappelt wie ein Mann in Feuer oder Neonlicht...
Dunkel sah ich durch beschlagene Scheiben und dickes grünes Licht,
wie er ertrank, dem Ertrinken in grüner See gleich.
In all meinen Träumen stehe ich hilflos da und muß zusehen
wie er gurgelnd und hustend ertrinkt.
(Wilfred Owen, "Dulce Et Decorum Est", 1917)

[*1983 Donald Rumsfield (USA) schüttelt freundlich Saddam die Hand.. währenddessen Abertausende Iraner unter den Folgen des Giftgasangriffes leiden]
(Die US Regierung verurteilte zwar mehrfach den Einsatz von Giftgasen, setzte aber weiterhin darauf die Beziehungen zum Irak seien wichtiger und aufrecht zu halten. Eine vom Iran gewünschte UN-Resolution - gegen den Giftgaseinsatz durch den Irak - wurde verhindert.)



Während der Iran das angehäufte Arsenal des Schah aufbrauchen konnte, wurde der Irak systematisch für einen Waffengang hochgerüstet () sowie mit Informationen (AWACS) und zustimmender Duldung versorgt."
Die Einleitung zum Ende:
Am 3. Juli 1988 schossen amerikanische Kriegsschiffe ein mit über 200 Passagieren besetztes iranisches Flugzeug ab, in der scheinbar fingierten Annahme, es handele sich um ein Kampfflugzeug. Dieser Trugschluss bewegte schließlich die iranische Regierung dazu, die UN-Resolution 598 am 18. Juli 1988 anzunehmen. ()
Zeitsprung!
Am 08.10.02 ():
"Bush betonte, dass die saudiarabischen Ölvorräte viel geringer seien als die irakischen. Der Irak sei jetzt für das Bush-Imperium sehr wichtig geworden, da die Bush-Firma Pennzoil einen $11-Mia.-Gerichtsfall gegen die Firma Texaco gewonnen haben. Dadurch könne nun Pennzoil das vormalige Texaco-Territorium im Irak übernehmen. Zudem befürchtete Bush, Saddam Hussein könnte als Zeuge gegen seinen Vater aussagen im Zusammenhang mit dem Giftgaseinsatz im Golfkrieg. Bestandteile des US-Giftgases stammten von der Firma American La Farge, zu dessen Haupteigentümern Vater Bush gehörte. Direktorin dieser Firma war damals Hillary Rodham Clinton."
Tote reden nicht:
Am 30. Dezember 2006 wurde Saddam Hussein bei Bagdad zum Tod durch den Strang verurteilt.
Saddam sowie einige Mittäter wurden zwar verurteilt, aber bis heute wurden weder seine Taten noch seine internationalen Helfer endgültig bloßgelegt.
Eine ordentliche Verhandlung vor dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag hätte hierbei durchaus hilfreich sein können.
Einem Pentagon-Bericht aus dem Jahre 2007 nach zur Folge bestanden, seitens Saddam Hussein, keine () dirketen Verbindungen zur Terror-Organisation El-Kaida. Bislang existieren auch keinerlei Berichte zu dem Vorwurf, der als 2. Begründung zum Krieg der USA mit angeführt wurde, dass das Land Irak - zum Zeitpunkt der US-Invasion am 20. März 2003 - über Massenvernichtungswaffen verfügte.
Der göttliche Wahn:
Der Präsident der Vereinigten Staaten, George Walter Bush, will letztlich durch Gott die Ermächtigung erhalten haben diesen Krieg zu führen und damit stand und steht der gottesfürchtige Mann nicht allein im Weißen Haus.
Ein schmaler Grad zwischen Fanatismus und Extremismus, der mitunter zwar einiges erklären mag... aber ganz sicherlich nicht als Kriegsgrund herangezogen werden darf.
Zitate George Bush:
- "lch glaube, daß Gott will, daß ich Präsident bin."
- „(lch war) von Gottes Gunst auserwählt, in diesem Moment zu regieren.“
- „Gott hat mir gesagt, ich solle AI Quaeda angreifen, und ich griff sie an, dann unterwies er mich, Saddam anzugreifen, was ich tat, jetzt bin ich dazu bestimmt, das Problem im Nahen Osten zu lösen.“
- „lch vertraue darauf, daß Gott durch meine Person spricht. Ohne das könnte ich meine Arbeit nicht machen.“
- „And many have discovered again that even in tragedy – especially in
tragedy – God is near”
- Er sagt:“ Unsere Nation ist von Gott auserwählt und von der Geschichte beauftragt, ein Modell für die Welt zu sein“
Am 18 Dez. 2000 soll George Bush gegenüber CNN verlautbart haben ():
"I told all four that there were going to be some times where we don't agree with each other. But that's OK. If this were a dictatorship, it'd be a heck of a lot easier, just so long as I'm the dictator."
John Ashcroft soll kurz nach dem 11. September 2001 gesagt haben:
„die Attacken gegen Amerika [] beweisen, dass die Vereinigten Staaten Gottes auserwählte Nation sind, die sich in einem gerechten Krieg gegen das Böse befinden. Genau aus dem Buch der Offenbarung ist zu entnehmen, dass die Agonie, die wir ertragen müssen die Geburtswehen sind, die das Kommen des Messias ankündigen“
Auch ""Es gibt eine höhere Berufung als den Dienst an der Allgemeinheit, nämlich den Dienst für Gott."" wird Ashcroft zugeschrieben.
Der letzte Krieg in der Golfregion, welcher bis heute anhält, hat die gesamte Region weiter destabilisiert. Zudem kam erschwerend der Vorwurf hinzu, das auch die USA nicht davor zurückschreckten () von chemischen Waffen gebrauch zu machen.
"Nach einer Studie (), die Joseph Stiglitz, früherer Berater von US-Präsident Bill Clinton, Chefökonom der Weltbank und Wirtschafts-Nobelpreisträger, gemeinsam mit seiner Kollegin Linda Bilmes erstellt hat, haben die US-Steuerzahler inzwischen finanzielle Kriegslasten von 3 Billionen $ zu tragen - 3 Billionen, das sind 3.000 Milliarden $, 10.000 $ pro US-Amerikaner. Von den Kosten des Irak ganz zu schweigen."
Gegenwart:
Der mögliche neue Feind:
Nachdem nun Bush mehrfach immer und immer wieder verkündete das der Irakkrieg gewonnen sei (!), gab es offensichtlich einen Strategiewechsel. Vermehrt wurde sich dem Iran zugewendet, der zuvor im Iran/Irakkrieg - ebenso wie der Irak - von den Vereinigten Staaten mit Kriegsmitteln versorgt () wurde. Der heute in der Medienwelt einstimmige Vorwurf gegenüber dem Iran lautet er verfüge über die Mittel zur Herstellung einer Nuklearbombe.
Sicherlich muß zugegeben werden, das der Iran tatsächlich zur Anreicherung von Uran Zentrifugen besitzt und auch nutzt, "allerdings gilt dies bisher lediglich im Zusammenhang mit den Bemühungen, die Energieversorgung des Landes um die Nutzung der Kernenergie zu ergänzen. Dies geschieht bereits seit dem Jahr 1959. Bisher ist kein einziger Kernreaktor zur Energieversorgung ans Netz gegangen, was damit zusammenhängt, das die Arbeiten am Atomprogramm durch den Golfkrieg unterbrochen wurden.
1967 wurde aus den USA ein Forschungsreaktor (Leichtwasserreaktor) mit einer Leistung von 5 Megawatt geliefert und im Teheran Nuclear Research Center (TNRC) von der 1974 gegründeten Atomic Energy Organization of Iran (AEOI) in Betrieb genommen. ()
1968 unterzeichnete Iran den Atomwaffensperrvertrag und ratifizierte ihn 1970. Signatarstaaten haben dem Vertrag zufolge das Recht, Kernenergie ausschließlich für zivile Zwecke einzusetzen.
1975 unterzeichnete der amerikanische Außenminister Henry Kissinger das National Security Decision Memorandum 292 zur US-amerikanisch-iranischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Nukleartechnologie. Es erläutert die Details des Verkaufs von Nukleartechnik im Wert von über 6 Milliarden US-Dollar an den Iran. Es folgten Kooperationsabkommen 1976 mit der Bundesrepublik Deutschland und 1977 mit Frankreich."
"Es gab Pläne zum Bau von bis zu 23 Atomreaktoren bis zum Jahr 2000. Bis in die 1970er Jahre wurden zwischen den USA und dem Iran diesbezüglich zahlreiche Abkommen getroffen. 1976 wurde dem Iran sogar angeboten, eine Anlage zur Extraktion von Plutonium von den USA zu kaufen und zu betreiben. Die Vereinbarung bezog sich auf einen kompletten Nuklearkreislauf.
[..] 1984 wurde nahe Isfahan ein neues Forschungszentrum in Betrieb genommen. Am 21. Januar 1991 unterzeichnete der Iran mit China einen Vertrag zum Bau eines weiteren kleinen 27 Kilowatt-Forschungsreaktor in Isfahan.
1995 unterzeichnete Iran einen Vertrag mit Russland über die Fertigstellung des Reaktors von Buschehr, die bis heute andauert."
"2003 wurde ein vertraulicher IAEO-Bericht bekannt, in dem es hieß, dass man Proben aus waffentauglichem Uran, das aus Natans stammt, gefunden habe. Der Iran machte damals kontaminierte, eingeführte Ausrüstungen dafür verantwortlich. Diese Darstellung wurde später durch unabhängige Untersuchungen bestätigt." [Quelle]
Bis dato hat die IAEO keine Beweise für die Existenz eines iranischen Atomwaffenprogramms gefunden.
Der Iran ist nach Einschätzung der US-Geheimdienste nicht im Besitz von Atomwaffen und es sei wahrscheinlich auch noch kein für die Atomwaffenproduktion notwendig spaltbares Nuklearmaterial produziert oder erworben worden, sagte der US-Geheimdienstdirektor John Negroponte. Auch der Direktor des IAEO, ElBaradei, äußerte sich () :
“Wir haben keine Anzeichen oder konkrete Beweise gefunden, dass Iran eine Atomwaffe baut, und das habe ich in den letzten fünf Jahren beständig gesagt.”
Leider, und da muß ausdrücklich drauf hingewiesen werden, übergehen in dieser Geschichte die Medien die Aussagen der Atomaufsichtsbehörde und tragen so unweigerlich suggestiv dazu bei Angst und Hass (Antisemitismus?) zu schüren, was mitunter aller Vorrausicht nach zu zukünftigen Konflikten führen wird. Sie steigern ihren Sensationsjournalismus in dem sie bewußt eingehendere Recherchen ablehnen und vervielfältigen somit den Glauben an eine Berechtigung für einen möglichen Kriegsakt.
Obschon die Vergangenheit der Golfkriege aufzeigt, dass Berechtigungen zur Kriegsführung kaum beweisfähig waren, ist man gewillt dennoch Millionen Menschen in Gefahr zu bringen, gar in den Tod zu schicken. Und das einzig verstärkt durch die mangelde Bereitschaft der Medien ihrer Aufklärungsarbeit nachzukommen. Dabei wird vor der Verbreitung offensichtlicher Falschaussagen nicht einmal zurückgeschreckt, ja sogar bewußt in Kauf genommen, dass selbst Politker lieber gern die Zeitungen und Nachrichtensendungen verfolgen als selbst zu recherchieren. Die Auflagen steigern sich ambivalent zur Panikmache; die Medienanstalten bekommen ihr Geld - Menschenleben spielen dabei eine nur untergeordnete Rolle. Man geht über Leichen.
Jede Medienanstalt die genau so handelt und nicht öffentlich auf "falsch gemachte oder unzureichende Aussagen" hinweist, handelt in höchstem Maße Verantwortungslos.
Links:
Amnesty International -
Iraq: Declassified Documents of U.S. Support for Hussein -
The National Security Archive -
[1] Dichlorodiethyl Sulfid (Beschreibung Prof. Dr. med. Nosrat Firusian) -
Schmutzige Geschäfte -
Iraq History -
THE IRAN-CONTRA AFFAIR -
Innen- und außenpolitische Perspektiven - Der Iran heute "natürlicher Partner Europas" (Düsseldorfer Institut für Außen- und Sicherheitspolitik, DIAS August 2008) -
Die Scharfmache -
Hintergründe -
Internationale Atomaufsichtsbehörde -
Das nennt man Journalismus! -
Wikipedia -
Inszenierter Terror -
http://www.duckhome.de/tb/archives/9621-Heute-mal-wieder-Bombenwetter.html
__
Zusammengestellt und mit Links bestückt; He-Ka-Te
Der Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.



















Der zuletzt geschriebene Artikel von mir - explizit die Zitate Bush's und Ashcrofts - sind Motivation und Grund für den aktuellen Artikel. Die Titelauswahl war so etwas wie eine "Erleuchtung" und ist prägent im Bezug auf den Inhalt. Und somit können wir ...
Der zuletzt geschriebene Artikel von mir - explizit die Zitate Bush's und Ashcrofts - sind Motivation und Grund für den aktuellen Artikel. Die Titelauswahl war so etwas wie eine "Erleuchtung" und ist prägent im Bezug auf den Inhalt. Und somit k& ...
Hier hatte ich angefangen und jetzt komme ich aus gegebenem Anlass noch mal auf den Iran-Irak-Krieg zurück: Ich erinnere mich noch zu gut an die damalige Zeit und daran, daß man damals - sinngemäß - Saddam Hussein deswegen für einen Guten hielt bzw. das z ...