Beim Kauf von Puppen, Schwimmreifen oder Dreirädern sind Eltern und Verwandte deshalb häufig verunsichert und wissen nicht, welche Produkte ungefährlich sind.
Im Internet hat die Europäische Union deshalb eine Liste der Waren veröffentlicht, bei denen Sicherheitsbedenken bestehen. Aufgeführt werden Produkte in verschiedensten Kategorien mit Herstellernamen und Artikelnummer.
Hier geht´s zur Liste: klick
Und ich hatte immer gedacht, dass Spielzeug immer sehr genau geprüft wird, bevor es in den Handel darf. Aber in der Liste taucht auch Markenspielzeug auf. Also nicht alles made in china?




















Das schließt sich doch nicht gegenseitig aus!
Die letzten großen medienwirksamen Rückrufaktionen bei Kinderspielzeug betrafen Mattel bzw. deren 100%ige Tochter Fisher-Price. Das ist Markenspielzeug im Hochpreissegment und wird in China gefertigt.
Ganz allgemein kann man sich auch beim Kauf teuerer Markenartikel leider keineswegs darauf verlassen, dass man nicht doch Made in China kauft.
Deshalb war ich davon ausgegangen, dass unsere Markenware besser ist als wirklich rein chinesisches Spielzeug....
Und wenn man schon auf die Gesundheit der eigenen Bevölkerung keine Rücksicht nimmt, warum sollte man da der Gesundheit der Kinder der ausländischen Teufel einen höheren Stellenwert beimessen?
Außerdem: die Gewinnmaximierung macht ja nicht Halt bei den Arbeitslöhnen, auch die Verwendung billigeren Materials oder der Verzicht auf teuere Materialprüfungen maximiert den Gewinn.
Das trifft zwar grundsätzlich auch auf die hierzulande produzierten Artikel zu, aber deren Herstellung ist leichter zu kontrollieren wie die in irgendeiner Ausbeuterfabrik auf der anderen Seite der Welt.