
Wer sich der Drecksarbeit unterzieht, PI zu watchen, und dann von einem Leitmedium wie der TAZ gewürdigt wird, hat einen Glückwunsch verdient - ohne Wenn und Aber. Dietmar und Faruk unterziehen sich einer widerwärtigen Arbeit. Allerdings müssen wir uns über einen Teil der Darstellung von Frau Akyol wundern:
Denn organisierte Stimmen gegen dieses Verbalgeschmier-Konzert auf PI finden sich bisher kaum.
Da bin ich jetzt erstaunt. Um das Klo sollte es schon längst nicht mehr gehen, es geht in der Tat um die Klowände des Internet und ihre Trompeter in den - anderen - (Leit-)Medien.

Wir dürfen - in aller Bescheidenheit - daran erinnern, dass es anlässlich dieser Widerlichkeit sehr wohl organisierten Protest gab - ich stelle hier mal die Klassiker vor:
wirres,
ulysses,
word2go, um nur drei von damals über 60 zu nennen. Frau Akyol möge hingegen mal schauen,
wo PI noch so alles umtriebig ist, wer PI
verharmlost, gerade als er ansetzt, sich - zu Recht - über Verharmloser aufzuregen:
politicallyincorrect.de zu hören - einer Seite, die durchaus auch mal rechtslastige Inhalte veröffentlicht.
Auch
diesen "objektiven" Bericht empfinde ich als Verharmlosung (es ging um den Richter Rohe):
Die Website Politically Incorrect, auf der das Schreiben aufgetaucht war, hat es inzwischen von der Seite genommen. In einem anderen Eintrag hieß es dort: „Künftige Teilnehmer eines Vortrags von Herrn Rohe sollten immer die passende Ausrüstung mitnehmen: Wischmopp und Eimer, Kamera, ein schönes großes Kreuz, eine fertige Erklärung, in der das Ableben des Referenten ...
Allerdings: es haben auch schon Kollegen von Ihnen geschrieben:
Per Blog zur neuen Wolfsschanze.
Undsoweiter, undsoweiter. Ach ja: PI wird jetzt "beobachtet". Wohlgemerkt: alle Hochachtung vor Dietmar und Faruk, aber ich wünsche ihnen persönlich einen Erfolg, und nicht die Schlagzeile im Jahr 2032:
Seit 25 Jahren bloggen Dietmar Näher und Faruk Kamioglu. Sebstian Edathy jr., der das Thema PI von seinem Vater, übernahm äusserte, dass er ...
Und der Verfassungsschutz beobachtet immer entschlossener, gibt aber zu bedenken ...
In der Hoffnung, dass das Schreiben über PI und über die Gegner von PI nicht zum festen Punkt auf der Agenda wird und PI damit unverzichtbar, verbleibe ich voller Hoffnung (und die stirbt ja bekanntlich zuletzt).
Dr. Dagmar Schatz, aka BigBerta