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Warum mindestens dem Privatfernsehen sofort alle Sendelizenzen entzogen werden müssten!
Um die erwartungsgemäß schnell versiegte Diskussion um die Qualität der TV Sender, besonders der sogenannten Privaten, die der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki so medienwirksam und paukenschlagartig ins Leben rief, hier weiterzuführen, müsste tatsächlich als letzte, aber sofortige Konsequenz der umgehende und ausnahmslose Lizenzentzug für die privaten TV Anstalten erfolgen.
Ich möchte in diesem Aufsatz als vordergründiges Übel erst mal nur die in privatem Besitz befindlichen Sendeanstalten beleuchten. Die zwangsabgabefinanzierten Anstalten werde ich später einmal versuchen zu beschreiben. Auch soll das Fernsehen der DDR keine Rolle spielen, weil es das schon lange nicht mehr gibt, obwohl ich nachfolgend kurz mal wieder Bezug auf die DDR nehmen möchte. Auch versuche ich zu betonen, dass ich kein privates Fernsehen konsumiere, dennoch mir aber ab und zu ein Bild mache bzw. aus Berichten anderer oder auch aus Kritiken im Internet meine Informationen beziehe. Mir geht es um eine grundsätzliche Aussage und nicht darum, ob die eine oder andere Sendung den einen oder anderen begeistert!
Der Anfang der Privaten
Nachdem an einem unsäglichen Tage im Jahre 1984 mit nur 24 Stunden Unterschied (hört, hört) die beiden Sender PKS/Sat.1 und RTLplus an den Start gingen, entstand in der damaligen BRD dem ersten Augenschein nach ein putziges, buntes, aufgesetzt freches und damit eben anderes Fernsehen – das Privatfernsehen. In der DDR dachte man anfänglich beim Namen privates Fernsehen eher an eine Art privat begrenztes Kino oder Werksfunk analog eines Diaabends, bei dem alle Zuschauer, die zusammengeschaltet waren, sich kennen (außer manche Ostberliner, die über das notwendige Equipment verfügten und damit Sat1 empfangen konnten). In der BRD ging es nach dem Umzug von RTLplus von Luxemburg nach Köln wie ein Lauffeuer um (nachdem bedeutend mehr Zuschauer erreicht werden konnten), dass es ein neues Fernsehen gibt, wo sich die Akteure mit Torten beschmeißen: „alles, nichts, oder?!“, was trotz seiner völlig unterirdischen und verblödeten Art einen sogenannten Kultstatus erreichen konnte. In Wikipedia steht unter "Konzept zur Sendung", dass die Grundidee ein „Kindergeburtstag“ für Erwachsene war. In jeder Sendung war ein prominenter Gast zu Besuch, der an wahnwitzigen, albernen und oft absichtlich „schwachsinnigen“ Spielen teilnehmen musste.
Größtenteils liefen also Trashformate, die sämtlicher intellektueller oder anspruchsvoller Basis entbehrten. Höhepunkt des Tiefgangs dieser frühen Zeit war im Sommer 1990 eine Tour von RTLplus durch die damals in ihren letzten Zügen liegende DDR, wo unter anderem das Tutti-Frutti-Ballett von „Titten“-Hugo Egon Balder auftrat und natürlich großen Zulauf hatte. Danach entwickelten sich die Privatsender Zug um Zug zu dem, wofür sie gegründet wurden: zu Wirtschaftsunternehmen, die Gewinne produzieren (müssen). Und genau dort liegt die Unvereinbarkeit der grundsätzlichen Existenz- und Daseinsberechtigung und des Charakters der privaten TV Sender! Es kann und darf nicht sein, dass ein Massenmedium mit praktischer Erreichbarkeit fast jedes Wohnzimmers nach unternehmensrelevanten, sprich renditeorientierten Kriterien geführt wird! Und vor allem darf es nicht sein, dass Fernsehen von dem Gutdünken der Konzernbosse abhängig ist!
Aber der Reihe nach
Grundsätzlich muss man die regierungsseitig erwünschte Aufgabe des Fernsehens (neben allen anderen Massenmedien) in einer finanzbasierenden Diktatur mittels der immanenten ideologischen Aushöhlung (dessen Begriff als politisch-ideologische Diversion in der DDR geprägt wurde) beachten. Sie wurde als Definition für die damals schon permanent vorhandene ideologische Beeinflussung der westlichen Radio- und Fernsehsender gegenüber der DDR-Bevölkerung gefunden. Trotz der Wende vor knapp 2 Jahrzehnten und Wegfalls des Ostblocks besteht nach wie vor bis heute und höchstwahrscheinlich noch viel mehr als damals dieser Auftrag, die Massen durch Fehlinformation, Verdummung und Abstumpfung in alle dimensionale Richtungen völlig der Realität, der Ethik und sämtlicher sozialer und zwischenmenschlicher Beziehungen zu berauben! Genau dort fügen sich vor allem heutzutage die Privaten ein. Was in Zeiten des Kalten Krieges die Bildzeitung, Kennzeichen D oder auch öfters der Weltspiegel waren, das sind eben heutzutage RTSAPROKA1-undendlich & Co.
Der einzige gravierende Unterschied ist lediglich der, dass seinerzeit entsprechende Informationen intellektuell verpackt sein mussten, weil man genau wusste, dass in der DDR keine „Unterschichten“ zu einem Umsturz allein in der Lage waren, sondern es führender Köpfe en masse bedurfte. Heutzutage ist es so, dass es keine Negativskala in der Beurteilung der Qualität des Fernsehens mehr zu geben scheint und das so die Masse entsprechend beeinflussen soll. Ich will keiner Schicht oder Klasse zu nahe treten und auch keinesfalls einen Intellektuellen über einen Arbeiter stellen, aber beim TV-Konsum kann man schon entsprechend große und gravierende Unterschiede feststellen. Ich kenne Leute, die schauen prinzipiell keinen öffentlich-rechtlichen Sender und umgekehrt. Und genau das wird aufs brutal möglichste ausgenutzt, vor allem von den Privaten.
Der heutige Alltag im und mit dem privaten Fernsehen
Mir fällt für den alltäglichen Sendebetrieb der privaten TV-Anstalten in Deutschland nur eine Unmenge an kraftvollen Fäkalienausdrücken ein, die ich hier aber nicht benutzen möchte. Anders ausgedrückt besteht das Privat-TV aus dem tiefsten und dunkelsten Hirninneren von vielen multipel schizophrenen Zombies. Es werden täglich im Foltermedium Privat-TV Menschen belogen, desorientiert, gedemütigt, bloßgestellt, betrogen, gefährdet, angestiftet, verhetzt, aggressiv gemacht, verfremdet, ihrer Meinung beraubt, lächerlich gemacht, ihre Persönlichkeit zerstört - und so vieles, vieles Negative mehr!
Ich hatte eigentlich vor, mir einige besondere Sendungsexemplare herauszufischen, um den kausalen Zusammenhang meiner Behauptungen herzustellen; aber dann würde dieser Beitrag allein auf Grund seiner Größe diesen Rahmen hier sprengen und vielleicht auch uninteressant werden, weil doch jeder mehr oder weniger seine persönlichen Hackfressen, sprich Feindbilder hat.
Es geht eben kreuz und quer bei den Privaten um Primatenartige (Entschuldigung, liebe menschenähnliche Tiere!).
Von der RTL-Allzweckwaffe Jauch (Was haben Jauch und Merkel gemeinsam? Richtig, das traurige Antlitz eines Hundes!)

- oder wie es immer aufs Neue mit der unendlichen Geschichte des Märchens WWM von vorn anfängt. (Mittlerweile muss doch schon jeder Deutsche mindestens einmal auf dem Sessel gewesen sein.) Herr Jauch, ich habe da eine Idee: einfach mal die Regeln umstellen – die Kandidaten fangen nicht bei 0 Euro, sondern bei 1 Million Euro an, und bei jeder Antwort, die sie vergeigen, werden in den Stufen die jeweiligen Summen abgezogen. Da wäre Stimmung in der Bude und Herzkasper vorprogrammiert (was die Quote hochjagen könnte – wirkt aber nur live)! Aber, RTL oder andere (Zeigefingerwink), nicht diese Idee klauen, sonst werd ich böse!
Auch strahlt die Leute immerwährend über die Jahre eine extrabreite Zahnstrahlerlächelleiste (Warum nur traf die liebe Frau Halmich das Nasenbein ...) namens Stefan Konrad Raab auf Pro 7 an, den ich allerernstens einmal vor vielen, sehr vielen Monden geschätzt habe - wofür ich mich heute natürlich ziemlich schäme. Auch für Sie, Herr Raab, ein kleiner satirischer Ratschlag: Auch hier mal den Spieß umdrehen und ein aktiv agierendes Ratespiel machen:
Zuerst reitet der Alexander Duszat aka Elton auf Ihrem Rücken, und danach reiten alle (auch gern alle auf einmal) Turmspringer, Rallyefahrer, Maschendrahtzaun-Rezitatoren, biertrinkende Kanzler, große Mäuse mit kleinen Elefanten und so viele mehr; aber vor allen die, die gegen Sie vor Gericht ziehen mussten, weil Sie diese quotengeil beleidigt, öffentlich gedemütigt und tief verletzt haben. Dabei treibt man Sie vierlings durchs Dorf. Wie hieß das Tier? Tipp: Es gibt dazu immer nur eine richtige Antwort!
Ganz abgesehen von den armen, namenlosen und hirnfreien Wesen, die Nacht für Nacht: „Ruf mich an!“ in den Äther brüllen. An das zuständige Aufsichtsgremium: Wie lange wollen Sie gerade noch hier zusehen? Handeln Sie gefälligst gemäß Ihrer Aufgabe! Ansonsten muss man Ihnen zumindest Unterlassung (aus welchem Grund auch immer) unterstellen.
Den größten Vogel aller Sternenbilder schießt aber für mich persönlich derzeit die wie schon damals wie eine geplatzte Matratze aussehende, beflissentlich berlinernde Zonensächsin ab!

Wie kann sich eine so attraktiv aussehende Frau so verunstalten und sich dann noch mit solchen verblödeten Sendungen den Rest geben! Zufällig sah ich ausschnittsweise letztens die Promirateshow beim Meister Jauch -ich bin hier der Spielleiter- (für die, die es nicht gesehen haben: dieser Ausdruck war die ansagende Anrede von Jauch an Ranicki, der der Telefonjoker von Gottschalk war) mit eben I. Bause. Ich habe wirklich Bedenken um den gesundheitlichen Zustande der Frau gehabt, weil sie sich so hyperventilierend gegeben hat. Möchte sie auch Volksschauspielerin werden?
Aber im traurigen Ernst zurück:
Wie auch die ganzen Shows, Serien und Gewinnspiele heißen mögen, sie haben fast alle die gleiche Masche: Es wird sich meistens auf Kosten von Problemen, Schwächen und/oder Effekthaschereien, auf Kosten eben bestimmter Zielgruppen lustig gemacht, und was noch viel schlimmer ist: Geld damit verdient.
Und da sind wir beim entscheidenden Fazit:
Werbung
Ohne diese Haupteinnahmequelle sind die privaten Feindbilder tot! So tot und noch viel töter als eine Mumie aus Ägypten. Wer schaltet nun Werbung? Hauptsächlich Firmen, die eigentlich keine Werbung nötig haben, weil sie eh schon landauf, landab bekannt sind. Fragt man in bestimmten Führungsetagen mal nach, dann heißt es immer gleich klischeehaft: Wer wirbt, muss es nötig haben!
Ja verdammt, hat es beispielsweise der Müllermilch-Heini-Laden bei einer Bilanzsumme von ca. 1,42 Milliarden Euro wirklich nötig, so aggressiv zu werben? Nein! Und viele andere auch nicht. Was steckt also dahinter? Ganz einfach, und da schließt sich wieder der Kreis, oder wie mein alter Mathematiklehrer immer zu sagen pflegte: was zu beweisen war:
Die Konzerne und Bosse halten sich im Stil der alten Könige von Sachsen oder Bayern das DummMach- und -Bleib TV als Hofstaat oder besser Hofnarr, damit die Masse schön brainbereinigt bei der Stange bleibt und gebetsmühlenhaft immer wieder nach Bauern sucht, die ihrerseits Frauen suchen, wo Gerichtsmediziner auf Leichenspuren im Amiland suchen, vorher aber eine Reportage vom Plastilinpräperator (oder wie heißt das?) Hagen von irgendwas zeigen oder zum gefühlten ein millionsten Mal das Miniwunderland in Hamburg (was an sich sehr schön ist) gezeigt wird. Auch die Reportagen eines ehemals wirklich guten und auch lebensgeprüften Dieter Kronzuckers sind wirklich grauenhaft. Herr Kronzucker und N24 (oder NTV?), mich interessiert wirklich nicht, in welchem Dumper in der Mine vom Mars welche Schraube aus welchem Wunderwerkstoff verbaut ist! Ich möchte mir keinen Minendumper kaufen und werde das wohl auch nie! Auch werde ich bestimmt kein Raumfahrer zum Mars!
Was kann jeder erst mal sofort tun?
Natürlich konsequent (liebe Grüße an Peter Lustig) den Flimmerkasten abschalten bzw. die Privaten gar nicht einschalten. Zugegeben, das schaffe ich zur Gänze auch nicht, aber immerhin zu ca. 90 %. Dann die werbenden Konzerne mit E-Mails bombardieren:
Ich will Ihre Dreckswerbung nicht sehen!
Und erst recht werde ich ihr Produkt nicht kaufen (was natürlich nicht immer stimmt).
Ich mache das des öfteren, natürlich anständig und vornehm formuliert. Klar löschen die das und/oder Praktikanten oder wer auch immer müssen es filtern. Aber die Masse macht es, ich wiederhole: die Masse macht es, wie eben immer.
Und, liebe Leute, kauft keine Eintrittskarten mehr zu irgendeiner – ich hau mal wieder, gähn, auf den Elton ein - Raab Show oder andere unterirdische im Stil der Kronzuckerischen Reportagen infralogistend rasenden Supertankerlasterzüge oder Raketenubootraumdumper die die Biker von Harley Davidson mit der Rockerbraut auf dem Sozius steuern und die MythBusters heizen, oder wie die Shows der Wok-WM sonst noch heißen (wieso ist der Name Weltmeisterschaft eigentlich nicht geschützt?)!
Leute, wenn ihr Spaß haben wollt, dann mietet Euch ein paar Stunden eine Panzerfahrschule oder um mit Cindy aus Marzahn aka Ilka Bessin zu brillieren: Setzt euch mit dem Allerwertesten auf eine Kreissäge und wettet vorher, welcher Zacken euch zuerst den Arsch aufreißt! Ach ja: liebe Cindy aus Marzahn, lass einfach die Privaten fallen. Die wollen nur das eine von Dir …
Natürlich gibt’s auch andere gute Leute, wie z.B. Otti aus Tölz, aber den gab‘s eben schon vorher oder parallel beim BR. Und nicht dass jetzt jemand denkt, dass ich eine Affinität für Korpulente habe; auch einen Piet Glocke kann ich nur empfehlen, was er in der letzten Sendung vom Urban Priol mal wieder bewiesen hat. Und war das ein Privatsender? Nein, es war nicht der schwarze, sondern der zweite deutsche Kanal. Aber das ist schon wieder ein Thema fürs nächste Mal.
In diesem Sinne eine hoffentlich privatfernsehfreie Zeit!




















http://www1.ndr.de/media/zapp2982.html
anschauen. Es lief gestern spätabends auf dem NDR. Unbedingt anschauen!
UPDATE: Mann, ist derzeit eine Welle der Aktualisierungen zum Thema am laufen...
Herr Jauch hat was zu vermelden:
http://unterhaltung.t-online.de/c/16/98/41/56/16984156.html
Herr Jauch, einfach aufhören, wenn man satt ist, klar?
„Um die Weltregierung zu verwirklichen, ist es notwendig, den Individualismus, die Loyalität zur Familie, das Nationalbewußtsein und die religiösen Dogmen aus den Gedanken der Menschen zu eliminieren.“
Wozu sich der übergeordnete Verein der WHO hat degradieren lassen, entnimmt der geneigt Leser dieser Web-Seite.
Und noch'n Tip für den nächsten Teil: wieso spricht man statt Z, eigentlich CDF?
Schaut Euch mal den Aufsichtsrat an… ;-)
mfg
Sehe gerade, daß die Links nicht gepostet wurden; hoffe es klappt jetzt.
1.) UNO = http://www.haefely.info/gesellschaft+politik_uno-eine-art-religion.htm
2.) CDF = http://www.unternehmen.zdf.de/index.php?id=306#c460
mfg
Howard Beale in dem Kinofilm Network TV-Verfürung(deutsch):
http://video.google.de/videoplay?docid=1815157116262285406
…und was sein Boss darauf erwiderte. Das Evangelium des Arthur Jensen(engl.):
http://www.youtube.com/watch?v=RzSj1yNZdY8
mfg