Wir leben in der besten aller möglichen Welten. Das ist eine unangenehme Wahrheit, allerdings ist diese relativ. Unsere Welt ist die bestmögliche ... für den Augenblick. Ich kann sie mir anders und besser vorstellen. Das ist genug Rechtfertigung, um die Bedingungen und Zustände nicht mehr weiter hinzunehmen. Meine Ohnmacht gegenüber den Schwierigkeiten der Gegenwart gründet nur auf der Untätigkeit meinerseits und auf der Passivität anderer. Hinzu kommt das aktive Handeln derjenigen, die in der Regel nicht viel Gutes mit der Mehrzahl der Menschen vorhaben.
Anstatt uns voneinander zu trennen, können wir uns vereinen. Anstatt zu konkurrieren, können wir kooperieren. Unsere Unterschiede dürfen wir durch Gemeinsamkeiten ersetzen. Lasst uns mit neuen Erzählungen beginnen. Keine Geschichte dauert ewig. Wann setzen wir uns endlich ans Lagerfeuer und denken uns erfreuliche und wärmende Märchen aus? Diese Märchen werden wir so wie die bisherigen leben und in die Tat umsetzen.
Es war einmal eine Stadt, nicht unweit von hier. In ihr befanden sich unbewohnte Häuser und leerstehende Fabriken. Kein Lachen war aus den Schulen zu hören; auf den Plätzen und in den Straßen gab es kein Fest und keine Musik. Es war kein einziges Buch in der Stadt zu finden. Unter den Bäumen lagen Metallscheiben und rechteckige Papierstücke umher. Eines Tages versammelte sich eine große Menschengruppe auf dem Marktplatz. Die Menschen kamen von überall her und hatten alle eine lange Reise hinter sich. Sie lernten sich kennen und begannen, die Stadt mit Leben zu füllen. Sie waren sich alle einig, dass dort niemand Not leiden braucht und jeder für den anderen da sein kann. Und alle Frauen und Männer kümmerten sich eifrig umeinander, alle mit den jeweilig vorhandenen Kräften. Sie lernten voneinander und gaben das gemeinsame Wissen und die gemeinsamen Erfahrungen an die Kinder weiter. Selbstverständlich gab es hier und da Auseinandersetzungen und nicht immer lief alles ganz reibungslos ab. Aber je mehr sich die gemeinsamen Fortschritte zeigten, um so mehr verbreitete sich Zuversicht und Glück in jener Stadt, die noch heute existiert. Sie ist gleich dort drüben, Du brauchst nur hinzugehen ... ... ...
Einheit 1:
Die Notwendigkeit der Zeit (I)
Die geteilten Menschen sehnten sich nun nach ihrer anderen Hälfte und suchten sich mit ihr zu einigen, denn sie wollten getrennt voneinander nichts tun..[..]
Es gibt genug Menschen auf dieser Welt die ähnlich andere suchen um mit ihnen gemeinsam zu leben. Sie werden sich finden. Sorgen bereiten mir allerdings diejenigen unter ihnen die du bereits beschrieben: [..] das aktive Handeln derjenigen, die in der Regel nicht viel Gutes mit der Mehrzahl der Menschen vorhaben.[..]
Das sind die Unverbesserlichen - jedenfalls glauben diese fest daran.
Tut mir leid Leute - ich lese ja noch nicht lange in diesem Blog und war über manches hocherfreut - aber das hier: einfach nur fuuurchtbar! Allein die Sprache und Begriffswahl jagen mir kalte Schauer über den Rücken. Auch wenn man unterstellt, dass der/die Schreiber/in von Güte und Wohlmeinen beseelt sei, so liest es sich wie eine Laienpredigt für Semidebile. Ich befürchte eine Fortsetzung wovor Euch und mich der Allmächtige behüten möge. Sorry, aber so viel Kritik sollte erlaubt sein.
Einigermaßen ratlos
Joergl.
Wenn es nur die Wortwahl und der Schreibstil ist, welche dich stören, dann sei dir gesagt, dass du kein objektives Argument gegen das Schriftstück vorgebracht hast.
Der erste und zweite Teil haben es sogar in die OstatePost geschafft und das will was heißen.
Zumal kenne ich den Verfasser persönlich recht gut.
Sollten nachweißlich inhaltliche Fehler in den beiden Teilen aufgetrehten sein, so mache bitte eine Liste und wir werden diese überprüfen.