Das Bremer Märchen, welches auch wir in Belgien an der Schule eingetrichtert bekamen - handelt von vier Tieren, die ihren Besitzern - wegen ihres Alters - nicht mehr nützlich waren und daher eliminiert werden sollten. Sie fassten den Entschluss, nach Bremen zu wandern, um ihrem Leben dort einen neuen Sinn zu geben. Hier brauche ich nicht im Detail weiterzufahren, da wohl fast jede(r) diese Geschichte kennt. Die Bremer Stadtmusikanten - oder die Frage der Ethik bei Tierversuchen
Das Bremer Märchen, welches auch wir in Belgien an der Schule eingetrichtert bekamen - handelt von vier Tieren, die ihren Besitzern - wegen ihres Alters - nicht mehr nützlich waren und daher eliminiert werden sollten. Sie fassten den Entschluss, nach Bremen zu wandern, um ihrem Leben dort einen neuen Sinn zu geben. Hier brauche ich nicht im Detail weiterzufahren, da wohl fast jede(r) diese Geschichte kennt. In unserer heutigen Zeit wandern auch Tiere (unfreiwillig) nach Bremen und andere Orte; und hier sind es nicht die Tiere, welche die Menschen tauschen, sondern die Menschen, die ihnen ausgelieferten Kreaturen. So gibt es im aktuellen Kontext (und nicht nur für Bremen) nicht direkt eine Parallele zum Märchen, wo es für die Tiere - am Ende - gut ausgeht; aber die Brisanz der Diskussion erregt dann doch erneut unsere Aufmerksamkeit und lässt uns kurz vom Tellerrand weg hochschauen und die Art- und Leidensgenossen der Akteure im Märchen erneut aufschreien.

So wurde nun eben durch das Sprachrohr Tierschutz – endlich wieder um Kampf für ein Schicksal geworben, welcher eigentlich fast nur noch in den Köpfen der Idealisten und Aktivisten Zuspruch fand. In diesem Aufschrei geht es primär um die Rechte der Tiere, welche in Labors vegetieren und sterben müssen; denn dies ist wirklich ein widerwärtiger Auszug der menschliche Moralauslegung und grenzenlos - unnötig - grausam. Fakt ist auch, dass man im jetzigen Disput natürlich auch nicht jene Kreaturen vergessen darf, welche durch Massen- und Käfighaltung, Sofa-Hund/Katze- oder Küchen-Käfig-Vogel-Dasein oder sonstiger Form des Freiheitsentzugs - jeglichen Rechts auf ein würdevolles Leben (Auch für Schlachttiere ... und ja, auch ich esse gelegentlich Fleisch) beraubt werden. (Sicherlich macht sich jede(r) ethisch bewusste(r) - dazu braucht man nicht Vegetarier zu sein - Mensch, soweit die finanzielle Möglichkeit besteht, auch Gedanken darüber, ob er im Supermarkt ein Freiland- oder Käfig- Ei usw. kauft. Aber den Tieren nutzt es auf lange Sicht wohl kaum etwas). Und es geht hier auch um die moralische Fragestellung, ob alle Lebewesen, welche Liebe, Angst, Trauer und Schmerzen empfinden können nicht auch das Recht haben sollten, nicht durch Menschenhand unnötig leiden zu müssen.
Der Verein Ärzte gegen Tierversuche e.V. schreibt hier:
Im Jahr 2007 wurden 2.609.483 Tiere in deutschen Laboratorien getötet. Etwa 36 % (935.593 Tiere) beanspruchte die so genannte Grundlagenforschung. Rund 18 % (465.975 Tiere) wurden für die Erforschung und Entwicklung von Arzneimitteln eingesetzt. Im Rahmen von Giftigkeitsprüfungen wurden 162.822 Tiere (6 %) getötet. Am häufigsten wurde an Nagetieren experimentiert. Ratten und Mäuse machten zusammen rund 80 % der insgesamt verbrauchten Versuchstiere aus. Aber auch Kaninchen, Meerschweinchen, Hunde, Katzen, Affen, Fische, Hühner und viele andere Tierarten werden zu Versuchszwecken verwendet. Diese Zahlen, die das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft jedes Jahr herausgibt, sind nicht vollständig. So fehlen beispielsweise die Tiere, zur Herstellung genetisch veränderter Linien getötet werden, wirbellose Tiere sowie Tiere, die schon vor dem Versuch, bei Haltung, Zucht und Transport sterben oder getötet werden. Die offiziellen Statistiken sagen auch nichts über das Leid des einzelnen Tieres im Versuch aus. Und: Ein Tierversuch ist ein körperlich (physisch) und seelisch (psychisch) schwerwiegender Eingriff an einem lebenden und gesunden Tier, um daraus vermeintliche Erkenntnisse zum Nutzen des Menschen zu gewinnen.
Hier kommt dann natürlich meistens auch gleich das Veto seitens der Forscher und ihre Interessenvertretern, dass Tiere Leid "objektiv" nicht direkt erleben, sondern durch die vielen Versuche höchstens „ein wenig" gestresst sind und Forschungen an Tieren natürlich notwendig sind; denn ... da ohne diese Forschungen keine Weiterentwicklung der Genesungsmöglichkeiten am Menschen mehr möglich wären ... und wir irgendwann dann nicht ewig leben könnten; um dann noch mehr auszubeuten und ... und ... "bla ... kotz" ...
Die bundesweite Vereinigung "Ärzte gegen Tierversuche" nennt die Bremer Affenversuche "extrem grausam und wissenschaftlich sinnlos". Den Makakenaffen werden Messgeräte in den Schädel implantiert. Dann werden sie in Primatenstühlen fixiert, und der Kopf wird unbeweglich angeschraubt. Außerhalb der Experimente erhalten die Affen nichts zu trinken. Für gute Kooperation gibt's ein paar Tropfen Saft. "Die Tiere leiden unter permanentem Durst, der sie dazu zwingt, für etwas Flüssigkeit alles zu machen, was von ihnen verlangt wird", sagt Dr. med. vet. Corina Gericke, Fachreferentin bei Ärzte gegen Tierversuche. "Die Torturen müssen die intelligenten Tiere über Jahre meist täglich mehrere Stunden lang ertragen". Dabei handelt es sich um reine Grundlagenforschung ohne praktischen Bezug. "Eine mögliche Behandlung von Alzheimer oder Epilepsie ist nur vorgeschoben", so die Tierärztin weiter. "Tatsächlich ist der Nutzen für kranke Menschen gleich null".
Die einzigen, die hiervon profitieren, sind die Pharmaindustrie, Universitäten und forschende Institute, sowie auch sonstige Firmen, welche dieses grausame Geschäft mitbetreiben und jährlich - mit allen möglichen Argumenten - ihre aus der Staatskasse geschaufelten Budgetgelder schönreden.
(IBM profitierte auch mal von den KZ-Nummern, als Arm-Tattoo => Lochkarten-Forschung) ...
Es werden Medikamente, Substanzen, kognitives Lernen etc. – unter Qual – erforscht. Hier laufen Verhaltensmustererkennungsprogramme, bei welche Leid und Schmerz zugefügt werden, nur, um dann Kurven aus das freigelegte Hirn herauszulesen; dies, wohlwissend, dass Tier- und Menschenhirne nicht unbedingt nach dem gleichen Muster arbeiten, bzw. funktionieren und somit jegliches Ergebnis eventuell nur für die Weiterentwicklung oder Genesung der gepeinigte Spezies selbst gut wäre - aber wohl kaum für den Menschen!
Laut Hochrechnungen starben tausende Menschen an Nebenwirkungen von Medikamenten, welche bei Versuchstieren „gut verträglich“ schienen, sich aber beim Menschen nicht ganz so vorteilhaft auswirkten. Menschen reagieren vielleicht etwas anders (Menschen re- und agieren sowieso immer ein wenig anders, als sie eigentlich sollten ...). Im Gegensatz zu den Primaten und sonstigen Versuchstieren haben Menschen auch andere psychische und soziale Belastungen, welche den Geist und Körper mit-steuern und somit auch - für Erkrankungen/Heilungen - andere Auslöser ...
Man muss wohl kaum jahrelang studieren und forschen, um dies zu begreifen!
Tierversuche sind absolut unnötig und kaum legitim. Es gibt so viele andere Möglichkeiten des „Probierens“: Menschliche (freiwillige) Probanten, die Kausalforschung - eben durch Beobachtung von psychisch belastete Menschen, und nicht durch das Aufschlitzen von Schädeldecken und Gehirnen bei Tieren, an lebendigem Leibe, was für das menschliche Verhalten kaum relevant sein dürfte.

Im Fall der Hirn- und Verhaltensforschung schrieb Kierkegaard: „Um die Angst zu studieren, muss man sie an sich selbst erlebt haben und sie geduldig bei anderen beobachten (womit er wohl kaum Tiere meinte). Ohne Selbsterfahrung ist in der Psychopathologie nichts auszurichten.“ ... Weiter sagt er: „ ... nur jener Irrenarzt kann seinen Patienten helfen, der einräumt, dass ihm das gleiche passieren kann wie seinen Kranken – sobald er sich einbildet, ein 'gesicherter Kluger' zu sein, wird er dümmer als die Gemütsgestörten“. ... Passt irgendwie. (Und ich behaupte hier nicht, dass Tiere dumm sind, im Gegensatz zu viele Menschen) ... Obwohl Kierkegaard wiederum behauptete, dass "Tiere sich nicht ängstigen sondern nur fürchten" würden ... Auch hier kann man sich nur am Kopf fassen und losbrüllen.
Viele Philosophen schreiben meist viel sinnloser Mist ...
Helmut Kaplan meint hier zu recht: „ ... dass komplexe moralische Überlegungen in Bezug auf Tiere ebenso überflüssig seien wie komplexe moralische Überlegungen in Bezug auf Menschen“ ... Eigentlich eine klare und verständliche Aussage! Weiter sagt Kaplan hier auch: „Genausowenig, wie Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihres Geschlechts diskriminiert werden dürften, dürften Tiere aufgrund ihrer Spezies diskriminiert werden“ ...
In den Weiten des Netzes findet man dann auch diesen Satz: : „Das Verhältnis zwischen Tierethik und Tierrechten lässt sich wie folgt charakterisieren: Während die Tierethik zunächst einmal fragt, ob Tiere moralischen Status haben bzw. welchen moralischen Status Tiere haben, ist das Konzept der Tierrechte bereits eine Antwort, welche den moralischen Status und bestimmte Rechte bejaht“
Haben wir das Recht, im Namen der Kognitionswissenschaften Lebewesen Schmerzen zuzufügen, nur um daraus zu lernen, dass der/das gequälte Wesen sich dann verkriecht oder auf ein - aus den Schmerzen erlösendes - Knöpfchen drückt; um dann mit einem „Ha!“ einen Wink Richtung psychiatrische, neurologische, medizinische, kosmetische und sonstige "Forschungsnotwendigkeiten" zu geben!?
Wo zieht man hier die Grenze, oder ab wann erlebt man hier eine Gratwanderung? Ist es legitim, Tieren Kosmetika, Öle, Lösungsmittel in die Augen oder auf/in die/das Haut/Fell zu träufeln oder zu injizieren, nur um unser Gefühl für Ästhetik zu verstärken, in Form von "durch-getestete" Shampoos? Und ab wann bewegt die Forschung sich am Rande einer Moral-Klippe, wenn aus "medizinischer Sicht" geforscht und gequält wird? Es gibt keine Grenzen. Die Perversität der Versuche an kaum mündigen Lebewesen, ja ... dies kann man wirklich grenzenlos nennen!
Tierforschung bleibt scheinbar nur dadurch lebendig, weil sich hinter diese Fassade hauptsächlich Karrieregeilheit, Budgetgelderhascherei, Prestigedenken und Job-Erhaltungswahn verstecken - und Ignoranz, die treibende Kraft scheint. Im gleichen Atemzug werden weltweit unzählige Institute und Forschungsstätten künstlich aufrechterhalten ... All dies hinter der Lüge: „Zum Wohle der Menschheit“ ...
Auf dem gesamten Globus krepieren ca. 100 000 000 – 300 000 000 Tiere in und infolge der "Behandlungen" in Versuchslabors. 100 – 300 Millionen/Jahr!!! ...
Menschen können sich wehren. Menschen können aufschreien. Sie können klagen. Sie können sich (unter Umständen und Inkaufnahme von Opfern) sogar aus Notlagen befreien (solange sie es wirklich wollen) - aber Tiere können leider nicht, wie in Orwells „Animal Farm“, zur Revolte ausrufen ...
In „Farm der Tiere“ hatten leider auch schon die Schweine die Macht - aus-zu-beuten!
Deutschfehler bitte ich zu entschuldigen, da dies nicht meine Muttersprache ist.
Bildquellen:
Israeli Society for the Abolition of Vivisection
Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Stadt Bremem: www.bremen.de
FAZ-Online © AP

So wurde nun eben durch das Sprachrohr Tierschutz – endlich wieder um Kampf für ein Schicksal geworben, welcher eigentlich fast nur noch in den Köpfen der Idealisten und Aktivisten Zuspruch fand. In diesem Aufschrei geht es primär um die Rechte der Tiere, welche in Labors vegetieren und sterben müssen; denn dies ist wirklich ein widerwärtiger Auszug der menschliche Moralauslegung und grenzenlos - unnötig - grausam. Fakt ist auch, dass man im jetzigen Disput natürlich auch nicht jene Kreaturen vergessen darf, welche durch Massen- und Käfighaltung, Sofa-Hund/Katze- oder Küchen-Käfig-Vogel-Dasein oder sonstiger Form des Freiheitsentzugs - jeglichen Rechts auf ein würdevolles Leben (Auch für Schlachttiere ... und ja, auch ich esse gelegentlich Fleisch) beraubt werden. (Sicherlich macht sich jede(r) ethisch bewusste(r) - dazu braucht man nicht Vegetarier zu sein - Mensch, soweit die finanzielle Möglichkeit besteht, auch Gedanken darüber, ob er im Supermarkt ein Freiland- oder Käfig- Ei usw. kauft. Aber den Tieren nutzt es auf lange Sicht wohl kaum etwas). Und es geht hier auch um die moralische Fragestellung, ob alle Lebewesen, welche Liebe, Angst, Trauer und Schmerzen empfinden können nicht auch das Recht haben sollten, nicht durch Menschenhand unnötig leiden zu müssen.
Der Verein Ärzte gegen Tierversuche e.V. schreibt hier:
Im Jahr 2007 wurden 2.609.483 Tiere in deutschen Laboratorien getötet. Etwa 36 % (935.593 Tiere) beanspruchte die so genannte Grundlagenforschung. Rund 18 % (465.975 Tiere) wurden für die Erforschung und Entwicklung von Arzneimitteln eingesetzt. Im Rahmen von Giftigkeitsprüfungen wurden 162.822 Tiere (6 %) getötet. Am häufigsten wurde an Nagetieren experimentiert. Ratten und Mäuse machten zusammen rund 80 % der insgesamt verbrauchten Versuchstiere aus. Aber auch Kaninchen, Meerschweinchen, Hunde, Katzen, Affen, Fische, Hühner und viele andere Tierarten werden zu Versuchszwecken verwendet. Diese Zahlen, die das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft jedes Jahr herausgibt, sind nicht vollständig. So fehlen beispielsweise die Tiere, zur Herstellung genetisch veränderter Linien getötet werden, wirbellose Tiere sowie Tiere, die schon vor dem Versuch, bei Haltung, Zucht und Transport sterben oder getötet werden. Die offiziellen Statistiken sagen auch nichts über das Leid des einzelnen Tieres im Versuch aus. Und: Ein Tierversuch ist ein körperlich (physisch) und seelisch (psychisch) schwerwiegender Eingriff an einem lebenden und gesunden Tier, um daraus vermeintliche Erkenntnisse zum Nutzen des Menschen zu gewinnen.
Hier kommt dann natürlich meistens auch gleich das Veto seitens der Forscher und ihre Interessenvertretern, dass Tiere Leid "objektiv" nicht direkt erleben, sondern durch die vielen Versuche höchstens „ein wenig" gestresst sind und Forschungen an Tieren natürlich notwendig sind; denn ... da ohne diese Forschungen keine Weiterentwicklung der Genesungsmöglichkeiten am Menschen mehr möglich wären ... und wir irgendwann dann nicht ewig leben könnten; um dann noch mehr auszubeuten und ... und ... "bla ... kotz" ...
Die bundesweite Vereinigung "Ärzte gegen Tierversuche" nennt die Bremer Affenversuche "extrem grausam und wissenschaftlich sinnlos". Den Makakenaffen werden Messgeräte in den Schädel implantiert. Dann werden sie in Primatenstühlen fixiert, und der Kopf wird unbeweglich angeschraubt. Außerhalb der Experimente erhalten die Affen nichts zu trinken. Für gute Kooperation gibt's ein paar Tropfen Saft. "Die Tiere leiden unter permanentem Durst, der sie dazu zwingt, für etwas Flüssigkeit alles zu machen, was von ihnen verlangt wird", sagt Dr. med. vet. Corina Gericke, Fachreferentin bei Ärzte gegen Tierversuche. "Die Torturen müssen die intelligenten Tiere über Jahre meist täglich mehrere Stunden lang ertragen". Dabei handelt es sich um reine Grundlagenforschung ohne praktischen Bezug. "Eine mögliche Behandlung von Alzheimer oder Epilepsie ist nur vorgeschoben", so die Tierärztin weiter. "Tatsächlich ist der Nutzen für kranke Menschen gleich null".
Die einzigen, die hiervon profitieren, sind die Pharmaindustrie, Universitäten und forschende Institute, sowie auch sonstige Firmen, welche dieses grausame Geschäft mitbetreiben und jährlich - mit allen möglichen Argumenten - ihre aus der Staatskasse geschaufelten Budgetgelder schönreden.
(IBM profitierte auch mal von den KZ-Nummern, als Arm-Tattoo => Lochkarten-Forschung) ...
Es werden Medikamente, Substanzen, kognitives Lernen etc. – unter Qual – erforscht. Hier laufen Verhaltensmustererkennungsprogramme, bei welche Leid und Schmerz zugefügt werden, nur, um dann Kurven aus das freigelegte Hirn herauszulesen; dies, wohlwissend, dass Tier- und Menschenhirne nicht unbedingt nach dem gleichen Muster arbeiten, bzw. funktionieren und somit jegliches Ergebnis eventuell nur für die Weiterentwicklung oder Genesung der gepeinigte Spezies selbst gut wäre - aber wohl kaum für den Menschen!
Laut Hochrechnungen starben tausende Menschen an Nebenwirkungen von Medikamenten, welche bei Versuchstieren „gut verträglich“ schienen, sich aber beim Menschen nicht ganz so vorteilhaft auswirkten. Menschen reagieren vielleicht etwas anders (Menschen re- und agieren sowieso immer ein wenig anders, als sie eigentlich sollten ...). Im Gegensatz zu den Primaten und sonstigen Versuchstieren haben Menschen auch andere psychische und soziale Belastungen, welche den Geist und Körper mit-steuern und somit auch - für Erkrankungen/Heilungen - andere Auslöser ...
Man muss wohl kaum jahrelang studieren und forschen, um dies zu begreifen!
Tierversuche sind absolut unnötig und kaum legitim. Es gibt so viele andere Möglichkeiten des „Probierens“: Menschliche (freiwillige) Probanten, die Kausalforschung - eben durch Beobachtung von psychisch belastete Menschen, und nicht durch das Aufschlitzen von Schädeldecken und Gehirnen bei Tieren, an lebendigem Leibe, was für das menschliche Verhalten kaum relevant sein dürfte.

Quelle: FAZ © AP
Im Fall der Hirn- und Verhaltensforschung schrieb Kierkegaard: „Um die Angst zu studieren, muss man sie an sich selbst erlebt haben und sie geduldig bei anderen beobachten (womit er wohl kaum Tiere meinte). Ohne Selbsterfahrung ist in der Psychopathologie nichts auszurichten.“ ... Weiter sagt er: „ ... nur jener Irrenarzt kann seinen Patienten helfen, der einräumt, dass ihm das gleiche passieren kann wie seinen Kranken – sobald er sich einbildet, ein 'gesicherter Kluger' zu sein, wird er dümmer als die Gemütsgestörten“. ... Passt irgendwie. (Und ich behaupte hier nicht, dass Tiere dumm sind, im Gegensatz zu viele Menschen) ... Obwohl Kierkegaard wiederum behauptete, dass "Tiere sich nicht ängstigen sondern nur fürchten" würden ... Auch hier kann man sich nur am Kopf fassen und losbrüllen.
Viele Philosophen schreiben meist viel sinnloser Mist ...
Helmut Kaplan meint hier zu recht: „ ... dass komplexe moralische Überlegungen in Bezug auf Tiere ebenso überflüssig seien wie komplexe moralische Überlegungen in Bezug auf Menschen“ ... Eigentlich eine klare und verständliche Aussage! Weiter sagt Kaplan hier auch: „Genausowenig, wie Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihres Geschlechts diskriminiert werden dürften, dürften Tiere aufgrund ihrer Spezies diskriminiert werden“ ...
In den Weiten des Netzes findet man dann auch diesen Satz: : „Das Verhältnis zwischen Tierethik und Tierrechten lässt sich wie folgt charakterisieren: Während die Tierethik zunächst einmal fragt, ob Tiere moralischen Status haben bzw. welchen moralischen Status Tiere haben, ist das Konzept der Tierrechte bereits eine Antwort, welche den moralischen Status und bestimmte Rechte bejaht“
Haben wir das Recht, im Namen der Kognitionswissenschaften Lebewesen Schmerzen zuzufügen, nur um daraus zu lernen, dass der/das gequälte Wesen sich dann verkriecht oder auf ein - aus den Schmerzen erlösendes - Knöpfchen drückt; um dann mit einem „Ha!“ einen Wink Richtung psychiatrische, neurologische, medizinische, kosmetische und sonstige "Forschungsnotwendigkeiten" zu geben!?
Wo zieht man hier die Grenze, oder ab wann erlebt man hier eine Gratwanderung? Ist es legitim, Tieren Kosmetika, Öle, Lösungsmittel in die Augen oder auf/in die/das Haut/Fell zu träufeln oder zu injizieren, nur um unser Gefühl für Ästhetik zu verstärken, in Form von "durch-getestete" Shampoos? Und ab wann bewegt die Forschung sich am Rande einer Moral-Klippe, wenn aus "medizinischer Sicht" geforscht und gequält wird? Es gibt keine Grenzen. Die Perversität der Versuche an kaum mündigen Lebewesen, ja ... dies kann man wirklich grenzenlos nennen!
Tierforschung bleibt scheinbar nur dadurch lebendig, weil sich hinter diese Fassade hauptsächlich Karrieregeilheit, Budgetgelderhascherei, Prestigedenken und Job-Erhaltungswahn verstecken - und Ignoranz, die treibende Kraft scheint. Im gleichen Atemzug werden weltweit unzählige Institute und Forschungsstätten künstlich aufrechterhalten ... All dies hinter der Lüge: „Zum Wohle der Menschheit“ ...
Auf dem gesamten Globus krepieren ca. 100 000 000 – 300 000 000 Tiere in und infolge der "Behandlungen" in Versuchslabors. 100 – 300 Millionen/Jahr!!! ...
Menschen können sich wehren. Menschen können aufschreien. Sie können klagen. Sie können sich (unter Umständen und Inkaufnahme von Opfern) sogar aus Notlagen befreien (solange sie es wirklich wollen) - aber Tiere können leider nicht, wie in Orwells „Animal Farm“, zur Revolte ausrufen ...
In „Farm der Tiere“ hatten leider auch schon die Schweine die Macht - aus-zu-beuten!
Deutschfehler bitte ich zu entschuldigen, da dies nicht meine Muttersprache ist.
Bildquellen:
Israeli Society for the Abolition of Vivisection
Ärzte gegen Tierversuche e.V.
Stadt Bremem: www.bremen.de
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Kein Endergebnis vorzeigbar.
Google News findet viele Einträge mit Pressemitteilungen der Universität. Kein Ergebnis wird erwähnt.
Ob man die offizielle Version überhaupt glauben kann.
Beim Stöbern in einem Antiquariat habe ich Bilder von Affenversuchen gesehen. Da wurden ihnen Gehirnteile operativ entfernt um besser die Gehirnfunktionen lokalisieren zu können.
Also nichts mit Sezieren erst nach der Tötung.