Möchte meinen Aufruf mal eben updaten, den ich trotz des Spottes von dem Einen oder der Anderen tatsächlich ernst meine. Honestly! Mir geht es nicht darum, einen genialen Staatsstreich einzufädeln, auch nicht darum, mit meiner Naivität zu glänzen. Ich möchte nur dazu aufrufen, Ideen zu sammeln, unsere Kräfte zu bündeln und gemeinsam erfolgsversprechende Strategien fürs Wahljahr 2009 auszuarbeiten. Im Sinne echter Demokratie und zum Wohle des Volkes, der Menschen.
Habe unten im Kommentar schon kurz auf den Artikel "Sie sind in heller Panik!" von Karl Weiss verlinkt, in dem es um die Rede von Oskar Lafontaine im Bundestag zum Thema Wirtschaftskrise und Neoliberalismus geht. Man mag von Oskar Lafontaine halten was man will, aber neben Heiner Geißler und einigen wenigen mehr, (die wie gesagt kaum eine Chance haben gehört zu werden, vor allem aufgrund des Mobbings aus den eigenen Reihen ...) ist er zweifelsfrei der einzige, der hier laut und deutlich Tacheles spricht. Was er im Bundestag mit seinen klaren Worten erntete, war nichts als Spott und Hohn. Wer will, der kann sich die Rede hier ansehen:
Wer die Wahl hat, hat die Qual ... und wer nicht wählt, ändert auch nichts!
Also, liebe Leute, wir sollten uns gute Strategien überlegen, wie wir unser Wahlrecht im kommenden Wahljahr 2009 am sinnvollsten zum Einsatz bringen!
Jochen hat ja oft genug zum Ausdruck gebracht, dass wir eine neue Partei brauchen und für ihn DIE LINKE keine Alternative zu den etablierten, von Wirtschaftslobbyisten kontrollierten Parteien darstellt. Wobei ich betonen möchte, dass meiner Meinung nach DIE LINKE in jedem Fall der erste Schritt in die richtige Richtung ist. Schließlich zeigt uns DIE LINKE immer wieder den Balken im Auge des Neoliberalismus, wogegen das Splitterchen im eigenen vorerst weniger relevant erscheint.
Stellt sich also die Frage, wo soll eine neue Partei so schnell herkommen?
Ich möchte vorneweg klarstellen, dass ich selbst von Parteipolitik nicht die leiseste Ahnung habe und hier nur dazu aufrufen möchte, Ideen zu sammeln, uns zusammenzutun und das Wahljahr 2009 zu unserem Jahr zu machen, zum Jahr des Volkes! Ich denke dabei an so eine Art Obama-Strategie, nur im umgekehrten Sinne: Wir schaffen uns die Plattform selbst und suchen uns dazu die passenden Parlamentarier, die Perlen aus dem Schweinetrog heraus, die wir für wirklich geeignet halten, den Kurs unseres Schiffes auf die Klippe doch noch rechtzeitig zu korrigieren. Und die zu neuen Ufern in Richtung Zukunft mit uns segeln wollen!
Ich denke, es gibt diese Kandidaten, und zwar parteiübergreifend ... Je länger ich darüber nachgedacht habe, umso mehr fähige Köpfe fielen mir ein. Was mich erstmals richtig erstaunt hat! Die Idee hatte ich kürzlich unter dem Slogan Aktion Perlenkette zusammengefasst und in mehreren Blogs gepostet, in der Hoffnung, sie würde vielleicht aufgegriffen und weitergesponnen. Ich zitiere mich selbst nochmals (sodass niemand auch noch extra diesen Perlenkettenlink klicken muss ;-):
[...] Also habe ich darüber nachgedacht, zu welchen Personen aus unserer Führungselite ich denn überhaupt noch Vertrauen habe. Bevor sich neue, unschuldige junge Menschen verheizen lassen, wäre es doch vielleicht klüger erstmal nachzusehen, wer sich bislang zumindest einigermaßen bewährt hat. Wer hat die Feuerprobe bestanden? Und wer überzeugt mit zukunftsweisenden Konzepten?
Führen wir doch selbst die direkten Wahlen ein und tragen unseren Wahlauftrag an die entsprechenden Personen heran! Nach dem Prinzip der Simultanpolitik - nur eben ganz reell und weniger virtuell.
Sobald wir nämlich ein paar vernünftige alte Hasen zusammengebracht haben, fällt es um so leichter, ebenso kluge und vernünftige Kandidaten aus der zivilen Bevölkerung zu finden und mit in die Arena zu schicken! Pädagogin Enja Riegel beispielsweise wäre für die Bildungspolitik ein Segen! ... Findet die Perlen der Elite! Fischt sie aus dem Schweinetrog und reiht sie aneinander zu einer neuen wählbaren Partei!
[...]
Wir sollten uns alle zusammenschließen, so wie wir es zu den G8-Aktionen im letzten Jahr getan haben, Zukunftsmodelle offen diskutieren, gemeinsam mit offenen und empfänglichen Politkandidaten. Es gibt so viele Modelle - das Bedingungslose Grundeinkommen, Mikrofinanzierungen, die Global Marshall Plan Initiative ... (siehe z.B terranetwork)
Jeder von uns hat seine eigenen Visionen und Ideen, die er und sie zur allgemeinen Bereicherung beitragen möchte. Tauschen wir uns aus, schaffen wir Plattformen, gründen wir neue Medienformate (siehe democracy now!), partizipieren wir!
Und konzentrieren wir uns erstmal auf das Wahljahr 2009 und machen es uns zu eigen!
Wahljahr 2009 - Aufruf 2
Wahljahr 2009 - Aufruf 2 Um nicht immer wieder denselben Aritkel hochladen zu müssen, starte ich nun einen Aufruf 2 fürs Wahljahr 2009, indem ich mich vor allem den m. E. wichtigsten Zielen und Inhalten einer Politik der Zukunft widmen möchte. Auch möc ...
Die Grundidee ist gut aber eine neue Partei macht keinen Sinn (es gibt übrigens eine: DIE BASIS).
Die LINKE ist sicher nicht das gelbe vom Ei aber derzeit die einzige Partei, die man wählen kann, und vor allem die einzige Partei, die garantiert in den Bundestag kommt (eine neue Partei hat keinerlei Chance, die 5% Hürde zu überwinden).
Und hört euch die Reden von Oskar und anderen an (Homepage die LINKE), das sind Politikansätze, mit denen ich leben könnte. Das Problem ist doch nicht, dass die LINKE die falschen Vorschläge macht, das Problem ist, dass sie ihre Vorschläge nicht durchsetzen kann, und dass sie auf dem Weg zur Macht, wichtige Punkte über Bord werfen könnte.
Lasst uns unsere Kräfte bündeln und die LINKE im Wahlkampf unterstützen. Auch sollten wir die LINKE auffordern, ihren richtigen Politikansatz offensiver zu vertreten und nicht im vorauseilenden Gehorsam zu verwässern. Ich denke, die Zeit ist reif für wesentlich radikalere Forderungen.
Einzige Forderung von uns: sie dürfen grundlegende Vorsätze nach der Wahl nicht aufweichen (etwa Afghanistaneinsatz).
Mit "neue Partei" meinte ich ja dass sich die wirklich verantwortungsbewussten und progressiven Kräfte parteiübergreifend bündeln bzw. verbünden sollten...sie könnten sich doch einfach neu positionieren und zusammenschließen... verstehste? Ist das so abwegig? Es würde m. E. diesen ganzen parteipolitischen Firlefanz überwinden und Inhalte könnten so besser transportiert werden weil parteiübergreifend..klar sollen LINKE dabei sein, aber eben in Kooperation mit Leuten wie Geissler, Scheer u. viele derer mehr die da willig sind enlich die richtigen Weichen zu stellen..
So wie es heute läuft werden doch die wirklich guten und progressiven von ihren eigenen Parteigenossen zu allererst gemobbt und ihrer Handlunsfähigkeit beraubt. Wie soll sich so je etwas ändern?
@und vor allem die einzige Partei, die garantiert in den Bundestag kommt
Theoretisch - kommt jede Partei in den Bundestag, die genügend Wählerstimmen erhält!
Wenn es also genügend kritische Wähler gibt, die sich auf eine Nicht-Mainstream-Partei einigen, muß der Terrorroller schon gewaltig am Schräubchen drehen. Da genügen dann nicht ein paar tausend Stimmen wie bei Schröder!
Die Frage lautet: wer ist noch im Angebot und auf welche wollen sie sich einigen?
mfg zdago
#6
Armee der Finsternis
am
11/29/08 um 07:46
[Antwort]
Man kann jetzt auf mir rumhacken wie man will, aber ich gebe derzeit und in naher Zukunft nicht das schwarze unterm Nagel mehr für irgend eine Partei, geschweige denn dieser politische Hure, die sich Demokratie i.S. der Parteien nennt. Auch keiner kommenden Partei traue ich nur irgend etwas zu.
In der aktuellen Krise würde meiner und vieler klugen, und auch nicht unwichtigen, Leuten ihrer Meinung nach nur eine Rätediktatur bzw. -republik weiterhelfen können.
Wikipedia:
Eine Räterepublik oder Rätedemokratie ist ein politisches System, bei dem die Herrschaft von der Bevölkerung über direkt gewählte Räte ausgeübt wird.
Aber wie das schon mal geendet hat, wissen wird ja leidlich.
Deshalb große Fragezeichen am Horizont...
Für das Wahljahr 2009: wie ich schon schrieb und mich immer wiederhole: Leute, geht nicht zur Wahl bzw. streicht alle auf dem Zettel durch (Stimme wird zwar ungültig, aber wenn man mehr ungültige Stimmen hat, als alle anderen Stimmen zusammen, dann ist das auch symptomatisch - ist nur die Frage, ob sie es dann veröffentlichen würden). Wenigstens dann sind die Berliner Volksverräter zum handeln gezwungen bzw. müssen dann ihr wahres Gesicht zeigen!
Im Prinzip nicht so verkehrt, aber das Ergebnis ist unkalkulierbar.
Wenn wir Pech haben, ist die nächste Wahl die letzte Gelegenheit.
Also brauchen wir eine 100%ge Lösung.
#6.1.1
Armee der Finsternis
am
11/29/08 um 10:17
[Antwort]
Da wir als Volk an einer Revolution sowieso nicht vorbeikommen, ist es rein theoretisch (die Angehörigen der zukünftigen Opfer mögen es mir verzeihen) völlig egal, welches Ergebnis wann zu verzeichnen sein wird.
Wir müssen uns nur beeilen, umso eher, umso weniger Opfer werden zu beklagen sein!
Hier nur eine Bitte: man möge aufhören an eine friedliche und demokratische Lösung zu glauben. Die Zeiten strickender Rauschebärte sind vorbei. Schon lange...
nanananana! wer redet hier von strickenden Rauschebärten?! und was heißt hier die Zeiten der friedlichen demokratischen Lösungen seien vorbei?! Die haben kaum angefangen!!!
willst du etwas mit Gewalt gegen Panzer und Atom-Bio-Strahlen und weiss der Himmel was für Waffen anrennen?
ich ziehe den Weg der menschlichen Intelligenz vor..
habe oben schnell nachträglich noch aus dem Perlenkettenlink zitiert, sodass meine Idee klarer wird, auch für diejenigen die keine Lust haben sich von hier aus ständig weiter durchzuschachteln...
DIE LINKE ist in jedem Fall was? Jesus, Maria und Joseph! Schau dich mal bitte um, was die hier in der Hauptstadt machen - gute Freunde und Genossen verwenden den Terminus Namenslinke. Ganz gut, Salonlinke trifft es besser. Die gab es zu jeder Zeit, seit es Linke gibt.
Aber wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe!
Schau dir bloß mal diesen BAK Shalom in der Linksjugend solid an - die schiffen ihrem eigenen Genossen N. Paech ans Bein und würden schon gestern Iran den Krieg erklärt haben.
Jemand hier schrieb es indirekt: die 5%-Hürde fällt weg. Bald können wir wieder n bißchen Weimarer Republik spielen. Das sollte jetzt keine Wertung sein.
Was für eine knuffige Idee, die sich liest, als wäre sie in einer piefigen Kleinbürgerwohnküche mit Hinterhofaussicht in einem Frustanfall geboren worden – wie sich halt ein Lieschen Müller mit aufsteigender Erkenntnis um die drohende eigene Biographielosigkeit so eine Parteigründung im Eilverfahren vorstellt:
Man nehme die alte SED, ähm, pardon, die PDS, ups, schon wieder falsch, die Linke oder was da auch immer aus den Ruinen auferstanden ist. Dann jage man einen Eilaufruf via Internet (schon wegen der Kostenersparnis) durch die Bundesdeutschen Kantone, auf dass sich jeder berufene Bürger mit viel Tagesfreizeit (die anderen arbeiten schließlich) und entsprechendem Interesse auf die Socken mache, die Schweinetröge der Nation nach eventuell vorhandenen Perlen zu durchwühlen (warum eigentlich ausgerechnet die Tröge und nicht die Ställe? - tztztz). Nun gut, was immer man da auch zu finden hofft, dürfte ziemlich glanzlos ausfallen – man bedenke nur die unappetitliche Umgebung. Aber egal, vielleicht ist gerade im passenden Moment ein menschliches Juwel an solchen Stallungen auf seinem Wege zum üblichen Tagewerk vorbeigeeilt und ungeschickt in einen Trog gefallen. Den gilt es nun fix da rauszufischen, seine Benommenheit auszunutzen und redegewandt klarzumachen, wo er sich doch eh schon mal dreckig gemacht habe, könne er auch in das Schmutzgeschäft einer politischen Partei einsteigen. Angenommen, dieses Fundstück von einem fähigen, klugen und integeren Kopf habe sich beiläufig einen chronischen Dachschaden zugezogen, dann kann man ihn ganz leicht auf diese etwas unorthodoxe Art schanghaien (so nannte man das früher) und als Kapitän auf dem maroden, durchgerosteten, (Schulden-)überladenem Kahn mit Schlagseite und das bei schwerer See einsetzen.
Die arme Socke tut mir jetzt schon gewaltig leid, wenn er in einem möglichen lichten Moment das gefährliche Knirschen unterm Bug mitkriegt, während er mit einem (Wende-)Manöver der Untiefe auszuweichen sucht. Wahrscheinlich beschweren sich kurz vor’m Absaufen auch noch alle Lieschen Müllers und Willi Wichtigs, wie unkommod die Rettungsboote sind.
oh lala Dirninella Pimpinella in Hochform! wie sie leibt und lebt waltet und spaltet...lobt und tobt...Herzlichen Dank dass sie ihre Intelligenzia mit uns teilen!
Ach iwo, werteste Geheimrätin (ist der altehrwürdige selbstverliehene Titel eigentlich links-kompatibel, soll heißen in solchen Kreisen vertretbar?), Dirinella tobt doch nicht und schon gar nicht, wenn sie sich so prächtig über eine Sache amüsiert hat.
Hey, war das alles etwa nicht als Witz gemeint?
Ohgottohgott, was habe ich da angerichtet? Dann will ich aber gleich mal auf Selbstbeknirschungsanfall und einen konstruktiven Vorschlag zum Deutschen Obama-Verschnitt machen: Wie wär’s mit Oskar? Da passt nicht nur der Anfangsbuchstabe, nö, (schein-)heilig ist er auch schon mal und fähig (zu allem!); der hat Lebensart, säuft gern Champagner und predigt Wasser, (oder hat man ihn jemals ausrufen hören: „Champagner für alle!“? Ahhh – falls doch, dann kam mit Sicherheit ein: „...aber doch nicht auf MEINE Rechnung!“ hinterher). Den passenden Stallgeruch hat er schon (verfeinert mit „Terra“ von Hermes) – aber riechen nicht alle Ställe ziemlich gleich? Er wechselt auch gerne mal den Standort (müsste Dir entgegenkommen), Hauptsache er hat ein warmes Plätzchen und ’nen jugendlichen Fanclub.
"Links-kompatibel"... was soll das denn sein?
Na ja, hauptsache DU bist mit deiner Weltanschauung schön auf Spur.
Falls es dir entgangen sein sollte, die meisten hier sind weder links, noch rechts, oder liberal, oder konservativ. Aber Menschen in vorgeformte Schubladen zu stecken ist ja halt so schön praktisch.
Da gibt es doch glatt eine gesamtdeutsche Grundlage, in Nord wie Süd, Ost wie West - ich wette selbst in Österreich - immer alles schön geschlossen, Hose und Weltbild.
Moin,
mir würde da noch die ÖDP einfallen. Mit der Partei habe ich mich vor vier Jahren etwas beschäftigt. Musste aber feststellen, die sind in meinenm Wahlkreis gar nicht angetreten.
Dir ist bekannt, das die ödp von zwei bekennenden Nazis gegründet wurde, die bei den Grünen rausflogen, weil sie denen zu braun waren?
Ich hoffe es!
Diese Partei taugt dann nämlich noch weniger als es DIE LINKE tut.
Zu Berlin:
Hier liegt das Problem anders:
Die Konservativen haben mit ihrer Bankenspekulation Berlin erst so tief in die roten Zahlen gefahren. Und zwar vor der rot-roten Regierung. Ständig auf Wowereit einzutreten, macht es auch nicht wahrer, das es eigentlich die CDU war, die den Karren (das Bundesland) in den Dreck gefahren haben.
Aber ödp würde ich niemals wählen. Nicht nur wegen des braunen Hintergrunds, sondern weil ich die Idee Scheiße finde, Ausländer als Brennmaterial für Kraftwerke zu benutzen.
Mein Gott, in diesem Land muss man echt höllisch aufpassen. Ich hätte diese Partei mal selbst besser prüfen sollen und auf meinen Instinkt hören. (Als Ausrede: hatte hier vorhin ein mittel-heftiges Familiendrama ;-(
Also, finde es aber nun auch gut, wenn das hier auf den Tisch kommt.
Leute es gibt da sicher die eine oder andere gute kleine und neue Partei. Mir gings jetzt aber drum, mal zu sehen wer von den schon vorhandenen Kandidaten wirklich was taugt...wer ist sich und seiner Vision treu geblieben, wem liegt wirklich was an den Menschen, für wen ist soziale Gerechtigkeit, Friedenspolitik und Umweltschutz keine Makulatur...
zitiere mal die Prinzipien der simultanpolitik (die eben nichts mit Parteipolitik zu tun hat)
Wie können wir unsere Werte zu ihren Werten machen, Werte wie:
fairen Handel und ordentliches Auskommen
Respekt für Leben, Gesundheit und eine nachhaltige Umwelt
echte Demokratie – nicht "Korporatokratie"
Freiheit, Sicherheit und Chancengleichheit für alle
Null-Toleranz für Terrorismus jeder Art – Terrorismus des Staates und innenpolitische Tyrannei mit eingeschlossen
Eintracht in der Vielfalt unter Menschen, Nationen und Kulturen
ein Ende von Massenvernichtungswaffen und Krieg an sich als ausgediente Methode der Konfliktlösung
Diese Prinzipien sind es, die auf der politischen Agenda stehn müssen! Wie können sich diejenigen nicht korrumpierten Kandidaten gemeinsam für diese Prinzipen stark machen?
Nachtrag:
so ist z.B Herr Geißler mitlerweile Mitglied bei Attac. Und trotzdem werde ich ganz gwiss nicht CDU wählen! Mich würde interessieren was Herr Geißler denkt, dass er in der CDU ausrichten kann, außer die letzten einigermaßen gutwilligen Parteifreunde zu halten, was aber doch letzlich seinen Überzeugungen und Zielen widerspricht, denn die CDU wird sich als Partei nicht für diese einsetzen. Also, was hält einen Herrn Geißler in der CDU?
Zitat:
"Man mag von Oskar Lafontaine halten was man will, aber neben Heiner Geißler und einigen Wenigen mehr, (die wie gesagt kaum eine Chance haben gehört zu werden, vor allem aufgrund des Mobbings aus den eigenen Reihen...)"
Oh, ich hör' die sehr wohl, und das Geschwätz derer, die sie nicht hören wollen, interessiert MICH wiederum nicht mehr. Gysi hast Du vergessen. Und es gibt sicher weitere.
Ansonsten unterstütze ich Deine Ideen.
Und die Linke bei 25% würde den "etablierten" Volksverrätern zu denken geben.
Zitat: Prof. Hans See
Der hohe Rang, den das Sicherheitsdenken in der Werteskala der Menschen einnimmt, kann über unvereinbare Interessengegensätze hinweg, zumindest vordergründig und vorübergehend, die positive Wirkung der praktischen Solidarität hervorbringen. Das ist, wenn die Angst begründet und Zusammenhalt notwendig ist, Grundlage menschlichen Überlebens. Eine künstlich geschürte Angst erzeugt aber falsche und gefährliche Gemeinschaftsgefühle. Denn einer der Interessengegensätze, dessen Übertünchung von Machtpolitikern besonders eifrig betrieben wird, obgleich er das Wirtschaftssystem konstituiert, ist der zwischen Kapital und Arbeit. Der Seite der Arbeit wird seit Jahrzehnten systematisch Angst um Arbeitsplätze eingejagt und eigenständiges Denken ausgetrieben.
Früher hatte der kleine Mann mit Gottvertrauen für das Vaterland zu sterben, heute soll er - in “Humankapital” verwandelt - seine eigenen Interessen und die seiner Familie, Freunde und Nachbar vergessen und sein Leben bedingungslos dem Kapital ausliefern.
Dies hat der Prof schon vor Jahren verfasst und genau so ist es gekommen!!!
Was stimmt dich denn traurig, würde das gerne wissen? Ich hab hier kein fertiges Weltenrettungskonzept, mache mir nur meine Gedanken wie viele andere auch..und ich weiß auch nicht wer sich hier angeblich so gut gefallen soll und warum ? Wills du uns nicht aufklären?
Mich kotzt diese Art der Unwissenheit richtig an. Von Jahr zu Jahr wird getreten und gedrängelt. Was machst du @Charlie Osten?
Es gibt im GERMAN-Blog wenige, welche sich so massiv gegen den Staat äußern. Klar, nicht alles ist in Ordnung, aber aufwachen darf angezeigt werden. Und wenn dir das nicht mehr passt, dann Richtung Padagonien!
Ich finde den GERMAN-STATE - nicht Scheiße, aber etwas aufdringlich, wenn es um das Abzocken der Bürger geht. Also, was ist so schlimm daran, wenn man sich äußert?
@Charlie: Was stimmt dich denn traurig, würde das gerne wissen? Ich hab hier kein fertiges Weltenrettungskonzept, mache mir nur meine Gedanken wie viele andere auch..und ich weiß auch nicht wer sich hier angeblich so gut gefallen soll und warum ? Wills du uns nicht aufklären?
Für 2009 sehe ich nur die LINKE als ernsthafte Möglichkeit, per Wahl etwas zu bewegen. Auch wenn mir manches an den leuten und dem Programm nicht gefällt, haben sie als einzige Partei menschenfreundliche Programmpunkte aufzuweisen, die sich nicht nur an Teile der Bevölkerung richten.
Denn selbst wenn man nur dem ärmsten Drittel des deutschen Volkes unter die unnützen respektive überflüssigen Arme griffe, tröpfelte das ja alsbald hoch in die Absahnerschichten. Das System ist ja bekanntermaßen sauber ausgeklü(n)gelt.
Möglicherweise ist die themenorientierte Piratenpartei (www.piratenpartei.de) als Seiteneinsteiger mal interessant, wie es die Grünen einstmals waren, aber sicherlich noch nicht 2009.
Personalien sehe ich leider nirgends.
Oskar -->> Ruch des Verräters
Gregor -->> Ruch des Verräters
Heiner G. -->> zwar altersweise, aber als Hoffnungsträger zu alt. Jeder Versuch endete mit -->> Ruch des Verräters
Ansonsten sehe ich eigentlich nur mehr oder minder erfolgreiche Kollaborateure (Helfer des Feindes) im Licht der Öffentlichkeit.
Dank Meinungskartell der Medienlandschaft ist da auch nicht viel dran zu drehen, so unbefriedigend diese Analyse auch sein mag.
Soll man sich ausschütten vor Lachen oder weinen, wenn es ein machtbesessener, demagogischer Populist, doch tatsächlich schafft, sich peu a peu auf die Machtbühne zu drängen? Einer, der mit ausgefuchster Rhetorik und unschlagbaren Phonzahlen dem verunsicherten, enttäuschen Volk Parolen ins Hirn hämmert, die absolut nichts mit seinen wirklichen Überzeugungen (insofern er überhaupt welche hat) und erst recht nichts mit seinem mehr oder weniger heimlichen Lebensstil zu tun haben (ok, eine Riesenvilla im Italienischen Spekulantenstil der 30er kann man schwerlich verstecken). Einer, der präzise wie ein Seismograph registriert, wenn die Stimmung im System gegen ihn schlecht wird und flugs in einen anderen “Raum” wechselt, der aber doch niemals “das Haus”, also das System verlassen würde.
Ein Linker? „In Abrüstungsfragen ja, bei der sozialen Gerechtigkeit wackelt er schon, und in der Asylpolitik hätte er die CDU am liebsten rechts überholt”, sagen gute Kenner dieser Person.
Mich packt kaltes Grauen, wenn sich nicht von ungefähr geschichtliche Parallelen assoziieren, die ebenfalls mit einer Weltwirtschaftskrise begannen und die zum Sprungbrett für einen Menschenfänger wurde. Und HIER wird ganz offensichtlich einer in den Vordergrund geschoben, der einiges mehr drauf hat, als sein geschichtlicher Vorgänger.
Wie vergesslich und kurzsichtig der kleine, gemeine Bürger doch ist, der zum aussichtslosen Perlentauchen in Schweinetrögen aufruft, anstatt sich mal ein paar Biografien genauer anzusehen, wo er/sie doch sonst so akribisch die gigantische Info-Halde des www. durchforstet.
"Na und...", das dürfte das Volk in den 30ern des letzten Jahrhunderts genauso gleichmütig gedacht/gesagt haben und dann hatte es den Salat.
Noch viel Spass mit Oskar! Ich bin ausgewandert.
P.S.: Ein gnädiger Umstand verhindert auf meinem Rechner das Öffnen einiger html-Links; der oben stehende muss also ungelesen bleiben.
Typische Stratgie wenn einem die Argumente ausgehen: Das Herausgreifen einzelner Worte aus dem Kontext: Der Satz lautete: "Na und, Drininella, was schlagen sie vor..." es bezog sich also auf sie, nicht auf die von ihnen gemachte Aussagen über den Genossen Oskar.
Werte Dirinella, ich versuche hier einfach nur im Austauch mit anderen eine Ausweg aus der prekäen Lage in der wir hier allesamt festsitzen zu finden. Ich suche diesen Ausweg... Es besteht also kein Grund dafür, dass sie mich ständig persönlich angreifen.
Ich mache hier Gebrauch von meinem Recht auf freie Meinungsäußerung und erlaube mir zudem noch, das freie Medium internet solange zu nutzen wie ich will. Und ich werde das auch morgen noch tun!
Die Kanzlerin hats gesagt : Es gibt kein Recht auf dauernde Demokratie (oder sowas in der Art)
Wir müssen uns dieses Recht tag täglich erkämpfen bzw. es verteidigen!
Bis jetzt bin ich noch nicht sonderlich persönlich geworden, Frau Seiz, Rätin oder irgendwas, und mein Ehrgeiz, eine anonyme Internet-Identität anzugreifen, ist ziemlich gering. Ihre freie Meinungsäußerung sei Ihnen unbenommen, auch wenn ich Ihre Meinung selbst nicht teile. Vielleicht gestehen Sie mir ja die gleiche Meinungsfreiheit zu, die Sie genauso wenig teilen müssen.
Aber nun werde ich doch ein kleines bisschen persönlicher: Die noblel klingende Absicht,
“ich versuche hier einfach nur im Austauch mit anderen eine Ausweg aus der prekäen Lage in der wir hier allesamt festsitzen zu finden. Ich suche diesen Ausweg..”
kaufe ICH Ihnen nicht ab! Die mag glauben wer will. Ich sehe die schlecht getarnte Wahlpropaganda für einen brandgefährlichen Kandidaten. Ob die letzendlich Erfolg hat, kann mir einigermaßen wurscht sein; ich wollte nur aus Sympathie zu anderen Autoren dieses Blogs darauf hingewiesen haben. ☺
Dirinella
dieser brandgefährliche Kandidat ist in der Tat einer derjenigen für den ich persönlich höchstwahrscheinlich stimmen werde. Ich bin aber noch nicht sicher. Ich empfinde diesen Kandidaten einfach lange nicht als so brandgefährlich wie diejenigen, die jetzt das Ruder in der Hand haben. Dazu stehe ich.
Sie können hier gerne im Schutze ihrer Anonymität auch ein Wahlmpfehlung abgeben. Und wenn sie nicht wählen, cui bono?
Die Anzahl der Blog-Beiträge (hier), lässt die Unzufriedenheit nur ansatzweise erahnen. Ich gebe Herr J.H. recht, wenn er den Mut dazu aufbringt und das Volk dazu ermutigt einmal anders zu denken. Da darf auch Naivität keine Rolle spielen. Schlimmer kann es für deutsche Verhältnisse fast nicht mehr kommen? Ich hatte auch einmal eine „Bitterböse“ Mail erhalten, dass wir es doch alle richtig gut haben – in GERMANY. Recht hat er. Nur darf ich die Frage stellen, wer gerne darauf verzichten möchte? Menschen welche sich das ganze Leben abgearbeitet haben, sollen für das Versagen unseres Staates jetzt mehr als zuvor in Verantwortung gezogen werden, nicht zuletzt weil diese den geilen Drecksäcken namens … vertraut hatten. Nie und nimmer! Menschen, welche mehr als 40/50 Jahre und mehr ununterbrochen geschuftet haben sollen endlich ihren Lebensabend so verbringen dürfen, wie er nur mehr als angemessen erscheint. Ich hoffe, dass man die ROTE ERIKA nach Morsleben verstürzt.
Herr Dr. Guide Westerwelle hat heute (04.12.2008 ... bei der Aussprache zur Regierungserklärung) Frau Dr. Angela Merkel als "POLITISCHE GEISTERFAHRERIN" bezeichnet. Alle Helfen, nur die Kanzlerin unternimmt nichts, so Westerwelle. Er warf ihr weiterhin vor, Wahlkampf auf Kosten von Arbeitsplätze zu fahren. In diesem Fall hat er wohl "RECHT". Ich hoffe, dass Frau Merkel nächstes Jahr schlicht und ergreifend abgestraft wird. Jeder Arbeitsplatz, welcher duch die Krise weiterhin verloren geht, sollte man Frau Merkel zur Last legen.
Aber das "GEILSTE" überhaupt. Stellt sich doch Frau Katherina Reiche an das Rednerpult und behauptet tatsächlich, dass wir der guten Umweltpolitik Frau Merkel zu verdanken haben. Morsleben, Morsleben, Morsleben Frau Katherina Reiche. Kennen Sie Morsleben? Ergänzen Sie Frau Katherina Reiche - und überdenken Sie ihre Aussage noch einmal.
Sie reden und reden sich um Kopf und Kragen. Da betritt ein Schwätzer nach dem anderen das Rednerpult um das zu Wiederholen, was der Vorschwätzer bereits gesagt hat. Und das geneigte Volk, darf alles aus den oberen Rängen betrachten. Die Muppet Show ist nichts dagegen. Reden ohne zu handeln, scheint das Credo unserer deutschen Politik zu sein. Die Lage ist derart vergiftet, dass ein Scheitern schon fast unabdingbar erscheint. Willkommen in „Absurdistan“. Hier 500 €, da 500 €, weiter mit hier ein paar Milliarden, da ein paar Milliarden.
Der einzige, der davon sprach die Steuern etc. massiv zu senken war bisher Westerwelle.
Politik und Banker haben es vergeigt. Jetzt darf sich der deutsche Bürger als Bettler fühlen. Ein Trauerspiel gigantischen Ausmaßes nimmt seinen Lauf. Jeder Politiker schiebt´s auf den anderen. Das sie es alle waren, davon will keiner sprechen. Warten wir den Höhepunkt ab.
Ich habe mir erlaubt, einen Kommentar von Roberto J.De Lapuenteaus seinem Blog zu "klauen"
und hier reinzuposten:
QUOTE Wir sollten alle in die SPD eintreten und dann mittels Mehrheit etwas Besseres aus ihr machen.:
Ist doch auch mal eine Idee oder ? Und die Clement Jünger mögen ihrem Herren folgen...Wie kommentierte meine damals 10 jähige Tochter Merkels Wahlsieg: "Jetzt ist die Merkel Schröderin!"
Also, alle Verräter der Sozialdemokratie ab in die CDU...und umgekehrt
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen wo die Wirtschaft auf die Politik losgeht!!! Leider, leider bricht derzeit die Wirtschaft weltweit synchron zusammen. Viele bisher gesunde Firmen bekommen jetzt die "Finanzaufsicht mit Augemaß" aus dem Koalitionsvertrag der CDU/CSU/SPD zu spüren. Nun drohen anhaltende Stagnation, Massenarbeitslosigkeit und Deflation.
Zitat: mmnews.de
VW-Chef Martin Winterkorn: „Wir müssen auf jeden Fall verhindern, dass die Krise zum verheerenden Flächenbrand eskaliert.“ Man erlebe „eine absolute Ausnahmesituation – mit den herkömmlichen politischen und wirtschaftlichen Instrumenten kommen wir da nicht weiter“.
Adidas-Chef Herbert Hainer fordert, die Bundesregierung „sollte die Steuern so senken, dass der Konsum angekurbelt wird – zum Beispiel durch die zeitlich befristete Absenkung der Mehrwertsteuervon 19 auf 16 Prozent“.
BASF-Chef Jürgen Hambrecht setzt darauf, dass „kleinere und mittlere Einkommen durch Steuersenkungen entlastet werden“. Investitionen in die Infrastruktur sollten „beschleunigt und ausgeweitet“ werden. „Schnelligkeit ist dabei der entscheidende Faktor“, so Hambrecht.
„Die Nachfrage bricht auf breiter Front ein“, sagt Holger Härter, Vize-Chef von Porsche. Die Reaktion darauf müsste „in Deutschland deutlich stärker ausfallen“. Geld müsse der Staat auf jeden Fall ausgeben. „Wenn er es jetzt nicht für ein Konjunkturprogramm investiert“, so Härter, „dann muss er später umso mehr Geld ausgeben, um die sozialen Folgen der Krise abzumildern.“
Franz Fehrenbach, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Bosch, plädiert „zur Stabilisierung der Autoindustrie für gezielte Maßnahmen zur Absatzförderung“.
Und Werner Wenning, der Vorstandsvorsitzende von Bayer, fordert, „Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten steuerlich stärker zu fördern“. Gleich mehrere Top-Manager beklagen die zögernde Kreditvergabe durch Banken.
Hans-Georg Härter, Vorstandschef von ZF Friedrichshafen kritisiert, die Banken „lassen sich mit Steuermitteln sanieren, anstatt ihrer Aufgabe nachzukommen, Kunden Geld in Form von Krediten zukommen zulassen“.
Der Chef der Heidelberger Druckmaschinen, Bernhard Schreier, fordert, die Bundesregierung müsse auch kontrollieren, wie die Banken, die sie unterstützt hat, mit dem Kapital umgehen. „In vielen Fällen wünsche ich mir, die Banken zeigten jetzt die gleiche Risikobereitschaft, wie sie es lange bei Finanzprodukten getan haben.“
Und Bosch-Chef Fehrenbach sagt: „Es ist unverantwortlich, wenn im Kern gesunde Unternehmen in den Ruin getrieben werden, weil sie sich nicht mehr refinanzieren können.“
http://www.mmnews.de/index.php/200812061715/MM-News/Kampf-gegen-Krise.html
Ich bin heute erst hierüber gestolpert und teile die Einschätzung, die Stimme keinesfalls zu verschenken. Nichtwähler wählen automatisch etabliert. Kaum einer weiß, dass auch für seine nicht abgegebene Stimme Gelder fließen.
Ich habe nach vielen Jahren abwechselnd Rot-Grün "Wählerei" in den letzten Jahren meine Stimme Kleinparteien gegeben. Zuletzt den Piraten, einmal auch der Tierschutzpartei (Mensch-Umwelt-Tierschutz, der Kurzname ist verwirrend und dennoch auch wählenswert).
Was dabei rauskommt, sollte nur eine neue Partei die 5% erreichen, ist zwar wichtig, aber weniger entscheidend als die Verwirrung die bei den anderen dadurch erzeugt wird. Denn die gewünschten Koalitionen sind damit bereits Geschichte. Und das wäre gut so.
Die LINKE ist sicher nicht das gelbe vom Ei aber derzeit die einzige Partei, die man wählen kann, und vor allem die einzige Partei, die garantiert in den Bundestag kommt (eine neue Partei hat keinerlei Chance, die 5% Hürde zu überwinden).
Und hört euch die Reden von Oskar und anderen an (Homepage die LINKE), das sind Politikansätze, mit denen ich leben könnte. Das Problem ist doch nicht, dass die LINKE die falschen Vorschläge macht, das Problem ist, dass sie ihre Vorschläge nicht durchsetzen kann, und dass sie auf dem Weg zur Macht, wichtige Punkte über Bord werfen könnte.
Lasst uns unsere Kräfte bündeln und die LINKE im Wahlkampf unterstützen. Auch sollten wir die LINKE auffordern, ihren richtigen Politikansatz offensiver zu vertreten und nicht im vorauseilenden Gehorsam zu verwässern. Ich denke, die Zeit ist reif für wesentlich radikalere Forderungen.
Einzige Forderung von uns: sie dürfen grundlegende Vorsätze nach der Wahl nicht aufweichen (etwa Afghanistaneinsatz).
Theoretisch - kommt jede Partei in den Bundestag, die genügend Wählerstimmen erhält!
Wenn es also genügend kritische Wähler gibt, die sich auf eine Nicht-Mainstream-Partei einigen, muß der Terrorroller schon gewaltig am Schräubchen drehen. Da genügen dann nicht ein paar tausend Stimmen wie bei Schröder!
Die Frage lautet: wer ist noch im Angebot und auf welche wollen sie sich einigen?
mfg zdago
In der aktuellen Krise würde meiner und vieler klugen, und auch nicht unwichtigen, Leuten ihrer Meinung nach nur eine Rätediktatur bzw. -republik weiterhelfen können.
Wikipedia:
Eine Räterepublik oder Rätedemokratie ist ein politisches System, bei dem die Herrschaft von der Bevölkerung über direkt gewählte Räte ausgeübt wird.
Aber wie das schon mal geendet hat, wissen wird ja leidlich.
Deshalb große Fragezeichen am Horizont...
Für das Wahljahr 2009: wie ich schon schrieb und mich immer wiederhole: Leute, geht nicht zur Wahl bzw. streicht alle auf dem Zettel durch (Stimme wird zwar ungültig, aber wenn man mehr ungültige Stimmen hat, als alle anderen Stimmen zusammen, dann ist das auch symptomatisch - ist nur die Frage, ob sie es dann veröffentlichen würden). Wenigstens dann sind die Berliner Volksverräter zum handeln gezwungen bzw. müssen dann ihr wahres Gesicht zeigen!
Wenn wir Pech haben, ist die nächste Wahl die letzte Gelegenheit.
Also brauchen wir eine 100%ge Lösung.
Wir müssen uns nur beeilen, umso eher, umso weniger Opfer werden zu beklagen sein!
Hier nur eine Bitte: man möge aufhören an eine friedliche und demokratische Lösung zu glauben. Die Zeiten strickender Rauschebärte sind vorbei. Schon lange...
willst du etwas mit Gewalt gegen Panzer und Atom-Bio-Strahlen und weiss der Himmel was für Waffen anrennen?
ich ziehe den Weg der menschlichen Intelligenz vor..
http://www.chronikderwende.de/_/lexikon/biografien/biographie_jsp/key=b%25fcchner_matthias.html
die auch im Glauben an etwas Neues ein ganzes Volk waffenlos sprachlos gemacht haben!
Es gibt auch andere Rauschebärte, die mit einer anderen Relegion nichts zu tun haben!!!
Und ich muss doch hier sicher kein Exkurs in Geschichte vorantreiben: friedliche Demokratie? Wo den bitte, wo denn?
Aber wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe!
Schau dir bloß mal diesen BAK Shalom in der Linksjugend solid an - die schiffen ihrem eigenen Genossen N. Paech ans Bein und würden schon gestern Iran den Krieg erklärt haben.
Jemand hier schrieb es indirekt: die 5%-Hürde fällt weg. Bald können wir wieder n bißchen Weimarer Republik spielen. Das sollte jetzt keine Wertung sein.
Verstehnse? Die juten Linken ins Töpfchen uws zusammen mit den juten anderen Köpfchen usw usf...
Wie heißt es noch so schön:
Weil die Klugen immer nachgeben, wird die Welt von den Dummen regiert!
Aber mit einem haben hier die Kommentatoren recht: wirksame Maßnahmen sind illegal, solange der Erfolg nicht eingetreten ist.
mfg zdago
Man nehme die alte SED, ähm, pardon, die PDS, ups, schon wieder falsch, die Linke oder was da auch immer aus den Ruinen auferstanden ist. Dann jage man einen Eilaufruf via Internet (schon wegen der Kostenersparnis) durch die Bundesdeutschen Kantone, auf dass sich jeder berufene Bürger mit viel Tagesfreizeit (die anderen arbeiten schließlich) und entsprechendem Interesse auf die Socken mache, die Schweinetröge der Nation nach eventuell vorhandenen Perlen zu durchwühlen (warum eigentlich ausgerechnet die Tröge und nicht die Ställe? - tztztz). Nun gut, was immer man da auch zu finden hofft, dürfte ziemlich glanzlos ausfallen – man bedenke nur die unappetitliche Umgebung. Aber egal, vielleicht ist gerade im passenden Moment ein menschliches Juwel an solchen Stallungen auf seinem Wege zum üblichen Tagewerk vorbeigeeilt und ungeschickt in einen Trog gefallen. Den gilt es nun fix da rauszufischen, seine Benommenheit auszunutzen und redegewandt klarzumachen, wo er sich doch eh schon mal dreckig gemacht habe, könne er auch in das Schmutzgeschäft einer politischen Partei einsteigen. Angenommen, dieses Fundstück von einem fähigen, klugen und integeren Kopf habe sich beiläufig einen chronischen Dachschaden zugezogen, dann kann man ihn ganz leicht auf diese etwas unorthodoxe Art schanghaien (so nannte man das früher) und als Kapitän auf dem maroden, durchgerosteten, (Schulden-)überladenem Kahn mit Schlagseite und das bei schwerer See einsetzen.
Die arme Socke tut mir jetzt schon gewaltig leid, wenn er in einem möglichen lichten Moment das gefährliche Knirschen unterm Bug mitkriegt, während er mit einem (Wende-)Manöver der Untiefe auszuweichen sucht. Wahrscheinlich beschweren sich kurz vor’m Absaufen auch noch alle Lieschen Müllers und Willi Wichtigs, wie unkommod die Rettungsboote sind.
Ach iwo, werteste Geheimrätin (ist der altehrwürdige selbstverliehene Titel eigentlich links-kompatibel, soll heißen in solchen Kreisen vertretbar?), Dirinella tobt doch nicht und schon gar nicht, wenn sie sich so prächtig über eine Sache amüsiert hat.
Hey, war das alles etwa nicht als Witz gemeint?
Ohgottohgott, was habe ich da angerichtet? Dann will ich aber gleich mal auf Selbstbeknirschungsanfall und einen konstruktiven Vorschlag zum Deutschen Obama-Verschnitt machen: Wie wär’s mit Oskar? Da passt nicht nur der Anfangsbuchstabe, nö, (schein-)heilig ist er auch schon mal und fähig (zu allem!); der hat Lebensart, säuft gern Champagner und predigt Wasser, (oder hat man ihn jemals ausrufen hören: „Champagner für alle!“? Ahhh – falls doch, dann kam mit Sicherheit ein: „...aber doch nicht auf MEINE Rechnung!“ hinterher). Den passenden Stallgeruch hat er schon (verfeinert mit „Terra“ von Hermes) – aber riechen nicht alle Ställe ziemlich gleich? Er wechselt auch gerne mal den Standort (müsste Dir entgegenkommen), Hauptsache er hat ein warmes Plätzchen und ’nen jugendlichen Fanclub.
Na ja, hauptsache DU bist mit deiner Weltanschauung schön auf Spur.
Falls es dir entgangen sein sollte, die meisten hier sind weder links, noch rechts, oder liberal, oder konservativ. Aber Menschen in vorgeformte Schubladen zu stecken ist ja halt so schön praktisch.
Da gibt es doch glatt eine gesamtdeutsche Grundlage, in Nord wie Süd, Ost wie West - ich wette selbst in Österreich - immer alles schön geschlossen, Hose und Weltbild.
Gruß
mir würde da noch die ÖDP einfallen. Mit der Partei habe ich mich vor vier Jahren etwas beschäftigt. Musste aber feststellen, die sind in meinenm Wahlkreis gar nicht angetreten.
Ich hoffe es!
Diese Partei taugt dann nämlich noch weniger als es DIE LINKE tut.
Zu Berlin:
Hier liegt das Problem anders:
Die Konservativen haben mit ihrer Bankenspekulation Berlin erst so tief in die roten Zahlen gefahren. Und zwar vor der rot-roten Regierung. Ständig auf Wowereit einzutreten, macht es auch nicht wahrer, das es eigentlich die CDU war, die den Karren (das Bundesland) in den Dreck gefahren haben.
Aber ödp würde ich niemals wählen. Nicht nur wegen des braunen Hintergrunds, sondern weil ich die Idee Scheiße finde, Ausländer als Brennmaterial für Kraftwerke zu benutzen.
MfG
Also, finde es aber nun auch gut, wenn das hier auf den Tisch kommt.
Sie sind in heller Panik!
Ps. auch der Graf von Saint Germain hat wieder kommentiert ;-)
zitiere mal die Prinzipien der simultanpolitik (die eben nichts mit Parteipolitik zu tun hat)
Wie können wir unsere Werte zu ihren Werten machen, Werte wie:
Diese Prinzipien sind es, die auf der politischen Agenda stehn müssen! Wie können sich diejenigen nicht korrumpierten Kandidaten gemeinsam für diese Prinzipen stark machen?
so ist z.B Herr Geißler mitlerweile Mitglied bei Attac. Und trotzdem werde ich ganz gwiss nicht CDU wählen! Mich würde interessieren was Herr Geißler denkt, dass er in der CDU ausrichten kann, außer die letzten einigermaßen gutwilligen Parteifreunde zu halten, was aber doch letzlich seinen Überzeugungen und Zielen widerspricht, denn die CDU wird sich als Partei nicht für diese einsetzen. Also, was hält einen Herrn Geißler in der CDU?
"Man mag von Oskar Lafontaine halten was man will, aber neben Heiner Geißler und einigen Wenigen mehr, (die wie gesagt kaum eine Chance haben gehört zu werden, vor allem aufgrund des Mobbings aus den eigenen Reihen...)"
Oh, ich hör' die sehr wohl, und das Geschwätz derer, die sie nicht hören wollen, interessiert MICH wiederum nicht mehr. Gysi hast Du vergessen. Und es gibt sicher weitere.
Ansonsten unterstütze ich Deine Ideen.
Und die Linke bei 25% würde den "etablierten" Volksverrätern zu denken geben.
Der hohe Rang, den das Sicherheitsdenken in der Werteskala der Menschen einnimmt, kann über unvereinbare Interessengegensätze hinweg, zumindest vordergründig und vorübergehend, die positive Wirkung der praktischen Solidarität hervorbringen. Das ist, wenn die Angst begründet und Zusammenhalt notwendig ist, Grundlage menschlichen Überlebens. Eine künstlich geschürte Angst erzeugt aber falsche und gefährliche Gemeinschaftsgefühle. Denn einer der Interessengegensätze, dessen Übertünchung von Machtpolitikern besonders eifrig betrieben wird, obgleich er das Wirtschaftssystem konstituiert, ist der zwischen Kapital und Arbeit. Der Seite der Arbeit wird seit Jahrzehnten systematisch Angst um Arbeitsplätze eingejagt und eigenständiges Denken ausgetrieben.
Früher hatte der kleine Mann mit Gottvertrauen für das Vaterland zu sterben, heute soll er - in “Humankapital” verwandelt - seine eigenen Interessen und die seiner Familie, Freunde und Nachbar vergessen und sein Leben bedingungslos dem Kapital ausliefern.
Dies hat der Prof schon vor Jahren verfasst und genau so ist es gekommen!!!
Mich kotzt diese Art der Unwissenheit richtig an. Von Jahr zu Jahr wird getreten und gedrängelt. Was machst du @Charlie Osten?
Es gibt im GERMAN-Blog wenige, welche sich so massiv gegen den Staat äußern. Klar, nicht alles ist in Ordnung, aber aufwachen darf angezeigt werden. Und wenn dir das nicht mehr passt, dann Richtung Padagonien!
Ich finde den GERMAN-STATE - nicht Scheiße, aber etwas aufdringlich, wenn es um das Abzocken der Bürger geht. Also, was ist so schlimm daran, wenn man sich äußert?
Denn selbst wenn man nur dem ärmsten Drittel des deutschen Volkes unter die unnützen respektive überflüssigen Arme griffe, tröpfelte das ja alsbald hoch in die Absahnerschichten. Das System ist ja bekanntermaßen sauber ausgeklü(n)gelt.
Möglicherweise ist die themenorientierte Piratenpartei (www.piratenpartei.de) als Seiteneinsteiger mal interessant, wie es die Grünen einstmals waren, aber sicherlich noch nicht 2009.
Personalien sehe ich leider nirgends.
Oskar -->> Ruch des Verräters
Gregor -->> Ruch des Verräters
Heiner G. -->> zwar altersweise, aber als Hoffnungsträger zu alt. Jeder Versuch endete mit -->> Ruch des Verräters
Ansonsten sehe ich eigentlich nur mehr oder minder erfolgreiche Kollaborateure (Helfer des Feindes) im Licht der Öffentlichkeit.
Dank Meinungskartell der Medienlandschaft ist da auch nicht viel dran zu drehen, so unbefriedigend diese Analyse auch sein mag.
Ein Linker? „In Abrüstungsfragen ja, bei der sozialen Gerechtigkeit wackelt er schon, und in der Asylpolitik hätte er die CDU am liebsten rechts überholt”, sagen gute Kenner dieser Person.
Mich packt kaltes Grauen, wenn sich nicht von ungefähr geschichtliche Parallelen assoziieren, die ebenfalls mit einer Weltwirtschaftskrise begannen und die zum Sprungbrett für einen Menschenfänger wurde. Und HIER wird ganz offensichtlich einer in den Vordergrund geschoben, der einiges mehr drauf hat, als sein geschichtlicher Vorgänger.
Wie vergesslich und kurzsichtig der kleine, gemeine Bürger doch ist, der zum aussichtslosen Perlentauchen in Schweinetrögen aufruft, anstatt sich mal ein paar Biografien genauer anzusehen, wo er/sie doch sonst so akribisch die gigantische Info-Halde des www. durchforstet.
Na ja, Hauptsache, die aktuellen Parolen stimmen…
Zumindest bietet uns dieser Populist ein paar brauchbare Rezepte..
hier ein lesenswerter Artikel dazu:
http://ad-sinistram.blogspot.com/2008/12/nomen-non-est-omen.html
Noch viel Spass mit Oskar! Ich bin ausgewandert.
P.S.: Ein gnädiger Umstand verhindert auf meinem Rechner das Öffnen einiger html-Links; der oben stehende muss also ungelesen bleiben.
Werte Dirinella, ich versuche hier einfach nur im Austauch mit anderen eine Ausweg aus der prekäen Lage in der wir hier allesamt festsitzen zu finden. Ich suche diesen Ausweg... Es besteht also kein Grund dafür, dass sie mich ständig persönlich angreifen.
Ich mache hier Gebrauch von meinem Recht auf freie Meinungsäußerung und erlaube mir zudem noch, das freie Medium internet solange zu nutzen wie ich will. Und ich werde das auch morgen noch tun!
Die Kanzlerin hats gesagt : Es gibt kein Recht auf dauernde Demokratie (oder sowas in der Art)
Wir müssen uns dieses Recht tag täglich erkämpfen bzw. es verteidigen!
Aber nun werde ich doch ein kleines bisschen persönlicher: Die noblel klingende Absicht,
“ich versuche hier einfach nur im Austauch mit anderen eine Ausweg aus der prekäen Lage in der wir hier allesamt festsitzen zu finden. Ich suche diesen Ausweg..”
kaufe ICH Ihnen nicht ab! Die mag glauben wer will. Ich sehe die schlecht getarnte Wahlpropaganda für einen brandgefährlichen Kandidaten. Ob die letzendlich Erfolg hat, kann mir einigermaßen wurscht sein; ich wollte nur aus Sympathie zu anderen Autoren dieses Blogs darauf hingewiesen haben. ☺
dieser brandgefährliche Kandidat ist in der Tat einer derjenigen für den ich persönlich höchstwahrscheinlich stimmen werde. Ich bin aber noch nicht sicher. Ich empfinde diesen Kandidaten einfach lange nicht als so brandgefährlich wie diejenigen, die jetzt das Ruder in der Hand haben. Dazu stehe ich.
Sie können hier gerne im Schutze ihrer Anonymität auch ein Wahlmpfehlung abgeben. Und wenn sie nicht wählen, cui bono?
Ändert aber nichts an der Tatsache. Danke Big Berta. Mit J.H ist natürlich Herr Jochen Hoff gemeint.
Aber das "GEILSTE" überhaupt. Stellt sich doch Frau Katherina Reiche an das Rednerpult und behauptet tatsächlich, dass wir der guten Umweltpolitik Frau Merkel zu verdanken haben. Morsleben, Morsleben, Morsleben Frau Katherina Reiche. Kennen Sie Morsleben? Ergänzen Sie Frau Katherina Reiche - und überdenken Sie ihre Aussage noch einmal.
Politiker.
Sie reden und reden sich um Kopf und Kragen. Da betritt ein Schwätzer nach dem anderen das Rednerpult um das zu Wiederholen, was der Vorschwätzer bereits gesagt hat. Und das geneigte Volk, darf alles aus den oberen Rängen betrachten. Die Muppet Show ist nichts dagegen. Reden ohne zu handeln, scheint das Credo unserer deutschen Politik zu sein. Die Lage ist derart vergiftet, dass ein Scheitern schon fast unabdingbar erscheint. Willkommen in „Absurdistan“. Hier 500 €, da 500 €, weiter mit hier ein paar Milliarden, da ein paar Milliarden.
Der einzige, der davon sprach die Steuern etc. massiv zu senken war bisher Westerwelle.
Politik und Banker haben es vergeigt. Jetzt darf sich der deutsche Bürger als Bettler fühlen. Ein Trauerspiel gigantischen Ausmaßes nimmt seinen Lauf. Jeder Politiker schiebt´s auf den anderen. Das sie es alle waren, davon will keiner sprechen. Warten wir den Höhepunkt ab.
Roberto J.De Lapuenteaus seinem Blog zu "klauen"
und hier reinzuposten:
Ist doch auch mal eine Idee oder ? Und die Clement Jünger mögen ihrem Herren folgen...Wie kommentierte meine damals 10 jähige Tochter Merkels Wahlsieg: "Jetzt ist die Merkel Schröderin!"
Also, alle Verräter der Sozialdemokratie ab in die CDU...und umgekehrt
Zitat: mmnews.de
VW-Chef Martin Winterkorn: „Wir müssen auf jeden Fall verhindern, dass die Krise zum verheerenden Flächenbrand eskaliert.“ Man erlebe „eine absolute Ausnahmesituation – mit den herkömmlichen politischen und wirtschaftlichen Instrumenten kommen wir da nicht weiter“.
Adidas-Chef Herbert Hainer fordert, die Bundesregierung „sollte die Steuern so senken, dass der Konsum angekurbelt wird – zum Beispiel durch die zeitlich befristete Absenkung der Mehrwertsteuervon 19 auf 16 Prozent“.
BASF-Chef Jürgen Hambrecht setzt darauf, dass „kleinere und mittlere Einkommen durch Steuersenkungen entlastet werden“. Investitionen in die Infrastruktur sollten „beschleunigt und ausgeweitet“ werden. „Schnelligkeit ist dabei der entscheidende Faktor“, so Hambrecht.
„Die Nachfrage bricht auf breiter Front ein“, sagt Holger Härter, Vize-Chef von Porsche. Die Reaktion darauf müsste „in Deutschland deutlich stärker ausfallen“. Geld müsse der Staat auf jeden Fall ausgeben. „Wenn er es jetzt nicht für ein Konjunkturprogramm investiert“, so Härter, „dann muss er später umso mehr Geld ausgeben, um die sozialen Folgen der Krise abzumildern.“
Franz Fehrenbach, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Bosch, plädiert „zur Stabilisierung der Autoindustrie für gezielte Maßnahmen zur Absatzförderung“.
Und Werner Wenning, der Vorstandsvorsitzende von Bayer, fordert, „Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten steuerlich stärker zu fördern“. Gleich mehrere Top-Manager beklagen die zögernde Kreditvergabe durch Banken.
Hans-Georg Härter, Vorstandschef von ZF Friedrichshafen kritisiert, die Banken „lassen sich mit Steuermitteln sanieren, anstatt ihrer Aufgabe nachzukommen, Kunden Geld in Form von Krediten zukommen zulassen“.
Der Chef der Heidelberger Druckmaschinen, Bernhard Schreier, fordert, die Bundesregierung müsse auch kontrollieren, wie die Banken, die sie unterstützt hat, mit dem Kapital umgehen. „In vielen Fällen wünsche ich mir, die Banken zeigten jetzt die gleiche Risikobereitschaft, wie sie es lange bei Finanzprodukten getan haben.“
Und Bosch-Chef Fehrenbach sagt: „Es ist unverantwortlich, wenn im Kern gesunde Unternehmen in den Ruin getrieben werden, weil sie sich nicht mehr refinanzieren können.“
http://www.mmnews.de/index.php/200812061715/MM-News/Kampf-gegen-Krise.html
Ich bin heute erst hierüber gestolpert und teile die Einschätzung, die Stimme keinesfalls zu verschenken. Nichtwähler wählen automatisch etabliert. Kaum einer weiß, dass auch für seine nicht abgegebene Stimme Gelder fließen.
Ich habe nach vielen Jahren abwechselnd Rot-Grün "Wählerei" in den letzten Jahren meine Stimme Kleinparteien gegeben. Zuletzt den Piraten, einmal auch der Tierschutzpartei (Mensch-Umwelt-Tierschutz, der Kurzname ist verwirrend und dennoch auch wählenswert).
Was dabei rauskommt, sollte nur eine neue Partei die 5% erreichen, ist zwar wichtig, aber weniger entscheidend als die Verwirrung die bei den anderen dadurch erzeugt wird. Denn die gewünschten Koalitionen sind damit bereits Geschichte. Und das wäre gut so.
Geht wählen, wählt klein!
DANKE