Die Daten vom US-Arbeitsmarkt waren mit großer Spannung erwartet worden. Kaum jemand rechnete aber mit einer solch verheerenden Meldung. Der gewählte Präsident, Barack Obama, gab zu den Zahlen folgende
Pressemitteilung heraus.
“Der Verlust von 533.000 Arbeitsplätzen im letzten Monat ist der schlimmste derartige Verlust seit seit 34 Jahren. Jeder einzelne dieser Arbeitsplatzverluste bedeutet, irgendwo in Amerika, eine persönliche Krise. Dies ist mehr als ein Widerschein der wachsenden ökonomischen Krise, der wir uns jetzt gegenübersehen. Während dieser Rezession gingen unserer Wirtschaft bereits 2 Millionen Arbeitsplätze verloren. Deswegen benötigen wir einen Plan zur wirtschaftlichen Gesundung, der in den kommenden zwei Jahren mindestens 2,5 Millionen Arbeitsplätze schafft oder erhält. Währenddessen handeln wir entschlossen, um die Kreditflüsse aufrecht zu erhalten, von denen so viele amerikanische Familien und so viele Unternehmen abhängen.
Für diese Krise, die sich über so viele Jahre entwickelt hat, gibt es keine schnellen Lösungen, und es scheint, dass die Dinge wahrscheinlich noch schlimmer werden, ehe sie sich bessern. Doch jetzt ist es an der Zeit, Menschen wieder in Arbeit zu bringen, und wieder Bewegung in unser Wirtschaftssystem. Zur gleichen Zeit gibt uns diese schmerzhafte Krise jedoch die Möglichkeit, das Leben der gewöhnlichen Menschen zu verbessern, in dem wir das Straßennetz wieder aufbauen, die Schulen unserer Kinder modernisieren, in saubere Energien investieren, damit wir unsere Abhängigkeit von importiertem Öl brechen, und eine zeitige Anzahlung auf die langfristigen Reformen leisten, die unsere Wirtschaft in den kommenden Jahren stärken und sie wachsen lassen.”
Die USA mussten zudem die Arbeitslosenzahlen der vergangenen 3 Monate revidieren. Nach den aktuellen Berechnungen werden für den September 403.000 (ursprünglich berechnet 284.000) und für den Oktober 320.000 (ursprünglich berechnet 240.000) Arbeitslose der Statistik zu Grunde gelegt.
Die Börsianer reagierten entsetzt.
Die US Zentralbank wird zum Selbstbedienungsladen der Hochfinanz. Statt 700 Milliarden wurden bis jetzt über 2 Billionen verliehen. Doch an wen, das sagt die FED nicht. Bloomberg hat die FED nun verklagt!
Das anfangs gefeierte „Rettungspaket“ der US-Regierung gerät mehr und mehr außer Kontrolle. Ursprünglich wurde insbesondere gegenüber dem Kongress versprochen, größere Transparenz walten zu lassen. Doch wen die FED derzeit alimentiert, wer wie viel Geld erhält, das bleibt im Dunkeln.
Die grössten Wahlkampfspender für Barak Obama:
University of California 909.283$
Goldman Sachs 874.207$
Harvard University 717.230$
Microsoft Corp 714.108$
Google Inc 701.099$
JPMorgan Chase & Co 581.460$
Citigroup Inc 581.216$
Amusements Inc 543.859$
Time Warner 508.148$
Sidley Austin LLP 492.445$
Stanford University 481.199$
Skadden, Arps 473.424$
Wilmerhale Llp 466.679$
UBS AG 454.795$
Können wir uns wirklich freuen, das mit Barak Obama endlich ein Mann zum Präsident der USA gewählt wurde, der die amerikanische Verfassung (wie sie mal war) als Vorbild für die ganze Welt, wieder installiert. Die Zeit der Täuschung, Lügen, der Hinterlist liegt nun endlich in den letzten Zügen?
Nun, sind wir doch mal realistisch: Nichts davon wird eintreten - und Obama hat in Wirklichkeit auch nichts davon versprochen. Jeder, der sich solche Illusionen macht, wird wohl fürchterlich enttäuscht werden.