Ohne den Artikel von Jochen Hoff "Europa könnte so schön sein" wäre ich vermutlich gar nicht erst auf die Idee gekommen nachzuforschen. Dort hatte Jochen die europäische Nationalhymne auf YouTube verlinkt, die ich bereits nach den ersten paar Noten wieder ausschaltete und meine Augenbrauen hochzog. Ich bin ehrlich, bislang hatte mich diese Hymne nicht interessiert. Zwar wusste ich darum, aber ich hatte es nicht in Erwägung gezogen das es da wohl mehr als nur um Zufälle ging. Heute jedoch traf mich die Zaunlatte vor den Kopf.
Ludwig van Beethoven; keiner weiß so ganz genau sagen zu können ob er nun Deutscher oder Österreicher gewesen ist. Alle wissen nur, das er in Bonn geboren ist und nach Österreich umzog. Dort schrieb er dann auch die "Ode an die Freude". Daraus die europäische Nationalhymne "Freude schöner Götterfunke". Tolles Ding - ehrlich. Ich liebe Klassik.
Warum niemand so wirklich sagen kann ob Beethoven Deutscher oder Österreicher gewesen ist, ist einfach erklärt. Österreich als auch Deutschland gehörten zu Lebzeiten Beethovens zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.
Genau letzteres hatte ich erst kürzlich in einer Rede von unserem lieben und ehrenwerten Dr. Wolfgang Schäuble gehört, die er 2006 zum Besten gab.
< Die gekreuzigten von ASUNCIÓN und die selbstzerstörerischen Formen des Protests. | Bisky macht Witze >
Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt - außer der Sowjetunion
Dr. Wolfgang Schäuble erklärte die Unterschiede zwischen dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nationen und der Europäischen Union (warum eigentlich?), welche zwar grundsätzlich gleich sind, die Europäische Union aber ihre Verbesserung darstellt (bitte selbst lesen) :

Erinnern wir uns - was war die Constitutio Criminalis Carolina?
1) Voruntersuchung, 2) Tortur, 3) Urteilsfindung und 4) Endlicher Rechtstag mit Urteilsvollstreckung.
Am Tag des entlichen gerichts wird schließlich nach örtlichem Gewohnheitsrecht eine Gerichtssitzung auf öffentlichem Platz abgehalten, die mit der Verlesung des bereits ausformulierten Urteilsspruchs und dessen unmittelbarer Exekution ihren Abschluss findet (Artikel 79-103 CCC).
Hexen, Zauberer und Ketzer - die Inquisition. Menschen die nicht ins System passten - weder ins christliche seiner Zeit, noch ins akademische - wurden zu Tode gequält. Die Constitutio Criminalis Carolina war ein frei interpretierbares Rechtswerk, welches sich die Befürworter der Hexerei genauso bemächtigten wie ihre Gegner. Ihre Gegner hatten zur Verstärkung noch den Hexenhammer in der Hinterhand. Ein Machtwerk unaussprechbarer Gewalt - zu Händen den Richtern, Kirchenoberhäuptern und Verfolgern.
Welchen Spaß diese Leute daran hatten, lässt sich anhand folgender Grafik verbildlichen:

Wo wir jetzt gerade dabei sind, gilt es zu erwähnen ():
2002 Vize-Präsidenten der Frankfurter Polizei Wolfgang Daschner drohte einem Entführer Folter an. Sein Argument:
(Man lasse sich das einmal auf der Zunge zergehen!)
Das Selbstbewusstsein, mit dem Daschner auftritt, kommt nicht von ungefähr. Schon kurz nach bekannt werden der Foltervorwürfe hatte er aus höchsten Kreisen Verständnis und Unterstützung erfahren, so vom hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch, von der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, nach deren Auffassung möglicherweise ein rechtfertigender Notstand vorlag, vom damaligen Vorsitzenden des Richterbundes und heutigen Justizminister von Sachsen, Geert Mackenrooth, und von anderen.
Der brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm stellte damals sogleich einen Bezug zum "Kampf gegen den Terrorismus" her. Er erklärte, wenn durch Terroristen eine Gefahr für eine Vielzahl von Menschen drohe, müsse "auch über Folter nachgedacht" werden.
Und der Richterbund sagt: Folter ist im Notfall erlaubt - zum Beispiel bei Terrorgefahr ()
Folter heißt heute folglich bereits im Munde CDU Treuer: "Gefahrenabwehrrecht". Bitte klicken für weitere Informationen ().
Bleiben wir in der Gegenwart: Juni 2008
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat in ihrem neuen Bericht: "State of Denial. Europe’s Role in Rendition and Secret Detention" mehreren europäischen Staaten vorgeworfen, sie hätten sich seit 2001 aktiv an Verschleppungen der CIA in Geheimgefängnisse und Folterstaaten beteiligt und wären dadurch für begangene Menschenrechtsverletzungen mitverantwortlich. [...] Ihre Vorwürfe richten sich u.a. speziell an Irland, Großbritannien, Italien, Deutschland, Polen und Rumänien.
Hier das komplette PDF File ().
Zur Erinnerung:
Artikel 1 des GG: (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Artikel 2 des GG: (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Artikel 104 des GG: (1) Die Freiheit der Person kann nur auf Grund eines förmlichen Gesetzes und nur unter Beachtung der darin vorgeschriebenen Formen beschränkt werden. Festgehaltene Personen dürfen weder seelisch noch körperlich mißhandelt werden.
Ich werde einfach diesen bitteren Beigeschmack nicht los der sich mir offenbart, wenn ich darüber nachsinne, das auch ein Herr Hitler ein unheimlich großes Reich in Planung hatte. Ich erinnere mich schwach an ein Lied in dessen Kontext folgender Satz gesungen wurde:
"Heute gehört uns Deutschland.. und morgen die ganze Welt"

Er hatte schon ziemlich viel. An der Sowjetunion ist er letztlich militärisch gescheitert.
Heute hat die Europäische Union auch schon ganz schön viel - ganz ohne Krieg; aber scheitern wird sie wiedereinmal an der Sowjetunion.

Wer zumindest die Halsgerichtsordnung als Maßstab setzt, muß sich den Vorwurf gefallen lassen wohlerworbene Rechte auszuhöhlen.
Oh ja, Freude schöner Götterfunke...
Weitere Informationen:
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Dr. Wolffsohn - Selbstmitleid eines Folterfreundes
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"Gemeinsam ist dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und der Europäischen Union, dass beide sich als Rechtsgemeinschaft und übergreifende Friedensordnung für ihre Territorien verstanden bzw. verstehen."

"Auch im Strafrecht setzte das Heilige Römische Reich Deutscher Nation Maßstäbe: Die Constitutio Criminalis Carolina, die 1532 als Reichsgesetz in Kraft trat, galt zwar nur subsidiär zu den territorialen Rechten. Sie wirkte aber durch ihr Vorbild und beherrschte das gesamte Strafverfahrensrecht und Strafrecht des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation bis in das 18. Jahrhundert hinein."
Erinnern wir uns - was war die Constitutio Criminalis Carolina?
1) Voruntersuchung, 2) Tortur, 3) Urteilsfindung und 4) Endlicher Rechtstag mit Urteilsvollstreckung.
Am Tag des entlichen gerichts wird schließlich nach örtlichem Gewohnheitsrecht eine Gerichtssitzung auf öffentlichem Platz abgehalten, die mit der Verlesung des bereits ausformulierten Urteilsspruchs und dessen unmittelbarer Exekution ihren Abschluss findet (Artikel 79-103 CCC).
Hexen, Zauberer und Ketzer - die Inquisition. Menschen die nicht ins System passten - weder ins christliche seiner Zeit, noch ins akademische - wurden zu Tode gequält. Die Constitutio Criminalis Carolina war ein frei interpretierbares Rechtswerk, welches sich die Befürworter der Hexerei genauso bemächtigten wie ihre Gegner. Ihre Gegner hatten zur Verstärkung noch den Hexenhammer in der Hinterhand. Ein Machtwerk unaussprechbarer Gewalt - zu Händen den Richtern, Kirchenoberhäuptern und Verfolgern.
Welchen Spaß diese Leute daran hatten, lässt sich anhand folgender Grafik verbildlichen:

Wo wir jetzt gerade dabei sind, gilt es zu erwähnen ():
2002 Vize-Präsidenten der Frankfurter Polizei Wolfgang Daschner drohte einem Entführer Folter an. Sein Argument:
"Im Namen des "Kampfs gegen den Terrorismus" soll Polizei und Militär die Möglichkeit eingeräumt werden, sich über Gesetz und Verfassung hinwegzusetzen und Methoden anzuwenden, die seit dem Zusammenbruch des Nazi-Regimes in Deutschland für überwunden galten.[...]
(Man lasse sich das einmal auf der Zunge zergehen!)
Das Selbstbewusstsein, mit dem Daschner auftritt, kommt nicht von ungefähr. Schon kurz nach bekannt werden der Foltervorwürfe hatte er aus höchsten Kreisen Verständnis und Unterstützung erfahren, so vom hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch, von der Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, nach deren Auffassung möglicherweise ein rechtfertigender Notstand vorlag, vom damaligen Vorsitzenden des Richterbundes und heutigen Justizminister von Sachsen, Geert Mackenrooth, und von anderen.
Der brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm stellte damals sogleich einen Bezug zum "Kampf gegen den Terrorismus" her. Er erklärte, wenn durch Terroristen eine Gefahr für eine Vielzahl von Menschen drohe, müsse "auch über Folter nachgedacht" werden.
Und der Richterbund sagt: Folter ist im Notfall erlaubt - zum Beispiel bei Terrorgefahr ()
Folter heißt heute folglich bereits im Munde CDU Treuer: "Gefahrenabwehrrecht". Bitte klicken für weitere Informationen ().
Bleiben wir in der Gegenwart: Juni 2008
Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat in ihrem neuen Bericht: "State of Denial. Europe’s Role in Rendition and Secret Detention" mehreren europäischen Staaten vorgeworfen, sie hätten sich seit 2001 aktiv an Verschleppungen der CIA in Geheimgefängnisse und Folterstaaten beteiligt und wären dadurch für begangene Menschenrechtsverletzungen mitverantwortlich. [...] Ihre Vorwürfe richten sich u.a. speziell an Irland, Großbritannien, Italien, Deutschland, Polen und Rumänien.
Hier das komplette PDF File ().
Zur Erinnerung:
Artikel 1 des GG: (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Artikel 2 des GG: (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Artikel 104 des GG: (1) Die Freiheit der Person kann nur auf Grund eines förmlichen Gesetzes und nur unter Beachtung der darin vorgeschriebenen Formen beschränkt werden. Festgehaltene Personen dürfen weder seelisch noch körperlich mißhandelt werden.
Ich werde einfach diesen bitteren Beigeschmack nicht los der sich mir offenbart, wenn ich darüber nachsinne, das auch ein Herr Hitler ein unheimlich großes Reich in Planung hatte. Ich erinnere mich schwach an ein Lied in dessen Kontext folgender Satz gesungen wurde:
"Heute gehört uns Deutschland.. und morgen die ganze Welt"

Er hatte schon ziemlich viel. An der Sowjetunion ist er letztlich militärisch gescheitert.
Heute hat die Europäische Union auch schon ganz schön viel - ganz ohne Krieg; aber scheitern wird sie wiedereinmal an der Sowjetunion.

Wer zumindest die Halsgerichtsordnung als Maßstab setzt, muß sich den Vorwurf gefallen lassen wohlerworbene Rechte auszuhöhlen.
Oh ja, Freude schöner Götterfunke...
Weitere Informationen:
Systemstörende Politiker werden überwacht
Verordnung des Landesinnenministers zum Schutz von Volk und Staat?
In der Mitte wird es braun
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Kitas planen Scanning von Fingerabdrücken der Eltern
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Tags für diesen Artikel: änderung, bundesrat, constitutio criminalis carolina, demokratie, demokratieverlust, eu, europäische union, führung, gleichschaltung, grundgesetz, heilige römische reich deutscher nation, kontrolle, medien, schäuble, verrat
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van Beethoven heißt übersetzt: vom-Bete-Hof. (In flämischen Agrarbereich wurde hauptsächlich Futterbete angebaut)... ;-)
Aber Spaß bei seite... die überladene Fregatte Europa bewegt sich wirklich gen Ozeankeller. Auch ohne Schäubles o. sonstige Wahnvorstellungen...
Bei der Erschaffung wurden wohl ein paar Luken und russische-polare-Eisberge vergessen.
Im Orginal hieß es wohl eher: Heute hört und Deutschland - und es ging um die Stimme der Freiheit.
Wer die beiden kleinen Buchstaben dazu gedichtet hat, weiß ich nicht - waren es Deutschlands Freunde, oder Deutschlands Feinde?
Was die Pläne angeht: es gab da auch einen Plan für eine Invasion in den USA - allerdings wurde der vom Vorläufer der CIA entworfen und dann von F.D: Roosevelt als deutsch Pläne veröffentlicht - False Flag vom Feinsten.
mfg zdago