Methan rülpsende Kühe, Autoabgase, fossile Kraftwerke, Vulkane, Methan-Hydrat aus dem Meer. Ursachen für einen Klimawandel haben wir in jeder Menge und jede Woche wird eine neue Sau durchs globale Dorf getrieben.
Die Verbrennung von fossilen Energierohstoffen ist in der praktizierten Menge mit Sicherheit nicht gut für unsere Umwelt. Da ist der totale und zügige Umstieg auf regenerative Energien keine Frage sondern ein Muss. Da uns aufgrund der sehr schnell endenden Vorräte eh nichts anderes überbleibt, ist das auch wirtschaftlich sinnvoll.
Weniger tote Kühe zu essen, könnte uns auch nicht schaden, aber ob die Menge der rinderartigen Methanrülpser wirklich von Bedeutung für unser Klima ist, wage ich mal zu bezweifeln. Aber selbst wenn es in der Summe einen Effekt hat, sollte es nicht überbewertet werden.
Wir sind mit unserer Umwelt rund hundertzwanzig Jahre sehr rüde umgegangen und haben eine Menge an Selbstheilungskräften verbraucht. Aber wir haben auch angefangen das zu ändern. Das die Entwicklungsländer und Aufbruchsstaaten jetzt unsere Fehler teilweise wiederholen, ist wahrscheinlich unvermeidbar, aber sie lernen schneller, weil sie die verschiedenen Wirkungen schon auf ihre Ursachen zurückführen können.
Trotzdem befinden wir uns in einem Klimawandel. Eine ganze Reihe von Wissenschaftlern geht davon aus, das auch die Sonne an dieser Veränderung mit schuld ist. Dann geht natürlich sofort der Streit los, wer nun mehr Verantwortung trägt und wie Messergebnisse zu bewerten sind.
Eines ist sicher. Es hat Klimawandel schon immer gegeben. Der menschliche Einfluss durch FCKW auf das Ozon. bzw. Ozonloch ist nicht wegzudiskutieren. Genausowenig wie die Treibhauswirkung fossiler Brennstoffe. Gegen FCKW haben wir etwas unternommen, die Wirkung werden wir aber erst in 15 Jahren wirklich überprüfbar sehen.
Wir werden auf regenerative Energien umsteigen müssen und es wird schneller gehen als wir uns heute vorstellen können, weil wir ganz einfach durch steigende Preise der fossilien Energien, andere Technologien Wettbewerbsfähig machen. Trotzdem werden wir den Wandel natürlich nicht aufhalten können, sondern nur in seinen Auswirkungen begrenzen können.
Wir können das noch nicht einmal seriös berechnen, weil unsere Messdaten einfach nicht weit genug zurückreichen, sich auf zu kleine Gebiete erstrecken und damit nicht wirklich aussagekräftig sind. Eine Berechnung eines sogenannten Wissenschaftlers, der mir vorrechnet, das der Mensch auf der Nordhalbkugel 2,7 Watt/m² zur Erwärmung beiträgt die Sonne aber nur 0,35 Watt, der muss sich fragen lassen, wie er klimatisch die Nordhalbkugel vom Rest isoliert.
Tatsächlich liegt das Problem dieses "Wissenschaftlers" darin, das ihm für die Südhalbkugel die Messwerte fehlen und er sie deshalb einfach ausblendet. Wenn wir und die UN ehrlich wären, müssten wir zugeben, das wir vieles einfach noch nicht verstehen, anderes theoretisch erwiesen, aber praktisch eben unerprobt ist. Nur kann man damit keine Bewusstseinsveränderung erzeugen. Deshalb wird auf die Sahne gehauen um möglichst bizarre Szenarien unter das Volk zu bringen.
Die Folge sind Worte wie Klimakatastrophe anstatt Klimawandel. Einen Wandel kann man beeinflussen, eine Katastrophe muss man hinnehmen. Wir Menschen können und werden uns weitgehend anpassen, wie wir das während der Eiszeiten schon getan haben. Da wo heute der Raps blüht waren während der Eiszeit die Gletscher. Wir sollten handeln, aber mit viel mehr Optimismus.