In Anlehnung an Annegrets Nochmal: 60 Jahre Menschenrechte und an meinen Aufruf zum Wahljahr 2009, in dem es mir vornehmlich darum ging, echte Lösungswege aus der Sackgasse aufzuspüren, diese zum Wahljahr 2009 zu thematisieren und gemeinsam mit anderen visionshungrigen Menschen darüber zu reflektiern, habe ich hier einige sehr empfehlenswerte Beiträge aus dem Netz aufgelesen und zusammengetragen:
Beginnen wir mit Arnulf Rating - Mogelpackungen
Rezension "Eine humane Weltwirtschaft" von Peter Spiegel
Rezension bei visioncommit
In diesem Buch sind nahezu alle Zukunftskonzepte des Visionsgipfels 2007 zu einer konstruktiven Zukunftsperspektive zusammengeführt.
Das Buch „Eine humane Weltwirtschaft“ kommt nach einer provozierend scharfen Analyse der gegenwärtigen Globalisierungsfalle zu einer provozierend chancenreichen These: Die Zukunft des Nordens liegt in der Entwicklung des Südens. Und die Zukunft von Nord und Süd liegt in der Entwicklung des neuen entscheidenden Erfolgsfaktors Mensch. Vor uns kann ein neues und diesmal ein ausgesprochen humanes Weltwirtschaftswunder liegen. [..] weiterlesen
Auszüge aus dem Buch (zum Herunterladen, jeweils als PDF-Dokument):
Jean Ziegler auf dem Alternativ G8-Gipfel 2007 in Rostock
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[...]Jetzt stellt sich die Frage: Es sind gewählte Staatschefs und Ministerpräsidenten auf der anderen Seite des Zauns, es wäre falsch zu sagen, die meisten jedenfalls, es wäre falsch zu sagen: Am 6. Mai ist der Nikolas Sarkozy in Frankreich Präsident geworden durch Wahlbetrug, nein, der wurde gewählt.
Aber die Legitimität gibt es trotzdem nicht. Die Legitimität haben die trotzdem nicht.
Erstens vertreten die nur 13 Prozent der Weltbevölkerung und maßen sich an, für die 87 anderen Prozent auch noch zu reden. Das Zweite, was wichtiger ist, was schwer wiegt: Die Herrscher der Welt, das sind heute die Oligarchie des transkontinentalen Finanzkapitals. Ich sag das ein wenig, weil wir keine Zeit haben, ich sag das ein wenig dogmatisch, aber Weltbankstatistik 2006 - die 500 mächtigsten transkontinentalen Privatkonzerne die haben letztes Jahr 52 Prozent des weltweiten Bruttosozialproduktes kontrolliert. Das heißt alle in einem Jahr auf der Welt produzierten Waren, Dienstleistungen, Kapitalien und Patente. Diese transnationalen Gesellschaften, diese kalten Monster, die funktionieren nach dem Profitmaximierungssystem. Und das ist normal. Das ist normal. Der Gesellschaftsvertrag, soziale Gerechtigkeit, die Werte der Aufklärung, die Menschenrechte, die Solidarität – das gehört dem Staat, das gehört der Gemeinschaft freier Bürgerinnen und Bürger; es wäre falsch, wenn man Nestlé, Siemens, Novartis oder wie die Menschenfreunde alle heißen, irgendwie anklagen würde, sie beförderten nicht die soziale Gerechtigkeit, sie kümmern sich nicht um Mindestlöhne, sie kümmern sich nicht um die Menschenrechte in der dritten Welt; warum sollten sie auch?
Profitmaximierung ist ihr Ziel, wir sind – ich hasse Moral, es geht nicht darum, zu sagen: der Brabeck ist gut und der andere ist besser und so weiter – es geht um ein System der strukturellen Gewalt. Wenn Peter Brabeck, Präsident des weltgrößten Nahrungsmittel- und Trinkwasserkonzerns, Nestlé, nicht die Kapitalrendite um 15 Prozent erhöhen würde, den Börsenwert um ein Drittel erhöhen würde, wie das letztes Jahr geschehen ist, dann wäre der weg vom Fenster.[...]
wurde in der Animation The Story Of Stuff von Annie Leonard sehr anschaulich dargestellt (bitte auf Bild klicken)
storyofstuff.com
Vandana Shiva - Seeding Deep Democracy
Energy Autonomy-The Code of Survival
In Kooperation mit Hermann Scheer wird das gesellschaftliche Konzept „Energieautonomie" bekannt gemacht. Ausgehend vom Buch entsteht bis Mitte 2008 ein großer Dokumentarfilm: