Im Manager Magazin, jenem siechen Teil des Mohn-Imperiums, das sich für ein Wirtschaftsmagazin hält, hat Adolf Theobald, eine Generalabrechnung mit den Mohn-Medien gefahren. Leider ist der Artikel nicht online verfügbar, aber der Medienbote gibt eine gute Zusammenfassung.
Mohn-Klone steuern heute fast alle Medienkonzerne. Sie haben die Passion für das Produkt durch das Gespür fürs Geschäft ersetzt und halten so die alternden Verlage am Leben. (…) Nur was hat das noch mit Journalismus zu tun? Vom Logo zur Logistik, von der Staatskontrolle zum Controlling, vom Inhalt zum Content
Viel schöner kann man es nicht mehr formulieren und treffender schon gar nicht. Die Schelte für die Desinformationskrake Mohn/Bertelsmann ist nicht etwas deshalb durchgegangen, weil dort Pressefreiheit herrscht, sondern weil es kaum noch Sinn macht, den Inhalt des MM zu kontrollieren. Dafür ist die Leserschaft nicht mehr bedeutend genug.






















