Wie jede Woche, erklärt uns Mohn/Bertelsmann auch diese Woche, was Deutschland wählt. Die
Forsa-Sammelumfrage die in den nächsten Tagen auf allen Medien der Mohn-Gruppe breitgetreten wird, gehört mit zu den Ritualen der Desinformation. Sie dient praktisch der Feinsteuerung.
Heute ist die Botschaft, das die Linken gewinnen, auf dem Vormarsch sind. Die rote Gefahr ist praktisch schon dicht vor der Kanzlerschaft. Es ist die ständige Wiederholung die den Menschen den Geist breit schlagen soll, damit er die von Mohn/Bertelsmann gewünschte Desinformation als seine Meinung übernimmt.
Hinter dem ganzen Unfug steht die Befragung von 2503 repräsentativ ausgewählte Bundesbürgern. Die solange hin- und hergewichtet werden, bis die Ergebnisse zur gewünschten Aussage passen.
Diesmal soll die Linke 2 Prozent dazu gewonnen haben. Die statistische Fehlertoleranz beträgt aber nach eigenen Angabe plus/minus 2,5 Prozent. Die angeblich gemessenen Veränderungen befinden sich damit voll im Bereich der Fehlertoleranz. Der Aussagewert ist gleich null.
Aber es geht ja auch nicht um den Wert der Aussage, sondern um das Ziel. Eine starke Linke soll verhindert werden, indem sie als potentielle Gefahr für die Landsitze der Arbeitslosen in der Schweiz aufgebauscht wird.