Genau wie Schäuble, der von sich selbst ja immer wieder behauptet, nicht total durchgeknallt zu sein, der aber jedes Gerichtsurteil gegen seine Gesetze in vielfältigster Art und Weise zu unterlaufen versucht, kann Köhler nicht mehr damit leben, dass noch nicht alles gleichgeschaltet ist. Obwohl ja im wesentlichen die Neoliberalen und das Großkapital das Leben in Deutschland in ihrem festen Würgegriff haben, reicht das Köhler noch nicht.
Er sieht zu recht die große Gefahr, dass das deutsche Volk noch rechtzeitig genug wach wird, bevor die Schäuble-Diktatur endgültig errichtet ist. Auch wenn die Systempresse alles tut, um den Anschein von Ruhe im Volk zu erwecken, ist es doch unüberhörbar, dass es im Volk erheblich grummelt. Die Wut kocht langsam, aber sie kocht. Wie beim Kochen von Wasser gibt es eine Zeit, in der nur einzelne Dampfbläschen nach oben steigen, und man meint es würde noch ewig dauern, bis es sprudelnd kocht. Aber man irrt sich. Im Gegensatz zur gesamten Kochzeit, ist diese Zeit recht kurz.
Natürlich wird mit allen Mitteln versucht, so zu tun, als ob es Entlastung für die Menschen gäbe, während gleichzeitig alle Schrauben weiter angezogen werden. Das macht aus Deutschland eine Art Druckkochtopf in dem sich der Druck ständig erhöht, was den Kochprozess noch beschleunigt. Gemäß dem Ansatz der
20:80-Gesellschaft werden bald 80 Prozent der Menschen in Köhlers Gesellschaft nicht mehr gebraucht.
Diesen 80 Prozent ihre Rechte komplett zu nehmen, ist das Ziel der Gesetzgebungen, die immer schon mit dem Namen Köhler in Verbindung standen. Wenn man sich seine
berufliche Lebensgeschichte anschaut, dann wird schnell klar, dass Köhler ein Produkt des Systems ist, wie es typischer nicht sein könnte.
Er hat nie in der wirklichen Welt gearbeitet und daher keine Vorstellung von dem, wie es realen Menschen in diesem Land geht. Vom Studium direkt in das Berufsbeamtentum, dann in die Partei, die ihn weiterbeförderte, und danach stets als williger Handlanger des Großkapitals und der neoliberalen Idee.
Laut Lorenz Maroldt, Chefredakteur des Tagesspiegels, war Köhler in seiner Eigenschaft als Staatssekretär hauptverantwortlich für die Gestaltung der Währungsunion, die, nach Aussage des Bundesrechnungshofes, die ostdeutschen Betriebe und Banken zugunsten der westdeutschen Unternehmen und Finanzinstitute übervorteilte und den bundesdeutschen Haushalt mit einem zusätzlichen Schuldenaufkommen von 200 Milliarden Euro belastete
Durch seine Tätigkeit als Geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat er es dann geschafft, die notwendigen Veränderungen in der Welt durchzusetzen, die zu der heute als Finanzkrise bezeichneten Hypothekenblase und uns letztlich in die Weltwirtschaftskrise führten.
Horst Köhler hat also gute Gründe, die Demokratie abzuschaffen. Denn wenn die Wut der Bürger überkocht, braucht er die Mittel der Diktatur, um sich selber zu schützen. Eine freie Staatsanwaltschaft würde sich seiner Entscheidungen und seines Verhaltens annehmen, und eine freie Richterschaft würde ein Urteil fällen. Es ist also die pure Angst, die ihn treibt. Das ändert natürlich nichts daran, dass er zur Verantwortung gezogen werden muss.
Dagegen helfen könnten ihm nur härtere Gesetze, und die bekommt er nur dann schnell genug, wenn er die Demokratie, mit der er ja wirklich nicht viel zu tun hat, endgültig abschafft. Allerdings bedenken Köhler, Schäuble und die Merkel eines nicht. Man kann nicht wirklich 80 Prozent der Bevölkerung ausgrenzen. Das ist einfach zu viel.
Da reicht es auch nicht, eine kampfstarke und in allerlei Auslandseinsätzen auf Gewissenlosigkeit trainierte Bundeswehr im Inneren zum Einsatz zu bringen. Denn diese Soldaten entstammen genau den 80 Prozent, die sie unterdrücken sollen. Das macht es schwer. Die herrschenden fünf Prozent und die geduldeten 15 Prozent der Bevölkerung müssten sich praktisch in Trutzburgen zurückziehen, um überleben zu können.
Sie müssten sich selbst einsperren und würden trotzdem wahrscheinlich nach kurzer Zeit überrannt und vernichtet. Köhler ist intelligent genug, das zu sehen, und fordert deshalb ja auch Geld für die Automobilindustrie und andere Branchen. Damit hofft er noch Druck aus dem Kessel zu bekommen, aber die Deutschen haben begriffen, dass sie noch einmal zusätzlich verladen werden.
Knapp 80 Prozent der Deutschen glauben, dass sich die Krise noch weiter verschlimmern wird, aber nur die wenigsten wissen, wie hart es wirklich werden wird. Viele haben gedanklich noch die Wirtschaftsschwäche der siebziger Jahre im Kopf und können sich die Große Depression gar nicht vorstellen. Tatsächlich wird es noch schlimmer werden als in der Großen Depression, und dass der Ausweg ein Weltkrieg mit unvorstellbaren Zerstörungen sein wird, dürfte auch schon feststehen.
Die Milliarden, die jetzt noch einmal an das Großkapital ausgeschüttet werden, dürften denen gut zupass kommen. Arbeitsplätze werden dadurch nicht gerettet. Man stärkt nur die eigene Kriegskasse, um sich schwächere Gegner einzuverleiben. Köhler sollte sich also nicht darauf verlassen, dass er das Volk aufhalten kann. Vielleicht wäre es klug, in seiner Neujahrsrede einmal auf seine eigene Schuld einzugehen und danach sein Amt niederzulegen. Er ist als Bundespräsident genau so untragbar, wie er es bei seiner Wahl war. Nun ist es an der Zeit, die richtigen Schlüsse zu ziehen und zu gehen.
Da reicht es auch nicht eine kampfstarke und in allerlei Auslandseinsätze auf Gewissenlosigkeit trainierte Bundeswehr im Inneren zum Einsatz zu bringen. Denn diese Soldaten entstammen genau den 80 Prozent die sie unterdrücken sollen. Das macht es schwer. Die herrschenden fünf Prozent und die geduldeten 15 Prozent der Bevölkerung müssten sich praktisch in Trutzburgen zurückziehen, um überleben zu können.
..."
Es wird genügend "beschäftigungslose" Migranten geben, die sich willig für Privatarmeen rekrutieren lassen - wetten?
Ich empfehle das Studium der römischen Geschichte ...
Also können wir die Migrantenfurcht wieder einpacken. Aber wahrscheinlich werden sich diejenigen die sich schon vor Migranten fürchten, als erste Speichellecker bei den Herren sein und ihnen willentlich und sehr bewusst, vor allem aber mit übertriebener Härte und Gemeinheit zu Diensten sein.
Es sind ja immer die Feigen, die am unterwürfigsten sind.
Woher werden dann wohl die Rekruten kommen (müssen)?
Anarchie wird immer für alle Betroffenen unangenehm ...
Ich kann mich übrigens nicht erinnern, daß die Römer ihre Sklaven mit kostenlosen Sozialleistungen "gepampert" haben - eher das Gegenteil. Der Vergleich Sklavenstatus zu Migrantenstatus ist deshalb nicht passend. (Zudem die meisten Migranten wohl freiwillig nach Deutschland kamen!)
Ihre Ausführungen zu den in Einzelfällen gewährten Vergünstigungen, beschreiben nur die Käuflichkeit von Menschen - sei es in Beruf, Politik - oder im KZ als KAPO.
Die römischen Söldner waren Migranten, die über den Dienst in der Armee der Bürgerstatus des Römischen Reiches erringen wollten. Nicht anders als die heutigen Migranten.
Woher die Kenntnis der *Käuflichkeit*, der "von Menschen"?
Wären denn nur alle käuflich! Denn für Käuflichkeit ist schon lange kein Geld mehr da:
"Wir sind nicht bestechlich, nur käuflich, Reden wir über die Summen!"
Fällt mir da ein...
belef
"Anarchie wird immer für alle Betroffenen unangenehm ..."
Gerade für das deutsche Volk stellt sich die zwingende Notwendigkeit zur Demokratie. Alle Versuche diese abzuschaffen oder zu unterlaufen können zur erneuten Katastrophe führen.
Entscheidend an dieser Diskussion, ist der Zusammenhang zu den Überwachungsgesetzen. Der Fraktionszwang unserer "Volksvertreter" im Bundestag lässt keine parlamentarische Kontrolle der Regierung zu. Die Verfasser des Grundgesetzes haben nicht ohne Grund die Sicherung Bundesrat eingebaut. Diese Gründe beziehen sich auf das Jahr 1933, der Machtübergabe an Hitler.
Haben "unsere" Politiker nichts gelernt?