Im April 1975 verließ der letzte us-amerikanische Hubschrauber Saigon. Wer bis dahin nicht weg war, musste für die Taten der Amerikaner und seine wirkliche oder vermeintliche Kollaboration büßen. Damit war ein beispielloses Evakuierungsprogramm für amerikafreundliche Vietnamesen abgeschlossen.
Nun geht es also, wie uns die Presse.com im Irak los.
Die US-Regierung will bis zu 7.000 irakische Flüchtlinge aufnehmen, die am meisten gefährdet seien, weil sie für die US-Truppen in ihrem Land gearbeitet hätten.
Mit ähnlichen Meldungen begann auch die amerikanische Flucht aus Vietnam. Wollen wir hoffen, das sie sich diesmal mit der Evakuierung ihrer Freunde etwas mehr beeilen, damit nicht unnötig noch weitere Menschen in einem verlorenen Krieg sterben.
Wenn wir in der Bundesrepublik verantwortliche Menschen in der Regierung hätten, brauchten wir über Afghanistan nicht mehr zu diskutieren und wir würden sofort alle Deutschen aus dem Irak holen. Aber wir haben in der Regierung leider nur Politiker.






















