Der Schutzheilige der Korruption, der Bundestagspräsident Norbert Lammert, hält die Einflussnahme der Lobbyisten auf die Politik, ja geradezu für einen Grundpfeiler der Demokratie. Lobbyismus ist für ihn der Prototyp demokratischer Interessenvertretung.
In dem Zusammenhang wird ihn freuen, wie die Firma Siemens zu ihren Lobbyisten kommt. Das berichtet uns neben anderen Zeitungen nämlich die
Welt, die sich auf einen Vorabdruck des Sterns bezieht.
45 Millionen Euro durfte Schelsky im Namen der Siemens AG ausgeben, um eine Gegengewerkschaft zu gründen und mit Sicherheit auch dafür. sich politische Rückendeckung zu verschaffen. Das ist wahrhaft demokratisch und nur ein ganz klein wenig kriminell. Genau das richtige für Norbert Lammert.
Wenn der mir allerdings erzählen will, das es irgendeine andere Form der erfolgreichen Lobbyarbeit neben Bestechung, Lug und Betrug gibt, dann glaube ich ihm nicht nur nicht, sondern ich bezeichne ihn als das was er ist. Als einen Lügner.
Lobbyismus nutzt nur den gekauften, schadet allen Ehrlichen und verschlechtert zusätzlich die deutschen Wettbewerbsbedingungen. Aber Herr von Pierer ist ja der Berater von Schröder und Merkel, dem wird unser Herr Bundestagspräsident sicherlich leichten Herzens verzeihen. An den Gestank. den der Bundestag und seine Organe verbreiten, müssen sich die Deutschen ja auch gewöhnen.
Ganz oben steht da Mohn/Bertelsmann und die INSM die ein ganzes Volk betrügen.