Der Standard aus Österreich meldet, das der venezolanische Kommunikationsminister William Lara am Montag Anzeige gegen die Fernsehsender CNN und Globovision erstattet, weil diese zu Gewalt gegen Präsident Hugo Chavez aufgerufen bzw. manipuliertes Bildmaterial verwendet hätten.
CNN hatte einen Bericht über Proteste gegen die Nichtverlängerung der Sendelizenz des Privatsenders RCTV mit Bildern einer Gedenkveranstaltung für den im mexikanischen Acapulco ermordeten Journalisten Amado Ramirez illustriert.
Dass auf dem Video zahlreiche TeilnehmerInnen des Trauermarsches Schilder mit dem Vornamen des getöteten Reporters trugen, dürfte niemandem in der Redaktion aufgefallen sein. CNN weist die Vorwürfe zurück: man habe, als der Fehler bemerkt wurde, eine Korrektur gesendet, gab eine Sprecherin des US-Senders an.
Das kennen wir von der Bildzeitung.
Schwerer wiegen die Vorwürfe des Informationsministers gegen den im Besitz des TV-Magnaten Gustavo Cisneros stehenden venezolanischen Sender Globovision: in der Berichterstattung über die Kundgebungen am Wochenende wurden Bilder des Papst-Attentats 1981 eingeblendet, unterlegt mit den aufmunternden Versen des Salsa-Stars Ruben Blades: "Glaubt daran, das hört hier nicht auf" – ein Aufruf zur Ermordung des Staatschefs, interpretiert Lara.
Wie sehr die Pressefreiheit dort bedroht ist, kann man im Standard auf dem Video sehen, bei dem sich der Chef des Senders nach 4:14 mit seinem eigenen Kommentar einschaltet und den Ton des Ministers unterdrückt.
Allerdings wird die Wahrheit Venezuela nicht viel nützen, da sich die deutsche FDP, in ihrem unbändigen Freiheitsdrang, schon dafür entschieden hat, den amerikanischen Angriffskrieg gegen Venezuela, massiv zu unterstützen.
Es ist nur nicht klar wie die FDP bezahlt wird. Vielleicht ja mit dem dann gestohlenen venezeolanischen Öl. Da wäre ich anstelle von Westerwelle und Marina Schuster aber vorsichtig. Das ist im Irak auch schon schief gegangen. Die importieren heute Öl.






















