Nun hätte allerdings niemand solche Papiere mit der langen Laufzeit gekauft, die aus den vorgenannten steuerlichen Gründen notwendig war. Deshalb hatte es sich eingebürgert, dass neben der offiziellen Laufzeit auch noch eine inoffizielle vereinbart wurde. In der Realität kündigte also das emittierende Unternehmen die Anleihe zu einem früheren Zeitpunkt und konnte so den Anleger befriedigen - und stellte auch im großen und ganzen das Steuerrecht zufrieden, das ja beim Großkapital ständig beide Augen, Ohren, Mund und Nase zudrückt, um den allgemeinen Gestank nach Betrug nicht wahrzunehmen.
Diese Zeit ist nun allerdings vorbei. Mittwoch vergangener Woche hat Ackermanns Truppe zum ersten Mal erklärt, dass sich die Deutsche Bank nicht an die inoffizielle Absprache hält und die Anleihe nicht kündigt. Unter Kaufleuten, also Menschen mit Ehre und Standfestigkeit, wäre die Deutsche Bank damit erledigt. Unter Managern gibt es allerdings weder Ehre noch Verantwortung, da kann sie sicher noch ein Weilchen weitermachen.
Es stellt sich aber eine ganz andere Frage. Wenn die Deutsche Bank schon bei einer einzigen Milliarde ihr Wort brechen muss, was ist dann diese Bank überhaupt noch wert. 150 Millionen Euro soll die Ersparnis betragen. Die Ehre der Deutschen Bank ist also genau diesen Betrag wert. Der Verlust, den die Aktie und die Anleihen der Bank insgesamt durch dieses ehrlose Handeln gemacht haben, dürfte deutlich höher liegen.
Natürlich ist die Deutsche Bank eine gesunde Bank, im Kern und auch im Ackermann. Wer allerdings Augen hat zu sehen und Ohren um zu hören, der sollte die Füße in die Hand und sein Geld unter den Arm nehmen. Ein besseres Schicksal als hier findet unser Geld überall, möchte man mit den Bremer Stadtmusikanten hinausschreien.
Als deutscher Bürger würde ich allerdings ganz gerne sehen, wenn diese Bank ihren namen ändert - sie ist keine deutsche Bank mehr - weder im Wesen noch nach Eigentumsverhältnis. Ackermanns Abzocke wäre da schon passender.
Und das Merkel da ncoh Milliarden rüberschiebt, ist nicht anderes als offene Veruntreuung.
mfg zdago
Bitte wohin wollen wir hin?
2009 wird das Superwahljahr - seit (nach) 25 Jahren. Was passiert wird das Volk entscheiden. Demokartie muss hier ganz "GROSS" geschrieben werden.
Entgegengesetzt der Unterstellung von relax habe ich – und auch nicht die BLOG-SZENE keine Revolte im Sinn, sondern endlich "FAIRNESS"
DANKE!
Frohe Weichnachten, nochmals an dieser Stelle.
Das Wort einer Bank zählt nichts. Eine Zusage während einer Beratung ist nicht bindend. Dafür gibt es reichlich Kleingedrucktes in Juristenkauderwelsch.
Ein leibhaftiger Bankdirektor hat mir mal geraten, vertraue NIE einer Bank.
Ihre Beiträge entsprechen leider überwiegend der Wahrheit.
Dennoch möchte ich Sie bitten ein gutes Wort zur Weihnachtszeit zu schreiben.
Einen guten Aspekt gibt es doch - oder?
SCHAFFEN SIE DASS?
Selbst die Absprache der Münchner Justiz mit Pierer wird schon überdacht. Sie wollen uns jetzt die größten Gauner opfern damit wir schweigen. Aber wir werden nicht schweigen und jeder den sie opfern wird reden. Es kommt etwas sehr positives in Gang.
Jochen Hoff
Im Januar werden die ersten Bankvorstände in U-Haft gehen.
Na dann: "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" aber der Ackerman ist noch nicht bereit. Er zieht es lieber vor, noch ein paar Mittelständler in den Abgrund zu reißen.
Mensch bin ich wieder negativ :-). Woran mag das blos liegen?