Aber die eine Milliarde Euro, die Gruner + Jahr in den letzten fünf Jahren an die Mohns überwiesen hat, kehren nicht mehr zurück. Genausowenig wie die Millionen, die Merkel für den unfähigen Mohn-Sohn in dessen geschäftlichen Sumpf packte. Das Geld ist weg.
Besonders apart ist das im Fall Gruner + Jahr, weil der ja über seine nun überflüssigen Wirtschaftsblättchen - und auch sonst in jeder Druckzeile - praktisch nur Lob für die neoliberalen und wirtschaftsfaschistischen Ziele der Famile Mohn gemacht hat. Der Verlag hat die Krise, in der er nun steckt, sich selbst redlich herbeigeschrieben. Wie immer im neoliberalen Umfeld ist das so lange gut, bis es nichts mehr nutzt. Der Mohr Kundrun hat seine Pflicht getan, der kann nun gehen.
Mohn/Bertelsmann wird bald auch anfangen, in der Stiftung auszudünnen. Die Ziele sind erreicht; mit dem neuen Arbeitsgesetz und ein paar anderen Gesetzen ist Mohn praktisch Deutschland. Da kann das Geld sinnvoller ausgegeben werden. Allerdings passiert zur Zeit Unerhörtes. Die Menschen machen sich ihre Medien selber.
Anstatt sich von den Mohns, der Springer oder den sonstigen Zeitungszaren belügen zu lassen, flüchten immer mehr Bürger ins Internet und vergleichen die Berichterstattung. Bilden sich eine eigene Meinung. Selbst Leute, die früher als Bildungsbürger noch mindestens eine Zeitung für jeden Tag hatten, geben immer mehr auf. Statt am Abend alte Lügen vom Vortag zu lesen, macht es mehr Sinn, sich bei Diensten wie
Net News Global oder
infokrieg.tv zu informieren, über die Google News zu gehen oder eine eigene Auswahl an Blogs zu haben.
Die Leser, die die Totholzbranche jetzt verliert, sind dauerhaft verloren.
Nu,nu, deswegen wohl nicht, eher wegen ihres Lobbyismusses und den tollen Beziehungen der "Eliten" untereinander.
Das geplante neue Arbeitsgesetz ist dann das diktatorische und sie ermächtigende Ergebnis solchen Treibens.
So isses.
Die Erkenntnis hat sich festgesetzt, daß jeder, der mit einem Publikationsmedium soviel Geld wie möglich verdienen will, dort auch nur seine in diese Richtung tendenziöse Meinung verbreitet. Es sei denn, er ist Idealist.
Die sind selten.
Das sind doch diese spinnerten realitätsfernen Weltverbesserer, die im besten Fall überflüssig sind, ansonsten "vernünftigen Erwachsenen" im Wege stehen, wenn nicht gar gefährlich sind?
Mir hat man auch schon Idealismus vorgeworfen.
Und Herr Hoff ist mit Sicherheit einer :-)
Was besseres. als dass der den Stuhl freiwillig räumt, konnte Mohn/Bertelsmann doch nicht passieren. Ist auch wirklich eine sehr mutige Tat vom Herrn Kundrun. Sein "TAT" wird ihn vielleicht erwerbslos machen(für kurze Zeit) aber sein Vertrag lässt ihn garantiert nicht mittellos werden. Seine Position hätte er nutzen sollen, um der Wahrheit ein wenig Rechnung zu tragen, bis man ihn geschasst hätte, aber dann wäre er wahrscheinlich vertragsbrüchig geworden und das hätte bestimmt zur Mittellosigkeit geführt.(lol)