Die Laufburschen des Neoliberalismus, die sogenannten Journalisten sind sich zwar für keine Idiotie zu schade, aber Andrian Kreye schafft in der immer mehr verblödenden
Süddeutschen den absoluten Höhepunkt. Neben vielerlei pseudowissenschaftlichen Zitaten bleibt folgender Kernsatz.
Die Krise des Finanzsystems scheint Surowieckis These nun drastisch zu widerlegen. Ist der Zusammenbruch der Finanzmärkte nicht der Beweis für die Unfähigkeit der Kollektive, vernünftig zu handeln?
Dazu muss man wissen, dass
James Surowiecki von "Der Weisheit der Vielen" sprach und damit meinte, dass die Mehrheitsmeinung fast immer richtig liege, wenn nur die Masse der Entscheidenden groß genug sei.
Genau an diesem Punkt versucht Andrian Kreye seine große Täuschung unterzubringen. Er tut ganz einfach so, als ob die Mehrheit der Menschheit, oder die Leute im Internet, an der Entscheidung, ob es zu einer Finanzkrise kommen könne, mitgewirkt habe. Dies ist nicht der Fall. Totholzdidaktiker wie Andrian Kreye haben stets das Loblied des ungehemmten Raubtierkapitalismus gesungen. Sich gefreut über jeden Cent, der der Alleinerziehenden gestohlen wurde.
Es waren die gekauften und verkommenen Journalisten, die jeder Missgeburt an neuen Zertifikaten und wertlosem Schund als Wertpapier fröhlich zugestimmt haben. So wie sie in der Dot.com.Tod-Blase jeden Exzess bejubelten. Andrian Kreye baut jetzt an der Lügenmauer, hinter der die wirklich Verantwortlichen verschwinden wollen. Sicher tut er das für gutes Geld. Aber er darf sich seine Lügen gerne wieder in den Hals stopfen. Die Menschen wurden nie gefragt, höchstens belogen, aber nie informiert. Andrian Kreye würde eine Information wahrscheinlich nicht einmal erkennen, wenn sie ihn beißt.
Allerdings hat er auch keine Wahl. Die Süddeutsche lebt von den Anzeigen des Großkapitals. Wer Ackermanns Brot isst, der muss auch Ackermanns Lied singen. Sie haben sich selbst gefangen, weil sie den Hals nicht vollkriegen konnten. Die Totholzmedien, aber auch die Sender haben kein Interesse mehr an Wahrheit. Es geht nur um Werbung mit Begleittext oder Begleitfilmen.
Das ändert aber nichts daran, dass die Schuldigen für die Weltwirtschaftskrise bekannt sind. Ein Horst Köhler, der alle Bremsen aus dem Finanzsystem nahm, und ein Ackermann, der 25 bis 35 Prozent Rendite wollte, obwohl er wusste, dass solche Renditen nur aus Betrug oder Schulden stammen können. Die restlichen Bankster um diese beiden Führer herum sowie das Großkapital haben gerne mitgemacht. Die Politik hat sich wie die Medien kaufen lassen.
Aber das ist eine Wahrheit, die Andrian Kreye in der Süddeutschen nie schreiben dürfte. Er ist mit diesem Blättchen für dümmliche Propaganda zuständig. Mehr wird er wohl auch nicht können.
Noch vor nicht allzulanger Zeit hörte man das ständige vorwurfsvolle Gejammer von interessierter Seite, die Deutschen seien unzeitgemässe Aktienmuffel und sollten endlich mal diese Haltung revidieren.
Das schreiben natürlich immer diejenigen, die dafür sorgen wollen, daß die Dummen gegen Ende in's Schneeballsystem einsteigen, damit die "Schlauen" rechtzeitig mit Gewinn aussteigen können.
Hat aber offensichtlich nicht so recht funktioniert.
Und weiterhin kann natürlich eine Masse dann nicht so vernünftig handeln, wie es optimalerweise möglich wäre, wenn sie von wenigen Kriminellen mit den modernen psycholgischen Mitteln manipuliert wird.
Es gab ja auch schon die These, dass die Deutschen wegen ihrer weltweit fast höchsten Sparquote die Krise mitverursacht hätten.
Eben weil der deutsche Michel sein Geld lieber traditionell sparen würde als damit an der Börse zu spekulieren. Denn wenn die bösen Deutschen ihre jahrzehntelang angesammelten Spargroschen ebenfalls dem Börsenhype geopfert hätten, dann hätte man den Heißluftballon Raubtierkapitalismus vielleicht noch ein wenig mehr und länger aufheizen können.
Geplatzt wäre er zwar deswegen trotzdem, aber die Raffkes hätten noch ein paar Monate/Jahre länger raffen können.
Surowiecki hat aber nie unterstellt, dass die Mehrheit aufgrund falscher Informationen richtige Entscheidungen treffen könne.
Falls sich richtige und falsche Informationen annähernd die Waage halten mag sich das in der Masse statistisch ausmitteln, aber über Art, Umfang und voraussichtlicher Dauer der Finanzkrise werden doch bis heute überwiegend Lügen verbreitet, die volle Wahrheit verschwiegen und Zweckoptimismus ausgestrahlt.
Die Mehrheitsmeinung mag unter gewissen Umständen überwiegend richtig liegen, aber sie ist nun mal kein Orakel.
>>>Denn wenn die bösen Deutschen ihre jahrzehntelang angesammelten Spargroschen ebenfalls dem Börsenhype geopfert hätten, dann hätte man den Heißluftballon Raubtierkapitalismus vielleicht noch ein wenig mehr und länger aufheizen können.
PS: Ein frohes neues Jahr!!! :-)
Doch nicht die Masse.
Das war der Greenspan.
Wenn sie verschiedene Ziele haben ?
Für jeden einzelnen ist das Risiko eingehen für Hausbau vernünftig.
Für die Entscheidungsträger in Banken ist das Kreditvergeben vernünftig. Denn sie bekommen Boni und sagen, : Nach mir die Sündflut.